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33. Auslandsreise führt Franziskus in den Irak

5. März 2021 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Erste Etappe: das geschwisterliche Zusammenleben erfordert einen geduldigen und aufrichtigen Dialog, der von der Gerechtigkeit und der Achtung des Rechts geschützt wird


Rom (kath.net) Erste Etappe der schwierigen Apostolischen Reise von Papst Franziskus in den Irak, schwierig in vielerlei Hinsicht, dies in Anbetracht der Corona-Zeiten und der angespannten politischen Lage des Landes. Die Erwartungshaltungen gegenüber dem Besuch sind hoch.

Der Irak ist das 50. Land, das Franziskus in seinem bald achtjährigen Pontifikat besucht. Gleichzeitig ist es die historisch erste Reise eines Papstes in das von Kriegen gezeichneten und wenig geeinten islamischen Land. Er komme als “Pilger der Hoffnung” und wolle "nach Jahren des Kriegs und des Terrorismus Vergebung und Versöhnung” erflehen, sagte Franziskus in einer vorab am Donnerstag verbreiteten Videobotschaft an die irakische Bevölkerung. Die Visite findet unter einer prekären Sicherheits- und Pandemielage statt.

Nach der Willkommenszeremonie auf dem Internationalen Flughafen Bagdad und der Begrüßungszeremonie im Präsidentenpalast in Bagdad stattete der Papst einen Höflichkeitsbesuch beim Staatspräsidenten in dessen Büro im Präsidentenpalast in Bagdad ab.

Bei seiner Ankunft wurde der Papst vom Präsidenten der Republik Irak, Herrn Barham Ahmed Salih Qassim, und seiner Frau am Eingang des Präsidentenpalastes empfangen. Nach der Ausführung der Hymnen und der Vorstellung der jeweiligen Delegationen erhielt der Papst einen Blumengruß von zwei Kindern. Nach dem privaten Treffen und der Vorstellung der Familie begleitetete der Präsident den Papst in den Saal, wo der Austausch der Geschenke stattfindet.

Im Anschluss daran begegnete Franziskus Vertretern der Regierung, der Zivilgesellschaft und des Diplomatischen Korps im Salon des Präsidentenpalasts in Bagdad.

„Diese Krise erfordert die solidarische Anstrengung eines jeden, um die vielen notwendigen Schritte zu unternehmen, einschließlich einer gerechten Verteilung der Impfstoffe für alle. Doch das genügt nicht: Diese Krise ist vor allem ein Aufruf, »unsere Lebensstile, […] den Sinn unserer Existenz zu überdenken« (Enzyklika Fratelli tutti, 33). Es geht darum, aus dieser Zeit der Prüfung besser als vorher herauszukommen und die Zukunft mehr auf dem aufzubauen, was uns eint, als auf dem, was uns trennt“.

“Eine Gesellschaft, die geprägt ist von geschwisterlicher Einheit, ist eine Gesellschaft, deren Glieder untereinander solidarisch sind. »Die Solidarität hilft uns, den anderen […] als unseren Nächsten, als einen Weggefährten [zu sehen]« (Botschaft zum 54. Weltfriedenstag, 1. Januar 2021). Sie ist eine Tugend, die uns, unter besonderer Rücksicht auf die Schwächsten und Bedürftigsten, zu konkreten Gesten der Fürsorge und des Dienens befähigt. Ich denke an alle, die aufgrund von Gewalt, Verfolgung und Terrorismus Familienangehörige und geliebte Menschen, Heim und Primärguter verloren haben. Ich denke aber auch an all die Menschen im täglichen Kampf auf der Suche nach Sicherheit und Auskommen, während Arbeitslosigkeit und Armut zunehmen. Da »wir uns für die Schwäche anderer verantwortlich fühlen« (Enzyklika Fratelli tutti, 115), sollte dies alle Bemühungen hinsichtlich der Schaffung konkreter Möglichkeiten sowohl auf wirtschaftlicher Ebene als auch im Bereich der Bildung und hinsichtlich der Sorge um die Schöpfung, unser gemeinsames Haus, inspirieren. Nach einer Krise ist es mit einem Wiederaufbau nicht getan – dieser muss auch gut gemacht sein, und zwar so, dass alle ein würdevolles Leben führen können. Man geht aus einer Krise nicht unverändert hervor – entweder besser oder schlechter.“

kath.net veröffentlicht die Ansprache von Papst Franziskus bei der Begegnung mit den Vertretern der Regierung, der Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps im Salon des Präsidentenpalasts in Bagdad:


Herr Präsident, verehrte Mitglieder der Regierung und des Diplomatischen Korps, sehr geehrte Verantwortungsträger, werte Vertreter der Zivilgesellschaft, meine Damen und Herren!

Ich bin dankbar, dass dieser lang erwartete und ersehnte Apostolische Besuch in der Republik Irak möglich ist; dass ich in dieses Land kommen kann, die Wiege der Zivilisation, die über den Patriarchen Abraham und zahlreiche Propheten mit der Heilsgeschichte und mit den großen religiösen Traditionen des Judentums, des Christentums und des Islam eng verbunden ist. Ich danke Präsident Salih für die Einladung und für seine freundlichen Begrüßungsworte, die er auch im Namen der anderen Verantwortungsträger und seines geliebten Volkes an mich gerichtet hat. Ebenso grüße ich die Mitglieder des Diplomatischen Korps und die Vertreter der Zivilgesellschaft.

Herzlich begrüße ich die Bischöfe und Priester, die Ordensleute und alle Gläubigen der katholischen Kirche. Ich komme als Pilger, um sie in ihrem Zeugnis des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu bestärken, das sie inmitten der irakischen Gesellschaft geben. Ich grüße auch die Mitglieder der anderen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die Anhänger des Islam und die Vertreter anderer religiöser Traditionen. Gott lasse uns als Brüder und Schwestern gemeinsam unterwegs sein, in der »festen Überzeugung, dass die wahren Lehren der Religionen dazu einladen, in den Werten des Friedens verankert zu bleiben, [den Werten] des gegenseitigen Kennens, der Brüderlichkeit aller Menschen und des allgemeinen Miteinanders« (Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen, Abu Dhabi, 4. Februar 2019).

Mein Besuch fällt in eine Zeit, in der die ganze Welt versucht, die Krise der Covid-19-Pandemie zu überwinden, die nicht nur die Gesundheit so vieler Menschen beeinträchtigt, sondern auch eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage verursacht hat, die bereits von Fragilität und Instabilität geprägt war. Diese Krise erfordert die solidarische Anstrengung eines jeden, um die vielen notwendigen Schritte zu unternehmen, einschließlich einer gerechten Verteilung der Impfstoffe für alle. Doch das genügt nicht: Diese Krise ist vor allem ein Aufruf, »unsere Lebensstile, […] den Sinn unserer Existenz zu überdenken« (Enzyklika Fratelli tutti, 33). Es geht darum, aus dieser Zeit der Prüfung besser als vorher herauszukommen und die Zukunft mehr auf dem aufzubauen, was uns eint, als auf dem, was uns trennt.

In den letzten Jahrzehnten hat der Irak unter den Katastrophen der Kriege, der Geißel des Terrorismus und konfessionellen Konflikten gelitten, die oft auf einen Fundamentalismus zurückgehen, der die friedliche Koexistenz verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen, unterschiedlicher Ideen und Kulturen nicht akzeptieren kann. All das hat zu Tod, Zerstörung und Trümmern geführt, die immer noch sichtbar sind – und das nicht nur auf materieller Ebene. Die Schäden sitzen noch tiefer, wenn man an die Wunden in den Herzen so vieler Menschen und Gemeinschaften denkt, die noch Jahre brauchen werden, um zu heilen. Unter den vielen, die gelitten haben, kann ich nicht umhin, die Jesiden zu erwähnen: unschuldige Opfer sinnloser und unmenschlicher Barbarei, die wegen ihrer Religionszugehörigkeit verfolgt und getötet wurden und deren Identität und Überleben selbst gefährdet war.

Daher können wir nur dann, wenn wir in der Lage sind, uns mit unseren Unterschieden als Mitglieder der einen Menschheitsfamilie zu sehen, einen wirksamen Prozess des Wiederaufbaus beginnen und den künftigen Generationen eine bessere, gerechtere und menschlichere Welt hinterlassen. In dieser Hinsicht ist die religiöse, kulturelle und ethnische Vielfalt, die die irakische Gesellschaft seit Jahrtausenden prägt, eine wertvolle Ressource, die genutzt werden muss, und nicht ein Hindernis, das es zu beseitigen gilt. Heute ist der Irak gerufen, allen, besonders den Menschen im Nahen Osten, zu zeigen, dass Unterschiede im zivilen Leben harmonisch zusammenwirken müssen, anstatt Anlass zu Konflikten zu geben.

Das geschwisterliche Zusammenleben erfordert einen geduldigen und aufrichtigen Dialog, der von der Gerechtigkeit und der Achtung des Rechts geschützt wird. Das ist keine leichte Aufgabe. Es braucht dazu das Bemühen und den Einsatz aller, Rivalitäten und Gegensätze zu überwinden und ausgehend von unserer tieferen Identität als Kinder des einen Gottes und Schöpfers miteinander zu sprechen (vgl. ZWEITES VATIKANISCHES KONZIL, Erklärung Nostra aetate, 5). Nach diesem Grundsatz wird der Heilige Stuhl im Irak wie auch anderswo nicht müde, die zuständigen Verantwortungsträger aufzurufen, allen religiösen Gemeinschaften Anerkennung, Achtung, Rechte und Schutz zu gewähren. Ich schätze die Anstrengungen, die in dieser Hinsicht bereits unternommen wurden, und vereine meine Stimme mit jener der Männer und Frauen guten Willens, damit sie zum Wohle des Landes fortgesetzt werden können.

Eine Gesellschaft, die geprägt ist von geschwisterlicher Einheit, ist eine Gesellschaft, deren Glieder untereinander solidarisch sind. »Die Solidarität hilft uns, den anderen […] als unseren Nächsten, als einen Weggefährten [zu sehen]« (Botschaft zum 54. Weltfriedenstag, 1. Januar 2021). Sie ist eine Tugend, die uns, unter besonderer Rücksicht auf die Schwächsten und Bedürftigsten, zu konkreten Gesten der Fürsorge und des Dienens befähigt. Ich denke an alle, die aufgrund von Gewalt, Verfolgung und Terrorismus Familienangehörige und geliebte Menschen, Heim und Primärguter verloren haben. Ich denke aber auch an all die Menschen im täglichen Kampf auf der Suche nach Sicherheit und Auskommen, während Arbeitslosigkeit und Armut zunehmen. Da »wir uns für die Schwäche anderer verantwortlich fühlen« (Enzyklika Fratelli tutti, 115), sollte dies alle Bemühungen hinsichtlich der Schaffung konkreter Möglichkeiten sowohl auf wirtschaftlicher Ebene als auch im Bereich der Bildung und hinsichtlich der Sorge um die Schöpfung, unser gemeinsames Haus, inspirieren. Nach einer Krise ist es mit einem Wiederaufbau nicht getan – dieser muss auch gut gemacht sein, und zwar so, dass alle ein würdevolles Leben führen können. Man geht aus einer Krise nicht unverändert hervor – entweder besser oder schlechter.

Als Verantwortliche in der Politik und im diplomatischen Dienst sollen Sie diesen Geist geschwisterlicher Solidarität fördern. Es ist notwendig, die Geißeln der Korruption, den Machtmissbrauch und die Illegalität zu bekämpfen, aber das ist nicht genug. Gleichzeitig ist es notwendig, Gerechtigkeit aufzubauen, für mehr Ehrlichkeit und Transparenz zu sorgen und die hierfür übergeordneten Institutionen zu stärken. So kann Stabilität wachsen und sich eine gesunde Politik entwickeln, die in der Lage ist, allen, insbesondere den jungen Menschen – so viele in diesem Land –, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben.

Herr Präsident, werte Verantwortungsträger, liebe Freunde! Ich komme als Büßer und bitte den Himmel und meine Brüder und Schwestern um Vergebung für so viel Zerstörung und Grausamkeit. Ich komme als Pilger des Friedens, im Namen Christi, des Friedensfürsten. Wie sehr haben wir in diesen Jahren für den Frieden im Irak gebetet! Der heilige Johannes Paul II. ließ hier keine Unternehmung unversucht, vor allem aber hat er dafür gebetet und gelitten. Und Gott hört uns, er hört immer! Es liegt an uns, auf ihn zu hören und auf seinen Wegen zu gehen.

Die Waffen sollen schweigen! Ihre Verbreitung möge hier und überall eingeschränkt werden! Die Durchsetzung selbstsüchtiger Eigeninteressen, der von außen kommenden Interessen, die sich nicht um die lokale Bevölkerung kümmern, muss aufhören! Man lasse die Friedensstifter, die Gestalter des Friedens zu Wort kommen! Die Kleinen, die Armen, die einfachen Menschen, die in Frieden leben, arbeiten und beten wollen. Genug der Gewalt, des Extremismus, der Gruppenbildungen und der Intoleranz! Man gebe allen Bürgern Raum, die dieses Land im Dialog, in offener und aufrichtiger, konstruktiver Auseinandersetzung gemeinsam aufbauen wollen. All denen, die sich für Versöhnung einsetzen und bereit sind, für das Gemeinwohl ihre eigenen Interessen zurückzustellen.

In diesen Jahren hat der Irak versucht, die Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft zu schaffen. Dabei ist es von entscheidender Notwendigkeit, die Beteiligung aller politischen, sozialen und religiösen Gruppen sicherzustellen und die Grundrechte aller Bürger zu garantieren. Niemand darf als Bürger zweiter Klasse angesehen werden. Ich begrüße die bisher auf diesem Weg unternommenen Schritte auf diesem Weg und hoffe, dass sie zu einer weiteren Beruhigung und zu immer größerer Eintracht beitragen.

Auch der internationalen Gemeinschaft kommt eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Friedens in diesem Land und im gesamten Nahen Osten zu. Wie wir während des langen Konflikts im benachbarten Syrien gesehen haben – in diesen Tagen sind es zehn Jahre, dass der Konflikt begann! –, betreffen diese Herausforderungen zunehmend die gesamte Menschheitsfamilie. Sie erfordern eine Zusammenarbeit auf globaler Ebene, um auch den wirtschaftlichen Ungleichheiten und regionalen Spannungen begegnen zu können, welche die Stabilität dieser Länder bedrohen.

Ich danke den Staaten und internationalen Organisationen, die sich im Irak für den Wiederaufbau einsetzen und den Flüchtlingen, den Binnenvertriebenen und denen, die sich um eine Rückkehr in ihre Häuser bemühen, Hilfe leisten, indem sie im Land für Nahrungsmittel, Wasser, Unterkünfte, Gesundheitseinrichtungen und Sanitäranlagen sowie Programme zur Versöhnung und Festigung des Friedens sorgen. Und hier möchte ich nicht die vielen Organisationen unerwähnt lassen, darunter auch einige katholische, die seit Jahren mit großem Engagement der Zivilbevölkerung zur Seite stehen. Die Sorge um die Grundbedürfnisse so vieler Brüder und Schwestern ist ein Akt der Nächstenliebe und der Gerechtigkeit und ein Beitrag zu einem dauerhaften Frieden. Ich hoffe, dass die Nationen ihre dem irakischen Volk in Freundschaft und im konstruktiven Engagement gereichte Hand nicht zurückziehen, sondern im Geiste gemeinsamer Verantwortung mit den lokalen Verantwortlichen weiter zusammenarbeiten, ohne dabei politische oder ideologische Interessen durchzusetzen.

Die Religion muss von ihrer Natur her im Dienst des Friedens und der Geschwisterlichkeit stehen. Der Name Gottes kann nicht dazu benutzt werden, um »Mord, Exil, Terrorismus und Unterdrückung zu rechtfertigen« (Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen, Abu Dhabi, 4. Februar 2019). Im Gegenteil, Gott, der die Menschen gleich an Würde und Rechten geschaffen hat, ruft uns auf, Liebe, Wohlwollen und Eintracht zu verbreiten. Auch im Irak möchte die katholische Kirche allen freundschaftlich begegnen und durch den Dialog auf konstruktive Weise mit den anderen Religionen für die Sache des Friedens zusammenarbeiten.

Die Präsenz der Christen in diesem Gebiet seit uralten Zeiten und ihr Beitrag zum Leben dieses Landes stellen ein reiches Erbe dar, das die Kirche im Dienste aller nach Möglichkeit fortführen möchte. Ihre Teilnahme am öffentlichen Leben, als Bürger, die volle Rechte, Freiheit und Verantwortung genießen, wird Zeugnis davon ablegen, dass ein gesunder religiöser, ethnischer und kultureller Pluralismus zum Wohlstand und zur Harmonie des Landes beitragen kann.

Liebe Freunde, ich möchte Ihnen noch einmal meinen herzlichen Dank für alles aussprechen, was Sie getan haben und weiterhin tun, um eine Gesellschaft aufzubauen, die von geschwisterlicher Einheit, Solidarität und Eintracht geprägt ist. Ihr Dienst am Gemeinwohl ist eine edle Aufgabe. Ich bitte den Allmächtigen, er möge Sie in Ihren verantwortungsvollen Aufgaben unterstützen und Sie auf dem Pfad der Weisheit, Gerechtigkeit und Wahrheit geleiten. Auf einen jeden von Ihnen, auf Ihre Familien und Angehörigen und auf das gesamte irakische Volk rufe ich die Fülle des göttlichen Segens herab. Vielen Dank!

 

 


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