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Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

7. Februar 2026 in Kommentar, 78 Lesermeinungen
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Gastkommentar von Bischof Marian Eleganti zur angekündigte Weihe von Bischöfen durch die Priesterbruderschaft Pius X.


Chur (kath.net)

Der universale Jurisdiktionsprimat des Papstes (ex sese) über die ganze Kirche ist seit dem Ersten Vatikanum eine unfehlbare, dogmatisierte Wahrheit. Wir können also in diesem Artikel nicht von einem legalistischen Missverständnis des kirchlichen Gehorsams unsererseits sprechen, wenn wir die angekündigte Weihe von Bischöfen durch die Priesterbruderschaft Pius X. (FSSPX) ohne die ausdrückliche Zustimmung des Papstes als einen schismatischen Akt einstufen und zum zweiten Mal mit Schmerzen zur Kenntnis nehmen und in aller Schärfe verurteilen. Mit «wir» meine ich alle Gläubigen, die meine hier vorgetragene Einschätzung teilen. Ich nehme im Folgenden aufgrund der Medienmitteilung der Piusbruderschaft an, dass die Bischöfe, die am 1. Juli 2026 geweiht werden, nicht durch Papst Leo XIV. ernannt sein werden.

Das Hauptargument der sog. «Piusbruderschaft» eines historisch einmaligen, kirchlichen Notstandes und ihr Hinweis auf das prioritäre Heil der Seelen – vor allem jener, die sich der Priesterbruderschaft Pius X. angeschlossen haben – kann einen so schwerwiegenden Schritt in keiner Weise legitimieren. Seit meiner Jugendzeit habe ich mich stets gegen eine «Kirche» neben der Kirche oder eine «Kirche» in der Kirche ausgesprochen - die erstere immer elitär als die treue und wahre verstanden, die letztere (universale) als die untreue, vom guten Weg abgekommene. Es gibt nur eine Kirche: die eine, heilige, apostolische und katholische Universalkirche, die Jesus Christus auf Petrus, dem Felsen, gegründet hat. Sie ist sichtbar verwirklicht in der Einheit mit dem Papst: diese Einheit ist nicht ideell zu verstehen (als eine allgemeine Anerkenntnis des Papsttums bzw. des gerade regierenden Papstes im Gebet), sondern muss faktisch und kanonisch realisiert sein, indem man sich offensichtlicher Akte des kanonischen Ungehorsams enthält. Zu letzteren zähle ich nicht ein stets legitime Papstkritik, die klar zwischen fehlbaren und unfehlbaren Aussagen und Akten des Papstes unterscheidet und im Allgemeinen prudentiale Urteile betrifft oder spontane Aussagen in Interviews, schlimmstenfalls nicht unfehlbare Äusserungen des ordentlichen Lehramtes.


Päpste halten sich an die Tradition und widersprechen nicht ihren Vorgängern auf dem Stuhl Petri. Das sog. «Lehramt des Franziskus» (2013-2025) ist als Redeweise ein Phänomen sui generis. Aber, was die Priesterbruderschaft Pius X. heute (2.Febr. 2026) angekündigt hat, nämlich die Weihe von weiteren Bischöfen am 1. Juli 2026 (kath.net-Meldung vom 2. Feb), ist meines Erachtens ein eindeutig schismatischer Akt, der darin besteht, eine Hierarchie auf- bzw. auszubauen neben jener, die in der vollen, sichtbaren und kanonischen Einheit mit dem aktuellen Papst steht und von Tausenden von Bischöfen und Priestern in aller Welt gebildet wird. Damit hätten wir – wie gesagt - eine «Kirche» neben der Kirche oder in der Kirche mit gültigen Sakramenten, die behauptet, die wahre zu sein. Darin täuscht sie sich. Gemeint ist das Selbstverständnis der Priesterbruderschaft Pius X..

Hier zählen nicht Gemeinschaft im Gebet und in Rest-Schnittmengen des gemeinsamen Glaubens und der gemeinsamen Sakramente, sondern die kanonische Einheit mit dem Papst, die nicht gegeben ist, wenn man Bischöfe ohne seinen Willen weiht. Die Heiligen sind in ähnlichen Zerreissproben nicht ins Schisma gegangen, während die Schismatiker immer scheinbar gute und angeblich schwere Gründe anführten, die ihren Schritt rechtfertigen sollten.

Das 4. Jh. wird gerne als eine kirchengeschichtlich analoge Notsituation ins Argument geführt. Papst Julius I. (337-352) unterstützte Athanasius, nahm ihn in Rom auf, rehabilitierte ihn und verurteilte seine Absetzung. Die Verurteilung des Athanasius durch Papst Liberius (352-366) kam nur unter Folter zustande und wurde von Athanasius nicht als rechtmässig eingestuft, weil sie unter Zwang erfolgte. Deshalb hielt er sich nicht daran. Später revidierte Liberius seine Haltung. Athanasius verteidigte ihn in seinen Schriften. Papst Damasus I. (366–384) unterstützte Athanasius. Basilius (zusammen mit den anderen Kappadokiern) bemühte sich intensiv um Unterstützung aus dem Westen gegen den Arianismus und den kaiserlichen Druck (Valens). Er schrieb mehrmals an Papst Damasus I. und bat um klare Unterstützung und Anerkennung der orthodoxen orientalischen Bischöfe (vor allem Meletius von Antiochien).

Basilius war teilweise frustriert, weil Rom die theologischen Feinheiten des Ostens (Hypostasen-Diskussion) nicht immer verstand, zu langsam und zögerlich reagierte, im antiochenischen Schisma eindeutig Paulinus unterstützte, während Basilius Meletius sein Vertrauen gab. Es kam zu Spannungen und Basilius lehnte es ab, eine von Rom geforderte Unterschrifts-Formel zu unterzeichnen. Sein Widerstand war m.W. mehr kirchenpolitisch-taktischer als dogmatischer Natur. Athanasius und Basilius haben aber nie eine häretische oder schismatische Position gegenüber dem Papst vertreten, auch wenn die praktische Unterstützung durch Rom phasenweise für sie enttäuschend ausfiel. Die Vorstellung, sie seien „ungehorsam“ gewesen, entstammt späteren konfessionellen Polemiken.

Damit kehre ich zur Aktualität zurück: Auch wenn ich der Ansicht bin, dass … 1. Passagen in einigen Konzilsdokumenten (von ganz unterschiedlichem Gewicht) durchaus kritikwürdig sind; 2. man in der Liturgiereform über den Willen und die Vorstellungen der Konzilsväter hinausgeschossen ist und Dinge eingeführt oder abgeschafft hat, die gar nicht im Denk- und Vorstellungshorizont der letzteren lagen und wahrscheinlich auch nicht ihren Absichten entsprachen, … halte ich die Weihe von weiteren Bischöfen durch die Piusbruderschaft ohne ausdrückliche, päpstliche Legitimation (Ernennung), für einen definitiv schismatischen Akt, der nicht durch die genannten Mängel gerechtfertigt werden kann.

Anzuraten bleibt: 1. eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Liturgiereform und einigen Aussagen des Konzils, 2. Eine gerechte Ordnung der Riten in der Kirche, die den altehrwürdigen lateinischen Ritus weder verbietet noch marginalisiert, vielmehr als Inspiration sieht, Einseitigkeiten und Defizite im Novus Ordo auszugleichen. Dazu braucht es, wie ich schon einmal betont habe, Expertise. Kritik muss ernst genommen werden. Die Sitzungsprotokolle der Konzilsjahre sind für den unverstellten Blick sehr hilfreich und sollten dem nächsten Konsistorium, das sich mit der liturgischen Frage befassen wird, vermittelt werden. Die Gläubigen, die – etwas vereinfachend gesagt - den Horizontalismus und Anthropozentrismus im Novus Ordo kritisieren, müssen ernst genommen werden. Die Lösung aber ist nicht die Piusbruderschaft oder eine Rückkehr zum Messbuch von 1962, sondern eine wie auch immer geartete «Reform der Reform» (Benedikt XVI.), welche offensichtliche Brüche, die geschehen sind, heilt. Dabei geht es mir um die Sache, nicht um das Reizwort (Reform der Reform).

 


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Lesermeinungen

 gospas_kind 18. Februar 2026 
 

@versusdeum

Ihren an mich gerichteten Beitrag habe ich eben erst gesehen. Sehen Sie es mir bitte nach, dass ich nicht mit Ihnen in eine Diskussion eintreten möchte. Man wägt in allem ab, was man in einem Austausch mit anderen als für sich fruchtbar und auch wertvoll wahrnimmt, manchmal gibt es da nur sehr übersichtliche Schnittmengen.

Sofern ich das richtig gesehen habe, bringen Sie sich bei @Domspatz_AT sozusagen selbst ins Gespräch, erwähnt sind Sie da nicht. Manchmal hat man Fragen, die offen bleiben. Das muss man ebenso aushalten wie anderen Gläubigen das mit bestimmten Sichtweisen angeht.

Ich halte die sehr gut aus, weil sich hier auch viele gute katholische Standpunkte finden, die ein Fragezeichen setzen, wenn hinsichtlich der Piusbruderschaft nicht weniges relativiert wird. Damit wird Ihre Frage vermutlich nicht beantwortet sein, aber ich habe meinem Kommentar jedoch nichts hinzuzufügen.


0
 
 Versusdeum 13. Februar 2026 
 

@gospas_kind

Da Sie so begeistert von der Stellungnahme von Domspatz_AT sind, ergeht auch an Sie die Frage: Falls Sie auch den Passus meinen, "Ich habe mich bei so vielem in den letzten beiden Wochen gefragt: wo ist die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hin?". Falls ja, auch an Sie die Frage: Welche Lüge(n) genau werfen Sie hier wem vor? War es etwa nicht legitim, glaubensgefährdende Privatmeinungen von Papst Franziskus zu kritisieren? Und steht der Gehorsam einem der bislang 267 Pästen gegenüber immer und unter allen Umständen über dem geoffenbarten Glauben?


0
 
 gospas_kind 13. Februar 2026 
 

@Domspatz_AT

Sie haben sehr zutreffend formuliert, Ihren Zeilen schließe ich mich gerne an.


2
 
 Versusdeum 12. Februar 2026 
 

@Domspatz_AT

Verstehe ich das richtig, dass Sie etlichen verdienten Kommentatorinnen und Kommentatoren hier "Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit" absprechen? Und falls ja, können Sie das konkret belegen (natürlich bevorzugt an meinen Aussagen, falls Sie auch mich meinen sollten)?


1
 
 elysio 11. Februar 2026 
 

Gérard Mura: Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre

@lesa: Das empfohlende Buch "Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre" von Gérard Mura würde mich sehr interessieren, es ist aber derzeit nirgendwo erhältlich, weder neu noch antiquarisch, noch als Download. Könntest du eventuell einen Scan zur Verfügung stellen?


0
 
 Domspatz_AT 11. Februar 2026 
 

Ein herzliches Vergelts Gott

an discipulus, chorbisch und heikostir (und sicher einige andere) für Ihre so wichtigen Kommentare zu den Artikeln bezüglich der Piusbruderschaft!

Danke, dass Sie hier immer wieder auf das Wesentliche zurückgelenkt und die gezündeten Nebelkerzen gelöscht haben. Danke, dass Sie die Widersprüche in den Beiträgen der in schiere Hektik verfallenen Anhänger der Piusbrüder sachlich thematisiert haben. Danke, dass sie Position bezogen haben, wo man vom "Notstand" gesprochen wurde, dass sie immer wieder auf das Kirchenrecht verwiesen haben, mit welchem man es dann doch nicht soooo genau zu nehmen versuchte, wenn es der Piusbruderschaft dient.

Ich habe mich bei so vielem in den letzten beiden Wochen gefragt: wo ist die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hin? Was wurde in Kommentaren hier nicht alles über Franziskus' Pontifikat geschrieben.

Danke, dass Sie hier im Forum aktiv sind!


8
 
 discipulus 11. Februar 2026 
 

@lesa: Besten Dank für den Literaturhinweis.

Allerdings handelt es sich dabei nicht wie behauptet um einen "Kirchenrechtsexperten", sondern um einen Anhänger der FSPPX. Einen konkreten canon, auf den Sie sich beziehen, haben Sie leider nicht genannt. Schade.


5
 
 lesa 11. Februar 2026 

Die FSSPX ist nicht schismatisch (Papst Franziskus)

Lieber@Zeitzeuge: Vielen Dank für Ihren Kommentar! Wie gut, dass Sie ab und zu den Ruhemodus verlassen, der so notwendig ist. (Ich bleibe ihm treu, indem ich die Kommentare einiger User hier meistens nicht lese. Stereotype, ungerechte Behauptungen über Menschen, die so sehr Christus nachfolgen und sich dermaßen für die Menschen hingeben, wieder und wieder lesen? Da bete ich lieber für sie ein Ave Maria ...
Hier ein Buchtipp: SSPX:The Defence, von Kennedy Hall; Er widerlegt (auch kirchenrechtliche) gegen die FSSPX vorgebrachte Mythen anhand von Fakten.
Heute ist der Gedenktag von Lourdes. Die Hl. Bernadette sagte: "Wer nicht glauben WILL, bei dem nützen alle Argumente nchts."
Der Wiederstand gegen die FSSPX, der unter anderem von Mythen genährt wird, beweist, wie sehr diese Gemeinschaft dem Teufel ein Dorn im Auge ist.
Ganz allgemein sind die Menschen, wir alle,
von einem Nebel bedroht. Der Rauch Satans nimmt uns leicht die Sicht. Viel zum Heiligen Geist beten!


2
 
 Zeitzeuge 11. Februar 2026 
 

Zwischenruf aus dem "Ruhemodus", anbei interessante Ausführungen

zum Thema und einer Zusatzfrage: Die chinesischen KP-treuen Bischöfe sind nach den nie aufgehobenen Weisungen des Vatikans ipso facto exkommuniziert, das derzeitige "ROM" verhängt jedoch nicht eine Exkommunikation auch als Spruchstrafe wider diese glaubensschädlichen "kommunistischen Patrioten", sondern erkennt sie trotz ihrer Haltung an. Wieso? Ist das Seelenheil der Gläubigen den Verantwortlichen egal?? Bin ab sofort wieder im "Ruhemodus", GOTTES Segen wünsche ich allen hier, die guten Willens sind, gern!


1
 
 Hardenberg 11. Februar 2026 
 

@Lesa

Meine liebe Lesa,

nehmen wir mal an, es stimmt, dass die Piusbrüder im Notstand Bischöfe geweiht haben und dafür NICHT exkommuniziert wurden. Warum hat dann Papst Benedikt die Exkommunikation der vier Geweihten aufgehoben? Wollen Sie behaupten, dass Papst Benedikt sich geirrt hat, die Piusbrüder aber nicht?


3
 
 discipulus 10. Februar 2026 
 

@lesa: Notstandsrecht

Ein Notstandsrecht, wie Sie es postulieren, kennt das Kirchenrecht nicht. Nennen Sie doch bitte mal den canon, auf den Sie sich berufen, dann können wir das gemeinsam betrachten.

Und ja, es mag ein, zwei Kanonisten geben, die das so sehen, wie von Ihnen geschildert. Frag drei Juristen, dann bekommst du fünf Meinungen. Aber das scheinen mir doch Gefälligkeitsaussagen für die Piusbruderschaft sein, ich kenne viele Kanonisten, aber keinen einzigen, der das so darstellt, wie von Ihnen behauptet. Auch da: Nennen Sie doch mal Roß und Reiter, dann kann man das prüfen.

Wer unerlaubt einen Bischofsweihe durchführt, IST automatisch exkommuniziert. Deshalb kann er dann auch nicht nochmals exkommuniziert werden - nur insofern haben Sie recht.


2
 
 Stefan Fleischer 10. Februar 2026 

@ lesa

So wie ich die ganze Entwicklung miterlebt habe, gab es immer wieder – mehr oder weniger explizite – Stimmen aus dem Umfeld der Piusbruderschaft, welche sagten, Rom sei auf dem Holzweg und müsse umkehren, zurück kehren zur einzig wahren Kirche Christi, wie sie in dieser Bruderschaft verwirklicht sei. Würden Sie dem zustimmen?


1
 
 lesa 10. Februar 2026 

Korrektur: Bischof Huonder hat vielen von uns wegen der FSSPX die Augen geöffnet.


0
 
 Versusdeum 10. Februar 2026 
 

@Stefan Fleischer

Natürlich haben Sie wie (fast) immer Recht, hier mit Ihrer Mahnung zur "Einmütigkeit". Aber wie soll man schweigen, wenn uns Aktivisten und sogar viele Bischöfe eine andere Kirche statt der Kirche Christi aufzwingen wollen? Und dieser Prozess ist ja bereits erschreckend weit vorangeschritten.


0
 
 lesa 10. Februar 2026 

Der Widersacher will sie nicht hochkommen lassen. Aber sie halten stand.

@Adolf Hümmer: Im Notstand vorgenommene Bischofsweihen, wurden schon in Rom 1988 von Kircherechtsexpwerten als nicht schismatisch eingestuft. Und laut kanonischem Recht kann auch nicht bestraft (z. B. exkommuniziert) werden, wer aus einem Notstand heraus Bischöfe weiht.
@minimus.: Wie sehr werden diejenigen verleumdet, aus Verblendung verdächtigt, die einen für die Kirch besonders wichtigen Auftrag haben.
(Das betrifft auch manche Marienerscheinungsorte).
Wir alle müssen beten "und führe uns nicht in Verblendung).
Bischof Huonder hat vielen uns die Augen geöffnet bezüglich der FSSXP. Man muss aber auch bereit sein, Vorurteile aufzugeben.Nach drei Jahren Mitbetens und Erleben eines Priorats: Das ist keine "Parallelkirche", sondern eine rein Katholische Oase für Menschen aller Altersstufen, die Gott dahin geführt hat - nicht "Verletzte", (wie sich eine Theologin zu äußern verstieg, die von der FSSPX keine Ahnung hat) sondern Gesunde! Wie froh kann die Kirche sein um diese Bewegung!


2
 
 Stefan Fleischer 10. Februar 2026 

@ minimus

Nun steht Aussage gegen Aussage. Dass Bischof Bernard Tissier de Mallerais ein treuer Gefolgsmann von EB Lefebvre war, dürfte bekannt sein. Über die Person dieses Professors Bruni Rabajotti und sein Verhältnis zu EB Lefebve habe ich beim Googeln nichts gefunden. Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich, dass es sich um zwei verschiedene Begegnungen zwischen EB Lefebve und Pater Pio handelt. Ob hier die Geschichtsforschung je einmal Klarheit schaffen wird, wage ich zu bezweifeln. Das ist m.E. auch nicht nötig. Das können wir getrost Gottes Gerechtigkeit überlassen. Auf die Frage, wie wir selbst uns gegenüber klaren Weisungen des Lehramtes zu verhalten haben, hat Pater Pio mit seinem Leben geantwortet. Wohin der Ungehorsam führt, das erleben wir heute in der «deutsch-katholischen» Kirche.


0
 
 minimus 9. Februar 2026 
 

Padre Pio und Marcel Lefebre - Die Biografie von Bischof Bernard Tissier de Mallerais

„Marcel Lefebvre: Une vie“, 2002 (englische Ausgabe bei Angelus Press käuflich) ist die autorisierte und detaillierteste Quelle, die auf Archiven, Zeugenaussagen und Lefebvres eigenen Worten basiert. Es beschreibt die Begegnung kurz und respektvoll, ohne Ermahnung oder Prophezeiung.
Auszüge oder Zusammenfassungen sind online verfügbar (s. unten). Dort wird Tissiers Schilderung detailliert wiedergegeben (kurzes Gespräch, Padre Pio lehnt ab zu segnen, Lefebvre segnet ihn).
Lefebvre (eigenen Brief) beschrieb die Szene detailliert. Er nannte eine "Verleumdung","Erfindung von Grund auf" was seit Jahren kursiere. Laut ihm dauerte das Treffen nur 2 Min.in einem Korridor. Lefebvre erklärte kurz seinen Anlass (Gebete für das Kapitel). Padre Pio versprach, zu beten. L. bat um Segen, worauf PP demütig ablehnte: "Ich einen Erzbischof segnen? Nein, nein, Sie müssen mich segnen!" L. segnete ihn, PP küsste seinen Ring und ging weiter.

fsspx.news/en/news/archbishop-lefebvre-and-padre-pio-21409; https://sspx.org/en/padre-pio-and-archbishop-lefebvre-30365


3
 
 Adolf Hümmer 9. Februar 2026 
 

unerlaubte Bischofsweihen sind von Natur aus ein schismatischer Akt

Was aber sollten wir gegen diese Missstände in unserer Kirche tun? Beten und nach unseren Möglichkeiten aktiv Widerstand leisten! Wir dürfen es nicht einfach hinnehmen, wenn so viele Bischöfe, die vom Papst ernannt werden, vom wahren katholischen Glauben abweichen! Wir dürfen es nicht hinnehmen, wenn Papst Franziskus in Amoris Laetitia, genauer gesagt in seiner Interpretation sagt, dass nun auch bestimmte Leute, die im Ehebruch leben, zu den heiligen Sakramente gehen dürfen. Denn es kann nicht sein, dass der Heilige Geist die Kirche 2000 Jahre lang falsch geleitet hat. Es war ja noch nie erlaubt, dass man im Zustand der schweren Sünde zu den heiligen Sakramenten gehen darf, außer natürlich wenn man sich von seinen Sünden lossagt und diese beichten will. Auch sollten wir die vielen liturgischen Missbräuche nicht einfach so hinnehmen. Das Problem ist nur, dass man im Normalfall nichts erreicht, wenn man solche Missstände dem zuständigen Bischof mitteilt. Ertragen wir geduldig dies Leid


3
 
 rosenstaedter 9. Februar 2026 
 

Für den Bischof von Chur, Joseph Maria Bonnemain, brauchte es zwei Anläufe

@Schillerlocke

"Opus Dei" war nicht unbedingt der Grund warum er nicht im ersten Anlauf gewählt wurde!

Ein "Opus Dei" Mann, dagegen gab es nicht nur im Bistum Chur grosse Vorbehalte, die sich im Nachhinein als Unzutreffend herausstellten, nach dem Motto:

"An den Taten sollst du in erkennen!"


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 discipulus 9. Februar 2026 
 

@Richelius: Nachfrage

Sie haben natürlich in allem recht, nur bin ich nicht ganz sicher, ob ich Ihren Punkt richtig erfasse.

Weisen Sie darauf hin, daß es äußert unlogisch ist, sich einerseits immer über das Pontifikat von P. Franziskus und seine Inkonsequenzen zu beschweren, und dann andererseits zu verlangen, daß P. Leo XIV. gegenüber der Piusbruderschaft ebenso inkonsequent ist wie P. Franziskus es gegenüber vielen Gruppen, einschließlich der Piusbruderschaft, war? Das ist ja eine typische Haltung unter den Anhänger der Piusbruderschaft... Das stimmt natürlich und ist ein interessanter Punkt.


0
 
 Richelius 9. Februar 2026 
 

@ discipulus

Sie haben den wichtigsten Punkt übersehen: Papst Franziskus war es, der das Abkommen mit China geschlossen hat. Er hatte einen Hang dazu alle Fünf gerade sein zu lassen. Er hat auch den Priestern der Piusbruderschaft die Beichterlaubnis gegeben; und zwar an den Diözesanbischöfen vorbei. Dieses Recht haben sonst nur der Papst und die Kardinäle, mit Einschränkungen auch die Bischöfe!


1
 
 Schillerlocke 8. Februar 2026 
 

@rosenstaedter

Wenn ich es richtig erinnere, hat Johannes Paul II. in Köln, Joachim Meisner durchgesetzt, weil die Terna aus Deutschland in Köln keine Mehrheit gefunden hatte. Ich bin gespannt, ob Papst Leo die Pius-Leute einfangen kann. Hier sind seine Kirchenrechtler gefragt.


0
 
 discipulus 8. Februar 2026 
 

@Per-Mariam-ad-Jesum-Christum: China

Tja, sagt es nicht schon alles, wenn die Anhänger der Piusbruderschaft deren Bischofsweihen mit Verweis auf die Patriotischen Vereinigung zu rechtfertigen suchen?

Das Abkommen, das der Heilige Stuhl mit China geschlossen hat, ist vielfach kritisiert worden, ich halte es für einen Fehler. Ob es unter Leo XIV. nochmals verlängert wird, ist völlig offen. Aber zum einen ist es allein die Entscheidung des Heiligen Stuhles, ob er einem solchen Abkommen zustimmt und die Bischofsweihen in China legitimiert oder nicht. Zum anderen geht es dort um Gläubige, die der Verfolgung durch ein kommunistisches Regime ausgesetzt sind und auf die der Heilige Stuhl keinen unmittelbaren Zugriff hat. Das ist bei der Piusbruderschaft nicht der Fall. Die Seelsorge läßt sich hier auch ohne die Bischofsweihen sicherstellen. Deshalb sind die beiden Fällen nicht wirklich zu vergleichen. So oder so rechtfertigt es nicht unerlaubte Bischofsweihen. Und außerdem gilt der Rechtsgrundsatz: Keine Gleichheit im Unrecht.


0
 
 Richelius 8. Februar 2026 
 

@ rosenstaedter

Leider gibt es gerade in Deutschland im Geltungsbereich des Baadischen Konkordats (dann noch ausgeweitet durch das Reichskonkordat) einige erhebliche Einschränkungen für den Heiligen Stuhl in Bezug auf Bischofsernennungen. Meiner Meinung nach sind diese ein Hauptgrund für das Fortbestehen des Synodalen Weges.


0
 
 Stefan Fleischer 8. Februar 2026 

Vielleicht sollten wir alle hier

uns wieder einmal Paulus 1.Kor 1,10-13zu Gemüte führen:
Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloë berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?


2
 
 rosenstaedter 8. Februar 2026 
 

Die Ernennung von Bischöfen liegt in der Verantwortung und in den Händen des Papstes!

@Schillerglocke

Nur wenige Bistümer auf der Welt haben das Privileg dem Papst Bischöfe vorzuschlagen, mit der Betonung auf "Vorschlagen"!

Rom prüft die Kandidaten, oft ein 3-er Vorschlag und der Heilige Vater Papst Leo XIV kann einen der vorgeschlagenen zum Bischof dieses Bistums erheben.

Sonst könnte ja jedes Bistum im deutschsprechigem dem Papst "aufbinden", pardon, "vorschlagen"!

Zum Glück gibt es nur wenige Bistümer die dem Papst Wahlvorschläge unterbreiten dürfen wenn sie als würdigen Nachfolger des emeritierten Bistum-Bischof betrachten!

Es mutet seltsam an, wenn die Bischofs-Wahl-Gremien den vom Heiligen Vater bestimmten Bischof ablehnen (kommt manchmal vor und ist nicht unbedingt die Regel).


0
 
 Stefan Fleischer 8. Februar 2026 

Wenn das so weiter geht

Gedanken eines einfachen Gläubigen.
Wenn das so weiter geht, werden auch wir einfachen Gläubige früher oder später (unvorbereitet?) vor der Entscheidung stehen, welcher Kirche wir angehören wollen, der römisch-katholischen, der deutsch-katholischen oder der lefebvrianisch-katholischen, sofern sich bis dann die Auswahlmöglichkeit nicht noch ausweitet. Mir scheint, als hätte Gott die Herzen der Kirchenspalter verhärtet, wie damals das Herz des Pharaos. (vgl. z.B. Ex 4,21) Er wird aber seine Kirche nicht untergehen lassen. Welche das ist, sollte für uns Glieder der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche eigentlich klar sein. Was er von uns erwartet, und worin er uns prüft, ist unser Glaube und unser Vertrauen. «Herr, ich glaube; hilf meinem Unglauben!» (Mk 9,24)


2
 
 minimus 8. Februar 2026 
 

@Crétienne - Außerordentliche Kommunionspender

Eine wichtige Präzisierung: Außerordentliche Kommunionshelfer dürfen die heilige Kommunion in der Messe nur austeilen, wenn es notwendig ist; wenn entweder keine ordentlichen Kommunionspender (Priester/Diakone) anwesend sind oder dass diese, obzwar anwesend, wirklich verhindert sind; oder die Feier sonst übermäßig verlängert würde. Das steht ausdrücklich in Art. 8 § 2 der vatikanischen Instruktion von 1997, die immer noch gilt. Es ist also eine präzise ersatzweise Maßnahme. Der volle Text im diesem Link:

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cclergy/documents/rc_con_interdic_doc_15081997_ge.html


2
 
 Schillerlocke 8. Februar 2026 
 

Wenn es tatsächlich nur um die Weihe von Bischöfen geht,

verstehe ich die Aufregung nicht. Es könnte so einfach sein: Die Pius-Leute legen dem Papst Vorschläge vor. Er schaut sie durch. Wenn sie dem Papst gefallen, ist es gut und die Bischöfe werden geweiht. Taugen die Vorschläge dem Papst hingegen nicht, ist es der Papst, der taugliche Bischöfe einsetzt, und die Pius-Leute sind froh, dass der Papst unsinnige Kandidaten ausgesiebt und sie vor denen bewahrt hat.


2
 
 Stefan Fleischer 8. Februar 2026 

@ Christine

Herzlichen Dank für diese Information. Ich kannte sie bisher nicht. Sie passt aber sehr gut zu dem Bild, das ich von Pater Pio habe. Sie bestätigt mich auch in meiner Ansicht, dass der Ungehorsam das zentrale Problem unserer Kirche (wahrscheinlich sogar der ganzen Welt) ist, oder besser gesagt, es ist nicht der Ungehorsam, sondern das Verharren im Ungehorsam, verursacht durch die Angst, sein Gesicht zu verlieren, wenn man seinen Fehler eingesteht.


2
 
 Crétienne 8. Februar 2026 
 

barbaletta Ich muss nicht nach polen

Hier bekomme ich einen tollen Gottesdienst. Und, wie ich schon schrieb, stört mich weder Mädchen am Altar, noch die übliche Handkommunion . Hier darf jeder so verfahren wie er möchte. Wenn wir sonst keine Probleme in der Kirche als Mädchen und Frauen in der Liturgie haben, dann haben wir die dringenden Probleme die die Synodalen bringen nicht verstanden. Bei uns teilen stets Pfarrer und Kommunonhelfer an verschiedenen Stellen in der Kirch. Wenn ich die Dame nicht will, dann gehe ich zum Pfarrer in die Reihe. Und zum Glück haben wir in allen Gemeindeteilen für jeden den passen Pfarrer. Vom Ruhestand der nur am Sonntag kommt, einen Mitte 50 zweit gut 45 + 48 und zwei Junge Kaplan von gut Anfangs 30. jetzt zu Fasching gibt es in der recht jungen Nachbargemeinde einen bunten Familiegottesdienst mit verkleiden und das machen unsrer Kapläne. Wir nehmen stets unser Enkel mit und es für die Kinder toll. Kirche stets übervoll, 95% Großeltern mit Enkeln. Es ist laut, Applaus und sogsr Lachen!


1
 
 Christine 8. Februar 2026 

2. Forstsetzung Pater Pio und Erzbischof Levebvre

Schwinge Dich nicht zum Richter auf, errichte keine Altäre, die Dir nicht gehören, mach Dich nicht zur Stimme des Gottesvolkes, das schon seine eigene Stimme hat, säe nicht Uneinigkeit und Zwietracht. Denn dies ist es, was Du tun wirst."


1
 
 Christine 8. Februar 2026 

Fortsetzung Pater Pio und Erzbischof Levebvre

Auch darin konnte Pater Pio Lehrmeister sein, denn von ihm wurde auch fragwürdiger Gehorsam verlangt. Er aber überließ sich Gott, als jenem, der immer den Weg zu finden weiß, die Wahrheit triumphieren zu lassen, wie wir heute feststellen können.
Aber es scheint, dass Mons. Levebvre nicht so dachte, auch wenn er Pater Pio diese Worte erwiderte:
"Ich werde mich daran erinnern, Pater."
Pater Pio betrachtete ihn und entgegnete, in die Zukunft des Bischofs blickend:
"Nein, Du wirst es vergessen. Du wirst die Kommunion der Gläubigen zerreißen, Du wirst dich dem Willen Deiner Vorgesetzten widersetzen, sogar den Anordungen des Papstes.
Dies wird sich in nicht sehr ferner Zeit vollziehen.
Du wirst das Versprechen vergessen haben, das Du heute hier gegeben hast, und für die Kirche wird viel übles daraus hervorgehen.


2
 
 Christine 8. Februar 2026 

Pater Pio und Erzbischof Levebvre

Pater Pio Freund Gottes Wohltäter der Menschen, erschienen im Parvis Verlag, hat in seiner ersten Ausgabe, Seite 51 und 52, folgendes veröffentlicht:
Nein, Du wirst es vergessen
Unter den zahllosen, die zu Pater Pio kamen, war eines Tages auch Mons. Marcel Levebvre, der Bischof, der wegen seiner übertriebenen anhänglichkeit an die katholische Tradition die Autorität des Zweiten Vatikanischen Konzils in Frage stellte und von Papst Paul VI a Divinis suspendiert wurde.
Er hatte ein Gespräch mit Pater Pio.
Bei diesem Bespräch war auch ein Professor Bruni Rabajotti anwesend, der berichtet, dass Pater Pio den Bischof an einem bestimmten Moment mit großer Strenge anblickte und sagte:
"Trage niemals Uneinigkeit unter die Brüder und praktiziere immer die Regel des Gehorsams, vor allem, wenn Dir die Fehler dessen größer erscheinen, der befiehlt. Es gibt keinen anderen Weg als den des Gehorsams für uns, die wir dieses Gelübde aussprechen."


3
 
 barbaletta 8. Februar 2026 
 

@ Stefan Fkeischer

"Die beiden beliebtesten und sehr verwandten Gesellschaftsspiele von heute sind, die Suche nach den Schuldigen und die Suche nach Entschuldigungen."

Wir sollten die Diskussion weiterführen und dabei Lösungen vorschlagen.
Mein Vorschlag: Der Papst soll erlauben die Bischöfe zu weihen – was hat er denn zu verlieren? - Weiteren Abgang der Gläubigen zu FSSPX?
Dann stimmt etwas mit der Kirche nicht und nicht mit der FSSPX, und das sollte der Leitung der Kirche zu denken geben!
Ich bin in beiden Riten (vetus ordo & novus ordo) zu Hause, solange diese korrekt gefeiert werden.


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 barbaletta 8. Februar 2026 
 

@ Stefan Fleischer

"Die beiden beliebtesten und sehr verwandten Gesellschaftsspiele von heute sind, die Suche nach den Schuldigen und die Suche nach Entschuldigungen."

Und ich finde, die Kirche und wir sollten die Diskussion weiterführen und dabei Lösungen vorschlagen.
Mein Vorschlag: Der Papst soll erlauben die Bischöfe zu weihen – was hat er denn zu verlieren? - Weiteren Abgang der Gläubigen zu FSSPX?
Dann stimmt etwas mit der Kirche nicht und nicht mit der FSSPX, und das sollte ihm zu denken geben!


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 Stefan Fleischer 8. Februar 2026 

Sollten wir nicht

Die Diskussion hier abbrechen? Sie beweist doch nur noch, was ein Aphoristiker einmal schrieb:
"Die beiden beliebtesten und sehr verwandten Gesellschaftsspiele von heute sind, die Suche nach den Schuldigen und die Suche nach Entschuldigungen."
Der Fall ist doch so komplex, dass wolhl nur noch Gott ihn gerecht beurteilen kann und auch wird.


2
 
 Richelius 7. Februar 2026 
 

@ edih

Da die deutschen Bischöfe wohl mit gewissem Recht als Häretiker zu bezeichnen sind (manchmal habe ich den Eindruck, daß sogar die Bezeichnung „Apostat“ eine gewisse Berechtigung hätte) erübrigt sich die Frage nach einem Schisma.

Allgemein habe ich als Patrologe ein bißchen Bauchweh mit dem Vergleich des 4. Jahrhunderts mit der Gegenwart. Die Unterschiede sind doch viel größer als die Gemeinsamkeiten.


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 barbaletta 7. Februar 2026 
 

@ chorbisch
Der Synodaler Weg ist die Kontinuität dessen, was Hans Küng, Eugen Drewermann, Uta Ranke-Heinemann und „Wir sind Kirche“ im deutschsprachigen Raum angestiftet haben. Nachdem ich 30 Jahre im Ausland verbracht habe, brauche ich Ihre Ratschläge nicht. Und wenn Sie den (noch) korrekt gefeierten NOM erleben wollen, fahren Sie nach Polen – in vielen Gemeinden gibt es immer noch nur die Mundkommunion, keine Mädchenministrantur und keine Kommunionhelfer (geschwiege denn Kommunionhelferinnen), von denen in Deutschland nur so wimmelt und die auf ihren „Amt“ nicht verzichten würden, auch wenn man sie dafür bezahlen würde.
@ Crétienne
In der Kirche geht es nicht darum die Messe schön zu feiern, sondern richtig.
Wenn Sie korrekt gefeierten NOM erleben möchten, können Sie morgen (jeden Sonntag) den polnischen Link anklicken – dort werden jeden Sonn- und Feiertag live ca. 250 hl. Messen übertragen:

msza-online.net/msze-swiete-na-zywo-po-polsku/


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 Hebi 7. Februar 2026 
 

Einheit durch Kontinuität

Zitat aus dem Text: »Päpste halten sich an die Tradition und widersprechen nicht ihren Vorgängern auf dem Stuhl Petri. » Den Eindruck hatte ich bei Papst Franzikus leider nicht, was die Behandlung des alten Messritus angeht. Sein Vorgänger hatte einen behutsamen Weg aus der Sackgasse gesucht und eröffnet, der ein Anfang für die Heilung der Fehlentwicklungen der Liturgiereform hätte sein können. Das wurde mit einem Federstrich konterkariert.


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 barbaletta 7. Februar 2026 
 

@ chorbisch, @ Crétienne

Der Synodaler Weg ist die Kontinuität dessen, was Hans Küng, Eugen Drewermann, Uta Ranke-Heinemann und „Wir sind Kirche“ im deutschsprachigen Raum angestiftet haben – und diese Tendenz macht sich auch schon im ehemaligen Ostblock breit. Nachdem ich 30 Jahre im Ausland verbracht habe, brauche ich Ihre Ratschläge und Erklärungen nicht. Und wenn Sie den (noch) korrekt gefeierten NOM erleben wollen, fahren Sie nach Polen – in vielen Gemeinden gibt es immer noch nur die Mundkommunion, keine Mädchenministrantur und keine Kommunionhelfer (geschwiege denn Kommunionhelferinnen), von denen in Deutschland mehr als Priester gibt und die auf ihren „Amt“ nicht verzichten würden, auch wenn man sie dafür bezahlen würde.

Wenn Sie korrekt gefeierten NOM erleben möchten, können Sie morgen (jeden Sonntag) den polnischen Link anklicken – dort werden jeden Sonn- und Feiertag live ca. 250 hl. Messen übertragen:

msza-online.net/msze-swiete-na-zywo-po-polsku/


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 7. Februar 2026 
 

@discipulus (2)

Fortsetzung: "Das Problem ist nicht die Weihe ohne Mandat; das Problem ist, wer sie vollzieht. Ordnet die Kommunistische Partei Chinas an, spricht man von einem „komplexen Kontext“. Weiht die FSSPX, spricht man von einem „Schisma“. Der Unterschied ist nicht theologisch: Er ist geopolitisch."
Ein klassischer Fall von Doppelstandard und Doppelmoral.
In dieser ganzen Thematik um die Bischofsweihen der FSSPX hat Bischof em. Joseph Strickland einen Podcast verfasst, der einfach nur genial wahr, gut und intellektuell-vernunftmässig hochstehend ist (zu hören/lesen: https://pillarsoffaith.net/ "The Line in the Sand"). Texte anderer Priester, die sich explizit gegen die Bischofsweihen aussprechen, sind meilenweit von dieser bischöflichen Gesamtsicht entfernt. Argumentativ brillant.


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 7. Februar 2026 
 

@discipulus (1)

Sie missverstehen da etwas. Katholisches.info (07.02.2026; "Wie kann man der FSSPX verbieten, was der Kommunistischen Partei Chinas erlaubt ist") bringt es klipp und klar auf den Punkt: "Die Frage ist nicht rhetorisch, sie ist juristisch und moralisch. Wenn das kommunistische Regime Bischöfe ohne päpstliches Mandat einsetzen kann und dennoch als legitimer Gesprächspartner behandelt wird – mit welcher Logik sollte dann ein strengeres Kriterium auf eine Priesterbruderschaft angewendet werden, die keine Dogmen leugnet, keinen Sedisvakantismus predigt und keinem marxistischen Zentralkomitee untersteht, sondern vielmehr einer – durchaus diskutablen – Vorstellung objektiver sakramentaler Notwendigkeit folgt?
Die zeitgenössische Kirche hat eine eigentümliche praktische Theologie entwickelt: Ungehorsam wird toleriert, wenn er von politischer Macht begleitet wird, und sanktioniert, wenn er von einer unbequemen kirchlichen Struktur ausgeht."


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 Crétienne 7. Februar 2026 
 

barbaletta

Ich glaube Sie schießeb etwas über das Ziel hinaus
- korrekt gefeiert NOM : absolute Zustimmung
- Kommunionhelferinnen verbieten: Ich gehöre dazu seit viel Jahren und sehe nicht ein warum ich als Frau das nicht sollte
- Laienpredigt: Haben wit (noch) nicht erlebt - muss nicht sein
- Handkommunion verboten : dann kommen noch weniger Gläubige in die Messen! Ich bin mit Mundkommunion zwar aufgewachsen bevorzuge aber von Beginn an die Handkommunion- beide Varianten sind hier durchaus üblich. Meine Kinder und Enkel würden bei Mundkommunion nicht mehr kommen!
- Mädchen Ministranten; finde ich durchaus in Ordnung; meine Kinder und Enkelkinder waren / sind sowohl Mädchen als auch Jungen Ministranten. Unsere kleine Gemeinde hat 80 Prozent weibliche Ministranten!
- Kommunionhelferinnen: Würde ich abhangig von Beruf und Geistlicher Kompetenz machen. Wir haben wunderbare Damen die ihre Aufgabe wunderbar erfüllen. Auch hier wie bei den Ministranten mehr Frauen als Männer


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 chorbisch 7. Februar 2026 
 

@ barbaletta

Sie sollten vielleicht Ihren Blick über den deutschen Tellerrand richten. Der "synodale Weg" ist eine rein deutsche Angelegenheit.

Was die korrekte Zelebration der Messe im NOM angeht und Laienpredigt, stimme ich zu. Aber es wäre interessant, Berichte und Statistiken aus anderen Ländern zu sehen, um prüfen zu können, ob die Hl Messe dort korrekt(-er) zelebriert wird, als in Deutschland.

Ihre übrigen Forderungen sind meiner Meinung nach leider typisch für die im traditionalistischen Millieu verbreitete Neigung, sich an Details festzubeißen und ihnen eine übersteigerte Bedeutung bezumessen.

Was stört Sie an Ministrantinnen, bzw. gibt es Belege, dass die Anwesenheit von Mädchen dazu führt, dass Jungs ihre Berufung nicht mehr erkennen?

Und wer an die Realpräsenz glaubt, wird den Leib des Herren auch aus den Händen einer Frau mit Ehrfurcht entgegen nehmen.

Zur "Mundkommunion" verweise ich auf die Darlegungen von Prof. May dazu. Damit dürfte man eher etwas erreichen, als mit Verboten.


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 lesa 7. Februar 2026 

Es geht um das Priestertum. Es geht ums Überleben.

@edih: Ganz genau so ist es. Danke für Ihren Kommentar. Ins Schisma geht, wer willentlch und bewusst den Papst mitsamt seinem Amt ablehnt. Der Hl. Athanasius war auch kein Schismatiker, weil er irrigen Lehren widerstand, denen ein Großteil der damaligen Bischöfe anhingen und so den Glauben rettete. Das ist auch hier der Fall, mögen ihre Feinde blind und undifferenziert geifern so viel sie wollen. Ein Bischof sagte:"Es geht nicht um Persönlichkeiten. Es geht nicht um Präferenzen. Es geht nicht darum, sich an die Vergangenheit zu klammern. Es geht ums Überleben – nicht um eine Institution, sondern um das Priestertum, die Sakramente und den katholischen Glauben, wie er seit Jahrhunderten empfangen, weitergegeben und bewacht wurde.
Wenn Männer, die offen der katholischen Lehre widersprechen, toleriert, gefördert, sogar gefeiert werden - während diejenigen, die an der Tradition festhalten, eingeschränkt, ins Abseits gedrängt oder ignoriert werden -, steht etwas auf dem Kopf."


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 discipulus 7. Februar 2026 
 

@Per-Mariam-ad_Christum: China

Das mag ja vielleicht auch daran liegen, daß hier im Forum m.W. noch nie jemand die Patriotische Vereinigung verteidigt oder gar als vorbildlich dargestellt hat. Sonst hätte zumindest ich garantiert widersprochen, den ich fühle mich der verfolgten Untergrundkirche sehr verbunden. Können Sie denn ein Beispiel dafür nennen, daß hier die Patriotische Vereinigung positiv dargestellt wurde, ohne daß widersprochen wurde?


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 Stephan80 7. Februar 2026 
 

2 grundverschiedene Meinungen

Hören wir doch auch mal was Weibischof Athanasius Schneider dazu sagt, ob die Pristerbruderschaft St. Pius X. schismatisch ist.
Er sagt Nein! Die FSSPX ist nicht schismatisch und er begründet das sehr sachlich und in aller Ruhe.
Weihbischof Schneider war immerhin vom Vatikan ofiziell dazu bestimmt, die Bruderschaft zu visitieren. Er gab Rom einen sehr positiven Bericht und hatte auch eine Lösung parat, die die FSSPX angenommen hätte. Alleine der Vatikan wollte nicht! Rom ist eben nicht ehrlich an einer Lösung interessiert, die die FSSPX am Leben lässt.
Hier lässt es der Vatikan leider an der sonst so oft besagten Grossherzigkeit und Toleranz fehlen, die den liberalen und modernistischen Zerstörerkreisen innerhalb der Kirche zugesichert werden.
Ob das dem lieben Gott wohlgefällig ist bleibt abzuwarten. Die Wahrheit wird sich auf kurz oder lang durchsetzten. Das gesamte Stellungnahme von Weihbischof Schneider ist auf youtube für jedermann anzuhören. Sehr empfehlenswert!


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 Stefan Fleischer 7. Februar 2026 

So nebenbei

Würde das Argument des gefährdeten Seelenheils anerkannt, könnten sich dann nicht auch die Befürworter der Priester- und Bischofsweihe darauf berufen?


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 barbaletta 7. Februar 2026 
 

wie in der Politik

Ich vergleiche mal die FSSPX mit der AfD in der Politik.
Die deutsche Regierung hat kapiert, dass um die Wählerzahl der AfD zu verringern, muss sie zumindest zum Teil Forderungen der AfD umsetzen (z.B. im Bezug auf die Migration). Wenn die Kirchenfunktionäre im Vatikan den Abgang der Gläubigen zu der FSSPX verhindern wollen, dann müssen sie jede Diözese der Weltkirche verpflichten (mit Betonung auf „verpflichten“!):
- den NOM korrekt zu feiern!
- Laienpredigt verbieten!
- Kommunionhelferinnen verbieten!
- Handkommunion wieder verbieten!
- Mädchenministrantur verbieten!

Die deutsche Regierung hat begriffen, um was es geht. Der Vatikan offenbar immer noch nicht.


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 Stefan Fleischer 7. Februar 2026 

@ Versusdeum

Das Original meines Textes bezeichnete sich als «eine gewagte Spekulation eines theologischen und historischen Laien». Diese Bemerkung ging hier verloren. Ich bitte um Entschuldigung.
Mein Text an sich befasst sich nicht mit dem Konzil. Ich habe es zwar noch miterlebt, aber mich eigentlich nie genauer damit befasst. Konkret betroffen war ich erst ab jener Phase, als EB Lefaivre und seine Anhänger begannen, sich offen gegen «Rom» zu stellen und die Behauptung einer Sedisvakanz aufkam. Hier begann nach meinem Empfinden jene Spaltung, welche schliesslich zu den unerlaubten Bischofsweihen führte, und nun in eine Drohung mit einer erneuten unerlaubten Weihe mündet.
Ich sehe zwar, dass hinter der Piusbruderschaft sehr viel guter Wille steckt, dass sie aber immer wieder vergisst, dass gut gemeint noch längst nicht immer gut ist. «Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens. Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist». (1.Kor 14,33)


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 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Agatha-Christie-Indult (aus gegebenem Anlass)

Aus dem Text der Petition: „Wenn ein unsinniges Dekret die vollständige oder teilweise Zerstörung von Basiliken oder Kathedralen anordnen würde, dann wären es natürlich die Gebildeten – welchen persönlichen Glauben auch immer sie hätten –, die sich mit Schrecken erheben würden, um sich einer solchen Möglichkeit zu widersetzen. Nun ist es so, dass Basiliken und Kathedralen gebaut wurden, um einen Ritus zu feiern, der bis vor wenigen Monaten eine lebendige Tradition darstellte. Wir beziehen uns auf die römisch-katholische Messe. […] Der fragliche Ritus hat mit seinem prächtigen lateinischen Text auch eine Vielzahl von unschätzbaren Leistungen in der Kunst inspiriert – nicht nur Werke der Mystik, sondern auch Werke von Dichtern, Philosophen, Musikern, Architekten, Malern und Bildhauern in allen Ländern und Zeiten. Somit gehört er zur universalen Kultur […]. Es erscheint besonders unmenschlich, die Menschheit um Wortformen in einer ihrer großartigsten Erscheinungsformen zu berauben.“

de.wikipedia.org/wiki/Agatha-Christie-Indult


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 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Lieber @Stefan Fleischer

Gerne ein paar Gedanken zur Frage "wo waren Sie, meine Herren?":
- Erzbischof Lefebvre gehörte zur vorbereitenden Kommission, die monate- der gar jahrelang zahlreiche Texte für das Zweite Vatikanische Konzil vorbereitete, die den Glauben erleuchten und bestätigen sollten. Mit einerm Federwisch wurde dies auf Betreiben v.a. deutscher Bischöfe ("Der Rhein fließt in den Tiber") von den Konzilsvätern verworfen und alles komplett neu gemeinsam erarbietet
- Mir sind nur zwei "prominente Gruppen" bekannt, die sich nach der "Liturgiereform" für den überlieferten Ritus der Kirche eingesetzt haben. Die andere waren zahlreiche echte Prominente um Agatha Christie, die einen gravierenden Kulturverlust befürchteten
- Wer nach der "Liturgiereform" die tendenziösen Falschübersetzungen ins Deutsche erarbeitet, nicht geprüft und vor allem durchgewunken hat und aus welchen Grund, würde mich auch interessieren ("Jetzt hat die Kommission so lange daran gearbeitet, das schnüren wir nicht mehr auf!"?)


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 edih 7. Februar 2026 
 

Ins Schisma.....

... gehen die bundesdeutschen Bischöfe und ihr linkskatholischer Anhang in Form des "Synodalen Wegs", nicht aber die Piusbruderschaft, die der Lehre treu bleiben Ich danke Gott für diese Gemeinschaft und ihr Wirken.


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 lesa 7. Februar 2026 

Ihre Stimme tut gut!

@lakota@golden@Fatima: Schön, dass Sie sich wier einmal hier einbringen nach langer Zeit!

Noch ein Buchtipp: "Chistus Vincit. Ein Gespräch mit Diane Montagna" von Bischof Athanasius Schneider. Dort nimmt er auf ca. 40 Seiten Stellung zur Situation der Piusbrüder und zu ihrem wahren Wirken. Er gehörte ja, wie Bischof Huonder, zu den Bischöfen, die der Heilige Stuhl zur Kontaktaufnahme zu den Piusbrüdern entsandt hatte. Seine Einstellung auch zu den Bischofsweihen, sind ebenfalls aus you-tube-Videos zu erfahren.


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 discipulus 7. Februar 2026 
 

@Wynfried: Kindliche Gesinnung

Wenn man in kindlicher Gesinnung bittet, wird man auch ein Nein des Vaters im Vertrauen auf seine Güte akzeptieren. Wenn man sich hingegen ohnehin nehmen will, worum man bittet, fehlt die kindliche Gesinnung.


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 Wynfried 7. Februar 2026 

@ discipulus

Warum sollte ein Vater einen rechtmäßigen Wunsch verweigern, wenn man ihn in kindlicher Gesinnung darum bittet?


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 chorbisch 7. Februar 2026 
 

@ golden; kleingläubiger

Es geht aber bei der Diskussion doch nicht darum, wie sehr die FSSPX oder die römisch katholische Kirche lehramtstreu katholisch sind, oder nicht.

Sondern allein um die Drohung, ohne Zustimmung des Papstes Bischöfe zu weihen. Das ist allein eine kirchenrechtliche Frage.

Aber gab es in der derzeitigen Debatte, und nur darum geht es, Aussagen aus Rom, dass die Genehmigung der Weihen von einer Anerkennung des Konzils oder des Novus Ordo abhängig gemacht wurde?
Nur dann wäre dieser Einwand hier am Platz.

Und @ kleingläubiger: Selbst Benedikt XVI. hat die Gültigkeit und Verbindlichkeit der Konzilsdekrete bestätigt. Wollen Sie, bei aller berechtigter Kritik am "Geist des Konzils" und seinen Folgen, klüger sein als er?


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 7. Februar 2026 
 

Sind Sie sich sicher, Exzellenz? (2)

Da es in der kath. Kirche kaum einen geistlichen Alexander den Grossen geben wird, der den vorhandenen 'Gordischen Knoten' mit einem Schwerthieb durchhauen wird, muss - gemäss Weissagung - die kath. Kirche ihr Gethsemane und ihr Golgatha durchleben, als getreuer Diener des Herrn. Es wird geflissentlich ausgeblendet, dass der Widersacher Gottes alles, wirklich alles daran setzt, die kath. Kirche zu zerstören und das Christentum auszuradieren. Dass das Schiff Petri solche Angriffe nicht schadlos überstehen kann, sollte eigentlich jedem klar sein. Mose hat sein Volk auf Geheiss Gottes in die Wüste geführt; führt uns unser der Herr, unter dem Schutzmantel Mariens, auch in eine Wüste, um uns zu retten und zu formen?
Denken wir daran: Die härteste Währung einer jeden Beziehung ist das Vertrauen! Und Vertrauen kann nur gegenseitig wachsen. Das gilt auch für Rom und die Piusbruderschaft.


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 Patroklos 7. Februar 2026 
 

Zweierlei Maß

Die Piusbruderschaft hat, wie allgemein üblich, um Erlaubnis zu den Bischofsweihen gebeten. Sie hat darüber hinaus um eine Audienz beim Papst zur Darlegung ihrer Situation ersucht. Was kam? Ein nichtssagendes Schreiben irgendeiner Kongregation.
Nicht die Piusbruderschaft ist das Problem, es sind die progressistischen und modernistischen Seilschaften in Rom.
Warum erlaubt man nicht einfach die Weihen? Ist es ein Verbrechen, Bischöfe zu weihen? Wem wird Schaden zugefügt?
Jahrzehntelang wurden in China Bischöfe nicht nur ohne Erlaubnis, sondern sogar gegen den Willen Roms geweiht. Und was ist jetzt passiert? Man hat ein Abkommen geschlossen und diese Weihen anerkannt.
Wenn man von atheistischen Kommunisten eingesetzte Bischöfe anerkennt und mit den betreffenden Stellen sogar ein Abkommen schließt, warum ist dies nicht auch mit der zu 100% katholischen Piusbruderschaft nicht möglich? Warum stellt man hier immer neue Vorbedingungen, bei den Kommunisten aber nicht?


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 7. Februar 2026 
 

Sind Sie sich sicher, Exzellenz? (1)

S.E. Weihbischof Dr. Marian Eleganti schreibt in seinem Text: "Die Lösung aber ist nicht die Piusbruderschaft oder eine Rückkehr zum Messbuch von 1962 [...]."
Es ist offenkundig, gerade hinsichtlich der letzten päpstlichen, schriftlichen Verlautbarungen wie auch durch zahlreiche andere Signale, dass die kath. Kirche eine schwere Glaubenskrise durchmacht. Auffallend ist, dass die Kirche intern kein griffiges Korrektiv hat, schwerwiegende falsche Weichenstellungen in Moral, Sitte und Glauben korrekt zu analysieren und v.a. zu korrigieren; dies würde zwar dem Papst obliegen, doch scheint dieser in einem festgefahrenen System gefangen zu sein, welche keine heilende Korrektur zulässt. Wenn beim Computer ein schwerer Fehler auftritt, dann muss man das Gerät zu jenem Punkt zurücksetzen, wo es funktioniert hat. Das hiesse liturgisch eben '1962' wie auch zur Rückkehr zu den alten, bewährten Anbetungsformen und Ritualen, welche den Gläubigen Orientierung und Halt geben und Identität stiften.


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 7. Februar 2026 
 

Hier schismatisch, dort erlaubt?

Ich bin ganz Ihrer Meinung, @Wynfried: "Etikettierungen wie „schismatisch“, „sektiererisch“, „ungehorsam“ und „verstockt“ und einseitige Schulzuweisungen sind für einen fruchtbringenden Dialog wenig zielführend"; ich ergänze: alles andere als zielführend.
@discipulus: Es ist ja genau die röm.-kath. Kirche, die ständig mit zweierlei Mass misst: Alles sind willkommen, Häretiker und Schismatiker, Heiden und Atheisten, doch die rechtgläubigen Katholiken der Tradition werden immer wieder buchstäblich ausgesperrt, etikettiert, diffamiert und verleumdet. Ich habe in den Postings von jenen Mitgläubigen, die bei jeder passenden Gelegenheit reflexartig "Schismatisch!" rufen, noch nie eine konkrete Antwort auf den Hinweis der schismatisch geweihten Bischöfe der kommunistischen Partei, - die ja gänzlich antikatholisch und antichristlich agieren! - gehört. Kann es sich die kath. Kirche vertrauensmässig leisten, hier offiziell mit zwei verschiedenen Ellen Mass zu nehmen?


5
 
 discipulus 7. Februar 2026 
 

@lakota: Leider weder noch.


5
 
 discipulus 7. Februar 2026 
 

@Wynfried: Orthodoxie

Daß sich die orthodoxen Kirchen im Schisma befinden, ist unstrittig. Sie erheben aber auch nicht den Anspruch, zur römischen Kirchen zu gehören und in Einheit mit dem Papst zu stehen. Solange die Piusbruderschaft diesen Anspruch erhebt, muß sie sich entsprechende Apostrophierungen gefallen lassen, wenn das nur Lippenbekenntnisse sind und jener konkret gelebte Gehorsam gegebenüber dem Apostolischen Stuhl fehlt, den Bischof Eleganti zurecht anmahnt und ohne den es eine Gemeinschaft mit dem Papst nicht geben kann.

Im Übrigen habe ich bislang von Ihrer Seite entsprechende Hinweise um eine gemäßigte Sprache vermißt, wenn es um die Vertreter z.B. des Synodalen Weges ging... Sie werden doch nicht mit zweierlei Maß messen wollen?


6
 
 lakota 7. Februar 2026 
 

Ich muss immer wieder an die Worte Jesu denken:

"geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes...
und lehrt sie, ALLES ZU BEFOLGEN, WAS ICH EUCH GEBOTEN HABE."

Wer ist hier eher GEHORSAM?
Die "schismatischen" Piusbrüder - oder unsere synodalen Bischöfe und Priester?
WO lehrt man in der RKK Deutschland noch, alles zu befolgen, was Jesus Geboten hat?


8
 
 lesa 7. Februar 2026 

Bitte sich genau informieren, ehe man Schnellschüsse loslässt!

Buchempfehlung für alle, die nicht in einer Blase von Vorurteilen eingesperrt sind (womit selbstverständlich nicht der geschätzte B. Eleganti gemeint ist) und klar kommen möchten:
Gérard Mura: "Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre. Theologische Untersuchung der Rechtmäßigkeit". Eine etwas anspruchsvoll, kirchentrechtliche Lektüre, die sich aber sehr lohnt.
Wer (ehrlich) sucht, der findet (die Wahrheit). Das Problem unserer Tage ist auch, dass wir uns zu wenig Zeit für gründliche Lektüre nehmen.


5
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Beten wir, besonders den Rosenkranz,

um den Heiligen Geist und zum Hl. Erzengel Michael*. Denn jetzt drohen insbesondere uns Deutschen gleich zwei Schismen! Es ist zum Haareraufen! Begleiten wir die Gespräche Roms mit der Piusbruderschaft mit unserem Gebet, ebenso wie auch die Gespräche mit denjenigen Bischöfen auf deutschem Boden, die weiter dem synodalen Weg auf dessen schismatischem Weg** folgen. Keine Zeit? Ein Gesätz des Rosenkranzes dauert kaum 5 Minuten***!
* Das Michaelsgebet hatte die Kirche knapp ein halbes Jahrhundert lang bis kurz vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil nach jeder stillen Heiligen Messe vorgeschrieben!
** Die Bischöfe haben mehrheitlich beschlossen, sich den für verbindlich erklärten Beschlüssen eines durch nichts legitimierten regionalen Kirchenparlaments / Sowjets zu unterwerfen, in dem die Nachfolger der Apostel nur 1/3 der Stimmen erhalten, 1/3 sind ZdK-Funktionäre, das letzte 1/3 offenbar vor allem diverse Quotenpersonen und Aktivisten!
*** Das geht ganz besonders auch an mich selbst!


2
 
 Wynfried 7. Februar 2026 

@ heikostir

Etikettierungen wie „schismatisch“, „sektiererisch“, „ungehorsam“ und „verstockt“ und einseitige Schulzuweisungen sind für einen fruchtbringenden Dialog wenig zielführend. Orthdodoxe Bischöfe und Patriarchen, die von Rom getrennt sind, würde man auch nicht so titulieren und ihnen „Ungehorsam“ und „Verstocktheit“ vorhalten. Der kanonische Status der Piusbruderschaft ist irregulär. Ich kann aber nicht erkennen, wo sie sich in Glaubensfragen schuldig gemacht hätten. Schismen fallen nicht „einfach so“ vom Himmel, nur weil eine Seite „böse“ ist und die andere Seite „gut“. Bekehren müssen wir uns alle, nicht nur die Piusbrüder. Herr, erneuere deine Kirche, und fange bei mir an.


7
 
 Stefan Fleischer 7. Februar 2026 

Wo waren Sie, meine Herren? 1

Ich bleibe bei dem, was ich schon 2008 geschrieben habe:
Wenn ich gewissen Vertretern der ausserordentlichen Form des lateinischen Ritus begegne, so beschleicht mich manchmal das Gefühl, als wären diese sehr überzeugt von ihrer Rolle als Retter der Liturgie und damit der Kirche. Die Geschichte wird (vielleicht) einmal zeigen, ob dem so war, oder nicht. Doch könnte es nicht auch sein, dass unser Herr diesen Leuten beim Gericht keinen Orden umhängt, sondern sie fragt: „Wo waren Sie, meine Herren?
./.


3
 
 Stefan Fleischer 7. Februar 2026 

Wo waren Sie, meine Herren? 2

Wo waren Sie, als ich Sie gebraucht hätte, um den Gläubigen die Beschlüsse des Konzils zu verkünden und zu erläutern? Wo waren sie, als es um die Gestaltung und Einführung des novo ordo ging? Wo waren Sie, als galt, dem Latein auch im NOM den ihm gebührenden Platz zu sichern? Wo waren Sie, als es darum ging, die Brücke zwischen den verschiedenen Spiritualitäten zu schlagen, das Neue, das aufbrach, harmonisch mit dem Alten zu verbinden? Wo waren Sie, als bei den Modernen der Ungehorsam einzubrechen und die moderne Theologie sich als Lehramt aufzuspielen begann? Wo waren Sie, als in den ordentlichen Gemeinden die lehramttreuen Verkünder auszugehen drohten? Wo waren Sie da? Da hüteten Sie ihr altvertrautes Gärtchen! Da gingen Sie in Opposition zu allem Neuen. Ja, da scheuten Sie sich nicht, ihren Gehorsam gegenüber dem Papst an Bedingungen zu knüpfen. Da gaben Sie jenes schlechte Beispiel des Eigensinns und der Besserwisserei, die dann auf der anderen Seite ungehemmt zu wuchern begannen?


3
 
 Fink 7. Februar 2026 
 

Ohne die Piusbruderschaft (FSSPX) gäbe es keine Petrusbruderschaft (FSSP)

und keine Alte Messe !
Die Piusbruderschaft ist sozusagen die Existenzgarantie für die Petrusbruderschaft!
Hätte sich die Piusbruderschaft auf Papst Franziskus eingelassen und sich wieder voll in die Kirche eingliedern lassen, dann gäbe es die Alte Messe vielleicht gar nicht mehr ! In 12 Jahren Papst Franziskus musste man mit ALLEM rechnen!
Möge unter Papst Leo wieder Vertrauen einkehren !


5
 
 discipulus 7. Februar 2026 
 

@lesa: Was die Kirche braucht?

So, die Kirche braucht also Ungehorsam, schismatisches Verhalten, Arroganz (P. Benedikt XVI. in seinem Schreiben zur Piusbruderschaft 2009), ein verkürztes Traditionsverständnis und eigenmächtige Auslegung der kirchlichen Lehre? Ich denke, davon gibt es auch außerhalb der Piusbruderschaft leider mehr als genug (z.B. bei den Synodal-Bewegten), da braucht es die Piusbruderschaft nun wirklich nicht auch noch.


10
 
 lesa 7. Februar 2026 

Regelgehorsam ohne Wahrheit rettet nicht aus der Not

@kleingläubiger@golden: Danke für Ihren Kommentar. Jeder, der die anstehenden Bischofsweihen im Licht der Lehre Kirche verantwortlich bedenkt, wird die Ausführungen des hochgeschätzte B. Eleganti als relevant erkennen. Glaube und Gehorsam gehören zusammen, man kann sie nicht auseinander dividieren. Aber wo der Gehorsam hilft, die Glaubenswahrheit niederzuhalten, wird er zum UNGEHORSAM! Welche Verantwortung, diese Bischofsweihen vorzunehmen. Aber auch - sie NICHT vorzunehmen!
Die Piusbrüder wollen explizit keine eigene Hierarchie aufbauen, sondenn nur die Möglichkeit, die Sakramente spenden zu können. Ihr Tun enthält nichts anderes, als was die Kirche NOT-WENDIG braucht.


4
 
 SalvatoreMio 7. Februar 2026 
 

Die Piusbruderschaft

@Ihnen sei herzlich gedankt, lieber Bischof Eleganti! Ihre ausgewogenen Gedanken, entstanden aus Glaube, Leben und Wissen, sind gut bekannt und ernst zu nehmen. - Hoffen und beten wir, dass es für die Piusbruderschaft, für alle, die sie schätzen und für die Gesamtkirche, zu einer Lösung kommt, die allen dient, besonders angesichts der Zerrissenheit, die wir derzeit in vielfältiger Weise durchmachen müssen.


5
 
 heikostir 7. Februar 2026 
 

Weihbischof Eleganti (ein Mann, dem man sicher nicht vorwerfen kann, er würde zu progressistischen Gruppen gehören) bringt es auf den Punkt.
Das sollten sich diejenigen, die immer noch meinen, das schismatische-sektiererische Vorgehen der Piusbrüder rechtfertigen zu können, zu Herzen nehmen.
Ein defizitärer Traditionsbegriff ist, wie schon der heilige Johannes Paul II. festgestellt hat, die Wurzel, aus der dann Ungehorsam und Verstocktheit erwachsen ist.
Beten wir für die Umkehr und Bekehrung der Piusbrüder. Die Petrusbruderschaft zeigt, dass es auch in Einheit mit Rom und in Einheit mit der katholischen Kirche funktionieren kann.


12
 
 kleingläubiger 7. Februar 2026 
 

Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen. (Apostelgeschichte 4,19)

Warum dieses krampfhafte Festhalten an den in der Realität längst gescheiterten Reformen des Konzils?

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (Matthäus 7,16) und die Früchte des Konzils sind faul, wie der synodale Weg spätestens gezeigt hat.


9
 
 golden 7. Februar 2026 
 

Bei aller Liebe zum Gehorsam

,aber bei dieser sich selbst säkularisierenden kirchlichen Entwicklung fürchte ich, dass die Pius-Bruderschaft "in 10 Jahren"(um eine Zahl zu nennen) noch erkennbar römisch-katholisch dastehen wird...
Mehr als alles hoffe ich aber auf den wiederkommenden HERRN.


4
 
 Wirt1929 7. Februar 2026 
 

Richtig!

In den zurück liegenden über 60 Jahren der Spaltung gab es immer wieder ein einseitiges Zugehen Roms auf die Pius-Bruderschaft, mit dem Erfolg der Abspaltung der Petrus-Bruderschaft, die dem Papst die Treue halten. Weitere Bischofsweihen der Pius-Brüder werden den Graben weiter vertiefen. Die zur Abspaltung geführten inhaltlichen Gründe der Pius-Brüder kann ich nachvollziehen, den Ungehorsam gegenüber dem Pontifex nicht. Die Tradition wird bei den Petrusbrüdern vorbildlich gepflegt und müsste noch mehr Beachtung in unserer Kirche erfahren. Die Gläubigen der Pius-Brüder sollten überlegen, welchen Weg sie in der Nachfolge Jesus Christus im Bezug auf das Petrusamt gehen wollen. Ungehorsam und Verstocktheit ist ein schlechter Ratgeber und führt zu nichts. Gemeinsames Gebet um Einheit und für den heiligen Vater sollte jetzt angebracht sein!


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