SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- So nicht, Mr. Präsident!
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
- Viel Lärm um nichts?
| 
Forscher sieht Trend: Junge Generation in Deutschland sucht vermehrt Halt im christlichen Glauben20. März 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Laut Binkert glauben junge Menschen in Deutschland derzeit „überdurchschnittlich häufig“ an Gott
Erfurt (kath.net) Entgegen dem allgemeinen Trend schwindender Kirchenmitglieder beobachtet der bekannte deutsche Meinungsforscher Hermann Binkert ein wachsendes Interesse junger Erwachsener an religiösen Fragen. Der Gründer des Instituts „Insa Consulere“ sieht darin eine gezielte Suche nach Orientierung in unsicheren Zeiten.
Laut Binkert glauben junge Menschen in Deutschland derzeit „überdurchschnittlich häufig“ an Gott. In einem Interview mit der Kirchenzeitung „Glaube+Heimat“ betonte er, dass Spiritualität für die junge Generation zunehmend eine Rolle als Anker für Werte und Halt spiele. Das Christentum könne hier die notwendigen Antworten liefern, nach denen viele suchen. 
Gleichzeitig richtet der Experte einen deutlichen Appell an die christlichen Institutionen: Er fordert mehr Selbstbewusstsein bei der Verkündigung des Evangeliums. „Wer nicht von sich selbst überzeugt ist, überzeugt auch andere nicht“, so Binkerts Analyse.
Die Kirchen dürften sich nicht in tagespolitischen Kleinkriegen – den sogenannten „vorletzten Fragen“ – verlieren. Stattdessen müssten sie wieder den Mut finden, klare Antworten auf die „letzten Fragen“ des Lebens, der Existenz und des Glaubens zu geben. Binkert zeigt sich persönlich überzeugt: „Man kann für seine Kinder nicht viel mehr Gutes tun, als ihnen Christus nahezubringen.“
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Stefan Fleischer 21. März 2026 | |  | mehr Selbstbewusstsein bei der Verkündigung des Evangeliums. In meiner Jugend wurde oft über die "letzten Dinge", Tod, Gericht, Himmel und Hölle gepredigt. Ich bin überzeugt, unsere Kirche muss mit der Tabuisierung dieser Fakts (um in modernem Deutsch zu sprechen) schnellstens aufhören, wenn die aktuelle Welle der «Spiritualität für die junge Generation» nicht bald wieder abflauen soll. Natürlich dürfen wir dabei nicht in Drohbotschaften verfallen. Aber wenn wir Gott nicht wieder als etwas, bzw. als jemanden verkünden, den es in jeder Beziehung ernst zu nehmen gilt, in seiner Nähe wie seiner Grösse, in seiner Barmherzigkeit wie seiner Gerechtigkeit, etc., ist zu befürchten, dass das Ganze schnell zu einer Light-Religion verkümmert. Der Mensch will nun einmal gefordert sein. Das gehört zum «Erziehungsprogramm» unseres Vaters, des Allmächtigen. Das wusste auch der Herr, als er seine Anforderung an das Jüngertum formulierte: «Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.» (Lk 9,23) |  0
| | | | | Versusdeum 20. März 2026 | | | | Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass die Weiederentdeckung des Religiösen womöglich vor allem im Islam(ismus) stattfindet, denn "45,1 Prozent der Muslime unter 40 Jahren sind laut dem aktuellen Motra-Monitor latent (33,6 Prozent) oder manifest (11,5 Prozent) islamismusaffin eingestellt." Und immer noch wollen die Platzhirsche unter den Parteien (ganz besonders SPD, Grüne und SED) die totale, unkontrollierte und meist gering qualifizierte Zuwanderung aus praktisch ausschließlich islamischen Ländern - während hochqualifizierte oder dringend benötigte Arbeitskräfte monatelang, gegen hohe Hürden anrennen müssen. Irre. www.focus.de/politik/deutschland/neue-islamismus-studie-legt-unsere-milieu-wirklichkeit-offen_5dc0a4cc-7934-4cb5-ad2a-e969291ff822.html |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- So nicht, Mr. Präsident!
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- "Derselbe Polarstern"
- Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
- Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
|