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"Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma

24. Februar 2026 in Weltkirche, 64 Lesermeinungen
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Kann es wirklich der Wille zur Erlösung der Seelen sein, den mystischen Leib Christi auf vielleicht irreversible Weise zu zerreißen, fragt Kardinal Sarah.


Rom (kath.net/jg)
Die Ankündigung der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX) ohne päpstliche Erlaubnis Bischöfe weihen zu wollen, erfülle ihn mit „tiefer Sorge“ und „großer Trauer“, schreibt Kardinal Robert Sarah, der frühere Präfekt der Kongregation (heute Dikasterium) für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. 

Der beste Weg, den Glauben, die Tradition und die authentische Liturgie zu bewahren, sei in der Nachfolge des „gehorsamen Christus“. „Christus wird uns niemals befehlen, die Einheit der Kirche zu zerstören“, schreibt der Kardinal wörtlich.

Die französische Version des Textes ist am 22. Februar in der Wochenzeitung Le Journal du Dimanche erschienen. Diane Montagna hat auf ihrem Substack eine englische Übersetzung des gesamten Textes veröffentlicht. kath.net bringt den Text nachfolgend in eigener Übersetzung:


Bevor es zu spät ist!
Ein Aufruf zur Einheit von Kardinal Robert Sarah
Vollständiger Text

„Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16). Mit diesen Worten fasst Petrus, der zusammen mit den anderen Jüngern vom Meister nach seinem Glauben an ihn gefragt wird, das Erbe zusammen, das die Kirche durch die apostolische Sukzession seit zweitausend Jahren bewahrt, vertieft und weitergegeben hat. Jesus ist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes – das heißt, der einzige und alleinige Erlöser.“ Diese klaren und kraftvollen Worte, die Papst Leo XIV. am Tag nach seiner Wahl über den Glauben des Petrus sprach, hallen noch immer in meiner Seele nach. Der Heilige Vater fasst damit das Geheimnis des Glaubens zusammen, das die Bischöfe als Nachfolger der Apostel immer wieder verkünden und in Erinnerung rufen müssen. Christus ist nicht nur unser einziger Erlöser, er ist auch unser einziges Heil. Sein Name ist der einzige, durch den wir gerettet werden können.

Aber wo können wir Jesus Christus, den einzigen Erlöser, finden? Der heilige Augustinus gibt uns eine klare Antwort: „Wo die Kirche ist, da ist Christus.“ Wir wissen, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Deshalb drückt sich unsere Sorge um das Heil der Seelen in unserem ständigen Bemühen aus, sie zu der einzigen Quelle zu führen: zu Christus, der sich in und durch die Kirche hingibt.

Die Kirche ist daher der Ort des Glaubens, der Ort, an dem der Glaube weitergegeben wird, und der Ort, an dem man durch die Taufe in das Ostergeheimnis der Passion, des Todes und der Auferstehung Christi eingetaucht wird. Dieses Geheimnis befreit uns aus dem Gefängnis der Sünde und aus all unseren Spaltungen und führt uns in die Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott. In der einen Kirche gibt es ein Zentrum, einen notwendigen Bezugspunkt: die Kirche von Rom, die vom Nachfolger Petri, dem „Ersten der Zwölf“, geleitet wird.

Das Zweite Vatikanische Konzil erklärt in seiner Dogmatischen Konstitution über die Kirche, Lumen Gentium:

„Die Apostel aber verkündigten allenthalben die frohe Botschaft (vgl. Mk 16,20), die von den Hörenden kraft des Heiligen Geistes angenommen wurde, und versammelten so die universale Kirche, die der Herr in den Aposteln gegründet und auf den heiligen Petrus, ihren Vorsteher, gebaut hat, wobei Christus Jesus selbst der Eckstein ist (vgl. Offb 21,14; Mt 16,18; Eph 2,20)“ (LG 19).


Diese Formulierung gibt den Gedanken Jesu direkt wieder, sozusagen eingraviert in den Namen „Kephas” und den Zwölf selbst, angesichts der Tiefe ihrer biblischen Resonanz. Simon Petrus, der bereits im Evangelium eine herausragende Stellung unter den Zwölf einnimmt, bringt dem Auferstandenen den Fisch aus seinem Netz. Jesus vertraut ihm dann feierlich die Aufgabe an, seine Herde zu weiden. Die Kirche ist eine. Sie ist die Kirche, die Christus Petrus und den Zwölf anvertraut hat. Tatsächlich ist die Kirche gemäß dem Ausdruck von Markus und Lukas im Grunde genommen „Petrus und die, die bei ihm sind“ (Mk 1,36; Lk 9,32). Der Vorrang wird also Petrus gegeben, und so kann man eine einzige Kirche und einen einzigen Stuhl sehen... Kann jemand, der den Stuhl Petri verlässt, noch behaupten, zur Kirche Christi zu gehören?

Aus diesem Grund möchte ich meine tiefe Besorgnis und meine große Trauer zum Ausdruck bringen, nachdem ich von der Ankündigung der von Erzbischof Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. erfahren habe, dass sie beabsichtigt, ohne päpstliches Mandat Bischofsweihen vorzunehmen.

Uns wird gesagt, dass diese Entscheidung, das Gesetz der Kirche zu missachten, durch das höchste Gesetz der Rettung der Seelen motiviert ist: suprema lex, salus animarum. Aber die Erlösung ist Christus, und Er gibt sich nur innerhalb der Kirche hin. Wie kann man behaupten, Seelen auf anderen Wegen zur Erlösung zu führen als denen, die Er selbst uns gewiesen hat? Ist es wirklich der Wille zur Erlösung der Seelen, den mystischen Leib Christi auf vielleicht irreversible Weise zu zerreißen? Wie viele Seelen laufen Gefahr, aufgrund dieses neuen Risses im nahtlosen Gewand der Kirche verloren zu gehen?

Uns wird gesagt, dass diese Handlung als Verteidigung der Tradition und der Integrität des Glaubensgutes gedacht ist. Ich weiß nur zu gut, wie das Glaubensgut manchmal sogar von denen verachtet wird, die die Aufgabe haben, es zu verteidigen. Sicherlich sollten wir uns heute noch stärker bewusst sein, dass es eine ununterbrochene Kontinuität im Leben der Kirche gibt – in der Verkündigung Gottes, in der Feier der Sakramente –, die bis zu uns reicht und die wir Tradition nennen. Sie gibt uns die Gewissheit, dass das, woran wir glauben, die ursprüngliche Botschaft Christi ist, die von den Aposteln verkündet wurde. Der Kern der ursprünglichen Verkündigung ist das Ereignis des Leidens, des Todes und der Auferstehung des Herrn Jesus, aus dem das gesamte Erbe des Glaubens hervorgeht. So enthält die Heilige Schrift das Wort Gottes, während die Tradition der Kirche es bewahrt und getreu und vollständig weitergibt, damit Männer und Frauen jeden Alters Zugang zu seinem unermesslichen Reichtum haben und durch seine Schätze bereichert werden. So „bewahrt und übermittelt die Kirche in ihrer Lehre, ihrem Leben und ihrem Gottesdienst jeder Generation alles, was sie selbst ist, alles, was sie glaubt“.

Aber ich weiß auch und bin fest davon überzeugt, dass im Zentrum des katholischen Glaubens unsere Berufung steht, Christus nachzufolgen, der bis zum Tod gehorsam war – sogar bis zum Tod am Kreuz. Kann man wirklich darauf verzichten, Christus in seiner Demut nachzufolgen, sogar bis zum Kreuz? Ist es nicht ein Verrat an der Tradition, sich auf rein menschliche Mittel zu verlassen, um unsere Werke zu bewahren, auch wenn sie gut sind?

Unser übernatürlicher Glaube an die Unfehlbarkeit der Kirche kann uns dazu veranlassen, mit Christus zu sagen: „Meine Seele ist zu Tode betrübt“ (Mt 26,38), wenn wir den Verrat und die Feigheit einer immer größer werdenden Zahl hochrangiger Prälaten sehen, die nicht den Glaubensschatz lehren, sondern ihre eigenen Meinungen und ihre persönliche Sichtweise in Fragen der Lehre und Moral. Aber er kann uns niemals dazu verleiten, den Gehorsam gegenüber der Kirche aufzugeben. Die heilige Katharina von Siena, die nicht zögerte, Kardinäle und sogar den Papst zu tadeln, erklärt: „Gehorcht immer dem Hirten der Kirche, denn er ist der Führer, den Christus eingesetzt hat, um die Seelen zu sich zu führen.“ Dem Wohl der Seelen kann niemals durch vorsätzlichen Ungehorsam gedient werden, denn das Wohl der Seelen ist eine übernatürliche Realität. Reduzieren wir die Erlösung nicht auf ein weltliches Spiel des Mediendrucks.

Wer gibt uns die Gewissheit, dass wir wirklich mit der Quelle des Heils in Verbindung stehen? Wer garantiert uns, dass wir nicht unsere eigene Meinung für die Wahrheit halten? Wer schützt uns vor Subjektivismus? Wer versichert uns, dass wir immer noch von der einen Tradition genährt werden, die uns von Christus überliefert wurde? Wer garantiert uns, dass wir der Vorsehung nicht vorgreifen, sondern ihr folgen und uns von ihren Eingebungen leiten lassen? Auf diese quälenden Fragen gibt es nur eine Antwort – die Antwort, die Christus den Aposteln gegeben hat: „Wer euch hört, der hört mich. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Sünden behaltet, dem sind sie behalten“ (Lk 10,16; Joh 20,23). Wie kann man die Verantwortung auf sich nehmen, sich von dieser einen Gewissheit zu distanzieren? Uns wird gesagt, dass dies in Treue zum bisherigen Lehramt geschieht – aber wer außer dem Nachfolger Petri selbst kann uns das garantieren? Hier geht es um eine Frage des Glaubens. Sie stellt sich all denen, die Dogma und Moral im Namen modischer Ideologien in Frage stellen. Sie stellt sich auch denen, die behaupten, die Tradition zu verteidigen.

„Wer dem Papst, dem Stellvertreter Christi auf Erden, gehorcht, wird nicht vom Blut des Sohnes Gottes getrennt werden“, sagte die heilige Katharina von Siena. Es geht nicht um weltliche oder ideologische Treue zu einem Menschen und seinen persönlichen Ideen. Es geht nicht darum, Parteigänger eines Menschen zu sein. Es geht nicht um Papstverehrung oder einen Personenkult um den Papst. Es geht nicht darum, dem Papst zu gehorchen, soweit er seine persönlichen Ideen, Meinungen oder ideologischen Positionen zu schwerwiegenden Fragen der Lehre und Moral zum Ausdruck bringt. Es geht darum, dem Papst zu gehorchen, der wie Jesus sagt: „Meine Lehre stammt nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat“ (Joh 7,16). Es geht um ein übernatürliches Verständnis des kanonischen Gehorsams, der unsere Verbindung zu Christus selbst garantiert. Dies ist die einzige Garantie dafür, dass unser Kampf für den Glauben, die katholische Moral und die liturgische Tradition nicht in Ideologie abgleitet. Christus hat uns kein anderes sicheres Zeichen gegeben. Das Schiff Petri zu verlassen und sich autonom in einem geschlossenen Kreis wie einer Sekte zu organisieren, bedeutet, sich den Wellen des Sturms auszuliefern.

Ich weiß sehr wohl, dass es oft sogar innerhalb der Kirche selbst Wölfe gibt, die sich als Lämmer tarnen. Hat uns nicht Christus selbst davor gewarnt? Aber der sicherste Schutz vor Irrtum und Häresie bleibt unsere übernatürliche und kanonische Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri. „Wenn bestimmte Hirten oder Führer böse sind, lehnt die Kirche nicht ab: Sie ist diejenige, die Christus gegründet hat, und Er wird niemals zulassen, dass sie zugrunde geht. Es ist Christus selbst, der will, dass wir in Einheit bleiben und dass wir, selbst wenn wir durch die Skandale böser Hirten verwundet sind, die Kirche nicht verlassen“, sagt der heilige Augustinus.

Ich möchte zum Schluss noch einmal an das Leiden Christi im Garten Getsemani und seinen Schrei nach Wasser am Kreuz erinnern. Wie kann man unberührt bleiben von dem angstvollen Gebet Jesu: „Vater, damit sie eins sind, wie wir eins sind“ (Joh 17,22)? Wie kann man von diesem Schrei Jesu, der unsere Einheit wünscht, unberührt bleiben und dennoch unter dem Vorwand, Seelen zu retten, seinen Leib weiter zerreißen? Ist es nicht Er – Jesus –, der rettet? Sind es wir und unsere Strukturen, die Seelen retten? Ist es nicht durch unsere Einheit, dass die Welt glauben und gerettet werden wird? Diese Einheit ist in erster Linie die des katholischen Glaubens; sie ist auch die der Nächstenliebe; und schließlich ist sie die des Gehorsams.

Ich möchte daran erinnern, dass der heilige Pio von Pietrelcina zu Lebzeiten von Männern der Kirche zu Unrecht verurteilt wurde. Zwölf Jahre lang war es ihm verboten, Beichten abzunehmen. Obwohl Gott ihm eine besondere Gnade geschenkt hatte, um den Seelen der Sünder zu helfen, war es ihm verboten, Beichten abzunehmen! Was tat er? War er im Namen der Rettung der Seelen ungehorsam? Rebellierte er im Namen der Treue zu Gott? Nein – er schwieg. Er nahm den kreuzigungsähnlichen Gehorsam auf sich, in der Gewissheit, dass seine Demut fruchtbarer sein würde als Rebellion. Er schrieb: „Der gute Gott hat mir verständlich gemacht, dass Gehorsam das Einzige ist, was Ihm gefällt, und für mich das einzige Mittel, auf Erlösung zu hoffen und den Sieg zu besingen.“

So können auch wir bekräftigen, dass der beste Weg, den Glauben, die Tradition und die authentische Liturgie zu verteidigen, immer darin besteht, dem gehorsamen Christus zu folgen. Christus wird uns niemals befehlen, die Einheit der Kirche zu zerstören. Wie der heilige Johannes Chrysostomos sagt: „Die Einheit der Kirche, bewahrt durch den Heiligen Geist, ist kostbarer als alle Reichtümer dieser Welt.“

 


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Lesermeinungen

 discipulus 3. März 2026 
 

@Versusdeum: Zerstörung der Kirche

Nun ja, zum einen sind viele Punkte, die Sie nennen, von Ihnen von der Sache her falsch dargestellt (z.B. die Zusammensetzung des geplanten Synodalen Ausschusses). Was aber viel entscheidender ist: Diese Beschlüsse werden Rom zur Prüfung vorgelegt. Mal schauen, was Rom damit macht und wie die deutschen Bischöfe dann mit dem römischen Urteil umgehen - das ist der entscheidende Punkt, der die deutschen Bischöfe dann hoffentlich von denen der Piusbruderschaft unterscheidet.

Und nur so nebenbei: Ich behaupte mal, viele Bischöfe haben diesen ganzen Punkten nur zugestimmt, weil sie darauf hoffen, daß Rom den ganzen Unsinn verhindert und dann den "Schwarzen Peter" hat. Das ist gewiß feige, aber eben nicht schismatisch.


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 Domspatz_AT 2. März 2026 
 

@versusdeum

Nein, genauso wie ich es geschrieben habe, ist es auch gemeint. Ich hätte meine Aussage doch als sehr eindeutig und unmissverständlich formuliert.

Sie blenden in ihrem Beitrag und dem Benedikt-Zitat jede Menge aus, was Ihnen unbenommen sei. Wenn das die Antwort auf die aktuelle Situation sein soll, wundert es mich nicht, dass nichts vorangeht. Es scheint zudem , als habe es die Wortmeldungen von z. B. Weihbischof Eleganti und Kardinal Sarah (und vielen anderen) sowie die hitzige und von vielen sehr engagiert geführte Debatte der letzten Woche auf kath.net nicht gegeben.


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 Versusdeum 2. März 2026 
 

@Domspatz_AT

Meinen Sie wirklich die Piusbruderschaft oder den unsäglichen "Gefängniswärter der Tradition" (TC), für den zum zweiten Mal gilt, was Papst Benedikt noch als Kardinal schrieb, "Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage." (aus dem Gedächtnis im großartigen Interviewband "Salz der Erde")?


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 Versusdeum 2. März 2026 
 

Zerstörung der Kirche in Deutschland

@discipulus: "Aber anders als die Bischöfe der Piusbruderschaft sind die deutschen Bischöfe von einem solch ultimativen Rechtsbruch zum Glück noch weit entfernt.". Das ist falsch: Die meisten Bischöfe haben u.a. folgendes mitbeschlossen:
- Zahlreiche Texte im Rahmen des "synodalen Wegs", die zur offenen Rebellion gegen die Kirche und sogar gegen Gott selbst aufrufen, z.B. "Ein Priesteramt, das theoretisch nur heterosexuellen Männern vorbehalten sein soll, ist fragwürdig und mit der gelebten Praxis nicht vereinbar. Die geschlechtsabhängige Zulassung zum Priesteramt sorgt für Unverständnis, ist diskriminierend und muss [sic!] abgeschafft werden."
- Ein Kirchenparlament, das zu 2/3 aus ZDK-Funktionären und nur zu 1/3 aus Bischöfen bestehen soll
- Die Umsetzung der für verbindlich [sic!] erklärten Beschlüsse dieses Revolutionstribunals in den Diözesen wird durch eine Art "Inquisition" überwacht
Das ist nichts anderes als offene Revolution und "Ihr werdet sein wie Gott"! Rom MUSS handeln!

www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/beschluesse-broschueren/SW4-Grundtext_Priesterliche-Existenz-heute.pdf


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 Domspatz_AT 1. März 2026 
 

@marlin

"Klar, es wäre dumm die selben Fehler zu machen, die Andere bereits gemacht haben – wenigstens das haben die deutschen Bischöfe gelernt."

Volle Zustimmung. Ich wünschte, die Piusbrüder würden das so sehen wie sie. Aus der Vergangenheit gelernt zu haben und nicht so "dumm" zu sein, denselben Fehler ein zweites Mal zu begehen.

Ihre Ausführungen zu weiblichen Ministranten war ernstgemeint?


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 marlin 27. Februar 2026 
 

@ chorbisch

„Wenn Ihre Erklärung, warum Ministrantinnen die Jungs aus diesem Amt verdrängen stimmt, dann liegt aber ein Teil der Verantwortung bei den Eltern, die da nicht einschreiten.“

Das ist richtig.


„… wäre ich katholisch und hätte mich als Junge mit Ihrer Argumentation geweigert, Ministrant zu werden, hätten meine Eltern und vor allem mein Vater mir das nicht durchgehen lassen. Auch andere Begründungen oder Ausreden nicht.“

Als Junge hätten Sie den Grund, den ich genannt habe, nicht zugegeben.


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 chorbisch 27. Februar 2026 
 

@ marlin

Wenn Ihre Erklärung, warum Ministrantinnen die Jungs aus diesem Amt verdrängen stimmt, dann liegt aber ein Teil der Verantwortung bei den Eltern, die da nicht einschreiten.

Ich bin zwar Protestant, aber wäre ich katholisch und hätte mich als Junge mit Ihrer Argumentation geweigert, Ministrant zu werden, hätten meine Eltern und vor allem mein Vater mir das nicht durchgehen lassen. Auch andere Begründungen oder Ausreden nicht.

Hätte der Priester mich als geeignet angesehen, hätte ich ministrieren "müssen", egal, wie viele Jungs oder Mädchen dabei gewesen wären.

Da lehramtstreue Katholiken in der Regel eher konservativ sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass deren Erziehung allzu sehr vom Laissez-Faire "progressiver" Erziehungsideen geprägt ist.


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 marlin 27. Februar 2026 
 

@ discipulus

„Aber anders als die Bischöfe der Piusbruderschaft sind die deutschen Bischöfe von einem solch ultimativen Rechtsbruch zum Glück noch weit entfernt.“

Klar, es wäre dumm die selben Fehler zu machen, die Andere bereits gemacht haben – wenigstens das haben die deutschen Bischöfe gelernt. Aber so wie sie alles in D in die Liturgie eindringen lassen haben, so werden sie weiter machen und die modernistischen Kräfte im Vatikan werden schon dafür sorgen, dass alles weiter läuft wie gehabt – zuerst kommt das unerlaubte Handeln und dann die Erlaubnis dafür aus dem Vatikan.


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 discipulus 27. Februar 2026 
 

@Versusdeum: ultima ratio

Eben, Sie schreiben es sehr richtig, die "ultimative Forderung" des sog. Synodalen Weges ist in etwa auf der Ebene der Ankündigung der Piusbruderschaft. FALLS ein Bischof eine Weihesimulation mit einer Frau vornehmen oder eine solche anerkennen sollte, würde er sich ebenso die Tatstrafe der Exkommunikation zuziehen, wie jemand, der ohne päpstliche Erlaubnis einen Bischof weiht. Aber anders als die Bischöfe der Piusbruderschaft sind die deutschen Bischöfe von einem solch ultimativen Rechtsbruch zum Glück noch weit entfernt.


0
 
 Adolf Hümmer 27. Februar 2026 
 

@Marlin

Die Petrusbruderschaft ist in ihrem Tun vorbildlich. Sie feiert die Liturgie in Ehrfurcht, in Demut und in Liebe und sie bleibt der Lehre der Kirche in allem treu. Sie erleidet lieber Unrecht als dass sie selbst Unrecht begeht. In Demut anerkennt sie ihre Ohnmacht, sie handelt nicht auf eigene Faust. Wenn die Piusbruderschaft auf eigene Faust handelt, hat sie zwar mehr äußere Freiheiten, aber sie gehorcht dem Papst nicht und das ist nicht gut. Ich glaube, dass es leider zu einem echten Schisma kommen wird und das kann nicht gut sein. Aber Sie haben recht, wir sollten uns intensiv gegen all die Missbräuche und Irrlehren einsetzen, so wie dies in unserem Rahmen möglich ist.

sites.google.com/view/ewige-liebe-nur-in-gott/startseite


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 marlin 27. Februar 2026 
 

@ Adolf Hümmer

„Statt auf Eigenmacht, Eigenwille und Eigenliebe sollten wir auf Ehrfurcht, Demut und Liebe unser Leben aufbauen.“

Um was zu erreichen? Damit jeder Mumpitz, jeder Missbrauch in liturgie und Pastoral erlaubt wird?
Nein, Danke! Wir müssen nicht „auf die Matratzen gehen“, wir müssen das Recht, das uns zusteht, einfordern: CIC Can. 214 und 846
aus dem Direktorium für Dienst und Leben der Priester: 64. Beachtung der liturgischen Normen
„»Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu. Diese Autorität liegt beim Apostolischen Stuhl und nach Maßgabe des Rechtes beim Bischof«. Deshalb wird der Priester nach eigenem Gutdünken in dieser Materie nichts hinzufügen, wegnehmen oder ändern.“


1
 
 Adolf Hümmer 27. Februar 2026 
 

Eigenmächtiges Handeln

Das Vorhaben der Piusbruderschaft ist ein eigenmächtiges Handeln. Die Israeliten im AT haben auch oft eigenmächtig ohne oder sogar gegen den Willen Gottes gehandelt. Es lag kein Segen darauf. Statt auf Eigenmacht, Eigenwille und Eigenliebe sollten wir auf Ehrfurcht, Demut und Liebe unser Leben aufbauen.


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 marlin 27. Februar 2026 
 

@ SalvatoreMio

„wobei die männlichen Messdiener weniger wurden und verschwanden, wie der Nebel im Sonnenlicht.“

und warum die männlichen Messdiener weniger wurden und verschwanden?
Weil die kleine Schwester gerne das auch macht, was der ältere Bruder schon immer durfte und nachdem man der kleinen Schwester das erlaubt hat, hat der ältere Bruder kein Interesse mehr zu ministrieren.


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 Dina 27. Februar 2026 
 

Komm Heiliger Geist

Das folgende Gebet wird in Gebetsgruppen gebetet und ist vielen seit langem vertraut. Nicht alle wissen, woher es stammt: "Komm, Heiliger Geist, komm durch die mächtige Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariens, deiner so geliebten Braut."
Die Muttergottes von Fatima hatte es dem Priester Don Stefano Gobbi in innerer Einsprache eingegeben am 31. Dez. 1997 in Mailand. (Buch in vielen Auflagen, übersetzt in viele Sprachen: "An die Priester, die vielgeliebten Söhne der Muttergottes." Don Stefano starb am 29. Juni 2011 am Fest St. Peter und Paul und ist begraben in Dongo am Comersee. 13. Juni 2026: Seligsprechung des Märtyrer-Priesters P. Nazareno Lanciotti, der für die MPB - Marian. Priesterbewegung - in Brasilien verantwortlich war.

Einen gesegneten Tag an alle vom Blog


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 SalvatoreMio 27. Februar 2026 
 

Ungehorsam gegenüber dem Papst...

Danke@Hardenberg, für den wichtigen Hinweis!
Zwischen unerlaubt "Bischöfe weihen" oder z. B. "Laienpredigten" zulassen, liegen Welten! - Aber meist zieht ein Ungehorsam den anderen nach sich.


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 SalvatoreMio 27. Februar 2026 
 

Ungehorsam gegen Papst

@marlin: ob wir, die Deutschen, die ersten waren, die alles Mögliche ohne Erlaubnis einführten? Ich erinnere mich einer Freundin, die irgendwo in Frankreich Urlaub machte (70erJahre?). Zurückgekehrt erzählte sie begeistert von einer hl. Messe, in der Mädchen als Messdienerinnen aktiv waren. --- Peu à peu ging es auch in Deutschland in meiner Region los, wobei die männlichen Messdiener weniger wurden und verschwanden, wie der Nebel im Sonnenlicht.


0
 
 Versusdeum 26. Februar 2026 
 

@Hardenberg

Dann nehmen wir eben die ultimative Forderung des "Synodalen Weges", die Kirche (da die Weihe göttliches Handeln mit entsprechenden göttlichen Vollmachten ist, eigentlich: Gott) hätte gefälligst endlich Frauen zu weihen. Eine Forderung, die die die meisten Bischöfe auf deutschem Boden audrücklich teilen oder zumindest gerade erst wieder mit unterschrieben haben! Und sobald nach entsprechenden Weihesimulationen die ersten Frauen in Priestergewändern am Altar stehen, die Wandlungsworte sprechen und den Gläubigen Brot und Wein als angeblichen Leib und Blut Christi reichen*, ist eine unerlaubt, aber in bester Absicht erfolgte, Bischofsweihe gegen gegen diesen maximalen Betrug an den Gläubigen nur noch Pillepalle.
* Ganz egal, ob der Bischof nur wegschaut oder es gar offiziell "erlaubt"


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 Hardenberg 26. Februar 2026 
 

@Marlin

Zwischen der Laienpredigt und den Messdienerinnen auf der einen und einer verbotenen Weihe dürfte nicht nur ein gradueller Unterschied an Sündhaftigkeit liegen.


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 Dina 26. Februar 2026 
 

Unerlaubte Weihen

Die Worte der Muttergottes im Heiligtum von Knock (Irland) am 29.Juni 1988 an Don Stefano Gobbi, Gründer der MPB (Marianische Priesterbewegung, Movimento Sacerdotale Mariano - Marian Movement of Priests - www.msm-mmp.com - nachzulesen im Buch An die Priester die vielgeliebten Söhne der Muttergottes: "Das Herz des Papstes blutet heute wegen eines Bischofs der heiligen Kirche Gottes: dieser Bischof eröffnet nämlich mit einer willkürlichen Bischofsweihe, die er gegen den Willen des Papstes unternimmt, ein schmerzhaftes Schisma in der katholischen Kirche.
Aber das ist erst der Anfang. Tatsächlich sind nun viele Bischöfe nicht mehr mit dem Papst geeint und gehen einen Weg, der entgegengesetzt ist zu dem von ihm angezeigten.
Und das ist eine grössere und gefährlichere Spaltung - auch wenn sie noch nicht sichtbar geworden ist -, die meinem Mutterherzen Schmerz bereitet und es bluten macht und die meinen Papst unter dem Gewischt eines zu schweren Kreuzes gleichsam zum Fallen bringt..."


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 Richelius 26. Februar 2026 
 

@ Versusdeum

Natürlich war er entbunden. Selbst Bischöfe unterstehen nicht mehr der Jurisdiktion des Ordensoberen.


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 Adolf Hümmer 26. Februar 2026 
 

@christine @marlin

@Christine: Herzlichen Dank! Genau so ist es!
@Marlin: Ungehorsam in schwerwiegender Weise ist sowohl das eine als auch das andere, beides ist ein Übel. Unrecht kann man nicht durch Unrecht wieder gut machen. Das Böse sollen wir allein durch das Gute überwinden. Wie Christine sagt, Gottvertrauen ist nötig. Liebe, Wahrheit und Gehorsam können wir nicht voneinander trennen. Jesus war in allem Seinem Vater gehorsam, wenngleich es Ihm am Ölberg sehr schwer fiel. So müssen auch wir Christus in allem gehorchen. Und dies tun wir, indem wir dem Stellvertreter Christi gehorchen.


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 Christine 26. Februar 2026 

Pater Pio und Gottvertrauen

@ Hans Mohrmann
Wie bitte? Also ab 68 Jahren darf ich das Kirchenrecht mißachten, zwischen 35 und 47 Jahren nicht, oder wie!?
Die von EB Levebvre geweihten Bischöfe sind bereits schon mal bewusst ins Schisma gegangen (und da waren sie zwischen 35 und 48).
Wenn man nun im Alter sich ein zweites Mal gegen den Leib Christi entscheidet, gilt das alles nichts mehr?!? Biegt man sich da nicht eine eigene "Wahrheit" zurecht?
MEIN Wille geschehe? Oder Der Wille Gottes geschehe? Wo bleibt hier das Gottvertrauen?
Das Schreiben von Kardinal Sarah ist wunderbar klar und vom Heiligen Geist geführt - das Beste, was ich hier jemals zu diesem Thema gelesen habe. Wer kann dem Geist Gottes widerstehen?


2
 
 marlin 26. Februar 2026 
 

der Ungehorsam

@ Adolf Hümmer
„Wenn wir dem Papst darin nicht gehorchen, gehorchen wir Gott nicht.“

Sagen Sie das den deutschen Katholiken, die die Handkommunion, Messdienerinnen, Kommunionhelfer und Laienpredigt eingeführt haben, bevor sie vom Vatikan erlaubt wurden.
Übrigens: Laienpredigt gilt immer noch als verboten!


2
 
 Adolf Hümmer 26. Februar 2026 
 

@Per-Mariam-ad-Jesum

Herzlichen Dank! Gott hat dem Adam und der Eva verboten, von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von gut und böse zu essen. Sie taten es dennoch und fielen dadurch aus dem Stand der heiligmachenden Gnade. So wie Gott zu Adam und Eva sprach, hat Er auch durch Seinen Sohn zu Petrus gesprochen und ihm gesagt, dass alles, was er auf Erden binden wird, auch im Himmel gebunden sein wird. Und die neueren Päpste haben festgelegt, dass ohne Mandat des Papstes keine Bischöfe geweiht werden dürfen. Wenn wir dem Papst darin nicht gehorchen, gehorchen wir Gott nicht. Das ist eine sehr ernste Sache.


1
 
 Versusdeum 25. Februar 2026 
 

@KVogt

War Papst Franziskus etwa als Papst vom (offenbar sehr weitreichenden) Treueeid auf den Jesuitengeneral entbunden, als er Bischof und dann Papst wurde?


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 silvana 25. Februar 2026 
 

Würde mich auch interessieren

@antony, ich schließe mich der Frage von SalvatoreMio und Marlin an, wo diese Kirche steht.


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 discipulus 25. Februar 2026 
 

Richelius: Windhauch

Aus Sicht der Piusbruderschaft würde - etwas überspitzt gesagt - genau das eintreten, wenn es die Piusbruderschaft nicht mehr gäbe. Deshalb will sie ja unbedingt Bischöfe weihen. Windhauch, es ist alles Windhauch.


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 marlin 25. Februar 2026 
 

@ antony

ja, lieber antony, verraten Sie uns doch bitte, wo der Dom steht! :-)
ich mache mich dann auf den Weg und schreibe Ihnen im Nachhinein, ob der NOM dort ordentlich zelebriert wird.


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 25. Februar 2026 
 

@Adolf Hümmer

Lieber Herr Hümmer, besten Dank für Ihre Replik. Nein, ich beziehe diese Prophezeiung auf keine verstorbenen Päpste oder auf Papst Leo XIV., obwohl man nicht weiss, wie sich die Dinge noch entwickeln werden. Ich denke, dass dies noch in der Zukunft liegt. Ich bin ein treuer Sohn der Kirche, doch über allem liegt die Wahrheit Gottes in Jesus Christus, denn die Wahrheit Jesu Christi ist absolut und unumstösslich. Der Gehorsam ist lediglich relativ, bezogen auf das Fundament der göttlichen Wahrheit, realisiert im Depositum fidei der kath. Kirche. - Interpretationen können, müssen aber nicht zutreffen, von daher wäre man wohl gut beraten, da vorsichtig zu sein.


2
 
 Richelius 25. Februar 2026 
 

Christus hat uns versprochen, bei uns zu bleiben, bis zum Ende aller Tage; Er hat uns auch versprochen, daß die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen werden. Wenn die FSSPX recht hätte, dann wäre doch genau das eingetreten, oder irre ich mich da? Wie könnte man dann noch von der Treue Gottes sprechen.


4
 
 Hans Mohrmann 25. Februar 2026 
 

Und nun?

Die Piusbruderschaft müht sich seit Jahrzehnten um einen Dialog mit der Kirche. Bisher erfolglos. Die Hoffnung, daß die Bruderschaft irgendwann einmal einen kanonischen Status erreichen wird, hat die Bruderschaft längst aufgegeben, so ist nur noch geblieben, daß man um die Erlaubnis bittet, neue Bischöfe zu weihen, damit die Bruderschaft weiterleben kann. Wenn die Erlaubnis nicht erteilt wird, dann wird die Bruderschaft aufhören, zu existieren. In diesem Zusammenhang auf Pater Pio hinzuweisen, ist schon ziemlich daneben. Als Pater Pio mit diversen Verboten belegt wurde, war er 35 Jahre alt, als das Verbot aufgehoben wurde, war Pater Pio 47 Jahre alt. Die noch verbliebenen Bischöfe sind der Bruderschaft sind 68 und 69 Jahre alt.


7
 
 Adolf Hümmer 25. Februar 2026 
 

@Per-Mariam-ad-Jesum-Christum

Sie haben oft gute und tiefe Gedanken! Danke! Ich bin Mitglied im Dritten Orden des heiligen Franziskus und halte diese Prophezeiung für glaubwürdig. Aber mir scheint, dass Sie diese Prophezeiung auf Papst Franziskus beziehen und denken, dass er ein falscher Papst gewesen ist. Wenn dem so wäre, wäre Papst Benedikt ein Lügner, was ich nicht glauben kann. Denn Papst Benedikt hat ganz klar Papst Franziskus als Papst anerkannt. Außerdem sind beide jetzt schon gestorben und nun haben wir Papst Leo, der gewiss kanonisch rechtmäßig gewählt wurde. Hierin täuschen Sie sich gewiss. Aber Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass die Situation in unserer Kirche sehr schlimm ist. Vor allem ist es nicht möglich, dass Ehebrecher die heilige Kommunion empfangen können. Trotz dieser schlimmen Missstände dürfen wir nicht denken, dass die Lösung unserer Probleme nun unerlaubte Bischofsweihen sein könnten. Vertrauen wir lieber auf die Vorsehung Gottes! Der Mensch denkt und Gott lenkt.

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 SalvatoreMio 24. Februar 2026 
 

Der spezielle ostdeutsche Dom

@antony: würden Sie verraten, wo dieser Dom steht?


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 KVogt 24. Februar 2026 
 

Viele Fragen

Es ist doch schon erstaunlich, was überall festgehalten wird und dabei oftmals einfachste Dinge nicht mehr wahrgenommen werden:
a. Die Gültigkeit des II. Vatikanums und die Akzeptanz der Päpste Paul VI und folgende
b. Wie soll es möglich sein in einer Gemeinschaft zwei verschiedene Kirchenjahre zu haben? (z.B. Fest Christkönig im Oktober oder am letzten Sonntag vor dem Advent)
c. Steht ein Priester über einem Bischof? - Der Generalobere der Piusgemeinschaft ist Priester und nicht Bischof. Dies bedeutet, dass die beiden Bischöfe der Piusgemeinschaft ihm unterstellt sind....


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 chorbisch 24. Februar 2026 
 

@ Werte Mariat

lesa gehört zu denjenigen im Forum, die immer wieder den Wunsch der FSSPX unterstützt hat, neue Bischöfe zu weihen. Das ist ihr gutes Recht und das kritisiere ich auch nicht.

Ebensowenig den Appell, dafür zu beten, der Papst möge die Weihen gestatten, und auch nicht, wenn in diesen Gebeten der Wunsch geäußert wird, er möge das ohne Vorbedingungen tun, die die FSSPX als unzumutbar empfinden könnte.

Aber für mich enthält der letze Satz von lesas Beitrag:

"Beten wir für Papst Leo XIV., dass er so entscheidet, wie der Heilige Geist es will."

schon die recht klare Aussage, dass sie die Weiherlaubnis als im Sinne des Heiligen Geistes und damit des Herrn ansieht.

Diese Meinung muss man nicht teilen und darf das auch sagen. Denn was hier der Wille Gottes ist, wissen wir noch nicht. Das habe ich, wenn auch etwas zugespitzt formuliert, zum Ausdruck bringen wollen.


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 Bilbo B. 24. Februar 2026 
 

Bischöfe für die Priester des alten Ritus?

Liesse sich ein Teil des Problemes nicht auch dadurch lösen, dass die Priesterbruderschaft St. Petrus und ähnliche Gemeinschaften in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche zu einem Personalordinariat mit eigenen Bischöfen zusammengefasst würden, so wie es im anglokatholischen Personalordinariat besteht? Ein solches Personalordinariat könnte doch vielen katholischen Christinnen und Christen eine glaubwürdige Heimat bieten. Obgleich Theologe und Priester hat sich mir nie erschlossen, warum der von Papst Benedikt XVI. gewiesene Weg einer „Hermeneutik der Kontinuität“ von der Priesterbruderschaft St. Pius X. vermieden wurde. Warum wird das II. Vatikanum hüben wie drüben der Extreme als Pastoralkonzil, als das es ja einberufen wurde, nicht im Lichte der Gesamttradition der Kirche rezipiert?


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 24. Februar 2026 
 

@chorbisch, @parcival (1)

@chorbisch: In der Tat, ich möchte tatsächlich nicht mit Modernisten und Reformern 'ins gleiche Boot' gesetzt werden". Es ging mir lediglich und ausschliesslich um das Wissen der Zukunft der kath. Kirche, über das die hl. Katharina (und andere) wohl keine genaue oder geoffenbarte Kenntnis hatte; es ging nicht um die Lehrsätze der Kirche, welche Modernisten als störende Altlast" entsorgen woll(t)en. @parcival: Der hl. Franziskus schrieb in 'Ex S. Francisci Assisiatis et S. Antonii Paduani Opera omnia' (S. 430, Ausgabe 1880, Paris): "Die Macht der Dämonen wird mehr als gewöhnlich losgelassen werden, die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden wird so sehr entstellt werden, dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren Papst und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen werden: Jemand, der nicht kanonisch gewählt, (aber) auf dem Höhepunkt jener Drangsal zum Papsttum erhoben worden sein wird, wird sich bemühen, ...


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 Mariat 24. Februar 2026 

Werter @chorbisch

Entschuldigung, aber nun muss ich eingreifen!
Was Sie @lesa da unterstellt haben, ist eine Frechheit:
"Und woher wissen Sie, was der Heilige Geist will?"... und es geht ja noch weiter... noch etwas schlimmer!
Sie sollten Ihren Kommentar noch einmal durchlesen - aber vorher den von @lesa, wie Sie es wirklich gemeint hat.
Und dann ?


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 Parcival 24. Februar 2026 
 

Prophezeiungen

@Per-Mariam-ad-Jesum-Christum. Bei den genannten Beispielen wäre etwas mehr Differenzierung nötig. Gerade bei La Salette wird häufig übersehen, dass die Kirche nur den ursprünglichen Kern der Erscheinung anerkannt hat. Die später verbreiteten „Geheimnisse“ bzw. der zweite Teil gehören ausdrücklich nicht zur kirchlich anerkannten Botschaft. Darauf sollte man hinweisen, wenn man sich darauf beruft.

Und den hl. Franziskus hier anzuführen, ist tatsächlich bemerkenswert. Was unterscheidet ihn von anderen Armutsbewegungen seiner Zeit, etwa den Waldensern? Nicht der Ruf zur Umkehr oder zur Armut – den gab es damals vielfach. Der entscheidende Unterschied war sein Gehorsam gegenüber der Kirche. Gerade das macht seine Größe aus.

Ausgerechnet ihn gegen die Kirche ins Feld zu führen, führt die eigene Argumentation letztlich ad absurdum.


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 lakota 24. Februar 2026 
 

@Liebes Herbstlicht

Mit Ihrem Beispiel haben Sie recht!

Was mir noch aufgefallen ist:
Kardinal Sarah spricht u.a. von der Rettung der Seelen. - Wann haben unsere Bischöfe und Priester in den letzten Jahren von der Rettung der Seelen, vom Seelenheil gesprochen?
In meinem Umkreis gar nicht - das irdische Wohlleben ist scheinbar wichtiger.
Ich habe das noch anders gelernt -vor dem II. Vat.Konzil.


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 scientia humana 24. Februar 2026 
 

Zwei Gordische Knoten

1) Wenn die FSSPX "einfach" in die Kirche integriert wird, werden einige Lokalbischöfe deren Messzentren verbieten, das will die FSSPX sicher nicht.

2) Beide, Kirche und FSSPX sind davon überzeugt, dass VAT II etwas Neues gelehrt hat. Bei genauem Lesen wird aber unvoreingenommenen (wer ist in dieser aufgeheizten Stimmung schon unvoreingenommen?) Lesern schnell klar, dass die sogenannten neuen Lehren nebelig und nicht inhaltlich belastbar formuliert sind, sie also nur in den Köpfen mancher Theologen existieren. Gerne (oder doch "ungerne" ;-)?) lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Ich werde aber einige Argumente für meine These bringen.

Meine These geht weiter: Unbewusst ist Knoten 2 vorgeschoben (FSSPX, Kard. Müller, Kard. Sarah und auch viele im Forum hier werden nicht müde, den zu thematisieren) und eigentlich lösbar in der Einigung auf die letztendlich leere Menge, um Knoten 1, der der wahrhaft kritische ist, nicht angehen zu müssen. Wie aber wäre der kirchenrechtlich lösbar?


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 antony 24. Februar 2026 

@ Herbstlicht: Sie müssten mal in unseren ostdeutschen Dom in die Werktagsmesse kommen.

Wo Sie den Kommunionempfang ansprechen: bei uns ist die Hälfte der ca. 30-40 Teilnehmer unter 30, etwa die Hälfte empfängt Mundkommunion, viele davon knieend.
Das in der ordentlichen Form des römischen Ritus, der nebenbei auch noch ordentlich zelebriert wird.


6
 
 Herbstlicht 24. Februar 2026 
 

Teil 2, ein Beispiel:

Der Empfang der hl. Kommunion könnte unterschiedlicher nicht sein.

Dort: Kommunionbank, knieend,
wohl wissend, wen man empfängt.
Zudem zahlreiche Gläubige, auffallend viele junge Leute, auch am Werktag!
Der Priester spendet die Kommunion.

Hier am Ort:
stehend, die Hostie in die Hand bekommend.
Wenige Gläubige, vorwiegend ältere bzw. alte Frauen!
Und Kommunionausteiler, die man sonst in der Kirche kaum sieht.
Ist denn die Kommunionausteilung so schwierig und zeitaufwendig?

Wie gesagt, nur ein Beispiel.


6
 
 chorbisch 24. Februar 2026 
 

@ Per-Mariam-ad-Jesum-Christum

Nicht nur die Hl. Katharina von Siena, sondern auch Thomas von Aquin, die Kirchenväter und sogar der Apostel Paulus wussten noch nichts von den Freimaurern.

Trotzdem sind ihre Aussagen und Schriften unverzichtbarer Teil der kirchlichen Lehre und (sollten) uns an das halten, was sie uns lehren.

Ihre Argumentation erinnert an die von Leuten, denen Sie sich sicher nicht zugesellen wollen. "Modernisten" und "Reformer" berufen sich doch auch darauf, dass die Kirchenlehrer bestimmte Dinge damals nicht wissen konnten, wenn sie Lehrsätze der Kirche ändern, oder streichen wollen.

Und ob La Salette oder Anna-Katharina Emmericks Aussagen wirklich auf die heutige Lage und nicht die des 19. Jahrhunderts passen, darüber könnte man auch diskutieren.


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 bernhard_k 24. Februar 2026 
 

Es wär mal spannend ...

ob es bei den Piusbrüdern ebenfalls Eucharistische Wunder gibt???


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 chorbisch 24. Februar 2026 
 

@ lesa

Und woher wissen Sie, was der Heilige Geist will?

Haben Sie die Gabe der Schauung, so dass Sie, falls der Papst die Weihen nicht erlaubt, oder an bestimmte Vorbedingungen knüpft, schon heute wissen, dass er damit entgegen dem Willen Gottes handelt?

Selbstverständlich dürfen Sie und andere dafür beten, dass der Heilige Vater die Bischofsweihen erlaubt. Aber ich würde mir nicht anmaßen, zu wissen, was hier der Wille des Herren ist.


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 Herbstlicht 24. Februar 2026 
 

Ich wünsche mir wirklich ehrliches Entgegenkommen der Pius-Bruderschaft zur katholischen Kirche.
Dieses Entgegenkommen wünsche ich mir allerdings auch von der katholischen Kirche der traditionell eingestellten Bruderschaft gegenüber.

Wünschen und Hoffen allerdings ist das Eine, die zu erwartende Realität allerdings das Andere.

Nach den regelmäßigen Besuchen der Hl. Messe bei der Bruderschaft fühle ich mich meist gestärkt, bei den Eucharistiefeiern hier am Ort oftmals verunsichert und enttäuscht.
Die Narrenmesse an Fastnacht (bei der ich natürlich nicht dabei war) ist nur ein Beispiel für vieles andere.


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 Parcival 24. Februar 2026 
 

Weihbischof Schneider

Für alle, die sich in der aktuellen Diskussion um mögliche unerlaubte Bischofsweihen in der Piusbruderschaft gern auf Weihbischof Schneider berufen, sei eine kleine Beobachtung festgehalten. Ja, er hat im Rahmen seiner Visitation 2014/2015 ein insgesamt recht wohlwollendes Urteil über bestimmte Aspekte der Bruderschaft abgegeben. Daraus jedoch eine Art kirchliche Rückendeckung zu konstruieren, greift deutlich zu kurz.
Wer sich übrigens mit Mitgliedern der Bruderschaft über Weihbischof Schneider unterhält, bekommt selten ein Bild von Achtung oder Ehrfurcht zu hören. Im Gegenteil: Die Äußerungen sind nicht selten erstaunlich despektierlich. Man fragt sich fast, ob der Bischof selbst weiß, wie in diesen Kreisen über ihn gesprochen wird.
Umso bemerkenswerter ist es, wenn ausgerechnet jene, die intern so reden, ihn nach außen plötzlich als Autorität ins Feld führen.


3
 
 Gandalf 24. Februar 2026 

@versusdeum

"... die frühere Kirche (bis 1965) und die frühere Liturgie (bis 1970).."

Es gibt keine frühere Kirche. Wer so denkt, denkt leider nicht in einer kirchlichen Dimension.

Denn warum 1965, warum nicht 1811, 1509, 1203 usw...

Es gibt keine "frühere Kirche", es gibt nur eine hl. katholische Kirche im Credo.

Alle, die Spezialkirchen "gründen" wollten, sind früher oder spät. dann Protestanten, Sektierer usw. geworden. Ich habe ganze Bände von Kirchengeschichtebücher darüber bei mir zu Hause.

Daher lernt Kirchengeschichte!


7
 
 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 24. Februar 2026 
 

Es gibt auch andere Stellungnahmen und Hinweise ... (2)

Vor 2000 Jahren mussten sich die Juden entscheiden: Gehorchen Sie dem Hohepriester und seinem Gefolge oder dem Zimmermannssohn Jesus? Die Macht, das Ansehen und der Rückhalt war eindeutig auf der Seite des Priester, unser Heiland hatte lediglich die Wahrheit auf seiner Seite. - Wenn ein Volk vom Glauben abfällt, dann fand der Glaubensabfall zuerst bei den Geistlichen statt; ein Patriarch hatte in einem Interview erwähnt, dass der Klerus in einem Volk der Flaschenhals bilde. Wenn also unsere Zivilisation vom Glauben abfällt, dann muss gemäss dieser Logik der Klerus zuerst abtrünnig geworden sein. Zur Problematik des Gehorsams verweise ich auf die beiden Kommentare auf katholisches.info ("Man darf nicht an Gehorsam sterben" von Don Michel Gurtner; 24.02.26) wie auch auf den Text "Römische Willkür als Kern der Notstands-Debatte" (24.02.26). Aber vielleicht enthalten diese Texte zu viel systematische Logik und theologische Substanz für manche Leser, die sowas gar nicht lesen wollen?


2
 
 marlin 24. Februar 2026 
 

"Beten wir für Papst Leo XIV., dass er so entscheidet, wie der Heilige Geist es will."

ja, das wird ER.


5
 
 T.L.D 24. Februar 2026 
 

Ubi Petrus...

...ibi Ecclesia


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 24. Februar 2026 
 

Es gibt auch andere Stellungnahmen und Hinweise ... (1)

S.E. Kardinal Sarah argumentiert korrekt - bezogen auf eine Kirche vor vielleicht achtzig Jahren oder älter. Er zitiert die hl. Katharina von Siena, die im 14. Jh. gelebt hat und wohl nichts vom späteren grossen Einfluss der Freimaurerei innerhalb der kath. Kirche gewusst hat. Kardinal Sarah weist zwar auf die Untreue von Priestern und Bischöfen hin, doch das Problem des Abfalls innerhalb der Kirche ist ungleich grösser und schwerwiegender als das in seinem Text zum Vorschein kommt und wohl die meisten Leser hier in diesem Forum wahr haben wollen. Um redlich zu sein, müsste man auf die Prophezeiungen der sel. Anna-Katharina Emmerich hinweisen, ebenso auf jene von La Salette ("Rom wird den Glauben verlieren!"), von Marthe Robin, von H.H. Dr.Dr. Albert Drexel, vom hl. Franziskus von Assisi und weitere mehr. Natürlich kann man alle Prophezeiungen mit einer Handbewegung "wegwischen" und zur Tagesordnung übergehen. Aber ob das klug ist?


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 Versusdeum 24. Februar 2026 
 

Lieber @Gandalf

Kleine Korrektur: Die Piusbruderschaft will selbstverständlich keine neue / andere Kirche errichtet (so wie DBK / ZdK), sondern sie will die frühere Kirche (bis 1965) und die frühere Liturgie (bis 1970) wieder errichten. Das ist buchstäblich ein himmelweiter Unterschied!


5
 
 Rolando 24. Februar 2026 
 

Wo der Papst ist, ist die Kirche

Manche sagen die Piusbrüder erkennen den Papst an, warum dann die Probleme. Gehorsam zu Jesus ist auch gehorsam zu seinem Stellvertreter auf Erden. Wie ist das dann mit dem Gehorsam, wenn z.B. ein Beichtender zu den Geboten ungehorsam ist, der Beichtprieste aber selbst im Ungehorsam zur Kirche ist, was wird dem Beichtenden geraten?


0
 
 lesa 24. Februar 2026 

@versusdeum: Zur Ergänzung sei der Appell von Bischof Athanasius Schneider an Papst Leo XIV. von heute morgen als Lektüre empfohlen.
Beten wir für Papst Leo XIV., dass er so entscheidet, wie der Heilige Geist es will.


7
 
 cheval 24. Februar 2026 
 

@Josephus

um redlich zu bleiben...Die FSSPX argumentiert in meiner Verkürzung: Um das Seelenwohl (mit entsprechend notwendiger sakramentaler Begleitung) der ihr anvertrauten Gläubigen willen wären die Weihen nötig. Auch gut nachlesbar in den Schriften, welche die FSSPX hierzu veröffentlicht hat. Hier etwas anderes zu unterstellen, halte ich für unredlich.


2
 
 Josephus 24. Februar 2026 
 

Argumente der Piusbruderschaft

EB Lefebvre hat damals argumentiert, die Weihen seien nötig, "damit die Kirche fortbestehe". Jetzt heißt es, sie seien nötig, "damit die (Pius-)Bruderschaft fortbestehe."
Kann durch eine in sich schlechte Handlung (wie sie eine Bischofsweihe gegen den Willen des Papstes darstellt) dem Guten gedient werden? Ist Gottes Vorsehung für seine Kirche so fehlerhaft, dass wir hier "nachhelfen" müssen?
Natürlich ist klar: Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben. Und dennoch tragen jene eine unabweisbare Verantwortung, welche Dinge tun, die nicht gut sein können. Der gute Zweck heiligt eben nicht die schlechten Mittel!


3
 
 Richelius 24. Februar 2026 
 

@ Gandalf

Und Piusse wie Protestanten werfen Rom vor, vom Glauben abgekommen zu sein.


3
 
 Gandalf 24. Februar 2026 

Bravo Kardinal Sarah!

Aber für Piusbrüder ist das sicher auch ein "linker Kardinal", ähnlich wie Kardinal Müller ;-)



P.S. Das Interessante ist ja: Beide Seiten dh. Piusbrüder und Deutsch-Synodale argumentieren ähnlich, beide wollen ja im Prinzip eine eigene Kirche aufbauen und meinen, dass das Heil nur beim "eigenen Weg" liegt. Die Kirchengeschichte ist übrigens voll von Extremisten, die dann untergegangen sind. 


13
 
 modernchrist 24. Februar 2026 
 

Wunderbare, ja leidenschaftliche Stellungnahme

von Kardinal Sarah. Jetzt ist das Gewissen des einzelnen Weihekandidaten von Pius gefragt: Beten wir dafür, dass sie sich alle - um dem weiteren Lösungsbemühen nicht im Weg zu stehen - der Weihe verweigern; keiner kann ja zur Bischofsweihe gezwungen werden! Jetzt heißt es, etsi omnes, ego non!
Nicht nur die ungehorsam Weihenden, sondern auch diejenigen, die sich schismatisch weihen lassen, zerreissen absichtlich wider besseres Wissen den Leib Christi. Das Seelenheil der Gläubigen dort und die Rettung ihres Seelenheils kann kein wirklicher Grund sein, denn alle bräuchten nur, wenn keine/zu wenig Priester dort vorhanden sind, in eine normale katholische Kirche gehen und können dort beichten usw. und fänden "Rettung ihrer Seelen"! Oder will Pius der kath. Kirche das absprechen? Röm.kath. Kirchen gibt es überall genug. Es gibt also keinen geistlichen Notstand!


3
 
 Freude an der Kirche 24. Februar 2026 
 

Danke!

Klar und verständlich ausgedrückt. Die Liebe zur Kirche und der daraus folgende Gehorsam möge am Ende siegen. Keine Spaltung! Hl. Pater Pio: „Der gute Gott hat mir verständlich gemacht, dass Gehorsam das Einzige ist, was Ihm gefällt, und für mich das einzige Mittel, auf Erlösung zu hoffen und den Sieg zu besingen.“


3
 
 gebsy 24. Februar 2026 

eigentlich verständlich, oder?

"So enthält die Heilige Schrift das Wort Gottes, während die Tradition der Kirche es bewahrt und getreu und vollständig weitergibt, damit Männer und Frauen jeden Alters Zugang zu seinem unermesslichen Reichtum haben und durch seine Schätze bereichert werden."


3
 
 Versusdeum 24. Februar 2026 
 

Die bislang ausgewogenste

kritische Stellungnahme zu den angekündigten Weihen bei Pius. Aus ihr spricht ebenso die tiefe und ehrliche Sorge um die Einheit der Kirche, wie die um einen möglichen Irrweg von 750 Priestern und zig- oder sogar hunderttausenden Gläubigen wie auch die um Irrlehren und -wegen bei "Prälaten", Bischöfen und selbst Päpsten (wie wir es in D ja gerade erleiden).
Vergelt's Gott, Eminenz!


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