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Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi15. September 2026 in Weltkirche, 55 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Distriktsobere der FSSPX für Italien verwies auf ein interreligiöses Treffen im Oktober in Assisi, nachdem einer Pilgergruppe seiner Gemeinschaft der Zugang zur Basilika verwehrt wurde.
Assisi (kath.net/jg)
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat gegen die ihrer Ansicht herrschende Doppelmoral protestiert, nachdem einer ihrer Pilgergruppen der Zugang zur Basilika in Assisi verwehrt worden war, obwohl im Oktober in der Stadt und in den Kirchen ökumenische und interreligiöse Veranstaltungen stattfinden werden.
Der Catholic Herald zitiert Gabriele D’Avino, den Distriktsoberen der FSSPX für Italien, mit den Worten: „Einmal mehr gibt es eine einladende Haltung gegenüber allen, selbst gegenüber den entferntesten Heiden der Welt, nicht jedoch gegenüber jenen, die ohne Kompromisse Kinder der römisch-katholischen und apostolischen Kirche bleiben wollen.“ 
Am 6. September war die italienische Pilgergruppe nach einer Fußwallfahrt von Bevagna zur Basilika in Assisi gekommen, in welcher sie zum Abschluss der Wallfahrt das Credo singen wollten. Laut einer Pressemitteilung der FSSPX wurde ihnen aufgrund ihres „neuen Status“ nach den Bischofsweihen vom 1. Juli, also als „Schismatiker und Exkommunizierte“, der Zugang zur Basilika verwehrt.
Den Pilgern wurde angeboten, die Basilika in kleinen Gruppen zum privaten Gebet zu betreten, aber nicht als Gemeinschaft für ein öffentliches Gebet. Vor diese Wahl gestellt lehnte die Gruppe das Angebot ab. Sie feierte den Abschluss der Wallfahrt im Freien vor der Basilika.
D’Avino kritisierte die Haltung der Verantwortlichen der Basilika, indem er auf die kommende interreligiöse Veranstaltung hinwies, die am 27. Oktober in ganz Assisi stattfinden wird.
Es ist der 40. Jahrestag des interreligiösen Treffens in Assisi mit Papst Johannes Paul II. im Jahr 1986. Der Papst traf sich damals mit Vertretern der orthodoxen Christen, Protestanten, Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten und vieler anderer Religionen, um für den Weltfrieden zu beten.
Kritiker warfen Johannes Paul II. vor, die katholische Kirche und den katholischen Glauben auf eine Stufe mit anderen Religionen gestellt zu haben. Johannes Paul II. wies jede Form des Relativismus zurück und betonte die Bedeutung religiöser Gemeinschaften für den Frieden.
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Lesermeinungen| | Versusdeum 21. September 2026 | | | | Hl. Messe im Internet per Tablet @Paddel Nun ja, spätestens "immobile" Menschen, die auch noch mit PC und Internet nicht zurechtkommen, tun sich sicher schwer. Aber auch sie könnten mit einem Tablet ein vorhandenes WLAN nutzen, sofern sie das Passwort dafür haben (z.B. im Altenheim). Und mit einem Tablet mit 4G oder 5G (enthält auch 4G = LTE) können sie sogar mit einer Handykarte selbst ins Internet gehen, um (nicht nur) am Sonntag eine Hl. Messe mitzufeiern. Am besten Prepaid (also Guthaben auf Handykarte, da u.a finanzieller Schaden auch nach Diebstahl nur bis zum Verbrauch des Guthabens + und bei fehlendem / schlechtem Netz Anbieterwechsel möglich) mit einem Datentarif von sicherheitshalber ab 10 GB. Und für ausrechend Guthaben / Aufladebon sorgen (lassen). Und die Unterlagen gut aufheben, da dort wichtige Passwörter stehen (auf Scheckkarte oder im Brief).
Tipp: Wenig Datenvolumen? Video die Auflösung (z.B. Full HD) manuell reduzieren, um Daten zu sparen (z.B. auf 480p, 360p oder bei kleinem Bildschirm sogar 144p) |  0
| | | | | Paddel 18. September 2026 | |  | @lakota Falsch wir leben hier alles andere als auf einer Insel der Seligen. Aber wir haben ein Auto, denn wir haben keine Heimatgemeinde, sondern pilgern, auch zwischen den Diözesen. Kostet Zeit, Kilometer und Benzingeld, aber andere fahren zum Arbeitsplaz, Einkauf, Gym, Freizeitvergnügen, Ärzte und andere Gesundheitsdienste auch ihre täglichen Kilometer ab.
Es schmerzt durchaus, keine Heimatgemeinde zu haben. Wenn einer unserer Söhne mal Priester werden würde, er hätte keinen Ort für eine "Heimatprimiz". Und ich weiß nicht mal auf welchen Friedhof ich beerdigt werde...ABER und das ist wirklich wahr, Gott lässt Niemandem im Stich, der sucht. Es gibt sie, diese Orte und für Gott verschwendete Zeit, geht nicht verloren. Ja, auch das sind "Opfer", aber sie machen sich bezahlt. Und ich bin mir sicher, dass Gott für jeden Möglichkeiten bereit hält. Unbequem kanns schon werden, aber auch unglaublich segensreich.
Das Böse ist gegenwärtig, aber das Gute auch. Was suchen wir? |  2
| | | | | lakota 18. September 2026 | | | | @Paddel Ich freue mich für Sie, daß Sie anscheinend auf einer "Insel der Seligen" leben.
Bei uns muß ein Priester 4 Gemeinden versorgen, wir haben nur 1 Werktagsmesse in der Woche, alle 14 Tage eine Hl.Messe am Sonntag (sonst Wortgottesdienst) und wenn man beichten will, muß man sich im Pfarramt einen Termin geben lassen.
Das Schlimme daran ist, daß unseren Bischof das nicht interessiert, da kommt nichts ausser in regelmäßigen Abständen Spendenaufrufe.
Ich finde das dramatisch genug.
Auf Papst Leo habe ich große Hoffnungen gesetzt, aber was tut er hinsichtlich unserer Bischöfe mit ihrem synodalen Irrweg? Nichts bisher! Und die Regenbogenfahnen wehen weiter. |  0
| | | | | 8994 18. September 2026 | | | | @Redaktion Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Nachfragen an @lesa, warum sie Fragen zu anderen eindeutig katholischen Päpsten und Kardinälen nie beantwortet, nicht veröffentlich werden, während @lesa hier ungehindert die Lügen der Piussekte verbreiten darf. |  10
| | | | | Paddel 18. September 2026 | |  | @ lese Die Bienen sind ihrer Königin treu... Wenn sie schwärmen, nehmen sie diese mit. Ohne Königin sind sie dem Untergang geweiht.
Meine Frage an Sie, ob Sie sich auch auf den Papst berufen bleibt unbeantwortet?
So dramatisch, wie Sie die Lage schildern ist es in unserer römisch-kahtolischen Kirche nun auch wieder nicht. In unmittelbarer Nähe, habe ich tgl. die Gelegenheit zur Anbetung (in zwei Seelsorgeeinheiten). Beichtgelegenheiten gibt es zur Genüge, interessanterweise nehmen diese sogar regelmäßig am Herz Jesu Freitag Bekannte von den Piusbrüdern war.
Wir sind täglich in der Werktagsmesse, im ordentlichen Ritus, die uns unglaublich stärkt und Nahrung bietet. Als kinderreiche Mutter erfährt meine Familie in all den Angriffen unglaublich viele Gnaden. Ja, unzweifelhalft ist Gottes Gnade wirksam. Auch Heilung durch die Krankensalbung von lebensbedrohenden Krankheiten durften wir, im ordentlichen Ritus, erfahren. Ja, es gibt Mißstände, und ja, das ist ein großes Leid und kostet Opfer. Sie sind opferbereit, kommen Sie zurück. |  6
| | | | | discipulus 18. September 2026 | | | | Werter Zeitzeuge: Häresieverdacht Würden Sie die de-facto-Leugnung des päpstlichen Jurisdiktionsprimats, die wir bei all jenen sehen, die sich über ein päpstliches Verbot von Bischofsweihen hinwegsetzen oder kanonisch legitim festgestellte oder festgelegte Kirchenstrafen als unrechtmäßig bezeichnen, nicht auch als eine Häresie im Sinne der kirchlichen Lehre bezeichnen? Mit allen sich daraus ergebenden, von Ihnen aufgezeigten Konsequenzen... |  9
| | | | | Parcival 18. September 2026 | | | | @lesa – Zwei Bischöfe ersetzen kein Urteil der Kirche Sie führen immer wieder Bf. Huonder + Schneider als Kronzeugen für die FSSPX an. Gerade hier muss man aber sauber unterscheiden: Schneider wurde 2015 zu 2 Seminarbesuchen + theolog. Gesprächen entsandt; Huonder erhielt einen Dialogauftrag mit Bericht an Ecclesia Dei. Huonder sagt selbst, diese Gespräche sollten den Weg zur kanon. Anerkennung der FSSPX ebnen – sie setzten deren noch ausstehende Anerkennung also gerade voraus. Dass beide aufgrund ihrer Kontakte später zu sehr positiven persönl. Urteilen gelangten, ist ein biograph. Fakt, aber kein kirchl. Befund. Maßgeblich ist nicht, welche 2 Bf. die FSSPX besonders schätzen, sondern was der zuständige Apostol. Stuhl feststellt. Benedikt XVI. hielt trotz aller Gespräche ausdrücklich fest: kein kanon. Status + ungeklärte Lehrfragen. Zwei positive Einzelurteile können dieses Urteil weder ersetzen noch widerlegen. |  6
| | | | | lesa 17. September 2026 | |  | Stärkung durch den verehrten @Zeitzeugen! Lieber@Zeitzeuge: Wie freue ich mich, dass Sie sich gerade gemeldet haben, vielen Dank!
Ich hoffe, es geht Ihnen gut und bete weiterhin täglich für sie! |  1
| | | | | lesa 17. September 2026 | |  | Die Biene fliegt zuerst zum Honig, anders die Fliege ... @Paddel: Solches mag vorkommen, der Einfluss der säkularen Gesellschaft ist auf alle stark. Jeder von uns kehre vor seiner Tür. Vielleicht sind gerade jene, die den Glauben intensiv leben wollen, angefochten.
Aber Fakt ist, dass viele Menschen in manchen Gegenden geistlich verhungern müssen und der Notstand in Sachen Orientierung katastrophal ist. Hier wird ihnen unter größtem Einsatz der Patres, Brüder, Schwestern und Mitarbeitern, wonach sie sich gesehnt haben. "Sie, finden ganz natürlich in den Reichtümern der vollständig gelebten Tradition der Kirche mit tiefer Freude Licht und Trost." Genau so erleben wir es. Nur ungekürzte Lehre der Kirche, keinerlei Sonderlehre.
Angesichts der Umstände möge man verstehen, dass es einen drängt, mitzuteilen, was vertrauenswürdige, renommierte Bischöfe sag(t)en, die die FSSPX visitierten und genau kennen (Dass kath.net dies erlaubt, schätzen ich sehr, es ist nicht selbstverständlich).
Die ganze Kirche braucht jetzt viel Gebet! |  1
| | | | | Zeitzeuge 17. September 2026 | | | | Da hat wohl jemand vergessen, daß Häretiker lt. can. 1364 § 1 CIC ipso facto als Latae-Sententiae-Strafe exkommunizert sind, die Verbreitung von Irrlehren, nicht nur Halbwahrheiten, geschieht seit Jahrzehnten mit missio canonica an den Staatsfakultäten und in den Schulen.
Die Exkommunikation als Spruchstrafe ist aber so gut wie nie gegen Lehrabweichler verhangen worden, seit 60 Jahren nicht, bis in die Gegenwart hinein.
kath. Doktrin gibt es Lehrabweichler auch bei Bischöfen und Kardinälen, wie kath.net-Usern hinlänglich bekannt ist.
Im Link eine alte Predigt von H.H. Prälat Prof. Dr. Georg May, der vor einigen Tagen 100 Jahre alt wurde; auf sein Epos
300 Jahre gläubige und ungläubige Theologie
sei nochmals ausdrücklich hingewiesen.
Gehe jetzt aber wieder in den "Ruhemodus" und
grüße alle Verteidiger der unverfälschten und unverkürzten, verbindlichen katholischen Glaubens- und Morallehre (Humanae vitae gehört auch dazu!)
recht herzlich.
OREMUS! www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198901/19890226/ |  1
| | | | | Parcival 17. September 2026 | | | | @Antonius Bacci – Die Wahrheit ist kein Grabenkampf Ich kann Ihnen nicht zustimmen. Der kath. Glaube besitzt einen objektiven Inhalt, der wahr oder falsch wiedergegeben werden kann. Deshalb ist nicht jede Auseinandersetzung über Glaubensfragen ein „Grabenkampf“. Wo Halbwahrheiten verbreitet, lehramtliche Aussagen verkürzt oder ekklesiolog. Kategorien vermischt werden, ist Widerspruch geboten. Die Theologie unterscheidet zw. dem Glaubensakt, der fides qua, + dem Glaubensinhalt, der fides quae. Beides gehört untrennbar zusammen. Die 10 Gebote zu befolgen + tägl. den Rosenkranz zu beten, ersetzt daher nicht die Kenntnis dessen, was die Kirche über ihr Wesen, das Papstamt, Ökumene, Schisma + Sakramente verbindl. lehrt. Wird der objektive Glaubensinhalt dem persönl. Urteil untergeordnet, bestimmt schließlich jeder selbst, was als christl. zu gelten hat. Die Folge ist jene Zersplitterung, die der Protestantismus in Zehntausende Denominationen vor Augen führt. Präzise Unterscheidung spaltet nicht; sie bewahrt Wahrheit + dient der Einheit. |  5
| | | | | Antonius Bacci 17. September 2026 | | | | Die Schärfe der Grabenkämpfe Bei allem engagierten und hitzigen Diskutieren müssen wir eines im Blick behalten: Es ist eine hochspezielle Diskussion, die der überwiegende Teil unserer Mitmenschen gar nicht verstehen würde, da er zum Glauben an eine höhere Seinswirklichkeit an und für sich keinen Bezug mehr hat. Die Gefahr liegt auf der Hand: Die ohnehin immer kleiner werdende Herde schwächt sich noch immer mehr durch interne Grabenkämpfe. Und hier liegt das eigentliche Drama der Entwicklungen. Man muss natürlich kritisch anmerken, dass durch den verkrampften Umgang mit der katholischen Tradition und ihrer Liturgie durch viele Bischöfe und Priester ein Klima geschaffen wird, das solchen Grabenkämpfen Vorschub leistet. Hätten sich in der nachkonziliaren Zeit nicht die "theologischen 68er" auf vielen Ebenen durchgesetzt, sähe die Gesamtsituation entspannter aus. Hier liegt sicher ein zentraler Grund der heutigen Grabenkämpfe, die jetzt wieder stärker aufgebrochen sind. |  4
| | | | | lakota 17. September 2026 | | | | Ich wünschte.... ...die Gläubigen würden auch mal ermahnt zur Beichte zu gehen!!
Aber nein, es gibt kaum noch feste Termine an denen man das Bußsakrament empfangen kann und wenn, geht kaum noch einer hin. Aber z.Bsp. an Weihnachten gehen alle, die man sonntags nicht in der Kirche sieht, zum Empfang des Leibs Christi, als würden Kekse verteilt.
Wann kommt da endlich mal eine Mahnung aus dem Vatikan?
Bei den Piusbrüdern soll man nicht, in der RKK muß man Orte suchen wo man noch beichten kann.
Aber wen interessiert das schon? |  3
| | | | | Paddel 17. September 2026 | |  | @die liebe lesa Sie berufen sich stets auf "weise, erfahrene"Bischöfe. Was ist mit unserem hl. Vater? Berufen Sie sich auch auf ihn?
Sie verteidigen die Wahrheit. Wer ist die Wahrheit? Unser Herr Jesus Christus.
Verteidigen Sie IHN oder die Gemeinschaft der Piusbrüder, welche Ihnen sichtlich ans Herz gewachsen ist. Für wen schlägt Ihr Herz letztlich, im tiefsten Inneren? Für unseren Herrn oder für Ihre Gemeinschaft? Wen verteidigen Sie?
Wir wohnen mitten im Nest von Piusbrüdern, weshalb unsere Familie mit den Familien der Piusbrüder verwoben ist, auch schon mal mit einer Liebschaft.
Die "heile Welt" ist dort genauso vom Bösen angegriffen. Die Eltern, deren Kinder nicht schwimmen können, weil Schwimmbäder "sündhaft" sind. Deren Eltern findet man aber auf jedem Fastnachtsball. Voreheliche Schwangerschaften, freie "Trauungen", Partykinder mit viel Alkohol usw. Auch Piusbrüderfamilien bleiben nicht vor den Angriffen des Bösen verschont. Natürlich gibt es dort auch das Gute. Bleiben wir fair. Beidseitig |  5
| | | | | lesa 16. September 2026 | |  | Hätte er geschwiegen, wäre er ein Philosoph geblieben... @8994: Wer die Wahrheit nicht verträgt, wird sie mit bösartigen und primitiven Anschuldigungen auch nicht vernichten können. Wer die Aussagen weiser, erfahrener, renommierter Bischöfe so einordnet, erspart einem die weitere Lektüre seiner Kommentare.
Schade um das Forum!
Gute Nacht! |  4
| | | | | discipulus 16. September 2026 | | | | @Antonius Bacci: Nähe und Ferne Ich denke, Sie haben den Beitrag von @Parcival mißverstanden, wenn Sie in Ihrer Antwort darauf hervorheben, daß die Piusbruderschaft der katholischen Kirche näherstehe als protestantische Gemeinschaften.
Denn natürlich steht die Piusbruderschaft als abtrünnige katholische Gemeinschaft der Kirche noch näher als eine bereits getrennte protestantische Gemeinschaft. Aber das geht am Problem vorbei. Fremde kann man als Gäste einladen. Rebellen, die behaupten, besser zu wissen, was katholisch ist, als die von Gott eingesetzte Hierarchie der Kirche, wird man hingegen in der Kirche keinen Raum geben.
Wobei hier übrigens völlig untergeht, daß selbstverständlich jeder Gläubige, auch exkommunizierte Priester der Piusbruderschaft, in Assisi zum privaten Gebet willkommen ist. Nur das gemeinsame öffentliche Gebet wurde ihnen zurecht verwehrt. |  5
| | | | | Paddel 16. September 2026 | |  | @rainier gesagt schon, aber nicht gehört. Jeder redet, keiner hört. |  5
| | | | | Antonius Bacci 16. September 2026 | | | | @Parcival Das liest sich in der Theorie sehr schön, wird aber durch die tatsächliche kirchliche Lebenswirklichkeit ein wenig getrübt. Dass protestantische Gemeinschaften der kath. Kirche näher stehen als die Piusbruderschaft, wird man kaum sagen können. Ökumene wird wenn überhaupt höchst partiell in Gestalt von einzelnen Unionen zur Einheit führen können, aber Einheit etwa mit der real existierenden EKD ist theologisch unmöglich. Und selbst innerhalb der kath. Kirche existiert keine Einheit. Es bleibt halt doch der Eindruck, dass man bei der Piusbruderschaft mit der Härte des Gesetzes reagiert, was kanonistisch natürlich nicht unberechtigt ist, auf der anderen Seite allerdings nicht einmal in der Lage ist, dafür zu sorgen, dass alle Priester ein Messbuch benützen. Hier gibt es keinerlei Sanktionen. Die kirchlichen Oberen haben ja nicht einmal mehr die Macht, eine ordentliche und würdige Feier der Liturgie sicherzustellen. Viele theologische Systeme existieren doch nur noch in der Theorie. |  6
| | | | | rainier 16. September 2026 | | | | Das Pius-Bashing sprengt inzwischen alle Grenzen. Es stimmt, dass sie im Ungehorsam gehandelt haben. Aber der Ungehorsam beispielsweise der deutschen Bischöfe, die eine verkommene Sexuallehre verkünden, in der auch noch das Perverseste gerechtfertigt wird, richtet doch den wirklichen Schaden an, in der Herde derer, die Erben Christi sein sollen. Ich mag das Piusbruderschaft-Bashing nicht mehr hören. Alles, was zu sagen war, ist bereits tausendmal gesagt worden. |  6
| | | | | Parcival 16. September 2026 | | | | @Antonius Bacci - Unterschiedliche ekklesiologische Kategorien Der vermeintl. Widerspruch entsteht, weil hier Ökumene + Schisma ekklesiolog. auf dieselbe Ebene gestellt werden. UR 3 unterscheidet präzise: Heutige Protestanten tragen nicht die Schuld der histor. Trennung; kraft Taufe stehen sie in einer wirklichen, aber unvollkommenen Communio mit der Katholischen Kirche. Ökumene dient gerade der Wiederherstellung voller Einheit. Schisma dagegen bezeichnet nach can. 751 die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst bzw. der Gemeinschaft mit den ihm unterstehenden Gläubigen. Auch soteriolog. hat das Konzil keineswegs relativiert: LG 14 lehrt ausdrücklich die Heilsnotwendigkeit der Kirche; UR 3 nennt sie das „allumfassende Heilsmittel“. Dass außerhalb ihrer sichtbaren Grenzen Heil vermittelt werden kann, hebt dies nicht auf. Der Eindruck einer widersprüchl. oder ungerechten Behandlung entsteht aus der Vermischung unterschiedlicher ekklesiolog. Kategorien, nicht aus einem Widerspruch der kath. Ekklesiologie selbst. |  6
| | | | | Kamillo 16. September 2026 | | | | Wenn Überzeugung zur Belastung wird @lesa Ich lese Ihre Beiträge mit persönlicher Betroffenheit.Erkennbar ist eine zunehmende Zuspitzung, Verengung Ihrer Argumentation, bei der für eine abweichende Beurteilung immer weniger Raum bleibt.Nach den Bischofsweihen steht die Piusbruderschaft selbst im Spektrum des Überlieferten Ritus isoliert. Frühere Sympathisanten wie Prof. de Mattei, Kardinal Zen oder Dr. Marshall haben diesen Schritt nicht mitgetragen; als prominenter Verteidiger ist i.W. Schneider geblieben.Psychologisch erhöht der Verlust solcher Bezugspunkte den inneren Rechtfertigungsdruck. In Ihren Beiträgen nehme ich eine zunehmende Rigidisierung, affektive Aufladung wahr. Wenn das „Unrecht“ an der FSSPX mit der Erbsünde verglichen wird, erhält der Konflikt eine existentielle Bedeutung. Je stärker die eigene Identität an eine Überzeugung gebunden ist, desto schwerer können widersprechende Informationen aufgenommen, verarbeitet werden.Es folgt ein aus Überzeugung geschlossenes System, das sich gegen Korrektur schützt. |  7
| | | | | Christine 16. September 2026 | |  | nochmals zur Klarstellung: Schließlich wird das heilige Volk Gottes darauf hingewiesen, dass die Weiheträger der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ die Sakramente unrechtmäßig spenden und dass das von ihnen gespendete Sakrament der Buße (!) sowie die von ihnen begleitete Eheschließung ungültig (!) sind.
Schließlich werden alle Gläubigen ermahnt, fest in der Gemeinschaft mit dem Papst... und mit der gesamten Kirche zu verbleiben und sich der Teilnahme an den von der oben genannten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ organisierten Feiern und Aktivitäten zu enthalten. www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2026-07/piusbruderschaft-exkommunikation-schisma-dekret-vatikan-weihe.html |  4
| | | | | Antonius Bacci 16. September 2026 | | | | Bemerkenswert Es ist bemerkenswert, dass oft für überholt erachtete Kategorien wie Schisma oder Kirchenbann wohl nur noch in aller Schärfe auf die Piusbruderschaft angewandt werden. Gegenüber den Altkatholiken oder auch gegenüber den Protestanten zeigt man sich oft sehr viel gastfreundlicher und lässt z. B. auch Angehörige der anglikanischen Kirche in einer römischen Basilika zelebrieren. Andererseits haben sich die Dinge theologisch nach dem Konzil so entwickelt, dass wohl niemand ernsthaft behaupten würde, dass die Angehörigen und Sympathisanten der Piusbruderschaft hierdurch ihr Seelenheil gefährden würden, ebenso wenig wie die kath. Kirche dies von Altkatholiken oder Protestanten behaupten würde. In vielem hat die Theologie ihre denkerische Konsequenz eingebüßt, aber hier merkt man es deutlich, dass das System in sich knirscht. Von daher sind die Vorgänge sogar jenseits der eigentlichen Frage bemerkenswert und lassen einen ratlos zurück. |  5
| | | | | 8994 16. September 2026 | | | | ... Bei ökumenischen/interreligiösen Veranstaltungen besteht noch die Hoffnung der Bekehrung.
Die Piussekte ist dem absurden Wahn verfallen, Rom vorschreiben zu können, was katholisch ist. Soviel Selbstgerechtigkeit und Größenwahn ist absurd; und während Martin Luther wenigstens noch den Mut hatte, eine eigene "Kirche" zu gründen, schafft die Piussekte noch nicht einmal das, diese sakramentensimulierenden Protestanten glauben ernsthaft, Rom müsste auf sie hören.
Wie vermessen kann man sein? Das ist nur der Widersacher, dessen Ruf aus dem Alpennest an den Wänden selbiger widerhallt. Kann man getrost ignorieren, daraus entsteht nur Streit und Spaltung. |  6
| | | | | 8994 16. September 2026 | | | | @lesa Nur weil Sie die Lügen ständig wiederholen, werden Sie nicht wahr. |  6
| | | | | lesa 16. September 2026 | |  | Der Mensch wird gesund durch die Ordnung Gottes (P. A. Delp) @Kamillo: Die FSSPX geht und vermittelt den Weg der Kirche und widersteht Zweideutigkeiten und Irrlehren, was kein Ungehorsam, sondern höchster Gehorsam ist.
Aus psychiastrischen Einzelfällen lässt sich nicht auf alle schließen. Es stimmt, zu große Strenge kann unzuträglich sein. Fehler gibt es in beide Richtungen. Jede spirituelle Richtung birgt Chancen und Gefahren. Das rechte Maß an Barmherzigkeit und haltgebender Festigkeit muss jeweils gefunden werden. Gott und die Lehre der Kirche mit ihren Geboten und Sakramenten sind der beste Weg zu seelischer Gesundheit, das zeigt ja der Zustand der Gesellschaft deutlich genug.
Bei den FSSPX erlebt man jedenfalls viele seelisch gesunde, starke junge Menschen. In unserer Zeit brauchen allerdings alle viel Gebet um Schutz, Licht und Führung des Hl. Geistes. |  5
| | | | | lesa 16. September 2026 | |  | Das UNRECHT gegenüber der FSSPX bringt der Kirche keinen Segen. Bischof Vitus Huonder war wie B. A. Schneider,2015 als Visitator der FSSPX entsandt worden. Beide lernten deren Denken und Handeln genauestens kennen und erfassten ihre große Bedeutung in der Not der Kirchenkrise: Bischof Huonder ermutigt traditionelle Christen in einer Predigt am 14.9.2022: "Feststehen im Glauben, trotz widriger Umstände die Treue zur Bruderschaft nicht aufgeben und sich nicht täuschen lassen durch Aussagen wie die Bruderschaft steht nicht im Einklang mit Rom, die Bruderschaft ist schismatisch, die Bruderschaft ist ungehorsam. Wer im Glauben der Kirche feststeht, kann nicht schismatisch sein, kann nicht ungehorsam sein, kann nicht häretisch sein. Was kann in dieser Situation weiter geschehen? Beten für die Erneuerung der Kirche, denn das begangene Unrecht lastet auf der Kirche wie die Erbsünde auf der Menschheit, sodass es einer neuen Gnade bedarf, dass die Kirche wieder gesundet und ein Hort von Wahrheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und göttlicher Liebe werde." |  5
| | | | | Kamillo 16. September 2026 | | | | Warum ich mich hier zu Wort melde @Paddel, Schön, dass Sie fragen. Ganz so plötzlich bin ich übrigens nicht aufgetaucht, denn ich lese kath.net bereits seit vielen Jahren. Ich bin Psychiater und Psychotherapeut. Da ich selbst gläubig bin, wenden sich besonders häufig gläubige Menschen an mich. Zur Anmeldung im Forum bewogen haben mich die erneuten unerlaubten Bischofsweihen. Sie haben mich auch deshalb sehr betroffen gemacht, weil ich Menschen aus dem Umfeld der Piusbruderschaft begleite und erlebe, was diese Entwicklung seelisch in ihnen auslöst: innere Zerrissenheit, Ängste, Gewissensnöte und eine kaum auszuhaltende Spannung zwischen Bindung und Zweifel. Solche Vorgänge lassen sich nicht ausschließlich theologisch betrachten. Mich beschäftigen die psychischen Folgen und die Früchte einer Spiritualität, die stark von einer ausgeprägten Wagenburgmentalität geprägt ist. Ich möchte dazu beitragen, dass hinter den Auseinandersetzungen die betroffenen Menschen und ihre Not nicht übersehen werden. |  8
| | | | | Paddel 15. September 2026 | |  | @Parcival Danke! |  5
| | | | | Paddel 15. September 2026 | |  | @Kamillo Von wo tauchen Sie plötzlich auf?
Gute Analyse! |  3
| | | | | Versusdeum 15. September 2026 | | | | @Parcival Mit Verlaub, aber wenn das alles nicht so "ewig todernst" wäre (geht es bei allem in der Kirche letztlich um das ewige Leben - oder eben um die buchstäblich unendliche Qual ewiger Gottesferne), wäre es lustig: Jahrzehntelang war es im Land der Reformation weitgehend Wurst, was Rom sagte, ging das Bodenpersonal Gottes oft eigene Wege und bastelte sich seinen eigenen Wünschdirwasresteglauben. Neuerdings verkündet und fordert die lokale Bischofskonferenz sogar ganz offen vor aller Welt, eine "andere Kirche" zu errichten, sogar mit eigenem Leeramt und simulierten Priesterweihen und deswegen auch vorgetäuschten Sakramenten - und selbst hier im Forum stört das manche kaum bis gar nicht (jedenfalls schweigen sie dazu). Aber wehe, wenn manche Katholiken an der Sicherheit dessen festhalten, was jahrhunderte- bis jahrtausendelang "gesichert katholisch" war und deswegen nicht heute häretisch sein kann (denn dann wäre die Kirche damals häretisch gewesen)! |  5
| | | | | Parcival 15. September 2026 | | | | @lesa - Ziehen Sie doch bitte die Konsequenz Wenn die Kath. Kirche Ihrer Behauptung nach die Annahme von Häresien verlangt, haben Sie ein ekklesiolog. Grundproblem: Dann wäre diese Kirche nicht mehr jene, der Christus den Beistand des Hl. Geistes + die Bewahrung in der Wahrheit verheißen hat. Zugleich beanspruchen Sie aber, gerade dieser Kirche anzugehören. Beides geht nicht. Sie können nicht das authent. Lehramt der Häresie bezichtigen + sich selbst zum Maßstab dafür machen, was noch kath. ist. Das ist keine kath. Ekklesiologie, sondern privates Lehramt. Dasselbe bei der Exkommunikation: Sie trat latae sententiae ein + wurde von der zuständ. Autorität festgestellt. Ihre Rechtswirksamkeit entfällt nicht dadurch, dass Sie sie nicht anerkennen. Wenn Ihnen die Kath. Kirche derart häretisch + unerträgl. erscheint, seien Sie konsequent: Gründen Sie eine eigene Konfession. Aber erklären Sie nicht fortwährend der Kirche, deren Teil Sie sein wollen, dass Sie bestimmen, was katholisch ist. |  9
| | | | | Parcival 15. September 2026 | | | | @Versusdeum - Geht es noch um Argumente – oder nur noch um Provokation? Ich glaube, Sie haben hier inzwischen auf Ihre vorgetragenen Argumente von vielen Mitforisten hinreichend Antworten erhalten. Es ist ermüdend, wenn Sie wie eine steckengebliebene Schallplatte immer wieder dasselbe vortragen, ohne die Antworten darauf zur Kenntnis zu nehmen. Langsam frage ich mich ernsthaft: Geht es Ihnen überhaupt noch um eine sachl. Auseinandersetzung – oder nur noch um Provokation? Nicht Sie entscheiden, was kath. Lehre ist + wann Papst, Konzil oder Lehramt angeblich davon abweichen. Das depositum fidei ist der Kirche anvertraut; seine authent. Auslegung obliegt allein dem lebendigen Lehramt, das im Namen Christi handelt (DV 10; KKK 85–87). Wer sich selbst zum Richter darüber macht, wann dieses Lehramt noch „katholisch“ sei, kehrt die von Christus gestiftete Ordnung um: Dann beurteilt nicht mehr das Lehramt den Glauben, sondern der Einzelne das Lehramt. Das ist mit kath. Ekklesiologie unvereinbar. Als Katholik müssen Sie das irgendwann zur Kenntnis nehmen! |  10
| | | | | Kamillo 15. September 2026 | | | | Ursache und Verantwortung @Versusdeum, Ihre Ursache-Wirkungs-Logik hat einen entscheidenden Haken: Die Ursache liegt erstaunlicherweise immer bei den anderen, die Piusbruderschaft erscheint dagegen stets als diejenige, die lediglich reagieren musste. Damit lässt sich am Ende nahezu jede eigene Grenzüberschreitung entschuldigen. Man erklärt das eigene Handeln aus dem Handeln anderer und erspart sich damit die unangenehme Frage nach der eigenen Verantwortung. Doch genau dort liegt der Punkt: Auch wer sich verletzt, provoziert oder ungerecht behandelt sieht, entscheidet selbst, wie er darauf antwortet. Und für diese Antwort trägt er Verantwortung. Die Piusbruderschaft ist kein passives Opfer einer Kausalkette, sondern eine Gemeinschaft, die eigene Entscheidungen getroffen hat und weiterhin trifft. Man kann nicht jahrzehntelang Ungehorsam mit dem Ungehorsam anderer gegen die eigenen Vorstellungen begründen. Irgendwann wird aus der Erklärung eine Selbstrechtfertigung. |  8
| | | | | lesa 15. September 2026 | |  |
Sogar der Hl. Franzisus stellt klar, dass der erste Gehorsam Gott gehört, wenn die Obrigkeit Falsches verlangt. Und das ist der Fall, wenn die Annahmen von Häretischem gefordert wird, um "kanonisch" dazuzugehören. Und außerdem ist diese "Exkommunikation" nicht rechtskräftig. Sie ist von diesen Leuten ein Alibi, nicht eine Konsequenz. |  2
| | | | | antony 15. September 2026 | |  | @ Versusdeum: Schisma als Imperativ des Glaubens? Ziemliche intellektuelle Verrenkung. Und es ist zimelich absonderlich, sich zu beklagen, dass man nicht in die Basilika in Assisi darf, wenn man zuvor die Kirche zerrissen hat. Wenn mir jemand an die Haustür pinkelt, muss er sich nicht wundern, dass ich ihn anschließend nicht rein lasse. |  6
| | | | | Felmy 15. September 2026 | | | |
Mich beschleicht immer mehr der Verdacht, dass jene, die treu der Katholische Lehre anhängen, Knüppel vor die Beine geworfen wird. Diesen Verdacht hegte ich schon bei der Causa van Elst (damals Bischof von Limburg). |  4
| | | | | Parcival 15. September 2026 | | | | @lesa – Der Fortbestand des Priestertums Also jetzt gehen Ihnen die Gäule durch! Der Fortbestand des Priestertums hängt weder von der FSSPX noch von einem selbsternannten „Bollwerk“ ab, sondern von Christus, der seiner Kirche Bestand verheißt. Apostolische Sukzession bedeutet nicht bloß eine technisch gültige Weihekette, sondern bischöfl. Dienst in hierarchischer Gemeinschaft mit Papst + Bischofskollegium. Exkommunizierte Bischöfe, die gegen das ausdrückl. Verbot des Papstes weitere Bischöfe weihen + danach unerlaubt Priester ordinieren, sichern daher nicht das Priestertum, sondern verletzen dessen kirchl. Ordnung. Ungehorsam ist keine Lösung für eine vermeintl. Krise. Ein Vergleich Kard. Zens mit Josef ist kein Lehramt; angebliche Jesusworte an Drexel sind keine anerkannte Offenbarung + können weder Kirchenrecht noch Glaubenslehre außer Kraft setzen. Wer darin die Rettung der Kirche sieht, verwechselt sakramentale Gültigkeit mit kirchl. Rechtmäßigkeit + private Deutungen mit kath. Lehre. |  8
| | | | | Versusdeum 15. September 2026 | | | | @antony Vielleicht, dass der Glaube mehr als nur Gehorsam Menschen gegenüber ist - und seien sie auch der Papst, denn auch dieser ist kein absolutistischer Monarch oder gar eine faktidch quesi allmächtige Kanzlerin, die tun kann, was auch immer sie will, sondern an die Worte und Taten Jesu und seiner Apostel sowie an die Dogmen der Kirche gebunden. |  1
| | | | | Versusdeum 15. September 2026 | | | | @Kamillo Sie vergessen: Die "Aktion" begann nicht bei der Piusbruderschaft, sondern mit der oft zweifelhaften Rezeption des bisher letzten Konzils (der ominöse "[Un]Geist des Konzils" statt der meist guten Texte oder das "Das Konzil will es so" z.B. beim Verschrotten von Hochaltären, mit dem man jeden Widerspruch erstickte) sowie mit der "Liturgiereform", insbesondere dem damit verbundenen unfassbaren Verbot der bisherigen Form der Hl. Messe - buchstäblich von einem Sonntag auf den anderen! Diesen Wahnsinn hatte der spätere Papst Benedikt völlig zurecht als schwere Glaubwürdigkeitskrise der Kirche erkannt und den überlieferten Ritus der Kirche wieder freigegeben. Das galt, bis Franziskus wenige Tage vor seiner OP noch schnell TC in den Ring warf (oder werfen musste?). Seitdem gilt eine gewollte Wollkür, die die unendliche Würde der Hl. Messe und die Glaubwürdigkeit der Kirche weiter verdunkeln. Nein, bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln, so, wie man es in der Politik permament tut. |  4
| | | | | Veritasvincit 15. September 2026 | | | | Kompromisslosigkeit oder Sturheit? "Keine einladende Haltung gegenüber denen, die ohne Kompromisse Kinder der Kirche bleiben wollen.“
Die Ablehnung geschah wegen der Sturheit, nicht wegen der Kompromisslosigkeit. |  3
| | | | | Mariat 15. September 2026 | |  | Die Franziskaner erklären die Ablehnung "Die Minoritenkonventualen des Heiligen Konvents von St. Franziskus von Assisi reagierten auf die Erklärungen der FSSPX und boten ihre eigene Erklärung der Entscheidung an.
Bruder Giulio Cesareo versicherte im Namen der Gemeinschaft, dass er „den Unmut und die Enttäuschung“ der Pilger darüber verstehe, die Wallfahrt nicht wie geplant abschließen zu können.
Cesareo erklärte jedoch, dass innerhalb der Basilika „niemand autonom öffentlich beten kann“, da der Tempel öffentliche Feiern zu festgelegten Zeiten habe. Er fügte hinzu, dass in einem katholischen Gotteshaus nur liturgische Feiern und öffentliche Gebete von Gläubigen der katholischen Kirche „in voller Gemeinschaft mit dem Römischen Pontifex“ erlaubt seien." infovaticana.com/de/2026/09/10/von-lourdes-nach-mariazell-und-jetzt-assisi-die-einschrankungen-der-wallfahrten-der-fsspx-setzen-sich-fort/ |  5
| | | | | dasUrmel 15. September 2026 | | | | Doppelmoral In den 80er Jahren fand in Assisi ein Friedensgebet verschiedener Religionen statt. Auf Anordnung (wohl von wem?) wurden überall die Kruzifixe abgehängt, um die Aneersgläubigen nicht zu verärgern.
Was Jesus zu denen, welche das Abhängen der Kruzifixe veranlasst haben, kann man sich sicher denken. |  4
| | | | | Kamillo 15. September 2026 | | | | Wenn eine Überzeugung sich selbst immunisiert @lesa, mich irritiert weniger Ihre Sympathie für die Piusbruderschaft als die psychologische Logik Ihrer Argumentation. Die Bruderschaft wird zum „Bollwerk des Glaubens“, kirchliche Konsequenzen werden zur „Verfolgung“, deren Verantwortliche zu „verblendeten Verfolgern“. So kann ein geschlossenes System entstehen: Widerspruch führt nicht mehr zur Überprüfung der eigenen Position, sondern bestätigt sie – gerade weil man uns widerspricht, müssen wir recht haben. Psychologisch ist das Selbstimmunisierung einer Überzeugung. Für den Einzelnen kann eine solche „Wir gegen alle“-Position erheblichen inneren Stress erzeugen: Die ganze Kirche irrt, nur die kleine eigene Gruppe bewahrt die Wahrheit. Kommt eine angebliche Privatoffenbarung hinzu, erhält diese Gewissheit sogar vermeintlich göttliche Bestätigung. Damit wird Selbstkorrektur immer schwieriger. Widerspruch ist aber kein Wahrheitsbeweis. |  8
| | | | | Kamillo 15. September 2026 | | | | Kognitive Dissonanz und Selbstbild Psychologisch bemerkenswert finde ich die geradezu beharrliche Selbstversicherung der Piusbruderschaft, „ohne Kompromisse Kinder der römisch-katholischen und apostolischen Kirche“ zu sein. Gleichzeitig errichtet sie eigene kirchenrechtliche Strukturen, gibt einen eigenen Katechismus heraus, stellt Sakramente der Katholischen Kirche infrage und widersetzt sich ihrer höchsten Autorität bis hin zu wiederholt unerlaubten Bischofsweihen. Je größer die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Handeln wird, desto stärker kann das Bedürfnis werden, das Selbstbild verbal zu bekräftigen. Kognitive Dissonanz lässt sich nämlich auch dadurch reduzieren, dass nicht das eigene Verhalten korrigiert, sondern die Wirklichkeit umgedeutet wird: Nicht wir haben uns von der Kirche entfernt – die Kirche hat sich von der Wahrheit entfernt. So kann man sich weiterhin als deren eigentlich treuer Teil erleben. Dieser Mechanismus wird zunehmend sichtbar. |  8
| | | | | Bilbo B. 15. September 2026 | | | | Gerade Kardinal Zen Iesa: Gerade Kardinal Zen hatte sich ausdrücklich gegen die am 1. Juli stattfindenden irregulären Bischofsweihen ausgesprochen. Warum berufen sie sich da auf ihn? Und die Privatoffenbarungen des Priesters und Sprachforschers Drexel sind halt Privatoffenbarungen! Stehen Privatoffenbarungen über dem Lehramt? Da könnte man genauso P. Pios Anklage vom Spätsommer 67 anführen, der angeblich - oder auch wirklich - dem Erzbischof Lefèbvre seinen Ungehorsam im Spätsommer 1967 anklagend voraussagte. |  8
| | | | | Antlitz Christi 15. September 2026 | | | | Konsequenzen tragen Wenn die Pius-Bruderschaft nicht im klaren Gehorsam und in der Einheit mit der Universal-Kirche steht, ist dies meiner Einschätzung nach ein angemessener Verweis. Sie durften ja immerhin als kleine Gruppen und privat die Basilika betreten und beten. War der hl. Franziskus nicht ganz auf die Einheit und Unterordnung gegenüber dem Papst ausgerichtet? Ich vermute, er hätte den Anordnungen zugestimmt. |  7
| | | | | Kamillo 15. September 2026 | | | | Ursache und Reaktion @Versusdeum, warum verteilen Sie die Verantwortung hier eigentlich gleichmäßig auf beide Seiten? Das überzeugt mich nicht. Die Piusbruderschaft hat unerlaubt Bischöfe geweiht und damit selbst eine neue Situation geschaffen. Dass die Kirche darauf reagiert, ist nicht die zweite Hälfte desselben Fehlers, sondern zunächst eine Konsequenz des ersten. Psychologisch begegnet mir dieses Muster häufig: Sobald auf eine Grenzüberschreitung eine Grenze folgt, wird plötzlich die Grenze selbst zum Problem erklärt. Damit verschiebt sich die Verantwortung. Ohne die unerlaubten Weihen gäbe es die jetzige Situation in Assisi nicht. Deshalb sehe ich hier weder eine selbsterfüllende Prophezeiung noch ein „sowohl als auch“. Ursache und Reaktion sollte man auseinanderhalten. |  9
| | | | | lesa 15. September 2026 | |  | Er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. (vgl Lk 2) @Versusdeum: Prima Kommentar, danke! Diese unbegreifliche Verfolgung - ein Aufbäumen gegen ein Bollwerk des Glaubens, letztlich gegen den Fortbestand des Priestertums? Sie spricht auch von einer Verarmung - es mangelt am Willen zu gründlicher Auseinandersetzung und an Empathie. Ellbogen statt Heiliger Geist?
Die verblendeten Verfolger brauchen m.E. mehr Gebet als die Piusbrüder. Aus Saulus kann auch heute Paulus werden, das Licht der Erkenntnis Christi in den Herzen aufstrahlen und Sein Erbarmen Raum gewinnen - das wir alle brauchen. "Gott sei mir Sünder gnädig!" ...
Kardinal Zen verglich die Piusbrüder mit dem ägyptischen Joseph. Der konnte am Ende für seine Brüder, die am Verhungern waren, sorgen.
Zu Prälat Dr.Dr.Dr. A. Drexel sagte Jesus am 1. 10. 1976: "Mein Wohlgefallen ruht auf Meinem Sohn Marcel, da er sich gegen alle Mißverständnisse und gegen alle Verfolgung ganz für die Rettung des Glaubens eingesetzt hat, weil ihm das Eucharistische Opfer das Heiligste bedeutete." |  3
| | | | | Bilbo B. 15. September 2026 | | | | Doppelmoral? Nachdem die Verantwortlichen der Piusbruderschaft entgegen der ausdrücklichen - ja geradezu flehentlichen - Bitte des Petrusnachfolgers zu den irregulären Bischofsweihen geschritten sind, würde man ihnen unaufrichtig was vormachen, wenn sie die katholischen Gotteshäuser als Gruppen offiziell weiter belegen könnten. Sind sich die Gläubigen der Piusbruderschaft überhaupt bewusst, dass das Beichtsakrament und die Eheassistenzen bei dieser Buderschaft seit dem 1. Juli 26 ungültig sind? Wird es ihnen von seiten der Bruderschaft gesagt? Bei anderen Glaubensgemeinschaften herrscht nach innen und nach aussen Klarheit, dass sie nicht katholisch sind. Das ist der entscheidende Unterschied! Die Piusbruderschaft soll nun ehrlich zu ihrem schismatischen Status stehen. Übrigens ersetzt der interreligiöse und interkonfessionelle Dialog in keiner Weise, die Einladung innerhalb der katholischen Kirche die Nachfolge Christi anzunehmen. |  5
| | | | | Paddel 15. September 2026 | |  | Der Blick auf den Balken Hat sich die Piusbruderschaft zm interreligiösen Treffen angemeldet?
Würde mich interessieren, ob die Anmeldung akzeptiert werden würde.
Werden Sie dort angenommen, wäre der Verweis auf dieses Treffen hinfällig.
Dann würde mich interessieren, ob bei diesem interreligiösen Treffen Gebete/Feiern zum Beispiel von Buddhisten als eigene Gruppe, als Nebenveranstaltung in den Kirchen zugelassen werden würden.
Das interreligiöse Treffen ist ja im Grunde eine Gruppe in sich und wird als solche wahrgenommen und Feiern usw werden unter dieser Gruppierung stattfinden und nicht unter der Gruppierung von Buddhisten oder anderen religiösen Vertretern. Diese religiösen Gruppen beanspruchen also nicht für sich allein eine Kirche.
Denke für einen fairen Dialog muss man auch fair bleiben. Und nachsichtig, dass hie und da übers Ziel hinaus geschossen wird. Von beiden Seiten.
Leider blickt man stets nur auf den Balken. Herr, erbarme dich unser. Mea culpa, mea maxima culpa. |  0
| | | | | Kamillo 15. September 2026 | | | | Grenzen sind keine mangelnde Hirtensorge @Cosmas, den Vorwurf der Doppelmoral kann ich nicht nachvollziehen. Ökumene bedeutet, mit Gemeinschaften anderer Konfessionen in Dialog zu treten. Hier liegt etwas völlig anderes vor: Die Piusbruderschaft beansprucht ausdrücklich, römisch-katholisch zu sein, widersetzt sich aber zugleich der Autorität dieser Kirche bis hin zu unerlaubten Bischofsweihen. Daraus kann schwerlich ein Anspruch entstehen, anschließend in einer katholischen Basilika öffentlich als Gemeinschaft aufzutreten. Den einzelnen Pilgern wurde der Zutritt zum persönlichen Gebet sogar angeboten. Niemand hat also „die Türen verrammelt“. Verweigert wurde die öffentliche Selbstdarstellung der Bruderschaft als Gemeinschaft. Das halte ich nicht für mangelnde Hirtensorge, sondern für eine notwendige Konsequenz. Ökumene kann nicht dazu dienen, die Folgen des eigenen Ungehorsams aufzuheben. |  7
| | | | | antony 15. September 2026 | |  | Eine Gruppe, die per Schisma die eigene Exkommunikation herbeiführt, behauptet von sich, ... ... "ohne Kompromisse Kinder der römisch-katholischen und apostolischen Kirche" bleiben zu wollen.
Was soll man dazu noch sagen? |  8
| | | | | Cosmas 15. September 2026 | | | | Wo bleibt die Ökumene? Wo bleibt die Hirtensorge? Hier zeigt sich tatsächlich, dass Rom mit zweierlei Maß mißt. Und gemäß dem himmelhoch gelobten Ökumenismus, müßte man die FSSPX zumindest wie die Orthodoxen behandeln, da man ja die "Rückkehr-ökumene" als überholt entsorgt hat. Es sorgt sich auch niemand in Rom um die "verlorenen Söhne". Stattdessen ist man froh, dass sie draußen sind und verrammelt alle Türen. Das ist hier sehr real und anschaulich geworden! |  4
| | | | | Versusdeum 15. September 2026 | | | | Ist das jetzt eine selbsterfüllende Prophezeihung oder der Beleg, dass Pius recht hat? Die Antwort ist vermutlich ein sowohl-als-auch. "Dank" an Pius und an Rom: Das haben Sie prima "hingekriegt"! |  3
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