Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden

4. September 2026 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Seit dem hl. Petrus wird Leo XIV. der erste Papst sein, der die Hl. Tunika sehen wird. Es ist ein Moment, der Geschichte schreiben wird“, sagt der ehemalige Rektor der Basilika von Argenteuil


Paris (kath.net/pl) Am Freitag, dem 25. September, wird im Anschluss an die Jugendvigil die Heilige Tunika Christi – die normalerweise in der Basilika von Argenteuil (Département Val-d’Oise) aufbewahrt wird – entfaltet und den 80.000 Jugendlichen gezeigt, die sich im Stade de France (nahe Paris) versammeln werden. Das berichten das katholische Portal „Aleteia“ und weitere französische Medien. „Seit dem hl. Petrus wird Leo XIV. der erste Papst sein, der die Hl. Tunika sehen wird. Es ist ein Moment, der Geschichte schreiben wird“, sagt Pfr. Guy-Emmanuel Cariot, ehemaliger Rektor der Basilika von Argenteuil.

Die wertvolle Reliquie wird normalerweise nur alle 50 Jahre gezeigt, ansonsten nur zu außergewöhnlichen Ereignissen. Außerhalb davon ist nur ein winziger Teil von ihr durch eine Öffnung ihres Reliquiars zu erkennen.


Um die Reliquie gefahrlos die nur sechs Kilometer zwischen ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort und dem Stade de France transportieren zu können, ist ein Großeinsatz von Polizei und Sicherheitskräften nötig – denn man erinnert sich noch allzu gut daran, dass die Tunika 1983 gestohlen wurde und für zwei Monate verschwunden war. Auch wenn Einzelheiten zur Route und zum Transportablauf vertraulich behandelt werden, bestätigt Pfr. Cariot einen massiven Einsatz der Sicherheitskräfte; geplant ist eine Überwachung sowohl am Boden als auch aus der Luft, um den Transport mit „Diskretion“ und unter „optimalen Sicherheitsbedingungen“ durchzuführen.

„Aleteia“ erläutert, dass diese Tunika „als das Gewand Christi gilt – jenes Kleidungsstück, um das die römischen Soldaten auf Golgatha das Los warfen“. Das Gewand werde seit mehr als 1.200 Jahren von der Stadt Argenteuil im Département Val-d’Oise aufbewahrt. Kaiser Karl der Große, „der sie von der Kaiserin von Byzanz als Geschenk erhalten hatte, übergab sie am 12. August 800 seiner Tochter, der Äbtissin von Argenteuil. Nachdem sie Jahrhunderte und Prüfungen überstanden hat – darunter das Zerschneiden und anschließende Verstecken während der Französischen Revolution –, hat die Tunika ihre Wahlheimat so gut wie nie verlassen. Es sind nur sehr wenige Fälle bekannt, in denen sie außer Haus gebracht wurde, meist für Prozessionen: nennenswert sind eine im Mittelalter in Saint-Denis und eine weitere im 16. Jahrhundert – zu Beginn der Religionskriege – in Paris, wo sie gemeinsam mit der Dornenkrone und den Nägeln des Heiligen Kreuzes gezeigt wurde.“

Papst Leo wird vom 25. bis zum 28. September 2026 in Frankreich sein, neben Paris stehen auch Lourdes, Saint-Denis und Metz auf seinem Programm.

Weiterer kath.net-Artikel zur bevorstehenden Frankreichreise von Papst Leo: Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise! Über 200.000 Anmeldungen für die Messe auf den Champs-Élysées innerhalb weniger Stunden – Jugendvigil mit 80.000 Plätzen ebenfalls binnen weniger Stunden ausgebucht!

Foto: Präsentation der Heiligen Tunika in der Basilika von Argenteuil 2016 (c) Wikipedia/Von Claude PIARD - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47773677


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mariat 7. September 2026 

Über diese Tunika wurde bereits von kath,net 2025 geschrieben

"2003 forderte Prof. Lucotte beim Kultusministerium den Inhalt des Mikro-Staubsaugers an, mit dem Madame Desrosiers ihr Tunica-Fragment gereinigt hatte. Unter dem Mikroskop konnte der Genetiker 115 Pollen ausfindig machen, darunter viele, die auch auf dem Turiner Grabtuch gefunden wurden. Auch Sandkörnchen, Kalksteinstaub und Glimmer stammten eindeutig aus der Gegend um Jerusalem. Es konnte kein Zweifel mehr daran bestehen, dass die Tunika eint von demselben Mann getragen wurde, der auch auf dem Turiner Grabtuch das vergossene Blut seiner Passion und, im Moment seiner Auferstehung, sein Abbild hinterlassen hatte."

www.kath.net/news/87313


0
 
 Alex321 4. September 2026 
 

Hl. Rock in Trier und in Argenteuil

Während der Heilige Rock in Trier als das ungeteilte, nahtlose Obergewand verehrt wird, handelt es sich bei der Tunika von Argenteuil der Überlieferung nach um das Untergewand, welches Christus auf dem Weg nach Golgatha direkt auf der Haut trug. Deshalb weist dieses Tuch im Gegensatz zum Trierer Gewand deutliche Blutspuren auf.

leksykonsyndonologiczny.pl/en/history-of-the-research-on-the-shroud/comparative-analyses/tunic-of-argenteuil/), [2] (https://mobile.kath.net/news/8731


1
 
 naiverkatholik 4. September 2026 
 

Moment, sagen die Trierer...

...was ist denn mit unserem heiligen Rock?
Wie sieht es mit der Historizität, mit der Echtheit aus?
Beide Gewänder als Zeichen des historischen Jesus, auch als Symbole der Einheit der Christen zu sehen, ist kein Problem. Anfragen der Kritiker aber und Lächerlichmachung sind zu erwarten.
Darum zur Hilfe der Link.

www.bistum-trier.de/kultur-musik/der-heilige-rock/faq/index.html


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz