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„Zeit, die Ehe zu verteidigen! Zeit, das Leben zu schützen!“

11. Juni 2026 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Unter diesem Motto wird am 14. Juni im polnischen Łowicz der 11. Marsch für das Leben und die Familie stattfinden – Organisator: Ordensgemeinschaft der Piaristen – Hl. Messe für die Teilnehmer: Wojciech Osial, Bischof von Łowicz


Łowicz (kath.net/pl) Es ist bereits der 11. Marsch für das Leben und die Familie in Łowicz, zu dem die ortsansässigen Piaristen-Patres aufrufen. Das Motto lautet dieses Jahr: „Zeit, die Ehe zu verteidigen! Zeit, das Leben zu schützen!“. Darüber berichtet die Polnische katholische Nachrichtenagentur KAI.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Heiligen Messe in der Piaristen-Kirche, die Wojciech Osial, Bischof von Łowicz, zelebrieren wird. Dann ziehen die Teilnehmer durch die Straßen von Łowicz, danach ist ein Familienpicknick mit Attraktionen für Kinder, Aufführungen und einem gemeinsamen Fest im Błonie-Park geplant.


Die Organisatoren laden Familien, Ehepaare, Kinder, Jugendliche, Pfarrgemeinden sowie alle ein, denen das Leben und die Familie am Herzen liegen. Wie die Veranstalter betonen, zielen diese Märsche darauf ab, den Wert des Ehe- und Familienlebens hervorzuheben und die in der Familie verwurzelten Grundwerte zu fördern.

Diese Märsche für Leben und Familie in Łowicz finden bereits seit 2014 statt. Die Idee zur Organisation der Veranstaltung entstand innerhalb der Piaristengemeinschaft, es beteiligten sich u.a. auch Mitglieder der katholischen charismatischen Erneuerungsgemeinschaft „Cana“, der diözesane Kindergarten der Seligen Bolesława Lament sowie örtliche Kindergärten und Grundschulen beteiligt. Inzwischen beteiligen sich neben kirchlichen Organisationen auch städtische Gruppierungen.

Bild (c) Bistum Łowicz


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Lesermeinungen

 modernchrist 12. Juni 2026 
 

Nach dem Skandalpapier der kfd

sollten sich auch Ordensleute überlegen, wie sie dem Lebensrecht des ungeborenen Kindes dienen könnten: Junge Schwesterngruppen könnten sich als Heim für unerwünschte Kinder anbieten, so wie es früher die Säuglingsheime der Nonnen gab, die Kinder von Mägden und Dienstboten aufzogen, bis sie später von der Mutter zu sich genommen werden konnten. Auch heute wäre manche ledige Mutter froh, wenn sie bis zum Abschluss der Ausbildung usw. ihr Kind wohl aufgehoben wüsste. Das Kindergeld ginge dann zu den Schwestern, welche die In-Obhutnahme des unerwünschten Kindes leisten. Den Frauen die Tötung ihres Kindes zu banalisieren und in die Gewissensfreiheit zu legen, wie es aktuell die kfd tut, ist skandalös. Den Kassen das Bezahlen der Tötung als automatische Gesundheitsleistung aufzudrücken, ist ebenfalls skandalös!


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 modernchrist 11. Juni 2026 
 

Grandios!

so kann man als Ordensgemeinschaft in die Gesellschaft hineinwirken und auf sich aufmerksam machen!
Auch in D gäbe es Orden genug, die sich bei den Märschen fürs Leben direkt und aktiv auftretend einbringen könnten! In München gehen jetzt auch schon einige im Habit mit, was wunderbar und ermutigend ist. Aber direkt als Veranstalter einer Aktion - z.B. eines Lichtermeeres für das Leben (aller pro Jahr getöteten Menschen einschließlich der Abtreibungstoten) oder einer anderen Thematik, die zu Ordensleuten passt. Das sind auch Aufgaben von Orden: Etwa wenn junge Schwestern öffentlichkeitswirksam für die Ungeborenen eintreten, ältere dazu noch als Unterstützung, Laien dabei als geschwisterliche Engagiertengruppe. Wir sollten viel mehr ausserhalb der Kirchenräume agieren, als uns um den Altar mit allerlei Funktionen drängen.


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