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Papst sagt Weihbischof für Schweizer Diözese Chur zu

16. Jänner 2026 in Schweiz, 4 Lesermeinungen
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Bischof Bonnemain darf sich auf Unterstützung freuen


Chur (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat dem Schweizer Bischof Joseph Maria Bonnemain (77) die Ernennung eines Weihbischofs für seine Diözese Chur zugesagt. "Im Sommer habe ich dem Papst geschrieben, ich hätte gerne einen oder zwei Weihbischöfe. Er hat geantwortet, dass wir einen Weihbischof haben können", sagte Bonnemain laut Bericht des Online-Portals kath.ch am Mittwochabend bei einem Gespräch mit Gläubigen im Zürcher Oberland. Nun müsse er mögliche Kandidaten vorschlagen. Die Auswahl und die Ernennung nehme der Papst vor. Man rechne damit, dass das im Laufe des Jahres stattfinden werde, teilte Nicole Büchel, Kommunikationsverantwortliche der Diözese Chur, auf Anfrage mit.


In der Diözese im Osten der Schweiz leben rund 650.000 Katholiken. Sie umfasst ländliche Kantone wie Graubünden und Schwyz, aber auch den großstädtischen Kanton Zürich. Seit der Emeritierung von Marian Eleganti vor bald sechs Jahren hat die Diözese Chur keinen Weihbischof mehr, während es in den 1990er Jahren sogar zwei Weihbischöfe gab. Bis zur Errichtung der Erzdiözese Vaduz im Jahr 1997 waren auch die Kirchengemeinden in Liechtenstein als Dekanat ein Teil der Diözese Chur.

Dass Bonnemain sich einen oder zwei Weihbischöfe wünscht, die ihn in seiner Arbeit unterstützen, war bereits bekannt. Im Frühjahr 2025 hatte die Diözese Chur eine Umfrage zum Profil eines zukünftigen Weihbischofs lanciert. Die Resultate wurden im vergangenen Juni präsentiert. Es zeigte sich, dass eine Mehrheit des Kirchenvolkes sich mindestens einen Weihbischof, je nachdem auch zwei, wünscht. Der meistgenannte Grund für einen Weihbischof war eindeutig: Der Diözesanbischof soll durch einen Weihbischof entlastet und unterstützt werden. Aufgrund der Größe, der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Diözese Chur Bistums sowie einer dadurch möglichen Aufteilung einzelner Zuständigkeiten, sei ein Weihbischof dringend nötig, so der Tenor.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 tarsus 16. Jänner 2026 
 

Vorschlag: Felix Hunger

Ich schlage Felix Hunger vor, damit das Bistum endgültig an die Wand gefahren wird. Ich man versteht meine Ironie.
Ernsthaft würde ich einen deer zwei Camenzint Brüder vorschlagen. Beide sind bescheiden und besitzen eine ausgleichende Fähigkeit.


1
 
 Versusdeum 16. Jänner 2026 
 

Was ist eigentlich

aus den umstrittenen Anti-Missbrauchs-Richtlinien im Bistum Chur geworden, mit denen damals alle kirchlichen Mitarbeiter gleichzeitig auch die Anerkennung der darin mit eingebauten Homo-Agenda unterzeichnen mussten - und das angesichts des weltweiten Homo-Missbrauchsskandals im Umfeld der Kirche und sogar unter Androhung von Entlassung bei Nichtunterzeichnung!


1
 
 Smaragdos 16. Jänner 2026 
 

Vorschlag: Martin Grichting

Wunderbar: ich schlage Martin Grichtig vor. Damit die Diözese Chur wieder etwas katholischer wird.


3
 
 Nicole14 16. Jänner 2026 
 

Täuschung

Bei der erwähnten Umfrage haben gerade einmal 0,069 Prozent der im Bistum Chur lebenden erwachsenen Katholiken mitgemacht (346 Personen). Zu behaupten, eine Mehrheit des Kirchenvolkes wünsche einen Weihbischof stimmt schlicht nicht. 


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