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Erwartungen enttäuscht, das Format sei verantwortungslos

10. Dezember 2020 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Tübinger Kirchenrechtler Bernhard Sven Anuth übt schwere Kritik am Synodalen Weg - Er selbst hat mehrfach die Teilnahme am Synodalen Weg verweigert


Bonn (kath.net)

​Der Tübinger Kirchenrechtler Bernhard Sven Anuth hat bei einer online-Tagung Kritik am Synodalen Weg geäußert, wie das Kölner "Domradio" unter Berufung auf die KNA berichtet. Hier werden Erwartungen enttäuscht, das Format sei auch verantwortungslos. Laut Anuth könne die Kirche in Deutschland von Papst Franziskus auch keine Hilfe erwarten. Der Theologe erinnert daran, dass Franziskus zuletzt vor zwei Wochen Kritik am Synodalen Weg geäußert hat.  Der Synodale Weg sei eine "Erfindung" des ZdKs und der Deutschen Bischofskonferenz, im Kirchenrecht selber kommt die Einrichtung eines Synodalen Weges nicht vor. Anuth habe die Teilnahme an dem Projekt mehrfach verweigert.
 



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Lesermeinungen

 Mr. Incredible 11. Dezember 2020 
 

@Zeitzeuge

Ich befürchte, in D wird's da eng mit 5 Stück :-)


2
 
 Zeitzeuge 11. Dezember 2020 
 

Teilweise Diskontinuität des Lehramtes und weiter Teile der "kath.-theol. Eliten" - mit u. ohne Kraw

Ein trauriges Beispiel für die Traditionsvergessenheit und damit mitunter Diskontinuität des
kath. Lehramtes ist die berüchtigte FN 351 in "Amoris Laetitia", die als nicht authentische
Lehre auch nicht rezipiert werden darf!
Im Link zu diesem Thema ein genuin kath. Dokument des päpstl.
Rates f.d. Gesetzeszexte v. 24.06.2000; darin wird
dargelegt, daß die hl. Kommunion aufgrund göttlichen Rechts und der beständigen Lehre der
Kirche ausnahmslos niemals an sog. "Wiederverh.
Geschiedene" gespendet werden darf, ausser diese
halten sich an FC 84 (Zusammenleben wie Bruder
und Schwester), bitte das Dok. genau studieren.

Bzgl. "Eliten im theol. Lehrbetrieb": Kann jemand
mir hier wenigstens fünf kath. Uni-Moraltheologen
nennen, die uneingeschränkt u. unverkürzt die
verbindl. kath. Ehe- und Sexualmoral in Vorlesungen etc. vermitteln?

www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20000706_declaration_ge.html


3
 
 Stefan Fleischer 11. Dezember 2020 

Wenn ich an den Synodalen Weg denke

So kommt mir wieder ein Spruch in den Sinn, den ich vor Jahren einmal gefunden habe:
«Die verantwortungslosesten "Geschöpfe" dieser Welt sind die Parlamente. Sie können von niemandem zur Verantwortung gezogen werden.»
Mit dem synodalen Weg und ähnlichen Veranstaltungen wird diese Wahrheit weidlich ausgenützt. Jeder kann sagen und beschliessen, zustimmen oder auch nur dazu schweigen, was und wie er will. Am Schluss ist es ein Mehrheitsbeschluss, für den niemand mehr persönlich gerade stehen muss. Und selbst vor Gott, dem allwissenden Richter, glaubt man sich damit notfalls herausreden zu können. Da aber hat man sich dann wohl den falschen Finger verbunden.


3
 
 Konrad Georg 10. Dezember 2020 
 

Reformation???


0
 
 lesa 10. Dezember 2020 

Sich Zeit nehmen für die Glaubenslehre

Werter@chris 2: Der synodale Weg hat zu Stellungnahmen von gläubigen, in der Lehre der Kirche wirklich beheimateten, fähigen Theologen geführt, die der ganzen Kirche neue Klarheit über die geoffenbarte Wahrheit in wesentlichen Grundzügen geben konnten - für solche, die bereit sind, sich gründlich auseinanderzusetzen mit dem von Christus geoffenbarten und von der Lehre durch den Heiligen Geist überlieferten Glauben.
Das ist jedenfalls etwas Positives, wenn auch ein Gros von Gläubigen durch diesen (Ab)Weg nur weiter verwirrt und in Irrtümern befestigt wird.


2
 
 Chris2 10. Dezember 2020 
 

@doda

Danke für die Information zur Vervollständigung. Die geäußtere Kritik ist dennoch richtig. Wie heist es so schön: "Wo er Recht hat, hat er Recht"...


1
 
 doda 10. Dezember 2020 

Der Vollständigkeit halber

sollte im hiesigen Beitrag erwähnt werden, dass Herr Anuth kein Kritiker der Forderungen des von ihm kritisierten 'Synodalen Weges' ist.
Er forderte bereits die Bischöfe dazu auf, im Hinblick auf die Änderung der kath. Sexualmoral und folglich Anerkennung der Homosexualität Tatsachen zu schaffen.


4
 
 Gandalf 10. Dezember 2020 

@doda

FYI: Wir wollen hier keine links zu "häretischde" & sonstigen dubiosen Websites ;-)


2
 
 SalvatoreMio 10. Dezember 2020 
 

"Rom als reformunfähig darstellen": Daran ist bereits gearbeitet worden ...

Sehr geehrter @hape: sind Sie ein "Prophet"? Googeln lohnt sich unter: "Theologen kritisieren Führungspraxis der katholischen Kirche." - also das mit "heiliger Vollmacht ausgestattete Führungspersonal" - wie es genannt wird.


2
 
 Mr. Incredible 10. Dezember 2020 
 

@Zsupan

Ich habe nichts gegen Eliten, sofern sie sich nicht selbst dazu erklären. Im ZdK sitzen sie sicher nicht.
Den synodalen Weg werden wir eh nicht los, weil er sich selbst genug ist. Der Rest der Welt ist einfach nur unverständig :-).


2
 
 Zsupan 10. Dezember 2020 
 

@Mr. Incredible

Weder Krawatte noch Doktortitel führen zwangsläufig in die Häresie. Mit antielitären Reflexen werden wir den "Synodalen Weg", den "gemeinsamweglichen Weg", wie man dieses Wortungeheuer übersetzen müsste, auch nicht los.


2
 
 Stefan Fleischer 10. Dezember 2020 

Enttäuscht?

Vielen einfachen Gläubigen, welche sich noch mit der Lehre ihrer Kindheit identifizieren, war sehr bald klar, dass das Ziel dieses Weges eine neue Reformation der Kirche ist. Dass der Denkfehler der Initianten und Mitläufer darin besteht, dass sie glaubten und immer noch glauben, die Weltkirche werde ihnen auf diesem Weg schon folgen, ist dem aufmerksamen Beobachter auch schon längst klar. Möglich ist zwar, dass sich diese ihres diesbezüglichen Irrtums bereits bewusst sind, aber sich vor einem Gesichtsverlust durch ein Eingeständnis ihres Irrtums fürchten.


5
 
 Mr. Incredible 10. Dezember 2020 
 

Synodaler Weg = "Queer"-Denker mit Krawatten und Doktortiteln

inhaltlich Wassersuppe mit "autonomer Moral"-Bröseln


5
 
 girsberg74 10. Dezember 2020 
 

Bernhard Sven Anuth hat Recht,

zumal man das Gewicht berücksichtigen muss,das die herrschenden Personen einbringen, die den Wagen auf dem Synodalen Weg ziehen. Und der geht noch abwärts.

Man kennt das ja, wo, ohne Reflexion, rohe Kräfte walten ...


7
 
 Chris2 10. Dezember 2020 
 

Umsetzen gegen die Lehre der Kirche!?

Allein schon die Dreistigkeit des Forums, die eigenen Beschlüsse im Zweifel auch gegen die Lehre der Kirche umzusetzen, ist ein kaum wiedergutzumachender Geburtsfehler dieses Prototyps einer basisdemokratischen Versammlung, die die von Christus selbst eingesetzte Hierarchie aushebelt. Die extrem einseitige Besetzung tut ihr Übriges. Es tut weh, diese Kirchenspaltung mit Ansage erleben zu müssen. Andererseits kann sie auch einen Neuanfang, eine wahre Reform (Wiederherstellung), bedeuten, wenn die Ewiggestrigen, die immer noch verbissen den ominösen "Geist des Konzils" herbeizutanzen versuchen, gegangen sein werden...


9
 

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