Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

Lyon: Kapuzinermönche zündeten 5G-Masten an

14. Oktober 2021 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die beiden wollten die Bevölkerung vor den schädlichen Wirkungen des 5G-Netzes schützen, was ein Sprecher des Klosters für ein achtenswertes Motiv hält.


Lyon (kath.net/LifeSiteNews/mk) Zwei Kapuzinermönche sollen vor einigen Wochen in der Nähe von Lyon, Frankreich, versucht haben, zwei 5G-Antennen anzuzünden. Die erste Antenne wurde beschädigt, was sogar vorübergehende Störungen bei Orange zur Folge hatte, bei der zweiten Tatbegehung wurden die Mönche von der Polizei verhaftet. Sie gehören dem Kapuzinerkloster in Villié-Morgon an, das der Piusbruderschaft nahe steht und in dem auch deren ehemaliger Distriktsoberer, Father Régis de Cacqueray, beherbergt ist.


Die beiden Mönche wurden wegen „Vandalismus und versuchter Brandstiftung“ dem Richter vorgeführt und befinden sich nun bis zu ihrer Strafverhandlung unter gerichtlicher Aufsicht. Sie verteidigten sich vor Gericht damit, dass sie die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des 5G-Netzes schützen hätten wollen. Der örtliche Bürgermeister bezeichnete die Angelegenheit als traurig, zumal sich angrenzend an eine der Antennen eine Kapelle befinde. Auch der Obere des Klosters zeigte sich „erstaunt und betrübt“. Ein anderer Sprecher des Klosters nannte die Tat aber einen Jugendfehler und hob die achtenswerten Motive hervor: „Diese Wellen sind sehr schädlich für die menschliche Gesundheit, und sie wollten für die Menschheit etwas Gutes tun.“

Viele vermuten, dass 5G gesundheitsschädlich sein könnte, und einige Wissenschaftler haben auch ernste Bedenken in Richtung erhöhtes Krebsrisiko und genetische Schäden geäußert. Die zuständige französische Behörde sprach aber unlängst davon, dass es für Gesundheitsbeeinträchtigungen keinen Beweis gebe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  7. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  8. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  9. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  10. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz