Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an

25. August 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das fünftägige Treffen in Bagno verband praktische Ausbildung im Altardienst, eine Einführung in den Gregorianischen Choral und gemeinsames Gebet. Die Organisatoren planen weitere Veranstaltungen dieser Art.


Bagno (kath.net/red) Polnische Salvatorianer veranstalteten einen Workshop zum Erlernen des Ministrantendienstes im klassischen Ritus an. Dieses fünftägige Treffen in Bagno (bei Breslau/Polen) verband praktische die Ausbildung im Altardienst und eine Einführung in den Gregorianischen Choral mit gemeinsamem Gebet. Die Organisatoren planen weitere Veranstaltungen dieser Art. Darüber berichteten die polnische katholische Nachrichtenagentur KAI (Link) sowie die Website der Ordensgemeinschaft der Salvatorianer in Polen (Link).

Für die meisten Teilnehmer war dies die erste Begegnung mit der klassischen Form des Römischen Ritus, berichtete KAI. Zuvor hatten sie sich vor allem auf die Rolle des Zeremoniars in der ordentlichen Form des Römischen Ritus (Novus Ordo) vorbereitet. Im Laufe weniger Tage erlernten sie dann unter anderem spezifische Aufgaben am Altar sowie die Abläufe bei der Assistenz in der klassischen gesungenen Messe.


„Es handelt sich um junge Männer, die die Salvatorianer erstmals bei einem Zeremoniar-Kurs für den Novus Ordo kennengelernt haben. Sie meldeten sich für den Kurs zur traditionellen Liturgie an – angetrieben, so vermute ich, von liturgischer Neugier. Schon nach zwei Tagen waren sie in der Lage, bei einer gesungenen Messe zu dienen“, sagt Pater Karol Matecki SDS, der Organisator des Workshops, berichtet KAI weiter.

Dabei waren drei der fünf Tage intensiven Workshop-Einheiten gewidmet. Die Teilnehmer verbrachten täglich etwa drei bis vier Stunden mit theoretischem und praktischem Unterricht. 

Auch die liturgische Musik nahm einen wichtigen Platz bei dem Treffen ein. Łukasz Czartowski von der Stiftung „Lumen de Lumine“ leitete Einheiten zum Gregorianischen Choral und verband dabei Stimmbildung mit Erklärungen zur Rolle des Chorals in der Liturgie. Zudem erhielten die Teilnehmer ein eigens für die Workshops erstelltes Gebetbuch mit rund 200 Seiten.

Jeder Tag folgte einem festen Gebetsrhythmus. Im Mittelpunkt stand die Heilige Messe in der klassischen Form des Römischen Ritus; darüber hinaus beteten die Teilnehmer gemeinsam das Stundengebet, nahmen an der Anbetung des Allerheiligsten teil und beteten den Rosenkranz.

„Ich bin sehr zufrieden. Die gesamte Veranstaltung verlief absolut reibungslos“, betont Pater Matecki. Er fügt hinzu, dass der familiäre Charakter des Treffens eine individuellere Betreuung sowie eine gründlichere Einübung spezifischer liturgischer Rollen ermöglichte.

Die Workshops boten zudem Gelegenheit zur Gemeinschaftsbildung. Am Abend hatten die Teilnehmer Zeit für Gespräche, gemeinsames Pizzaessen und geselliges Beisammensein im Gemeinschaftsraum. Ein besonderer Gast war Pater Damian Pankowiak SDS, der für die Ausbildung zuständige Beauftragte der polnischen Provinz der Gesellschaft des Göttlichen Heilandes (Salvatorianer).

Die Salvatorianer planen ein weiteres Treffen in Form eines Wochenend-Workshops, dem im kommenden Jahr wieder eine Veranstaltung im vollen Umfang folgen soll.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christine 27. August 2026 

@gertsch22: "Die Ministranten der NOM haben fast nichts zu tun..."

So ein Unsinn, alles einseitige Propaganda...


0
 
 gertsch22 25. August 2026 
 

Man sollte

dies auch hier in Wien anbieten. Die Ministranten der NOM habe fast nichts zu tun. In der alten Messe sind sie fast ständig im Einsatz und mit welcher Ehrfurcht sie dies tun. Das würden sicherlich auch sehr viele Ministranten der NOM tun, nur man muss sich getrauen dies von der Erzdiözese auch anzubieten. Aber das entspricht ja nicht dem Zeitgeist ...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  4. Auf Christus schauen!
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  7. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  10. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  11. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  12. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  13. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  14. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  15. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz