Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  12. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Meta-Chef Zuckerberg gibt Zensur auf Druck der Regierung Biden-Harris zu

28. August 2024 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Hohe Beamte’ der Regierung hätten monatelang Druck auf Facebook ausgeübt, damit bestimmte Inhalte zensuriert würden.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Mark Zuckerberg, der Geschäftsführer von Meta, der Muttergesellschaft von Facebook, Instagram und WhatsApp, hat in einem Brief zugegeben, dass Facebook von der Regierung Biden-Harris unter Druck gesetzt wurde, Inhalte zu zensieren, insbesondere hinsichtlich der Covid-19-Pandemie. Sein Unternehmen habe dem Druck nachgegeben, schreibt Zuckerberg laut einem Bericht von Fox Business.

Zuckerbergs Eingeständnis ist in einem Brief enthalten, den er an Jim Jordan, den Vorsitzenden des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses, gerichtet hat. Vor mehr als einem Jahr hat Zuckerberg dem Ausschuss tausende Dokumente im Zusammenhang mit dessen Untersuchung über die Moderation von Online-Plattformen übergeben. Zusätzlich gab er dem Ausschuss die Namen von einem Dutzend Mitarbeitern, die für Interviews zur Verfügung stehen. Er betonte, dass Meta mit dem Ausschuss kooperieren wolle.


„Unsere Plattformen sind für jeden – wir stehen für die Förderung von Austausch und wollen Menschen helfen, sich auf sichere Weise zu vernetzen. In diesem Zusammenhang hören wir regelmäßig von Regierungen aus aller Welt und von anderen, die verschiedene Bedenken hinsichtlich des öffentlichen Diskurses und der öffentlichen Sicherheit haben“, schrieb Zuckerberg.

Im Jahr 2021 hätten „hohe Beamte“ der Regierung Biden und dem Weißen Haus monatelang Druck auf die Teams von Facebook ausgeübt, damit diese bestimmte Inhalte im Zusammenhang mit Covid-19 zensurieren, einschließlich Humor und Satire, schrieb Zuckerberg weiter.

Facebook habe sich zunächst geweigert, Zensurmaßnahmen einzuführen. Die Regierung Biden brachte daraufhin „eine Menge Frustration“ zum Ausdruck.

„Letztlich war es unsere Entscheidung ob wir Inhalte entfernen oder nicht und wir sind für unsere Entscheidungen verantwortlich, einschließlich der Änderungen, die wir im Zusammenhang mit Covid-19 nach diesem Druck durchgeführt haben“, schrieb Zuckerberg wörtlich.

Dann bedauert er die Entscheidung. Wörtlich schreibt er: „Ich glaube der Druck der Regierung war falsch und ich bedaure, dass wir das nicht klarer angesprochen haben.“ Weiter schreibt Zuckerberg: „Ich glaube auch, dass wir einige Entscheidungen getroffen haben, die wir im Rückblick und mit neuer Information heute nicht treffen würden.“

Ein Sprecher des Weißen Hauses antwortete auf Anfrage von Fox News: „Angesichts einer tödlichen Pandemie hat die Regierung zu verantwortungsvollen Handlungen ermutigt, welche die öffentliche Gesundheit und Sicherheit schützen. Unsere Position war klar und konsequent: Wir glauben, Technologieunternehmen und andere private Akteure sollten die Wirkungen ihrer Handlungen auf die amerikanische Bevölkerung berücksichtigen, wenn sie unabhängige Entscheidungen über die Informationen treffen, die sie präsentieren.“

Der Justizausschuss lud Meta am 15. Februar 2023 zum ersten Mal vor und forderte Dokumente und Informationen im Zusammenhang mit der Moderation von Inhalten und einer möglichen Zusammenarbeit von Meta mit der Regierung um Zensur auszuüben. Zu dieser Zeit untersuchte der Ausschuss, ob und in welchem Ausmaß die Regierung Druck auf private Unternehmen ausgeübt oder mit diesen zusammengearbeitet habe um bestimmte Inhalte auf Verlangen der Regierung zu unterdrücken oder einzudämmen. Dabei könnte es sich um eine Verletzung des ersten Zusatzes zur US-Verfassung handeln, der die Meinungsfreiheit garantiert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  15. Unternehmer Guido Quelle: „Ich bin aus der evangelischen Kirchengemeinschaft ausgetreten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz