Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Spanien: Erste katholische Kampagnenplattform geht online

15. April 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholischer Aktivismus - Stiftung/Aufsicht Madrider Erzbischof ruft "tufirma.org" ins Leben "um Stimme der Christen Gehör zu verschaffen" - Themen u.a.: Lebensschutz, Religionsfreiheit - Gründet auf Papst Benedikts Neuevangelisierungsaufruf


Madrid (kath.net/KAP) Online organisierte Bürgerkampagnen sind nicht erst seit Corona im Aufwind, nun aber auch im katholischen Bereich: Auf dem spanischsprachigen Portal "Tufirma.org" ("deine Unterschrift") wird künftig explizit katholischer Aktivismus betrieben, und zwar weltweit erstmals in dieser Form, gab die spanische Stiftung Neuevangelisierung für das 21. Jahrhundert als Betreiberin bekannt. Laut "Vatican News" (Mittwoch) will das neue Angebot Einzelpersonen wie Organisationen die Möglichkeit bieten, ihre Anliegen bekannt zu machen.

Dass Katholiken aus dem öffentlichen Raum fast verschwunden seien, werde von politischen und staatlichen Stellen wie auch Interessengruppen "ausgenutzt, um die Stimme der Christen weiter zum Schweigen zu bringen", umriss Stiftungspräsident Alex Rosal die Ausgangslage. Bisher gebe es zwar den Wunsch, diese Stimme zu erheben, oft fehlten jedoch die Mittel, um den Forderungen auch Gehör zu verschaffen. Auf Tufirma.org könnten "Katholiken im Allgemeinen und viele Menschen guten Willens" ihre Meinung äußern und ihre Ziele öffentlich darstellen.


Jede katholische Institution kann sie Seite laut Rosal für Kampagnen nutzen, sofern es um Themen wie Lebensschutz, Religionsfreiheit, Unterstützung von Priestern, Ordensleuten, kirchlichen Bewegungen, Kirchen, Denkmäler oder Petitionen an Politiker oder Bewusstseinsbildung geht. Sowohl globale als auch nationale oder lokale Petitionen und Anfragen sind dabei möglich. Benutzer können nach einer Registrierung eigene Kampagne mit Text und Bildern erstellen und diese abspeichern, bis seitens der Stiftung eine Genehmigung zur Freigabe erfolgt.

Die Stiftung Neuevangelisierung für das 21. Jahrhundert entstand 2012 in Madrid, als Antwort auf den dringenden Aufruf des damaligen Papstes Benedikt XVI. zur Neuevangelisierung. Man wolle "denen eine Stimme geben, die keine Kanäle haben, um sich auszudrücken", sagte Präisdent Rosal. Dass sich die Betreiber, die laut Informationen der Website dem Erzbischof von Madrid unterstehen, auf den spanischsprachigen Raum konzentrieren, lassen fehlende anderssprachige Versionen zumindest zum Auftakt schließen.

Am Mittwochnachmittag hatten die ersten Kampagnen der Plattform insgesamt 5.000 Unterstützer. Sie drehten sich um den Erhalt von Schleifung bedrohter historischer Kreuze, die Wiederaufnahme einer religiösen Bezeichnung bei einem traditionellen Fest, die Rücknahme eines Gesetzesentwurfes für die Gleichstellung Transsexueller, die Einrichtung eigener Lebensschutz-Ausschüsse in katholischen Pfarrgemeinden sowie gegen angebliche Zensur beim Versandhändler Amazon oder auf Twitter. (Info: www.tufirma.org)

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Bild aus dem Internetauftritt (c) tufirma/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  4. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  5. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  6. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  7. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  10. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  11. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  14. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz