Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  6. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  7. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  10. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  11. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  12. Realitätsverlust im Bistum Chur
  13. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  14. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

Identität vom Institut Johannes Paul II. ernstlich bedroht

1. August 2019 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vize-Präsident P. Jose Granados: Man müsse mit Respekt, aber klar darauf hinweisen, dass durch die Strukturänderungen die ursprüngliche Mission des Instituts bedroht ist.


Rom (kath.net)
P. Jose Granados, der Vize-Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II., hat gegenüber CNA gewarnt, „dass die Identität des Instituts ernstlich bedroht ist.“ Man müsse mit Respekt aber klar darauf hinweisen, dass damit die ursprüngliche Mission des Instituts bedroht sei. Granados, der seit 2013 Berater der Glaubenskongregation und seit 2018 auch Berater des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ist, zeigte sich über die Statuten, die vor kurzem veröffentlicht wurden, völlig überrascht. Viele Mitarbeiter des Instituts hatten diese vor der Anerkennung durch die katholische Bildungskongregation nicht einmal einsehen können.


Vor allem sei die Moraltheologie „drastisch reduziert“ worden. „Die Moral hat sich jetzt halbiert, und nicht nur das: Sie haben die Lehrer, die sie bisher lehrten, hinausgeworfen: Melina, Noriega und für die Bioethik Maria Luisa di Pietro.“ Ausdrücklich setzte sich Granados für Melina ein, die Abschaffung seines Lehrstuhls für Fundamentalmoral nannte er „besonders besorgniserregend“. „Es ist ein entscheidender Lehrstuhl. Wenn die Grundlagen der Moral nicht bekannt sind und diese nicht gut platziert sind, schwebt die Moral der Ehe in der Luft.“

Die neuen Statuten, so erläuterte Granados im Einzelnen, „verringern die Präsenz von Professoren im Führungsgremium des Instituts“. „Die Ernennung neuer Professoren, die für eine akademische Gemeinschaft entscheidend sind, steht jetzt unter dem direkten Einfluss des Großkanzlers. Wenn das Verfahren sorgfältig geprüft wird, kann die Fakultät kaum gegen einen vom Großkanzler beförderten Kandidaten vorgehen.“

Granados wies darauf hin, dass Kardinal Ratzinger die Rolle des Instituts bei der Entwicklung der Fundamentalmoraltheologie gelobt hatte und dass im Gegensatz zu den neu verabschiedeten Statuten in einer 2011er Version des Instituts festgelegt wurde, dass diese Moraltheologie zu den Hauptzielen der Schule gehören sollte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 5. August 2019 
 

Der em. Papst Benedikt XVI. sprach eine Einladung

an den Moraltheologen Livio Melina aus, erteilte ihm den Segen, versicherte ihm seine persönliche Solidarität und seine
Nähe im Gebet, so geschehen am 01.08.2019!

Quelle: Die engl. Seite von CNA v. 5.8.19!

Ich erinnere nochmals daran, daß die 5 Dubia fundamental-moraltheologische Grundsatzfragen beinhalten, die richtig
nur im Sinne der überlieferten, verbindlichen kath. Sittenlehre beantwortet werden könnnen!

Diese Überlieferung wurde lehramtlich
bis zum 28.02.2013 korrekt befolgt!


3
 
 Hadrianus Antonius 3. August 2019 
 

"Evangelium gaudii " (sic @kerknet 3 Monate lang...)

Bei diesem flackernden Kerzenlichtchen von anständigem Aufbäumen gegen die Zerstörung letzten Resten von katholischer Moral fällt mir nur die Aussage von PF betr. den Heiligen Geist bei der für PF schwernegativ verlaufenen 1. Synode für die Familie in 2014 ein:
"Ipse harmonia est".
Das ist natürlich nicht der Hl. Geist, sondern etwas total anderes.
Tibi Christe Splendor Patris


2
 
 mariam 1. August 2019 
 

Vielen Dank kath.net fuer diesen Artikel!


10
 
 Diadochus 1. August 2019 
 

Feines Gespür

Der Abschied der katholischen Kirche von der traditionellen Morallehre tätigt verhängnisvolle Folgen. Die Auswirkungen sind überall sichtbar. In Amoris Laetitia und den nicht beantworteten Dubia ist der Abschied fest zementiert. Das ließe sich sogar noch verschmerzen. Noch viel verhängnisvoller finde ich die Aufgabe des täglichen Gebetes. Ich meine, wer täglich betet und regelmäßig beichtet, entwickelt automatisch ein feines Gespür für das, was Gott von einem gerne möchte, was gut und richtig ist. Ich mag mir einfach nicht vorstellen, dass es Priester und Theologen gibt, die nicht täglich beten. Es fehlt das feine Gespür für die gute Moral. Es fehlt das Gespür für Gott. Das lässt sich nun absolut nicht mehr verschmerzen. Ohne tägliches Gebet kann ein Katholik nicht leben, kann ein Priester nicht leben, gibt es keine Moral mehr. Papst Franziskus enttäuscht mich.


12
 
 SalvatoreMio 1. August 2019 
 

Moraltheologie "halbiert"

Das scheint recht gut zu passen zu dem, was die wildgewordenen Frauen "Maria 2.0" oder "Maria schweige nicht" lauthals fordern: die Moral der heutigen Gesellschaft anpassen, und der gleichen Meinung sind auch viele Bischöfe; daran wird "gebastelt". HERR, ERBARME DICH!


10
 
 zeitblick 1. August 2019 

Erfüllte Prophezeiungen

Das Ganze erinnert mich sehr an die Vision von P. Pio und Katharina Emmerich über die zwei Kirchen die es in der Endzeit geben wird. Eine wahre und eine falsche Kirche. Zwei Päpste die regieren werden, ein guter und ein falscher. Die falsche Kirche wird viele Anhänger haben, letztlich aber keinen Bestand haben. Während die gute, wahre Kirche schrumpfen, bis zerstört werden wird, dann aber von der Mutter Gottes selber neu aufgebaut wird.


11
 
 schlicht 1. August 2019 
 

@Diadochus

Bedeutungslosigkeit wäre nicht so schlimm wie das eigentliche Ziel, die Herde mit einer selbstgebastelten "Morallehre" in die Irre zu führen.


15
 
 Diadochus 1. August 2019 
 

Elegante Vorgehensweise

Das Institut wird zwar nicht geschlossen. Das wäre nun doch zu auffällig. Dafür wird das Institut elegant in die Bedeutungslosigkeit befördert, was auf das Gleiche hinaus läuft. Papst Franziskus schafft Fakten und er bekommt, was er will. Er wird auch auf der Amazonien-Synode das bekommen, was er will. Die Kirche fällt mit dem Papst. Er bekommt, was er will.


18
 
 Smaragdos 1. August 2019 
 

"Wenn die Grundlagen der Moral nicht bekannt sind und diese nicht gut platziert sind, schwebt die Moral der Ehe in der Luft.“

Das dürfte genau die Absicht sein, um in und ausserhalb der Ehe alles Mögliche zu erlauben... und zwar von höchster Stelle. Paradigmenwechsel eben: Moral ade!


21
 
 hortensius 1. August 2019 
 

"Die letzte Stunde"?

Die Gegner dieses Instituts sind auch Gegner der Kirche. Bei 1 Joh.2 Vers 19 steht: "Sie kamen zwar aus unserer Mitte, sie haben aber nie zu uns gehört." Vielleicht ist es doch ein Anzeichen dafür, dass die letzte Stunde kommt.


16
 
 schlicht 1. August 2019 
 

Oje,

P. Granados ist wohl die längste Zeit Vize-Präsident des Instituts gewesen...
aber ein mutiger Mann!
So viel zur Kontinuität mit den Vorgängern im Papstamt...


24
 
 wedlerg 1. August 2019 
 

Der Feind sitzt im Inneren der Kirche

Allerdings ist er ein ziemlich plumper Elefant, der offenbar außer Macht und Einfluss keine Betätigungsfelder hat.

Gut, dass sich die Betroffenen hier wehren. Es kommt immer klarer zum Vorschein, dass in diesem Pontifikat die Ungläubigen die Kirche kapern wollen. Allerdings wirkt da auf die Gläubigen abstoßend.

Die Maske ist ab.


31
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  2. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  3. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  4. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  5. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  6. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  7. Vatikan prüft Teilnahme an Trumps Friedens-Rat für Gaza
  8. Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“
  9. „Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“
  10. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Der entschärfte Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz