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Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

vor 7 Stunden in Kommentar, 15 Lesermeinungen
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Gastkommentar von Bischof Marian Eleganti zur angekündigte Weihe von Bischöfen durch die Priesterbruderschaft Pius X.


Chur (kath.net)

Der universale Jurisdiktionsprimat des Papstes (ex sese) über die ganze Kirche ist seit dem Ersten Vatikanum eine unfehlbare, dogmatisierte Wahrheit. Wir können also in diesem Artikel nicht von einem legalistischen Missverständnis des kirchlichen Gehorsams unsererseits sprechen, wenn wir die angekündigte Weihe von Bischöfen durch die Priesterbruderschaft Pius X. (FSSPX) ohne die ausdrückliche Zustimmung des Papstes als einen schismatischen Akt einstufen und zum zweiten Mal mit Schmerzen zur Kenntnis nehmen und in aller Schärfe verurteilen. Mit «wir» meine ich alle Gläubigen, die meine hier vorgetragene Einschätzung teilen. Ich nehme im Folgenden aufgrund der Medienmitteilung der Piusbruderschaft an, dass die Bischöfe, die am 1. Juli 2026 geweiht werden, nicht durch Papst Leo XIV. ernannt sein werden.

Das Hauptargument der sog. «Piusbruderschaft» eines historisch einmaligen, kirchlichen Notstandes und ihr Hinweis auf das prioritäre Heil der Seelen – vor allem jener, die sich der Priesterbruderschaft Pius X. angeschlossen haben – kann einen so schwerwiegenden Schritt in keiner Weise legitimieren. Seit meiner Jugendzeit habe ich mich stets gegen eine «Kirche» neben der Kirche oder eine «Kirche» in der Kirche ausgesprochen - die erstere immer elitär als die treue und wahre verstanden, die letztere (universale) als die untreue, vom guten Weg abgekommene. Es gibt nur eine Kirche: die eine, heilige, apostolische und katholische Universalkirche, die Jesus Christus auf Petrus, dem Felsen, gegründet hat. Sie ist sichtbar verwirklicht in der Einheit mit dem Papst: diese Einheit ist nicht ideell zu verstehen (als eine allgemeine Anerkenntnis des Papsttums bzw. des gerade regierenden Papstes im Gebet), sondern muss faktisch und kanonisch realisiert sein, indem man sich offensichtlicher Akte des kanonischen Ungehorsams enthält. Zu letzteren zähle ich nicht ein stets legitime Papstkritik, die klar zwischen fehlbaren und unfehlbaren Aussagen und Akten des Papstes unterscheidet und im Allgemeinen prudentiale Urteile betrifft oder spontane Aussagen in Interviews, schlimmstenfalls nicht unfehlbare Äusserungen des ordentlichen Lehramtes.


Päpste halten sich an die Tradition und widersprechen nicht ihren Vorgängern auf dem Stuhl Petri. Das sog. «Lehramt des Franziskus» (2013-2025) ist als Redeweise ein Phänomen sui generis. Aber, was die Priesterbruderschaft Pius X. heute (2.Febr. 2026) angekündigt hat, nämlich die Weihe von weiteren Bischöfen am 1. Juli 2026 (kath.net-Meldung vom 2. Feb), ist meines Erachtens ein eindeutig schismatischer Akt, der darin besteht, eine Hierarchie auf- bzw. auszubauen neben jener, die in der vollen, sichtbaren und kanonischen Einheit mit dem aktuellen Papst steht und von Tausenden von Bischöfen und Priestern in aller Welt gebildet wird. Damit hätten wir – wie gesagt - eine «Kirche» neben der Kirche oder in der Kirche mit gültigen Sakramenten, die behauptet, die wahre zu sein. Darin täuscht sie sich. Gemeint ist das Selbstverständnis der Priesterbruderschaft Pius X..

Hier zählen nicht Gemeinschaft im Gebet und in Rest-Schnittmengen des gemeinsamen Glaubens und der gemeinsamen Sakramente, sondern die kanonische Einheit mit dem Papst, die nicht gegeben ist, wenn man Bischöfe ohne seinen Willen weiht. Die Heiligen sind in ähnlichen Zerreissproben nicht ins Schisma gegangen, während die Schismatiker immer scheinbar gute und angeblich schwere Gründe anführten, die ihren Schritt rechtfertigen sollten.

Das 4. Jh. wird gerne als eine kirchengeschichtlich analoge Notsituation ins Argument geführt. Papst Julius I. (337-352) unterstützte Athanasius, nahm ihn in Rom auf, rehabilitierte ihn und verurteilte seine Absetzung. Die Verurteilung des Athanasius durch Papst Liberius (352-366) kam nur unter Folter zustande und wurde von Athanasius nicht als rechtmässig eingestuft, weil sie unter Zwang erfolgte. Deshalb hielt er sich nicht daran. Später revidierte Liberius seine Haltung. Athanasius verteidigte ihn in seinen Schriften. Papst Damasus I. (366–384) unterstützte Athanasius. Basilius (zusammen mit den anderen Kappadokiern) bemühte sich intensiv um Unterstützung aus dem Westen gegen den Arianismus und den kaiserlichen Druck (Valens). Er schrieb mehrmals an Papst Damasus I. und bat um klare Unterstützung und Anerkennung der orthodoxen orientalischen Bischöfe (vor allem Meletius von Antiochien).

Basilius war teilweise frustriert, weil Rom die theologischen Feinheiten des Ostens (Hypostasen-Diskussion) nicht immer verstand, zu langsam und zögerlich reagierte, im antiochenischen Schisma eindeutig Paulinus unterstützte, während Basilius Meletius sein Vertrauen gab. Es kam zu Spannungen und Basilius lehnte es ab, eine von Rom geforderte Unterschrifts-Formel zu unterzeichnen. Sein Widerstand war m.W. mehr kirchenpolitisch-taktischer als dogmatischer Natur. Athanasius und Basilius haben aber nie eine häretische oder schismatische Position gegenüber dem Papst vertreten, auch wenn die praktische Unterstützung durch Rom phasenweise für sie enttäuschend ausfiel. Die Vorstellung, sie seien „ungehorsam“ gewesen, entstammt späteren konfessionellen Polemiken.

Damit kehre ich zur Aktualität zurück: Auch wenn ich der Ansicht bin, dass … 1. Passagen in einigen Konzilsdokumenten (von ganz unterschiedlichem Gewicht) durchaus kritikwürdig sind; 2. man in der Liturgiereform über den Willen und die Vorstellungen der Konzilsväter hinausgeschossen ist und Dinge eingeführt oder abgeschafft hat, die gar nicht im Denk- und Vorstellungshorizont der letzteren lagen und wahrscheinlich auch nicht ihren Absichten entsprachen, … halte ich die Weihe von weiteren Bischöfen durch die Piusbruderschaft ohne ausdrückliche, päpstliche Legitimation (Ernennung), für einen definitiv schismatischen Akt, der nicht durch die genannten Mängel gerechtfertigt werden kann.

Anzuraten bleibt: 1. eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Liturgiereform und einigen Aussagen des Konzils, 2. Eine gerechte Ordnung der Riten in der Kirche, die den altehrwürdigen lateinischen Ritus weder verbietet noch marginalisiert, vielmehr als Inspiration sieht, Einseitigkeiten und Defizite im Novus Ordo auszugleichen. Dazu braucht es, wie ich schon einmal betont habe, Expertise. Kritik muss ernst genommen werden. Die Sitzungsprotokolle der Konzilsjahre sind für den unverstellten Blick sehr hilfreich und sollten dem nächsten Konsistorium, das sich mit der liturgischen Frage befassen wird, vermittelt werden. Die Gläubigen, die – etwas vereinfachend gesagt - den Horizontalismus und Anthropozentrismus im Novus Ordo kritisieren, müssen ernst genommen werden. Die Lösung aber ist nicht die Piusbruderschaft oder eine Rückkehr zum Messbuch von 1962, sondern eine wie auch immer geartete «Reform der Reform» (Benedikt XVI.), welche offensichtliche Brüche, die geschehen sind, heilt. Dabei geht es mir um die Sache, nicht um das Reizwort (Reform der Reform).

 


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Lesermeinungen

 discipulus vor 42 Minuten 
 

@Wynfried: Orthodoxie

Daß sich die orthodoxen Kirchen im Schisma befinden, ist unstrittig. Sie erheben aber auch nicht den Anspruch, zur römischen Kirchen zu gehören und in Einheit mit dem Papst zu stehen. Solange die Piusbruderschaft diesen Anspruch erhebt, muß sie sich entsprechende Apostrophierungen gefallen lassen, wenn das nur Lippenbekenntnisse sind und jener konkret gelebte Gehorsam gegebenüber dem Apostolischen Stuhl fehlt, den Bischof Eleganti zurecht anmahnt und ohne den es eine Gemeinschaft mit dem Papst nicht geben kann.

Im Übrigen habe ich bislang von Ihrer Seite entsprechende Hinweise um eine gemäßigte Sprache vermißt, wenn es um die Vertreter z.B. des Synodalen Weges ging... Sie werden doch nicht mit zweierlei Maß messen wollen?


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 lakota vor 46 Minuten 
 

Ich muss immer wieder an die Worte Jesu denken:

"geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes...
und lehrt sie, ALLES ZU BEFOLGEN, WAS ICH EUCH GEBOTEN HABE."

Wer ist hier eher GEHORSAM?
Die "schismatischen" Piusbrüder - oder unsere synodalen Bischöfe und Priester?
WO lehrt man in der RKK Deutschland noch, alles zu befolgen, was Jesus Geboten hat?


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 lesa vor 2 Stunden 

Bitte sich genau informieren, ehe man Schnellschüsse loslässt!

Buchempfehlung für alle, die nicht in einer Blase von Vorurteilen eingesperrt sind (womit selbstverständlich nicht der geschätzte B. Eleganti gemeint ist) und klar kommen möchten:
Gérard Mura: "Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre. Theologische Untersuchung der Rechtmäßigkeit". Eine etwas anspruchsvoll, kirchentrechtliche Lektüre, die sich aber sehr lohnt.
Wer (ehrlich) sucht, der findet (die Wahrheit). Das Problem unserer Tage ist auch, dass wir uns zu wenig Zeit für gründliche Lektüre nehmen.


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 Versusdeum vor 2 Stunden 
 

Beten wir, besonders den Rosenkranz,

um den Heiligen Geist und zum Hl. Erzengel Michael*. Denn jetzt drohen insbesondere uns Deutschen gleich zwei Schismen! Es ist zum Haareraufen! Begleiten wir die Gespräche Roms mit der Piusbruderschaft mit unserem Gebet, ebenso wie auch die Gespräche mit denjenigen Bischöfen auf deutschem Boden, die weiter dem synodalen Weg auf dessen schismatischem Weg** folgen. Keine Zeit? Ein Gesätz des Rosenkranzes dauert kaum 5 Minuten***!
* Das Michaelsgebet hatte die Kirche knapp ein halbes Jahrhundert lang bis kurz vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil nach jeder stillen Heiligen Messe vorgeschrieben!
** Die Bischöfe haben mehrheitlich beschlossen, sich den für verbindlich erklärten Beschlüssen eines durch nichts legitimierten regionalen Kirchenparlaments / Sowjets zu unterwerfen, in dem die Nachfolger der Apostel nur 1/3 der Stimmen erhalten, 1/3 sind ZdK-Funktionäre, das letzte 1/3 offenbar vor allem diverse Quotenpersonen und Aktivisten!
*** Das geht ganz besonders auch an mich selbst!


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 Wynfried vor 2 Stunden 

@ heikostir

Etikettierungen wie „schismatisch“, „sektiererisch“, „ungehorsam“ und „verstockt“ und einseitige Schulzuweisungen sind für einen fruchtbringenden Dialog wenig zielführend. Orthdodoxe Bischöfe und Patriarchen, die von Rom getrennt sind, würde man auch nicht so titulieren und ihnen „Ungehorsam“ und „Verstocktheit“ vorhalten. Der kanonische Status der Piusbruderschaft ist irregulär. Ich kann aber nicht erkennen, wo sie sich in Glaubensfragen schuldig gemacht hätten. Schismen fallen nicht „einfach so“ vom Himmel, nur weil eine Seite „böse“ ist und die andere Seite „gut“. Bekehren müssen wir uns alle, nicht nur die Piusbrüder. Herr, erneuere deine Kirche, und fange bei mir an.


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 Stefan Fleischer vor 2 Stunden 

Wo waren Sie, meine Herren? 1

Ich bleibe bei dem, was ich schon 2008 geschrieben habe:
Wenn ich gewissen Vertretern der ausserordentlichen Form des lateinischen Ritus begegne, so beschleicht mich manchmal das Gefühl, als wären diese sehr überzeugt von ihrer Rolle als Retter der Liturgie und damit der Kirche. Die Geschichte wird (vielleicht) einmal zeigen, ob dem so war, oder nicht. Doch könnte es nicht auch sein, dass unser Herr diesen Leuten beim Gericht keinen Orden umhängt, sondern sie fragt: „Wo waren Sie, meine Herren?
./.


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 Stefan Fleischer vor 2 Stunden 

Wo waren Sie, meine Herren? 2

Wo waren Sie, als ich Sie gebraucht hätte, um den Gläubigen die Beschlüsse des Konzils zu verkünden und zu erläutern? Wo waren sie, als es um die Gestaltung und Einführung des novo ordo ging? Wo waren Sie, als galt, dem Latein auch im NOM den ihm gebührenden Platz zu sichern? Wo waren Sie, als es darum ging, die Brücke zwischen den verschiedenen Spiritualitäten zu schlagen, das Neue, das aufbrach, harmonisch mit dem Alten zu verbinden? Wo waren Sie, als bei den Modernen der Ungehorsam einzubrechen und die moderne Theologie sich als Lehramt aufzuspielen begann? Wo waren Sie, als in den ordentlichen Gemeinden die lehramttreuen Verkünder auszugehen drohten? Wo waren Sie da? Da hüteten Sie ihr altvertrautes Gärtchen! Da gingen Sie in Opposition zu allem Neuen. Ja, da scheuten Sie sich nicht, ihren Gehorsam gegenüber dem Papst an Bedingungen zu knüpfen. Da gaben Sie jenes schlechte Beispiel des Eigensinns und der Besserwisserei, die dann auf der anderen Seite ungehemmt zu wuchern begannen?


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 Fink vor 2 Stunden 
 

Ohne die Piusbruderschaft (FSSPX) gäbe es keine Petrusbruderschaft (FSSP)

und keine Alte Messe !
Die Piusbruderschaft ist sozusagen die Existenzgarantie für die Petrusbruderschaft!
Hätte sich die Piusbruderschaft auf Papst Franziskus eingelassen und sich wieder voll in die Kirche eingliedern lassen, dann gäbe es die Alte Messe vielleicht gar nicht mehr ! In 12 Jahren Papst Franziskus musste man mit ALLEM rechnen!
Möge unter Papst Leo wieder Vertrauen einkehren !


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 discipulus vor 2 Stunden 
 

@lesa: Was die Kirche braucht?

So, die Kirche braucht also Ungehorsam, schismatisches Verhalten, Arroganz (P. Benedikt XVI. in seinem Schreiben zur Piusbruderschaft 2009), ein verkürztes Traditionsverständnis und eigenmächtige Auslegung der kirchlichen Lehre? Ich denke, davon gibt es auch außerhalb der Piusbruderschaft leider mehr als genug (z.B. bei den Synodal-Bewegten), da braucht es die Piusbruderschaft nun wirklich nicht auch noch.


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 lesa vor 2 Stunden 

Regelgehorsam ohne Wahrheit rettet nicht aus der Not

@kleingläubiger@golden: Danke für Ihren Kommentar. Jeder, der die anstehenden Bischofsweihen im Licht der Lehre Kirche verantwortlich bedenkt, wird die Ausführungen des hochgeschätzte B. Eleganti als relevant erkennen. Glaube und Gehorsam gehören zusammen, man kann sie nicht auseinander dividieren. Aber wo der Gehorsam hilft, die Glaubenswahrheit niederzuhalten, wird er zum UNGEHORSAM! Welche Verantwortung, diese Bischofsweihen vorzunehmen. Aber auch - sie NICHT vorzunehmen!
Die Piusbrüder wollen explizit keine eigene Hierarchie aufbauen, sondenn nur die Möglichkeit, die Sakramente spenden zu können. Ihr Tun enthält nichts anderes, als was die Kirche NOT-WENDIG braucht.


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 SalvatoreMio vor 3 Stunden 
 

Die Piusbruderschaft

@Ihnen sei herzlich gedankt, lieber Bischof Eleganti! Ihre ausgewogenen Gedanken, entstanden aus Glaube, Leben und Wissen, sind gut bekannt und ernst zu nehmen. - Hoffen und beten wir, dass es für die Piusbruderschaft, für alle, die sie schätzen und für die Gesamtkirche, zu einer Lösung kommt, die allen dient, besonders angesichts der Zerrissenheit, die wir derzeit in vielfältiger Weise durchmachen müssen.


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 heikostir vor 3 Stunden 
 

Weihbischof Eleganti (ein Mann, dem man sicher nicht vorwerfen kann, er würde zu progressistischen Gruppen gehören) bringt es auf den Punkt.
Das sollten sich diejenigen, die immer noch meinen, das schismatische-sektiererische Vorgehen der Piusbrüder rechtfertigen zu können, zu Herzen nehmen.
Ein defizitärer Traditionsbegriff ist, wie schon der heilige Johannes Paul II. festgestellt hat, die Wurzel, aus der dann Ungehorsam und Verstocktheit erwachsen ist.
Beten wir für die Umkehr und Bekehrung der Piusbrüder. Die Petrusbruderschaft zeigt, dass es auch in Einheit mit Rom und in Einheit mit der katholischen Kirche funktionieren kann.


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 kleingläubiger vor 3 Stunden 
 

Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen. (Apostelgeschichte 4,19)

Warum dieses krampfhafte Festhalten an den in der Realität längst gescheiterten Reformen des Konzils?

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (Matthäus 7,16) und die Früchte des Konzils sind faul, wie der synodale Weg spätestens gezeigt hat.


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 golden vor 4 Stunden 
 

Bei aller Liebe zum Gehorsam

,aber bei dieser sich selbst säkularisierenden kirchlichen Entwicklung fürchte ich, dass die Pius-Bruderschaft "in 10 Jahren"(um eine Zahl zu nennen) noch erkennbar römisch-katholisch dastehen wird...
Mehr als alles hoffe ich aber auf den wiederkommenden HERRN.


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 Wirt1929 vor 6 Stunden 
 

Richtig!

In den zurück liegenden über 60 Jahren der Spaltung gab es immer wieder ein einseitiges Zugehen Roms auf die Pius-Bruderschaft, mit dem Erfolg der Abspaltung der Petrus-Bruderschaft, die dem Papst die Treue halten. Weitere Bischofsweihen der Pius-Brüder werden den Graben weiter vertiefen. Die zur Abspaltung geführten inhaltlichen Gründe der Pius-Brüder kann ich nachvollziehen, den Ungehorsam gegenüber dem Pontifex nicht. Die Tradition wird bei den Petrusbrüdern vorbildlich gepflegt und müsste noch mehr Beachtung in unserer Kirche erfahren. Die Gläubigen der Pius-Brüder sollten überlegen, welchen Weg sie in der Nachfolge Jesus Christus im Bezug auf das Petrusamt gehen wollen. Ungehorsam und Verstocktheit ist ein schlechter Ratgeber und führt zu nichts. Gemeinsames Gebet um Einheit und für den heiligen Vater sollte jetzt angebracht sein!


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