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Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump

vor 3 Stunden in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Medienschelte von Papst Leo XIV.: Ansprachen für aktuelle Besuche in vier afrikanischen Ländern waren bereits fertiggestellt "bevor sich der Präsident überhaupt jemals zu mir und meiner Friedensbotschaft geäußert hatte"


Luanda  (kath.net/KAP7red) Papst Leo XIV. hat sich gegen einseitige Interpretationen der Ansprachen auf seiner derzeitigen Afrikareise gewehrt. Eine Debatte mit US-Präsident Donald Trump liege nicht in seinem Interesse, stellte das Kirchenoberhaupt auf dem Flug von Kamerun nach Angola am Samstag klar. Seit er am ersten Tag seiner Afrikareise mit Stellungnahmen auf die scharfe Kritik an seiner Person durch Trump reagiert hatte, sei viel in seine späteren Ausführungen "hineininterpretiert" worden.


Doch seien seine Ansprachen für Afrika bereits vorbereitet gewesen, "bevor sich der Präsident überhaupt jemals zu mir und meiner Friedensbotschaft geäußert hatte". Als Beispiel führte das Kirchenoberhaupt seine Ansprache bei einem Friedenstreffen in der Konfliktregion Bamenda in Kamerun an. Dort hatte Leo XIV. unter anderem gesagt: "Regieren bedeutet, das eigene Land und auch die Nachbarländer zu lieben; auch in den internationalen Beziehungen gilt das Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Der Wille zum Frieden müsse allen Einzelinteressen übergeordnet werden.

Rede schon weit früher vorbereitet

Mitreisende Journalisten hatten diese Aussage als eine Ansage in Richtung der USA interpretiert. Die Rede sei aber bereits zwei Wochen zuvor fertiggestellt gewesen, stellte der Papst nun klar. Er sei als Hirte und als Oberhaupt der katholischen Kirche nach Afrika gekommen, um mit den lokalen Katholiken zu feiern, sie zu ermutigen und zu begleiten, sagte Leo XIV. vor den Medienvertretern im Flugzeug. Auf der Reise wolle er die Geschwisterlichkeit der Menschen, insbesondere unter den verschiedenen Religionen, fördern. Außerdem gehe es ihm darum, neue Wege für mehr Gerechtigkeit aufzuzeigen.

 

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Lesermeinungen

 Jothekieker vor 2 Stunden 
 

Gut geantwortet

Sie sollen sich einfach wieder vertragen!


0
 
 Schillerlocke vor 2 Stunden 
 

Der Papst kommt seinen pastoralen Aufgaben

in Afrika nach und macht das offensichtlich wunderbar. Er bereitet dort Zuversicht, und ihm ist an praktischer Lebenshilfe für die Menschen in Afrika aus dem Geist des Evangeliums gelegen. Es gibt keinen Grund, daran Anstoß zu nehmen.


2
 

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