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South Carolina will Abtreibung bei Herzschlag verbieten

4. Februar 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Sobald beim Ungeborenen der Herzschlag feststellbar ist, darf keine Abtreibung durchgeführt werden. Diese Bestimmung soll bald in Kraft treten.


Columbia (kath.net/jg)

South Carolina könnte der nächste US-Bundesstaat sein, in dem Abtreibungen verboten sind, sobald beim Embryo ein Herzschlag feststellbar ist, berichtet FoxNews.

Der Senat des Bundesstaates stimmte am 27. Januar mit einer Zweidrittelmehrheit für die Einführung eines entsprechenden Gesetzes. Das Recht auf Leben sei „das wertvollste Recht das wir haben“, sagte Senator Larry Grooms, der das Gesetz eingebracht hat. Die erste Aufgabe des Staates sei der Schutz des grundlegenden Rechts auf Leben. „Ohne Leben haben die anderen Rechte keine wirklich Bedeutung“, fügte er hinzu.


Henry McMaster, der Gouverneur von South Carolina, hat angekündigt das Gesetz mit seiner Unterschrift in Kraft zu setzen, sobald es bei ihm einlangt. Zuvor muss das Repräsentantenhaus des Bundesstaates zustimmen. Da die Republikaner dort ebenso wie im Senat die Mehrheit haben, geht McMaster davon aus, dass es beschlossen wird.

Das Gesetz sieht vor, dass eine Frau die eine Abtreibung durchführen lassen will, den Fötus auf Herzschlag untersuchen lassen muss. Wird ein Herzschlag festgestellt, ist eine Abtreibung nicht zulässig, außer es handelt sich um einen Ausnahmefall. Ausnahmen gibt es bei Vergewaltigung, Inzest oder bei Gefahr für das Leben der Mutter.

Falls das Gesetz beschlossen wird, ist mit einer gerichtlichen Anfechtung zu rechnen. Dies sei bei ähnlichen Gesetzen in anderen Bundesstaaten der Fall gewesen, schreibt FoxNews.

 


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Lesermeinungen

 Ehrmann 5. Februar 2021 

Nein, auch dieses Gesetz muß abgelehnt werden - Kindstötung darf nie erlaubt werden, auch wenn es sc


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 Fink 4. Februar 2021 
 

@ Chris2

Wir drücken uns ja gern vor solchen heiklen Fragen. Oder wir tabuisieren sie (und ich bin jemand, der da nicht locker lässt).
Ihre Antwort finde ich angemessen ! Gefällt mir.


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 Chris2 4. Februar 2021 
 

@Fink

Vielleicht hat der Herr das kleine Menschenkind zu sich geholt, weil es bereits in der frühesten Phase schwere Schäden erlitten hatte (z.B. gravierender Gendefekt oder fehlerhafte erste Zellteilungen)? Jedenfalls kann niemand etwas für dieses natürliche Phönomen, sofern es nicht aktiv und bewusst durch Nidationshemmer herbeigeführt wurde. Positiv ausgedrückt haben wohl viele Einzelkinder Geschwister beim Herrn, von denen sie noch nichts ahnen. Irgendwie eine sehr schöne Vorstellung.


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 Norbert Sch?necker 4. Februar 2021 

Eine gute Nachricht mit kleinem Haken

Ich habe gemischte Gefühle.
Zunächst ist dieses Vorhaben natürlich ein Grund zur Freude. "Klassische" Abtreibungen werden dadurch stark abnehmen, weil ja der Herzschlag sehr früh einsetzt und auch feststellbar ist. Es werden also viele Menschenleben gerettet, und das ist auf jeden Fall gut.
Trotzdem habe ich einen Einwand:
Die Wahl des Herzschlags als Zeitpunkt des Lebensschutzes ist letztlich genauso willkürlich wie etwa die Funktion der Lunge. Das bedeutet: dieses Urteil ist angreifbar. Wissenschaftlich stichhaltig wäre nur der Zeitpunkt der Befruchtung.


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 Fink 4. Februar 2021 
 

Religion und Biologie im Konflikt. Beispiel: Abgang einer Frühschwangerschaft

Tage nach dem Eisprung findet - im Falle einer Empfängnis- die Einnistung des Embryos in die Schleimhaut der Gebärmutter statt. In einem Teil der Fälle gelingt das natürlicherweise nicht, die Leibesfrucht geht ab ("Abgang", in der medizinischen Fachsprache "Abort" genannt).
Hier haben wir ein theologisches Problem. Nach unserem christlichen Glauben pflanzt Gott jeder befruchteten Eizelle eine unsterbliche Seele ein. Wie sollen wir dieses biologische Phänomen religiös deuten?
Informationen im Wikipedia-Artikel "Frühabort"- siehe Link unten

de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChabort


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 Fink 4. Februar 2021 
 

Das wäre dann in der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) !?

-wie ich dem Wikipedia-Artikel "Schwangerschaft" entnehme. Siehe Link unten !

de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaft


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 Herbstlicht 4. Februar 2021 
 

Unschuldiges Leben zu töten ist ein Verbrechen!

Und bei einem sich noch im Mutterleib befindlichen Menschenkind handelt es sich ja eindeutig und unleugbar um unschuldiges Leben.
Dieses Kind hat nichts verbrochen, wofür es zu bestrafen wäre.

Stattdessen ist praktische Hilfe angesagt für werdende Mütter, die sich aufgrund ihrer Schwangerschaft in Panik befinden und aktuell keinen anderen Ausweg als Abtreibung sehen können.
Ihnen Hoffnung und Zuwendung geben, ihnen Kraft und Stärke vermitteln - das ist das Gebot nicht nur der christlichen Nächstenliebe, sondern auch der rein weltlichen Liebe zum Menschen in der Not.


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