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Mutter und Sohn im selben Orden

22. Juli 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Junger brasilianischer Priester erzählt über die außergewöhnliche Berufungsgeschichte von ihm und seiner Mutter.


Rom (kath.net/aleteia/mk) Die Mutter eines brasilianischen Priesters wurde Ordensfrau in derselben Ordensfamilie wie ihr Sohn, im Institut des fleischgewordenen Wortes, gegründet 1984 in Argentinien. P. Jonas Magno de Oliveira spricht über die ungewöhnliche Berufungsgeschichte von ihm und seiner Mutter: bereits mit acht Jahren begann er, den Ruf zum geweihten Leben zu spüren, geweckt durch den Eifer und die Fürsorge seines Pfarrers. Seine Mutter förderte diese Berufung durch Anleitung in christlichen Tugenden, drängte ihn aber nicht.


Während eines Einkehr-Aufenthalts der Mutter im Seminar der Ordensfamilie  bestärkten die Ordensleute den 13-jährigen Jonas auf seinem geistlichen Weg. Als er schließlich ins Seminar eintrat, war seine einzige Sorge - als Einzelkind -, die Mutter würde einsam zurückbleiben. Doch die Dienerinnen des Herrn und der Jungfrau Maria von Matará, der weibliche Zweig der Ordensfamilie, luden die Mutter ein, bei ihnen mitzuleben und als Krankenschwester den Bedürftigen zu helfen.

So leben nun Mutter und Sohn in Italien, sie als kontemplative Ordensfrau, er seit Mai 2020 als Priester. Seine Botschaft an die Welt ist: „Wenn man über geistliche Berufungen redet, sagen die meisten: mein Vater oder meine Mutter waren dagegen … aber bei mir war es nicht so. Jetzt folgen wir beide Christus auf demselben Weg, in derselben Berufung, mit demselben Charisma.“

Foto (c) Instituto do Verbo Encarnado/Facebook


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