Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Wird Bätzing zur Petze?
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  6. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  7. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  8. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  9. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  10. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  11. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  12. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  13. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  14. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki
  15. Schon wieder Rücktrittsforderungen

Fatima: Patriarchen trafen Orban und Stabschef des Weißen Hauses

29. August 2019 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gespräche beim Treffen des Netzwerks katholischer Parlamentarier im portugiesischen Marienwallfahrtsort


Fatima (kath.net/KAP) Zu einem Gipfeltreffen dreier Nahost-Patriarchen mit Kardinal Christoph Schönborn und europäischen und nordamerikanischen Spitzenpolitikern kam es dieser Tage beim Treffen des Netzwerks katholischer Parlamentarier (International Catholic Legislators Network/ICLN) im Marienort Fatima in Portugal, wie die Stiftung Pro Oriente am Mittwoch berichtete. Der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatios Aphrem II., der syrisch-katholische Patriarch Ignatios Yousef III. Younan und der maronitische Patriarch Kardinal Bechara Boutros Rai trafen dabei u.a. auch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zusammen.

Im Gespräch mit Orban hätten die Patriarchen ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die internationale Gemeinschaft auf Frieden in der nahöstlichen Region dringen wird, hieß es. Zugleich dankten sie dem ungarischen Regierungschef für die Unterstützung Budapests für Wiederaufbauvorhaben im Irak und in Syrien im Rahmen der Aktion "Hungary helps".
Ein weiterer Gesprächspartner der Kirchenoberhäupter war Mick Mulvaney, "Stabschef" des Weißen Hauses. Auch mit ihm diskutierten die Patriarchen die Frage der Friedenslösung für den Nahen Osten.
Die Patriarchen nahmen auch an der Diskussion der ICLN-"Strategy group" für den Nahen Osten teil. Unter der Leitung des ungarischen Staatssekretärs für die Hilfe an verfolgte Christen, Tristan Azbej, ging es dabei vor allem um die Unterstützung für christliche Familien, die in den Irak und nach Syrien zurückkehren wollen. Dabei wurden die Schwierigkeiten, die sich diesen Familien in den Weg stellen, klar angesprochen. Bei einer Round table-Diskussion über den aktuellen Stand der Verfolgung von Christen durch islamistische Gruppierungen forderten die Patriarchen, dass die internationale Gemeinschaft eine "kraftvollere Rolle" beim Ringen um Frieden in den Ländern des Nahen Ostens spielen sollte.
Das ICLN wurde 2010 gemeinsam von Kardinal Schönborn und dem britischen Oberhausmitglied Lord David Alton gegründet, um die Förderung christlicher Werte im politischen Bereich zu fördern. Das Netzwerk versteht sich als unabhängiges und parteiübergreifende Vereinigung von Abgeordneten, die ihre Arbeit auch dezidiert christlich verstehen. Es hat seinen Sitz in Trumau (NÖ) und wird vom Rektor des dortigen Internationalen Theologischen Instituts (ITI), Christiaan Alting von Geusau, geleitet. Jedes Jahr im August findet eine mehrtägige Konferenz zu unterschiedlichen Themen statt.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 29. August 2019 
 

Auch wir müssen netzwerken,

denn unsere erklärten Gegner tun das mittlerweile äußerst erfolgreich - immerhin haben sie fast unbemerkt die größte, sich noch christlich nennende, Partei Deutschlands gekapert - und mittlerweile auch immer aggressiver. Wir müssen uns mit allen vernünftigen Kräften zusammensetzen, um den grassierenden Linken Ideologien mehr als 'nur' die offenbar viel zu wenigen Gebete entgegensetzen zu können.


8
 
 Diadochus 29. August 2019 
 

Marias Schirmherrschaft

Den parteiübergreifenden informellen Austausch von christlichen Netzwerkern finde ich gut. Die Welt ist sehr komplex. Da bedarf es der Abstimmung von Aktionen. Da bedarf es der Diskussion, wie christlich Standpunkte und Hilfen länderübergreifend bestens umgesetzt werden können. Ungarn z. B. hat mit der Aktion "Hungary helps" vorbildhaft gezeigt, wie eine christliche Hilfe aussehen kann. Fatima ist dafür ein guter Treffpunkt. Den dürfen sie gerne beibehalten. Die Mutter Gottes bietet dafür gerne ihre Schirmherrschaft an.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Fatima

  1. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  2. Weihbischof Schneider: Freude über die Einladung des Papstes an Bischöfe zur Weihe Russlands
  3. Ein Weg unter den Augen Mariens
  4. Eucharistieverweigerung in Fatima
  5. Gott, hilf uns! Pass auf uns auf!
  6. Portugal: Bischöfe rufen zur Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens auf
  7. Fatima reloaded – Fatima neu denken
  8. Sechs Millionen Pilger besuchten 2019 Marienheiligtum Fatima
  9. Beten wie die Seherkinder von Fátima







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  4. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  5. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  6. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  7. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  8. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  9. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  10. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  11. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  12. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  13. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  14. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  15. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz