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‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland

vor 25 Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung
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Sozialarbeiter sind mit Messergewalt, Islamismus und Drohungen konfrontiert. Die Jugendlichen brauchen eine Perspektive, sonst drohe die Entwicklung außer Kontrolle zu geraten, sagt der Sprecher des christlichen Hilfswerks ‚Die Arche‘.


Berlin (kath.net/jg)
Wolfgang Büscher, Sprecher des christlichen Hilfswerks „Die Arche“ warnt gegenüber der BILD-Zeitung vor dem Scheitern der Integration in Deutschland. Nach 25 Jahren mit Jugendlichen sagt er: „Wir steuern auf eine Katastrophe zu, die bald nicht mehr zu händeln ist. Migration kann funktionieren. Aber nur mit klaren Regeln, Sprache und Integration. Das ist nicht mehr der Fall. Wir verlieren langsam die Kontrolle über die Entwicklung.“

In Berlin betreut „Die Arche“ rund 1.000 Kinder und Jugendliche. Die Organisation hat 40 Einrichtungen in Deutschland und erreicht ungefähr 11.500 junge Menschen.


Büscher berichtet von Messergewalt bereits unter Minderjährigen. „Messer sind für viele Jugendliche nichts Ungewöhnliches mehr. Wir haben bei uns schon Elfjährige mit Stichwaffen erwischt“, sagt er wörtlich. 

Der zunehmende Einfluss streng religiöser und islamistischer Milieus bereitet Büscher ebenfalls Sorge. „Die Jugendlichen gehen von der Arche zurück in ihre Familien und werden dort radikalisiert. Antisemitismus und islamistische Denkweisen sind da teilweise normal. Auch den Terror-Anschlag auf den CSD hat hier keiner verurteilt. Viele unterstützen leise die Propaganda des IS. Was da auf uns zukommt, ist eine Katastrophe. Viele von ihnen sind nicht mehr demokratisierbar.“ 

In diesem Umfeld geraten die Sozialarbeiter der Arche oft an ihre Grenzen. „Im Prinzip bräuchten wir für jeden Geflüchteten einen Sozialarbeiter. Denn irgendwann werden sie sich gegen uns wenden“, sagt er wörtlich. „Dann können wir die Entwicklung nicht mehr kontrollieren“, befürchtet er. Um das zu verhindern, müsse man den Jugendlichen eine Perspektive bieten.

Mitarbeiter der Arche sind mit Drohungen gegen ihre Person konfrontiert. Das gilt auch für Wolfgang Büscher, gegen den Sätze wie „Büscher muss weg“, „Wann ist er endlich tot?“ auftauchen. 

 


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