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Kardinal Kasper: Papst Leo „ist ein Mann der Mitte“

12. Juni 2025 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Kasper in K-TV: Deshalb habe Prevost im Konklave von beiden Seiten gewählt werden können – „Und er kann beide Seiten wieder etwas zusammenbringen, und das scheint mir SEHR wichtig zu sein in der gegenwärtigen Situation“


Vatikan (kath.net/pl) Papst Leo XIV. ist weder ein ausgesprochen Konservativer noch ein ausgesprochen Progressiver, er ist ein Mann der Mitte“. Deshalb habe er im Konklave „von beiden Seiten gewählt“ werden können „und er kann beide Seiten wieder etwas zusammenbringen, und das scheint mir SEHR wichtig zu sein in der gegenwärtigen Situation“. Darauf macht Walter Kardinal Kasper im k-tv-Interview mit Pfr. Dr. Thomas Maria Rimmel aufmerksam. Der aus Deutschland stammende Kardinal bestätigte damit indirekt, als wie tief und sogar gefährlich der Riss zwischen den beiden verschiedenen kirchlichen Lagern auch in Rom und auch bei den Kardinälen der ganzen Welt wahrgenommen wird. Kasper (93) war Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und zuvor Bischof der süddeutschen Diözese Rottenburg-Stuttgart.


Papst Leo „hat ja die Gabe, zusammenzuführen und zu versöhnen“ und er werde so auch „das Amt der Einheit, das dem Papst in besonderer Weise zukommt, wahrnehmen“, „wir dürfen von ihm erwarten, dass er die Kirche wieder mehr versöhnt und zusammenführen wird“, erläuterte Kasper.

Der neue Papst „ist der rechte Mann zur rechten Zeit, der auch im modernen Leben zu Hause“ sei, so Kasper. Nicht nur fahre er gern Auto, sondern er kenne sich auch „mit den modernen technischen Geräten gut aus“, stellt der Kardinal fest und bezieht sich damit offenbar auf die Selbstverständlichkeit, mit der sich Kardinal Prevost auch im Internet und in den sozialen Medien bewegt hatte. Auch stehe er für Frieden – „ich denke, wir haben einen guten Papst erhalten“.

„Papst Franziskus hat eigentlich die Kurie nie so richtig gemocht“, räumte Kasper ein und hat dabei als emeritierter Kurienkardinal vermutlich gute Gründe für diese Einschätzung. Kasper erläutert im Hinblick auf Papst Franziskus weiter, dieser „hatte auch – wie er meinte – als Erzbischof schlechte Erfahrungen mit der Kurie in Buenos Aires gemacht, er kam da also mit Vorbehalt. Und er war ganz anders als Prevost/Leo XIV.: Franziskus machte gern spontane Aktionen, während Papst Leo sehr strukturiert arbeitet“ und „sozusagen ein Teamworker“ sei.

Archivfoto Kardinal Kasper (c) Lorleberg/kath.net


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