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Vatikan veröffentlicht Jahresbilanz zur Peterspfennig-Kollekte

1. Juli 2026 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Spenden leicht gestiegen, Ausgaben deutlich gesenkt, trotzdem weiter Minus in der Papstkasse


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die weltweiten Spenden im Rahmen der Peterspfennig-Kollekte für den Papst und seinen Dienst sind im Vorjahr leicht gestiegen. Dennoch können sie den finanziellen Bedarf nicht decken. Das geht aus den am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Zahlen zum Jahr 2025 vor. Demnach spendeten Katholiken weltweit 54,5 Millionen Euro, etwas mehr als im Vorjahr (54,3 Mio.). Hinzu kamen 3,1 Millionen aus Finanzerträgen, die gegenüber 2024 (3,7 Mio.) etwas geringer ausfielen. Die Gesamteinnahmen beliefen sich damit auf 57,6 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es 58 Millionen Euro.


Demgegenüber standen Ausgaben von 59,8 Millionen Euro. Zwar fielen sie gegenüber 2024 deutlich niedriger aus (75,4 Mio.), dennoch entstand ein Minus von 2,2 Millionen Euro. Der Löwenanteil des Geldes ging dabei an Leo und seinen Apparat (41,2 Millionen Euro), für Hilfsprojekte wurden 13,3 Millionen Euro veranschlagt.

Neben Stiftungen (13 Mio. Euro) und Ordensgemeinschaften (1,4 Mio.) kam der Großteil der Peterspfennig-Spenden im Jahr 2025 mit 40,1 Millionen Euro von Diözesen und privaten Einzelspendern. Unter den Spender-Nationen lagen die USA mit einem Anteil von 26,1 Prozent (14,2 Mio.) wie schon seit Jahren weit voran, danach kommen Italien (5,7 Prozent) und Brasilien (3,9 Prozent). Es folgten Korea (2,8 Prozent) und dann Deutschland mit 2,6 Prozent (1,4 Mio. Euro).

(Website des Peterspfennigs: www.obolodisanpietro.va)

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto (c) Vatican News


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