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Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern20. Februar 2026 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Muser: "Sehnsucht nach der sonntäglichen Eucharistie nähren und wach halten"
Bozen (kath.net/KAP) Der Südtiroler Bischof Ivo Muser betont, dass sonntägliche Wortgottesdienste in den Pfarrgemeinden grundsätzlich ohne Kommunionausteilung gefeiert werden sollen. In seinem am Mittwoch von der Diözese Bozen-Brixen veröffentlichten umfangreichen Hirtenbrief zur Fastenzeit 2026 würdigt Muser Wort-Gottes-Feiern als eine "eigenständige und wertvolle Form gottesdienstlichen Betens", die sich aber von der Eucharistiefeier unterscheide.
Die Klarstellung versteht der Bischof als Wertschätzung beider Feierformen, wie die Südtiroler Diözese mitteilte. Jede liturgische Feier habe ihre begründete Form und ihren innewohnenden Sinn. In den Wort-Gottes-Feiern sei Christus gegenwärtig, "wenn sein Wort verkündet und gehört wird", so der Bischof. Zugleich bleibe die Eucharistie die Mitte des christlichen Lebens. Auch wenn Eucharistiefeiern wegen des Priestermangels nicht mehr überall regelmäßig möglich seien, dürfe ihr Rückgang nicht gleichgültig hingenommen werden.
Er bitte daher darum, schreibt Muser, alle liturgischen Feiern am Sonntag so zu pflegen, zu fördern und zu gestalten, "dass der enge Zusammenhang von Sonntag und Eucharistie deutlich bleibt und dass sie die Sehnsucht nach der sonntäglichen Eucharistie nähren und wach halten". Dies gelte für Wortgottesfeiern ohne Kommunionausteilung, die Feier des Stundengebetes, eucharistische Andachten, das gemeinsame Rosenkranzgebet, aber auch neue Formen wie Taizègebete und Evensong. 
(Hirtenbrief im Wortlaut, Langfassung auf der Website der Diözese Bozen-Brixen: https://www.bz-bx.net/de/news/detail/hirtenbrief-fastenzeit-2026)
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Lesermeinungen| | Herbstlicht 22. Februar 2026 | | | |
Ein -ort-Gottesdienst kann doch niemals mit einer Eucharistiefeier bz-. mit einem Hochamt verglichen oder gleichgesetzt -erden.
Ersteres ist m.E. eine Form von Andacht.
Im Hochamt hingegen ist Jesus Christus der zentrale Mittelpunkt des Geschehens.
Gott sei Dank! |  1
| | | | | ottokar 20. Februar 2026 | | | | Der wahre Hintergrund ist den Wert der heiligen Messe (Eucharistiefeier) zu erhalten. Für den „einfachen“ katholische Gläubigen ist der mit Heiliger Kommunion „geschmückte“ Wortgottesdienst fast schon gleichwertig mit der Heiligen Messe. Das wunderbare Geheimnis der Heiligen Messe liegt aber in der feierlichen Wandlung von Brot und Wein in Christi Leib und Blut mit den Worten „Sende herab Deinen Geist o Herr, damit diese Gaben werden Fleisch und Blut Deines Sohnes Jesus Christus“.Dieses wunderbare Geheimnis fehlt dem Wortgottesdienst , selbst wenn der Leib Christi von einem Laien dem Gläubigen überreicht wird. Die „Gefahr“ einer Gleichsetzung will der fromme Bischof von Brixen , Excellenz Moser mit seinem Erlass verhindern. |  5
| | | | | JohannBA 20. Februar 2026 | | | | Der Tisch des Wortes Der Tisch des Wortes, auch wenn ich diese Formulierung nicht mag, ist eben gleichberechtigt, wobei ich sowieso lieber das Stundengebet bevorzuge, als Wortgottesdienstfeiern. Das Stundengebet ist das Gebet des Volkes Gottes, und enthält auch tagesaktuelle Lesungen aus der heiligen Schrift, Lafes und Vesper müssen mehr und mehr in das kirchliche leben integriert werden. |  1
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