Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. "Vaccine Amen"
  4. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  5. Spanien am moralischen Abgrund
  6. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  7. Panik in Magdeburg
  8. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  15. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie

Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima

3. April 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den schwersten Momenten habe die Kirche immer den Namen Marias angerufen, sagte der Präsident der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie, P. Stefano Ceccin. Nimmt der Vatikan Rücksicht auf die Orthodoxe Kirche?


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)

P. Stefano Ceccin OFM, der Präsident der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie, hat in einem Interview mit Vatican News den Bezug der Weihe Russlands und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens zu den Marienerscheinungen in Fatima heruntergespielt. Er betonte hingegen den synodalen Aspekt der Weihe, die Papst Franziskus am 25. März gemeinsam mit vielen Bischöfen weltweit durchgeführt hat.

Franziskus führte die Weihe auf Wunsch ukrainischer Bischöfe durch, die sich in ihrer Bitte ausdrücklich auf die Erscheinung in Fatima bezogen hatten. Zwar enthielt der Gebetstext keinen Bezug von Fatima, Papst Franziskus vollzog die Weihe jedoch vor einer Statue der Mutter Gottes von Fatima.


Vatican News veröffentlichte nur wenigen Stunden vor dem Weiheakt das Interview mit P. Stefano Ceccin. Auf die Frage warum die Bischöfe von Papst Franziskus eingeladen worden seien, die Weihe mit ihm durchzuführen, antwortete Ceccin, dass diese Entscheidung mit dem „Konzept der Synodalität“ zusammen hängen, das Papst Franziskus immer wieder thematisiere. In einer Situation wie dieser müsse die ganze Kirche vereint Gott um sein Eingreifen bitten, „wie eine große Synode, ein großes Konzil“, sagte Ceccin.

In den schwersten Momenten sei immer der Name Marias angerufen worden, fuhr er fort. Papst Franziskus handle in Kontinuität mit der Lehre der Kirche, sagte er, erneut ohne den Wunsch der Mutter Gottes in Fatima zu erwähnen. Selbst der Besuch des päpstlichen Almosenmeisters Kardinal Krajewski in Fatima, der dort die Weihe Russlands und der Ukraine zeitgleich mit Papst Franziskus vollzog, habe nichts mit den Marienerscheinungen zu tun, sondern nur mit der Geschichte Portugals, meinte Ceccin.

Der Mariologe Michael Haynes stellt in einem Artikel für LifeSiteNews die Vermutung in den Raum, der Vatikan könne aus Rücksicht auf die Russisch-Orthodoxe Kirche Themen wie die Bekehrung Russlands und die Irrtümer Russlands vermeiden, die in der Botschaft von Fatima enthalten sind. Er erwähnt ein geheimes Abkommen von Metz zwischen dem Heiligen Stuhl und der kommunistischen Regierung der Sowjetunion aus dem Jahr 1962, in welchem der Vatikan zugesagt habe, die Irrtümer Russlands nicht anzuprangern. Möglicherweise hätten deshalb auch die früher durchgeführten Weihen Russland nicht namentlich erwähnt, schreibt Haynes.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  4. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  5. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“

Fatima

  1. Leo XIV. segnete „Deutschland dankt Maria“-Madonna auf dem Petersplatz
  2. Nuntius Eterović: „Wir wollen den Rosenkranz mit erneuter Freude in diesem Monat Oktober beten“
  3. Fatima: Jahrestags-Aufruf zu Umkehr als Voraussetzung für Frieden
  4. Weihbischof Schneider: Freude über die Einladung des Papstes an Bischöfe zur Weihe Russlands
  5. Ein Weg unter den Augen Mariens

Russland

  1. Russischer Metropolit für Besetzung weiterer Gebiete der Ukraine
  2. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  3. Russland – Ein Beispiel für eine politische Religion
  4. Putins 'P.R.-Auge' blickt auf Österreich-Ungarn
  5. Von Russen verschleppt - Papst erhielt Gebetbuch von vermissten ukrainischen Ordensleuten






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. Panik in Magdeburg
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  8. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  9. Spanien am moralischen Abgrund
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz