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Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima

3. April 2022 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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In den schwersten Momenten habe die Kirche immer den Namen Marias angerufen, sagte der Präsident der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie, P. Stefano Ceccin. Nimmt der Vatikan Rücksicht auf die Orthodoxe Kirche?


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)

P. Stefano Ceccin OFM, der Präsident der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie, hat in einem Interview mit Vatican News den Bezug der Weihe Russlands und der Ukraine an das Unbefleckte Herz Mariens zu den Marienerscheinungen in Fatima heruntergespielt. Er betonte hingegen den synodalen Aspekt der Weihe, die Papst Franziskus am 25. März gemeinsam mit vielen Bischöfen weltweit durchgeführt hat.

Franziskus führte die Weihe auf Wunsch ukrainischer Bischöfe durch, die sich in ihrer Bitte ausdrücklich auf die Erscheinung in Fatima bezogen hatten. Zwar enthielt der Gebetstext keinen Bezug von Fatima, Papst Franziskus vollzog die Weihe jedoch vor einer Statue der Mutter Gottes von Fatima.


Vatican News veröffentlichte nur wenigen Stunden vor dem Weiheakt das Interview mit P. Stefano Ceccin. Auf die Frage warum die Bischöfe von Papst Franziskus eingeladen worden seien, die Weihe mit ihm durchzuführen, antwortete Ceccin, dass diese Entscheidung mit dem „Konzept der Synodalität“ zusammen hängen, das Papst Franziskus immer wieder thematisiere. In einer Situation wie dieser müsse die ganze Kirche vereint Gott um sein Eingreifen bitten, „wie eine große Synode, ein großes Konzil“, sagte Ceccin.

In den schwersten Momenten sei immer der Name Marias angerufen worden, fuhr er fort. Papst Franziskus handle in Kontinuität mit der Lehre der Kirche, sagte er, erneut ohne den Wunsch der Mutter Gottes in Fatima zu erwähnen. Selbst der Besuch des päpstlichen Almosenmeisters Kardinal Krajewski in Fatima, der dort die Weihe Russlands und der Ukraine zeitgleich mit Papst Franziskus vollzog, habe nichts mit den Marienerscheinungen zu tun, sondern nur mit der Geschichte Portugals, meinte Ceccin.

Der Mariologe Michael Haynes stellt in einem Artikel für LifeSiteNews die Vermutung in den Raum, der Vatikan könne aus Rücksicht auf die Russisch-Orthodoxe Kirche Themen wie die Bekehrung Russlands und die Irrtümer Russlands vermeiden, die in der Botschaft von Fatima enthalten sind. Er erwähnt ein geheimes Abkommen von Metz zwischen dem Heiligen Stuhl und der kommunistischen Regierung der Sowjetunion aus dem Jahr 1962, in welchem der Vatikan zugesagt habe, die Irrtümer Russlands nicht anzuprangern. Möglicherweise hätten deshalb auch die früher durchgeführten Weihen Russland nicht namentlich erwähnt, schreibt Haynes.

 


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