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YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein

17. Juli 2026 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
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Kinder und Jugendliche hätten unter der Corona-Politik besonders zu leiden gehabt, sagt Mirko Drotschmann rückblickend. Sie seien während der Pandemie "extrem alleingelassen" worden, sagt er im Interview.


Berlin (kath.net/jg)
In einem Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur der BILD-Zeitung Paul Ronzheimer räumt der Journalist Mirko Drotschmann, bekannt als „MrWissen2go“ Fehler bei der Berichterstattung während der Corona-Pandemie ein.

„Ich hätte mir von mir selbst schon im Nachhinein gewünscht, Dinge kritischer anzusprechen, insbesondere Schulschließungen zum Beispiel“, sagt er wörtlich. Manche Maßnahmen schienen im Rückblick kaum noch zu rechtfertigen, etwa die Maskenpflicht bei Konzerten auf freiem Feld. „Ich glaube, wir haben uns da wirklich Dinge angetan, die noch lange nicht verheilt sind. Und die Medien haben da auch ihre Rolle gespielt, definitiv“, stellt er fest.

Bis heute sei deshalb ein Vertrauensverlust in der Bevölkerung gegenüber den Medien spürbar, fährt Drotschmann fort. Wörtlich sagt er: „Ich glaube, nicht nur bei jungen Menschen, sondern allgemein hat das für einen Vertrauensverlust gesorgt.“ Die Medien hätten überwiegend die Meinung der Regierenden vertreten. Das habe gerade im Osten Deutschlands Verdacht erregt. „Das hatten wir doch schon mal, dass die Medien das sagen, was auch die Politiker sagen“, hätten viele damals gedacht.


Kinder und Jugendliche hätten unter der Corona-Politik besonders zu leiden gehabt, sagt Drotschmann rückblickend. Sie seien während der Pandemie „extrem alleingelassen“ worden. „Während in den Behörden – also ich sage es mal sehr polemisch – längst Luftfilter installiert waren, mussten die Schüler alle noch mit Maske dasitzen und ständig ist der Unterricht ausgefallen“, sagt er wörtlich. Die Folgen seien bis heute sichtbar. Psychische Krankheiten seien unter jungen Menschen seit der Corona-Pandemie massiv angestiegen. Die Schließung von Schulen und Kitas sei die falsche Entscheidung gewesen.

Die Schüler hätten in Deutschland auch mit andren Problemen zu kämpfen, sagt Drotschann. Die Schulgebäude seien teilweise in einem miserablen Zustand. „In kaputten Gebäuden mit dreckigen Klos lernt es sich eben nicht so gut wie in Gebäuden, die eine angenehme Umgebung darstellen“, stellt er fest.

Die starke Zuwanderung aus nicht-deutschsprachigen Ländern sei in den Klassenzimmern ebenfalls zu spüren. Grundschullehrer seien mit Kindern konfrontiert, die nicht oder nur sehr mangelhaft Deutsch sprechen. Es sei abhängig vom Elternhaus, ob die Deutschkenntnisse besser würden. Das habe langfristige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. „Wenn die Leute schon mit schlechten Deutschkenntnissen starten und das sich auch nicht bessert im Laufe der Jahre, wie sollen die dann irgendwann mal eine Berufsausbildung machen und im Berufsleben ankommen?“, fragt Drotschmann.

Mirko Drotschmann ist einer der bekanntesten YouTuber Deutschlands. Auf seinem Kanal „MrWissen2go“ hat er 2,4 Millionen Abonnenten.

 


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Lesermeinungen

 Wilolf 17. Juli 2026 
 

Überwiegend?

„Die Medien hätten überwiegend die Meinung der Regierenden vertreten.“ „Überwiegend“ hört sich an wie „etwas über die Hälfte“.
Das ist total verharmlosend. Tatsächlich haben FAST ALLE Medien AUSSCHLIESSLICH die Meinung der Regierenden vertreten und KEINE ANDERE MEINUNG VERÖFFENTLICHT. Bei den Zeitungen waren das 100%.
Wenige rühmliche Ausnahmen, zu denen auch kath.net gehörte, gab es nur online. Deren Reichweite ist damals zu Recht entsprechend gewachsen.


1
 
 Jothekieker 17. Juli 2026 
 

Querverbindung

Darf ich daran erinnern, daß in diesem Kontext die beiden CDU-Politiker Spahn und Streeck, die aktuell durch ihre Leihmutteraffairen auffallen, ebenfalls eine unrühmliche Rolle spielen?


1
 

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