Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix

Frankreich: Demnächst strafbar, Päpste zu zitieren?

24. Februar 2017 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Fraglich, ob man im Land der Französischen Revolution künftig noch die Päpste straffrei zitieren darf, die sich stets eindeutig zu Fragen des Lebensschutzes äußerten und äußern? Mit VIDEO Gastkommentar von Martin Lohmann


Bonn (kath.net) Wer die Wahrheit sagt, wird bestraft? Absurd! Aber in unserem Nachbarland Frankreich, das einmal für Aufklärung und Freiheit stand, wird dieses Absurdistan nun Realität. Diejenigen, die nicht wahrhaben wollen, was bei einer Abtreibung wirklich passiert, haben sich durchgesetzt. Sie wollen mit aller Gewalt ein Menschenrecht auf Töten eines Menschen durchdrücken.

Und daher wäre es gefährlich, wenn andere einfach nur darauf aufmerksam machen, dass Schwangerschaft keine Krankheit ist und bei einer Abtreibung kein Geschwür beseitigt wird - sondern ein kleiner Mensch brutal im Mutterleib zerstört wird. Hier, wenn es um Leben und Tod geht, wird Aufklärung verboten. Ja, unter Strafe gestellt. Wer das Normalste der Welt behauptet, dass nämlich die Tötung eines völlig wehrlosen kleinen Menschen kein Menschenrecht sein kann, während das Recht auf Leben zu den Grundrechten eines jeden (!) Menschen gehört, der macht sich strafbar. Wie gesagt: Absurd.


Und es ist gefährlich für uns alle. Warum? Weil die Freiheit Wahrheit und die Wahrheit Freiheit braucht. Und das Leben will beides. Fragt sich bloß, ob man im Land der Französischen Revolution künftig noch die Päpste straffrei zitieren darf, die sich stets eindeutig zu Fragen des Lebensschutzes äußerten und äußern? Und wie gefährlich wird das Zitieren des ansonsten doch so viel gerühmten und geschätzten Zweiten Vatikanischen Konzils sein, das von einem „verabscheuungswürdigen Verbrechen“ im Zusammenhang mit der Abtreibung sprach? Wo führt das hin? Hat der Kurienkardinal vielleicht recht, der im persönlichen Gespräch spontan fragte, ob dann demnächst bestraft wird, wer etwa Mord Mord nennt?

Es ist Zeit, Augen und Ohren zu öffnen und denen, die nachweislich noch keine Stimme haben, unsere Stimme für das Leben und seine Freiheit zu geben. Wir brauchen das Erwachen der Gewissen. Jetzt. Zur Freiheit aller.

Der Theologe, Journalist und Buchautor Martin Lohmann ist der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht.

Martin Lohmann: Kommentar zu Lebensschutz und zur Einschränkung der Meinungsfreiheit für Lebensschützer in Frankreich


Martin Lohmann: Ich danke dem Chefarzt, der nicht abtreiben will




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  6. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  7. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  8. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  9. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  10. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  4. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  5. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  6. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  7. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  8. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  9. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  10. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. Europa „entseuchen“?
  14. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  15. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz