Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Man hat das einmal Missionsarbeit genannt

26. Dezember 2020 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Conrad Seidl übt in linksliberalen Zeitung "Standard" Kritik am Auftreten einiger Kirchenvertreter: "Wenn die Kirche sich ihrer Aufgabe, die Menschen zum Heil zu führen, nicht bewusst wird, verliert sie ihre Bedeutung vollends"


Wien (kath.net)

"Wenn die Kirche sich ihrer Aufgabe, die Menschen zum Heil zu führen, nicht bewusst wird, verliert sie ihre Bedeutung vollends." Mit deutlichen Worten hat zu Weihnachten in der links-liberalen Zeitung "Der Standard" der Kolumnist Conrad Seidl Kritik an den Kirchen geübt. Für den Autor scheint es den Vertretern der Kirche geradezu peinlich zu sein, die frohe Botschaft zu verkünden, die zu verkünden sie eigentlich berufen seien: "Es wurde der Heiland geboren; Gottes Sohn, der durch sein Opfer die Sünden der Welt hinweggenommen hat und die Menschen aus dieser von Mühsal geplagten Welt in die ewige Seligkeit zu führen bereit ist – wenn die Menschen bereit sind, ihm auch zu folgen." "Heiland", "Sünde", "Seligkeit" seien laut Seidl unzeitgemäße Begriffe, auch in einem Jahr, das wahrlich von Mühsal gekennzeichnet sei.  Für ihn gäbe es ein Alleinstellungsmerkmal der christlichen Religion: "Wer an den dreifaltigen Gott glaubt, seine Sünden bereut und gute Werke tut, der darf im Jenseits ein Leben in Fülle erwarten." An den Mahnungen zu guten Werken fehlt es nicht, aber für diese Mahnungen bedarf es laut dem Journalisten nicht der Kirche. Dazu gäbe es allerhand weltliche Mahner.


Seidl kritisierte dann auch, dass Sünden heute vor allem als Versündigung an Umwelt und Klima verstanden werden, die klassischen Todsünden wie Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit aber von kaum Jemanden noch gekannt werden. Die Kirche werde laut dem Kolumnisten auch kaum mehr Zulauf haben, wenn aller Missbrauch aufgeklärt werde. "Erfolgreich wird sie nur sein, wenn sie ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht wird, die Seelen der Menschen zu erreichen. Man hat das einmal Missionsarbeit genannt.", betont Seidl abschließend und mahnt die Kirche, dass diese keine Bedeutung mehr haben, wenn sie dies nicht erkenne.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz