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4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin

18. September 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Die Botschaft der Veranstalter an die Politiker: "Bei allem, was Sie entscheiden, prüfen Sie, ob diese Entscheidung mit der Menschenwürde jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod vereinbar ist."


Berlin (kath.net/pm)

Jugendgruppen, Familien, Senioren, Gemeinden, Busgemeinschaften, Gäste aus dem In- und Ausland: Vor dem Brandenburger Tor, umrahmt von Ständen der Mitgliedsvereine im Bundesverband Lebensrecht, nahmen 4.500 Menschen aller Altersgruppen am Marsch für das Leben teil. Seit Jahren sind Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft dabei, darunter die Bischöfe Voderholzer aus Regensburg und Ipolt aus Görlitz, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter, Vertreter der orthodoxen Kirchen oder Johannes Singhammer, ehemaliger Bundestagsvizepräsident. Viele weitere Persönlichkeiten unterstützen den Marsch durch Grußworte, unter anderem Christine Lieberknecht, frühere Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen.


„Kinder wurden am Weiterleben gehindert.“ So bezeichnete man in der DDR-Diktatur die Abtreibung. Über die Folgen sprach Helmut Matthies, Journalist und Vorsitzender von idea e.V., als Auftakt zum einstündigen Podium vor dem Demonstrationszug durch die Stadt. Wie wichtig eine zugewandte Palliativversorgung ist und wie unmenschlich das Angebot von assistiertem Suizid, verdeutlichte Dr. Eissing von der Hospizbewegung Papenburg.

Die Lebensrechtsbewegung ist jung und kreativ. Sabina Scherer berichtete über ihre Motivation, den Podcast „Zellhaufen“ ins Leben zu rufen, die Jugend für das Leben Deutschland wächst stetig, unter anderem mit Pro-Life-Touren und -Kongressen, eine junge Studentin trug einen selbstverfassten, tiefgehenden Poetry Slam aus Sicht eines Kindes vor der Geburt vor. Und die Lebensrechtsbewegung ist international: So wurde eine Fahne vorgestellt, die mit der pink-blauen Abbildung von kleinen Füßen, schon lange ein Symbol der Lebensrechtsbewegung, Verbreitung findet.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Band Gnadensohn und der blinden Sängerin Bernarda Brunovic begleitet. Im Anschluss an das Podium folgte ein zweistündiger, friedlicher Demonstrationszug durch die Berliner Innenstadt.

Die Botschaft an die Politik: Bei allem, was Sie entscheiden, prüfen Sie, ob diese Entscheidung mit der Menschenwürde jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod vereinbar ist. Mit einem Aufruf, dies auch den eigenen Bundestagskandidaten in Erinnerung zu rufen, und der Einladung zum nächsten Marsch für das Leben am 17.09.2022 endete eine große, mutmachende Veranstaltung.

 

Foto: (c)  https://www.bundesverband-lebensrecht.de/


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Lesermeinungen

 Ebuber 19. September 2021 
 

Zeitgleiche Märsche

könnten ein Modell für die Zukunft sein.
Diesmal fanden sie in Deutschland und der Schweiz zeitgleich statt.
Wenn in vielen unterschiedlichen Städten in Deutschland, der Schweiz, Österreich u.a. "Lebensmärsche" stattfänden, hätten viel mehr Menschen die Möglichkeit, daran teilzunehmen.
Die Teilnehmerzahlen wären in den einzelnen Städten zwar nicht mehr ganz so hoch - aber weit gestreut ließe sich die Gesamtzahl an aktiven Lebensrechtlern sicher erhöhen. Und der teils wenig umweltfreundliche Reise-Aktivismus ginge auch zurück.
Wenn dann noch in allen Bistümern die Bischöfe ihren regionalen Marsch fördern würden, könnte das eine "durchschlagende Wirkung entfachen.
Vielleicht ja ein Zukunftsmodell?
Ich war gestern in Berlin dabei - und ich fand, wir waren deutlich mehr, als noch im letzten Jahr. Allerdings konnten wir nicht an "Vor-Corona-Zeiten anschließen, in denen wir hofften, bald 5stellig zu sein. Aber geht es denn um reines Zahlenwerk? Es war eine gute und stärkende Aktion.


3
 
 723Mac 18. September 2021 
 

Deo Gratias und Beste Grüsse aus München

anvertrauen wird jedes ungeborenes Kind und jede schwangere Mutter der schmerzhaften Gottesmutter, die an sovielen Orten in Deutschland verehrt wird und sich für jeden einsetzen möchte.

In Etzelsbach anvertraute Papst Benedikt alle Christen in Deutschland der Schmerzhaften Gottesmutter

www.kathtube.com/player.php?id=50209


4
 
 Sagittarius 18. September 2021 
 

Welche Zahlen stimmen?

Also, ich war dabei. Der Bundesverband hat eine Einzelzählung mit Klickern durchgeführt. Von daher gehe ich aus, dass deren Zahl der Schätzung viel näher kommt als bei den anderen Angaben.
Die Gegendemo war sehr klein und überschaubar. Von den Antifas habe ich grob geschätzt nur 20 Teilnehmer gesehen. Dazu kam noch eine Art bunte Cheerleadergruppe von Frauen, die mit einer eingespielten Performance versuchte zu stören, aber sie waren kaum zu hören, weil die Lautsprecheranlage vom Bundesverband Lebensrecht alles übertönte. Diese beiden Gruppen standen abwechselnd am Straßenrand bei den Kreuzungen, aber es waren dieselben Plakate.
Ich denke, dass der große Antifa-Demozug deswegen ausblieb, weil die meisten Antifas zur selben Zeit in Leipzig ihr Unwesen trieben, randalierten und Barrikaden in Brand steckten.


5
 
 Perlinde 18. September 2021 
 

Nachrichten Bayer. Rundfunk

In den Nachrichten des BR fand der Marsch für
das Leben keine Erwähnung, leider. Habe meinem
Unmut darüber gleich Luft gemacht und dem BR
geschrieben.
Auf Tagesspiegel de heißt es gar nur: Mehrere
Tausend Menschen stellen sich Abtreibungsgegnern
entgegen.


4
 
 Holunder 18. September 2021 
 

Die Welt...

schreibt, nach Polizeiangaben waren es Teilnehmer im oberen vierstelligen Bereich.


4
 
 Norbert Sch?necker 18. September 2021 

Wie viele waren da?

Die taz schreibt in einem geradezu grauslich-tendenziösen Artikel (was nicht überrascht) von einer höheren dreistelligen Zahl an Teilnehmern am Marsch fürs Leben und einer mittleren dreistelligen Zahl an Teilnehmern an der Gegendemo und beruft sich dabei auf Polizeiangaben. Jetzt würde mich interessieren, wie kath.net auf 3500 Teilnehmer kommt? Und wieviele wirklich bei der gegendemo waren? (Letzteres ist wahrscheinlich schwerer zu schätzen, voriges Jahr waren im 300-Meter-Intervall immer dieselben Gegendemonstranten mit immer denselben Schildern am Straßenrand)

Am 16.10. bin ich dann in Wien dabei. Zur hoffentlich überflüssigen Klarstellung: bei der pro-life-Demo natürlich!

taz.de/Demo-von-Abtreibungsgegnerinnen-in-Berlin/!5802335/


4
 
 Gandalf 18. September 2021 

DANKE an alle Teilnehmer!

2022 komme ich dann wieder, dann sind wir 4501 ;-)


6
 

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