Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Manila ist bereit für die Nazarener-Prozession mit Millionen Menschen

9. Jänner 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alljährliche Prozession mit Christus-Statue aus dem 17. Jahrhundert findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt


Manila (kath.net/KAP) Mehrere Millionen Menschen werden am Donnerstag zum populärsten religiösen Fest der mehrheitlich katholischen Philippinen, der jährlichen Großprozession mit der Christus-Statue Jesus Nazarener, in der Metropole Manila erwartet. Kardinal Jose Advincula leitet zu Mitternacht die Festmesse auf der Quirino-Tribüne im Rizal Park. Anschließend beginnt die "Traslacion" genannte Mega-Prozession, bei der die als wundertätig geltende 400 Jahre alte Christus-Statue zum Nationalheiligtum der Basilika in Quiapo gebracht wird.

Für den einige Kilometer langen Weg durch die Straßen braucht der Prozessionszug wegen der vielen Menschen, die die seit einigen Jahren durch einen Glasaufbau geschützte Statue berühren wollen, in der Regel zwischen 15 und 20 Stunden. Laut Pressedienst der Philippinischen Bischofskonferenz werden mehr als 14.000 Sicherheitskräfte die Prozession schützen.


Quiapo-Kirchenrektor Rufino Sescon rief die Gläubigen im Vorfeld öffentlich dazu auf, die Prozessionswege nicht zu blockieren, keine großen Nachbildungen des Jesus Nazareno mitzubringen und nicht auf das Podest des Wagens zu steigen, der die Statue trägt. "Kehren wir einfach zu der alten Andacht zurück, bei der Jesus Nazareno wirklich im Mittelpunkt steht", apellierte Sescon.

Die vermutlich von einem aztekischen Künstler in Mexiko geschaffene lebensgroße Statue aus dunklem Mesquite-Holz wurde 1606 von spanischen Missionaren auf die Philippinen gebracht und wird in der Kirche von Quiapo aufbewahrt. Sie ist als "Schwarzer Nazarener" bekannt; Manilas Erzbischof Advincula ließ zuletzt aber das Wort schwarz aus dem Namen streichen.

Er wolle "die Aufmerksamkeit der Menschen stärker auf den heiligen Namen unseres Herrn lenken als auf eine Farbe oder ein Attribut", so die Begründung des Kardinals. Die Kirche in Quiapo wurde offiziell umbenannt in "Kleine Basilika und Nationalheiligtum Jesu Nazarenos - Pfarre des Heiligen Johannes des Täufers".

Die Philippinen sind das Land in Asien mit der größten katholischen Bevölkerungsmehrheit. Knapp 80 Prozent der rund 118 Millionen Einwohner bezeichnen sich als römisch-katholisch.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto (c) Paul Badde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  3. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  4. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  5. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  6. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  7. 'Tatsächlich Gott'
  8. Wir können NICHT schweigen!
  9. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  10. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  11. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  12. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  13. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  14. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  15. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz