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Merkels Forderung nach der „Osterruhe“ ist zynisch

24. März 2021 in Kommentar, 22 Lesermeinungen
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Die Corona-Chaos-Kanzlerin setzt nicht nur einen völlig unverhältnismäßigen Total-Lockdown durch, die nennt das auch noch Osterruhe. Osterruhe! Framing vom Feinsten, Orwell in Potenz - Ein Kommentar von Peter Hahne


Berlin (kath.net) Das ist an Zynismus nicht zu überbieten. Die Corona-Chaos-Kanzlerin setzt nicht nur einen völlig unverhältnismäßigen Total-Lockdown durch, die nennt das auch noch Osterruhe. Osterruhe! Framing vom Feinsten, Orwell in Potenz. So twittert sie vor sich hin (Trump lässt grüßen), man müsse durch allgemeine Schließungen und „#WirbleibenzuHause“ eine „Phase der Osterruhe“ entwickeln. Ich sage hier schon mal voraus: Eine Phase der Ramadan-Ruhe wird es nicht geben. Nicht nur Gaststätten, Hotels und kleine Läden, wie auch Kirchen ja bestens mit sau-teuren Hygienemitteln ausgestattet, sollen hermetisch abgeriegelt werden, nein: die Kirchen mögen doch bitteschön auf Präsenzgottesdienste verzichten.

Tja, so langsam wird jedem klar, dass Frau „Pfarrerstochter“ wohl in einem merkwürdigen Umfeld aufgewachsen sein muss. Osterruhe klingt wie Friedhofsruhe. Ostern feiert aber das Leben. Offenbar hat sie keine Ahnung von den  Restbeständen unserer christlichen Kultur. Armes Deutschland, arme C-Partei! Dazu lohnt es, mal Papas (der rote Kasner, so der DDR-Insider-Name, auch von Gauck damals so gebraucht) Predigten zu lesen oder sich über seine Aktivitäten in der DDR zu Informieren. Geschickt spielt sie den Ball in Richtung Kirchen, alte Schule eben: Ich will ja nichts verbieten, heißt es huldvoll, aber ihr werdet doch wohl nicht die dritte Welle gefährden und den Ernst der Lage nicht sehen wollen. Der billige Gouvernantentrick einer verfehlten Pädagogik.

Schicksalstag der Kirchen

Wenn sich die Kirchen darauf einlassen, fordere ich hier und jetzt Kurzarbeitergeld für Pfarrer. In der Bibel sagt der Apostel Paulus ganz klar: „Wer nicht arbeiten will (!!), soll auch nicht essen.“ Also null Lohn. Oder im Alten Testament sozusagen der Umkehrschluss: „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.“ Wer sich wie letztes Jahr den wichtigsten Feiertag und dessen Religionsausübung verbieten lässt, sollte gleich ganz zumachen.


Ich höre schon den Einwand: Aber wir machen doch online, wir sind doch präsent. Fehlgeleiteter kann man das Wort „präsent“ nicht interpretieren. Das Wesen von Kirche ist der Präsenzgottesdienst, also die physische Anwesenheit der Gemeinde. Bibel: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind.“ Die fehlenden „Geschwister“ waren der größte Horror für Juden und Christen in den Gefängnissen und Folterzellen der Diktaturen. Es gibt keinen vernünftigen Grund (bei allen bereits vorhandenen und bewährten Hygieneregeln), sich das bieten zu lassen. Soll die gute Frau doch auf ihre kontaktarme Datsche fahren: Christen gehören zu Ostern in die Kirche.

Wäre das nicht aber eine Sonderregelung für eine Minderheit, sozusagen ein Sekten-Freibrief? Nein! Kirche ist ein Dienstleister für die ganze Gesellschaft. Gerade jetzt! Inzwischen sind auch die Merkel-hörigen Medien dahinter gekommen: Wir erleiden Kollateralschäden (nicht wegen Corona, sondern wegen der Zwangsmaßnahmen einer unfähigen Regierung), die alles Vorstellbare übersteigen – die jedoch (auch von mir) alle schriftlich vorausgesagt wurden. Schon letzte Ostern (vor 360 Tagen!!!) habe ich hier bei TE und in ARD/ZDF davor gewarnt, weil Menschen gerade in Krisenzeiten Gemeinschaft brauchen, Rückhalt und Trost. Das hat sich alles nur noch dramatisch verschärft. Kirche war über Jahrhunderte der letzte Zufluchtsort, heute sperren sie den Laden zu und weisen die Hilflosen ab. Lieber Broschüren über Gender-Sprache oder Regenbogenfahnen an den Turm als Widerstand gegen den Vatikan. Widerstand gegen den Wahnsinn von Merkel, Söder & Co: Fehlanzeige.

Schicksalstag der Kirchen

Wären die DDR-Kirchen in den 1980er Jahren auch so vorgegangen, die Wiedervereinigung hätte es nie gegeben. Sie haben den Regimekritikern Raum und Zuflucht gegeben, heute sind sie an der Spitze der Verleumder zu finden: gegen alle, die sich quer denkend gegen das Regime auflehnen, und sei es, dass sie aus Sorge um ihre Kinder oder Angst vor häuslicher Gewalt die Öffnung von Schulen und Kitas fordern. Vielleicht wird ja die Politik erst wach, wenn man mit Saalmieten Geschäfte machen kann. Masken waren ja auch so lange unnötig, bis Parlamentarier (und nicht zuletzt zwei Ministerpräsidenten-Familien) merkten, dass man damit Geschäfte machen kann.

„Ich will Deutschland dienen“ – so das Merkel-Motto in ihren Sonntagsreden. Zerstörung ist auch ein Dienst. Fragt sich nur, für wen. Kirche dient auch denen, die gar nicht an Gott glauben (wollen). Es ist längst medizinisch erwiesen, dass gemeinsames Gebet zu Gelassenheit und innerer Ruhe führt. Oder dass gemeinsames Singen die Seele aufatmen lässt und Freude ins Leben bringt (alter Choral mit Lebenserfahrung: „In dir (Jesus) ist Freude in allem Leide“). Glauben verlängert das Leben und lässt getröstet und lebenssatt sterben, bestätigen tausend Studien aus Medizin und Psychologie.

Wer diesen Dienst politisch nicht mehr will oder ihn als Kirche freiwillig aufgibt, sollte sich ein neues Betätigungsfeld suchen. Vor allem aber: aufs Geld verzichten. Zum Ende der Fastenzeit also nicht Klimafasten, Autofasten und welche Phantastereien es alles gibt. Nein! Steuern- und Gehaltsfasten, das wäre jetzt angesagt.

Dass Kirche irgendwie merkt, dass sie sich selbst zerstört, beweisen die überraschenden Reaktionen auf die Merkel-Mantras: man wolle nicht so ungeprüft und spontan auf Ostern verzichten. Man bedenke: bei deutlich geringeren Inzidenzzahlen war das letzte Ostern kein Problem. Und die Kasseler Demonstranten wurden ja vor ein paar Tagen noch kirchlicherseits durch eine völlig unbekannte Bischöfin öffentlich verflucht. Nun aber gehts ans Eingemachte, und selbst die beiden Kreuzverleugner von München möchten alles, nur nicht das Umfrage- und Wahlfiasko der Union erleiden.

Mir berichtete heute einer der wichtigsten deutschen Medizinjournalisten, dass er seine kleinen Kinder und deren Großeltern so oft wie möglich zusammenbringt – sozusagen in den Katakomben seines Hauses oder im Schrebergarten, so weit sind wir ja wieder. „Sie glauben gar nicht, wie die Senioren UND die Kinder aufblühen.“ Denn selbst eine Vierjährige merkt schon, wie man im Ein- und Ausgesperrtsein verkümmert. Erst recht unsere Schüler und Jugendlichen.

Man sollte die NGO-Zeitgeistlichen und die OrdiNARRiate mal an das berühmte Jesus-Wort erinnern (oder kennen die nur noch die Super-Heiligen Greta, Angela und Ursula und den Karl und den Jens?!): „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht.“ Wer die Kirchen zusperrt, versündigt sich. Nicht an irgendwelchen Pandemien, sondern an Gott. Und dessen Gericht, so der frühere SPD-Chef Hans-Jochen Vogel (leider erst im hohen Alter) in einem ZDF-Interview zu mir, kann niemand entrinnen.

 

BUCHTIPP:

Seid ihr noch ganz bei Trost!
Schluss mit Sprachpolizei und Bürokraten-Terror
Von Peter Hahne
Hardcover, 128 Seiten
2020 Quadriga
ISBN 978-3-86995-096-9
Preis Österreich: 12.40 EUR

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 lesa 25. März 2021 

OSTERRUHE kommt vom auferstandenen Christus und sonst von NIRGENDS!

„Darum lasst uns ernsthaft besorgt sein, dass keiner von euch zurückbleibt, solange die Verheißung, in das Land seiner Ruhe zu kommen, noch gilt. Denn uns ist die gleiche Freudenbotschaft verkündet worden wie jenen; doch hat ihnen das Wort, das sie hörten, nichts genützt, weil es sich nicht durch den Glauben mit den Hörern verband.“ (Heb 4, 1f)
Mögen Glaube und Gottvertrauen neu erwachen wie der anbrechende Frühling und mit ihm wahre OSTERRUHE mit Angemessenheit und Normalität.


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 lesa 25. März 2021 

Osterruhe in Form von Angemessenheit und Normalität

DAnke für den Artikel, wenn Frau Merkel inzwischen sich auch eines Besseren besonnen hat.
Wenn es diese Stimmen hier nicht gäbe, die nicht einfach allses fressen wie die Kühe auf der Wiese und Giftkräuter von gesunder Nahrung zu unterscheiden wissen - und für andere benennen ...

Osterruhe in Form von Angemessenheit und Normalität.


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 bmw65 24. März 2021 
 

Peter Hahne for President of ZDK --- das ist wahre Ökumene

Auch ich - Priester unserer r.k. Kirche -- sitze zwischen den Stühlen -- das ist aber im Gehalt mit
drinnen....hellauhalleluia ! --Wenn ich den Märtyrer spiele und mich gegen meinen Bischof stelle, bin ich raus...und habe jeden Tag die "Medien" am Hals...
So ergeht es dem "Dorfklerus" immer und in ganz Dtschl. -- Deshalb bitte etwas langsamer gegen uns..Ansonsten lieber Peter Hahne - Hut ab vor Ihnen - Sie sind jetzt (!!) frei und unabhängig und müssen das in unser aller Namen sagen und schreiben, was die meisten denken -- Seien Sie gesegnet


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 Krfiko 24. März 2021 
 

Merkel

Vielen Dank für den schönen Artikel.
Frau Merkel hat gerade die Oster-Ruhe gestrichen und sich entschuldigt.
Jetzt liegt es an den Bistümer selber, die nun entscheiden ob die Kar- und Ostergottesdienste gefeiert werden. Beten wir für die Bischöfe und Priester heute Abend.


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 pilgerreise 24. März 2021 
 

@Delegatus

Ich kann Ihre Wortmeldung gut verstehen, auch was @lakota dazu geschrieben hat.
Allerdings habe ich auch schon öfter gesagt, dass Kurzarbeitergeld eigentlich richtig wäre, allemal bei den Priestern, die sehr schnell und gründlich bereit sind, ihren Dienst auf das Minimum zu beschränken. Solch einen Priester habe ich konkret vor Augen und kenne einige Leute, die unter diesem Minimaldienst stark leiden.
Ich verstehe auch, dass dann Priester, die wie Sie im Konflikt sind, damit sozusagen bestraft würden. Allerdings gibt es z.Zt. viele Menschen, die unfreiwillig auf ihr Gehalt, oder Teile davon, verzichten müssen... Und: würde Kurzarbeitergeld Sie an die Armutsgrenze bringen? Könnte das nicht auch ein Zeichen der Solidarität sein?


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 hape 24. März 2021 

@Delegatus

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Wortmeldung! – Das ein Priester einen Loyalitätskonflikt haben könnte, zwischen Kirchenvolk und Bischof, war mir garnicht bewusst. Da muss ich erst mal drüber nachdenken. Andererseits ist es ja heute wohl so, dass die meisten praktizierenden Laien ebenfalls Loyalitätskonflikte haben. Sei es nun mit Ihrem Priester, ihrem Bischof oder dem Papst. Ich gehe mal davon aus, dass das lagerübergreifend so ist. Aber wie dem auch sei. Diese Loyalitätskonflikte jedenfalls reichen wohl tiefer, als es die Coronamaßnahmen vermuten lassen. Mir scheint es so zu sein, dass Corona nur der Funke ist, an dem sich das pastorale Dilemma unserer Tage entzündet, für das der synodalen Richtungsstreit symptomatisch ist. Das zeigt, wie sehr die Nerven in der Kirche blank liegen. Eine Lösung, wie damit umzugehen ist, habe ich aber auch nicht.


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 Karlmaria 24. März 2021 

Kirche dient auch denen, die gar nicht an Gott glauben

Das denke ich schon lange. Für mich ist ganz klar dass die Eucharistie auch für diejenigen ganz wichtig ist die gar nicht glauben. Das Blut Christi wird eben für Viele vergossen zur Vergebung der Sünden. Für Viele verstehe ich so dass die Eucharistie für viel mehr Menschen eine segensreiche Wirkung hat als überhaupt zur Eucharistie kommen. Ohne diese wenigstens vorläufige Vergebung für die Vielen kann die Welt nicht weiter bestehen. Genauso sind die wenigen Mohikaner die noch zur Eucharistischen Anbetung kommen für die Kirche und die ganze Welt ganz wichtig. Solange Gott noch zehn Gerechte findet wird Er kein Feuer vom Himmel regnen lassen!


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 Winrod 24. März 2021 
 

Der Staat ist auf dem Vormarsch

und wird immer übergriffiger. Jetzt klaut er noch der Kirche ihre Feier- und Ruhetage.
Aber jetzt wissen wir wenigstens, was ihnen das C wert ist.


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 topi 24. März 2021 

da ist einer richtig angepisst

geht mir genauso.
Das alles so anzunehemn ist eine wahre Demutsübung, bei der ich oft scheitere.


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 lakota 24. März 2021 
 

@Delegatus

Ich kann Sie gut verstehen und vielleicht war das, was Peter Hahne in Richtung Priester gesagt hat, zu allgemein.

Ich bin mir bewußt (vielleicht, weil wir in unserer Gemeinde einen guten Priester haben, der schon letztes Jahr getan hat, was er konnte, bis er von OBEN gestoppt wurde), daß es Priester nicht leicht haben.
Für mich liegt das Problem aber darin:

Nur die GUTEN halten sich an das Gehorsamsversprechen, zum Schaden der Gläubigen - während die anderen sich nicht darum scheren und fröhlich Regenbogenfahnen aufhängen und Homopaare segnen.


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 je suis 24. März 2021 

@girsberg74

"Anders gesagt. Ihre Ergebenheit fällt nur deshalb nicht so krass auf, weil sie Halmen gleichen, die in einme Feld alle demselben Wind gehorchen."

Doch wir - und die Abnicker im BT - sollten nicht vergessen: IM SEPTEMBER WIRD GEMÄHT!!!


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 Bernarda 24. März 2021 
 

Wo ist das Problem?

Die Kirchen wurden höflich um Prüfung gebeten, ob sie auf die Feier ihres Daseinsgrundes nicht verzichten könnten. Sie werden hoffentlich höflich antworten, daß sie sich dazu nicht in der Lage sehen. Fertig.
Corona-sicherer als in ausgedünnten Messen, in denen man mit Mundschutz weit entfernt von allen anderen Teilnehmern sitzt und auf alles verzichtet, was einem sonst lieb und teuer war (Singen!!!), kann man kaum zusammenkommen.


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 AngelView 24. März 2021 
 

Gut geschrieben!

Und: Eine Parteie, die ein "C" im Titel hat, sich also christlich nennt und vorgibt auf christlichen Werten agieren zu wollen und gleichzeitig die zentrale Handlung im Christentum (gemeinschaftliches Gebet und damit gemeinsame Gottesdienste) verbietet oder verbieten möchte, hat ihre Daseinsberechtigung - schon lange - verloren!
Sie sollte sich einfach ein "A" für "Anti-" davorsetzen, dann würde sie ihre wahre Gesinnung wenigstens kundtun. Inhaltlich ist von dem "C" ja schon seit langem nichts mehr zu erkennen, ja nicht einmal mehr zu erahnen.
Hier muss sich im Herbst in D jeder Christ die Frage stellen, ob er - falls er das bisher getan hat - mit seinem Gewissen vereinbaren kann noch die "C"-Partei wählen.


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 Monsventosus 24. März 2021 

Gold waschen

Auf DMAX laufen immer so Sendungen über Goldgräber in Alaska oder Australien. Die armen müssen unentwegt unendliche Kubikmeter 'Dirt' waschen, um dann und wann ein Nugget zu finden. Wenn man unendliche Kubikmeter öffentlich-rechtlicher Journaille wäscht, findet man manchmal einen Hahne;-)


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 girsberg74 24. März 2021 
 

Nebebei:

Der Vorwände sind genug gedroschen.

Es geht im Hintergrund um nichts anderes, als den Widerstand gegen diese Gesinnung zu schwächen, von der wir uns schon jahrelang regieren lassen.

Der eigentlich Skandal aber sind die vielen christlichen Abgeordneten, speziell der CDU, die in der Hoffnung, nicht von den Fleischtöpfen gestoßen zu werden, sich jedem Windzug beugen.

Anders gesagt. Ihre Ergebenheit fällt nur deshalb nicht so krass auf, weil sie Halmen gleichen, die in einme Feld alle demselben Wind gehorchen.

Alles schön im Gleichklang.


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 Delegatus 24. März 2021 
 

Moment mal!

Ich bin ja sehr oft der Meinung, des geschätzten Herrn Hahne weiß, dass das was er schreibt von ihm auch meist durchdacht und mit Hand und Fuß ist. Aber! Ja, bei diesen Artikel gibt es ein Aber! Ich als Priester und Seelsorger werde hier persönlich angegriffen als Geistlicher, der sich nicht wehrt, der stumm den Anweisungen folgt und „zu faul ist“ seine Pflicht zu tun. Dazu möchte ich mal folgendes sagen: 1. Wir Geistliche, Pfarrer, Vikare, Kapläne, Diakone etc. (also das ausführende Fußvolk der Hierachie) werden gar nicht gefragt! Wir werden von unseren Bischöfen vor Tatsachen gestellt, die zu befolgen sind. 2. Der Gehorsamskonflikt ist groß (natürlich weiß ich, dass es auch viele Mitbrüder gibt, die auch hier alles bejubeln was da kommt). Zum eine man (die MEISTEN) wollen ihre Arbeit und ihren Dienst tuen. Sind aber zwischen der Loyalität zwischen dem Kirchenvolk und dem „versprichst du mir und meinen Nachfolgern Ehrfurcht und GEHORSAM“ hin und her geworfen. Ein Außenstehender kann


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 Herbstlicht 24. März 2021 
 

Besser kann man es nicht sagen. Danke dafür, Herr Hahne!

Falls die Bischöfe bei dieser Sache einknicken sollten, dann haben sie damit jeden Kredit verspielt und Vertrauen zerstört.

Über alle Jahrhunderte hinweg hat die katholische Kirche die Heilige Messe gefeiert.
Sie hat die Gläubigen durch die Zeiten schlimmer Kriege geführt, durch Armut und Not.
Sie hat geholfen, seelische Krisen und Zeiten der Krankheit zu bewältigen, sie hat Trost gespendet.
Die Kirche war stets präsent!

Und dann kommt eine ehemalige FDJ-Sekretärin, damals zuständig für Agitation und Propaganda und ihre ganze Umgebung gehorcht ihr, "C" hin oder her. Aber es sind ja nicht nur die "C"-Leute, auch Mitglieder anderer Parteien spendeten ihr stets Beifall.

Die Bischöfe müssen sich fragen: Wem sind wir Gehorsam schuldig?
Gott oder der Regierung?


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 hape 24. März 2021 

Das Problem ist doch nicht das Framing, …

sondern der Dauer-Lockdown. Die letzten Erleichterungen habe ich noch garnicht richtig wahrgenommen, schon werden sie schon wieder einkassiert. Die Friseurin meiner Frau arbeitet z.Zt. 85 Stunden in der Woche. Ihren arbeitsfreien Montag hat sie ersatzlos gestrichen. Vor 23:00 Uhr kommt sie nicht nach Hause, geschweige denn ins Bett. Wie lange soll sie das durchhalten? – Darum geht's.

Es geht darum, dass die Maßnahmen der Bundesregierung mehr Schaden anrichten, als dass sie Nutzen bringen. Als eigentliche Bedrohung entpuppt sich zunehmend nicht etwa das mutierende Virus, sondern die Inkompetenz der Verantwortlichen, deren wissenschaftliche Diskursverweigerung, sowie die ideologisch motivierte freiwillige Gleichschaltung der Medien, die sich mehr der Hofberichterstattung verpflichtet sehen, als dem kritischen Journalismus.

Die Bundesregierung hat sich völlig verrannt und ist unfähig, das offen zuzugeben.


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 Sureno 24. März 2021 

Herr Hahne, ich danke Ihnen für den hervorragenden Kommentar

und kath.net fürs Abdrucken!


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 Remorse 24. März 2021 

Lieben Dank, Herr Hahne

Ihrem Kommentar stimme ich zu 100% bei. Wir können nur beten, dass die ganzen Bischöfe und Geistlichen, wenigstens dieses Mal, nicht wieder einknicken.
Online Gottesdienste sind niemals ein Ersatz .... im Gegenteil. Ich habe so meine Probleme damit, vor dem Fernsehgerät auf die Knie zu fallen und zu beten..


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 Chris2 24. März 2021 
 

Absolut großartig.

Menschen wie Peter Hahne lassen einen wieder hoffen, dass die Vernunft doch noch nicht ausgestorben ist. Oder die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die seit Jahr und Tag gegen die DDR 2.0 anschreibt (und bei der gerade gefragt wird, wie die Inzidenzzahlen zustandekommen und warum man dabei z.B. die Testhäufigkeit berücksichtigt wird)


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 Ginsterbusch 24. März 2021 

Dankeschön lieber Peter Hahne für diesen Kommentar

Jedes Wort sitzt!!!
Und was die Katakomben betrifft: machen wir auch. Schon lange.


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