Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte

28. Oktober 2025 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Medienpolitikerin Klein: „Es kann nicht sein, dass mit deutschen Gebührengeldern Terrorismus querfinanziert wird“ – „Ein Skandal, der das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tief erschüttert“


Berlin (kath.net) Vor einer guten Woche hatte Israel Ahmed Asʿad Muhammad Abu Matar, mit einem Luftschlag getötet. Darüber berichteten die verschiedene Medien. Abu Matar hatte als TV-Ingenieur bei einer ZDF-Partnerfirma in Gaza gearbeitet. Noch am selben Tag (19.10) hatte daraufhin die ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten den Angriff auf „Medienschaffende“ scharft verurteilt, wie eine ZDF-Presseaussendung informiert: „Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien, denen wir unser tiefes Mitgefühl aussprechen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Medienschaffende bei der Ausübung ihrer Arbeit angegriffen werden“ (siehe Link zum ZDF-Originaltext). Diese Presseinformation ist aktuell (28.10.) weiterhin ohne jede inhaltliche Korrektur abrufbar.

Gestern veröffentlichte das ZDF allerdings eine weitere, stark beachtete Stellungnahme und informiert, dass die „Identität des getöteten Mitarbeiters der Produktionsfirma PMP in Gaza geklärt“ sei, nachdem die israelische Armee entsprechende Dokumente zur Verfügung gestellt habe. Abu Matar sei „Mitglied der Terrororganisation Hamas“ gewesen. „Als Reaktion hat das ZDF die Zusammenarbeit bis auf Weiteres eingestellt.“ (Link zur Originalpressemeldung des ZDF).


„Das ist ein Skandal, der das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tief erschüttert“, stellte auch Ottilie Klein (CDU), die Sprecherin für Kultur und Medien der Unionsbundestagsfraktion, gegenüber der „Bildzeitung“ klar. Sie fordert, dass „überprüft werden“ müsse, „ob die Hamas und ihre Unterstützer über diese Produktionsfirma Einfluss auf die Art und die Inhalte der Berichterstattung des ZDF hatten“.

Ähnlich äußert sich auch der CSU-Generalsekretär Martin Huber gegenüber der „Bildzeitung“: „Dass ein Hamas-Terrorist für das ZDF gearbeitet hat, ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Das ist ein schwerer Schaden für die Glaubwürdigkeit und die bisherige Berichterstattung über den Konflikt.“ Dies zeige, „wie perfide die Hamas Medien kontrolliert und gezielt unterwandert, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen“.

Auch der frühere Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) reagiert scharf. Auf seinem Auftritt auf X schreibt er: „Es ist nicht zu viel verlangt, zu erwarten, dass mit unseren Rundfunkbeiträgen keine Hamas-Terroristen unterstützt werden! Ein System, in dem so etwas möglich ist, ist nicht reformierbar. Wir brauchen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk neuer Art – schlank, transparent, politisch unabhängig und auf den Informations- und Bildungsauftrag beschränkt.“

Julian Reichelt, Chefredakteur von „Nius“ und früherer Chefredakteur der „Bild“, twittert zu diesen Vorgängen auf X lapidar: „Die Empörung in Deutschland wäre größer, wenn ein ZDF-Mitarbeiter heimlich bei der israelischen Armee wäre statt bei der Hamas.“

Jochen Bittner, ein Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“, macht auf seinem X-Auftritt darauf aufmerksam, dass es sich bei diesem Vorfall möglicherweise nicht um einen Einzelfall handle. Denn „auch die BBC hat den Sohn eines Hamas-Ministers als Erzähler in einer Gaza-Doku beschäftigt. Ich halte es für immer plausibler, dass wir in den vergangenen zwei Jahre die erfolgreichste Propagandakampagne der Geschichte erlebt haben.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht

Islamismus

  1. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  2. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  3. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  4. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  5. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  6. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  7. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  4. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  5. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  6. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  7. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  10. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  11. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  12. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  13. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  14. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  15. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz