Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  4. "Vaccine Amen"
  5. Spanien am moralischen Abgrund
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  10. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  11. Panik in Magdeburg
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Mönchsrepublik Athos kämpft nach wie vor mit Corona

19. November 2021 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abt von Esfigmenou fordert Staatsanwaltschaft zu Vorgehen gegen radikale Impfgegner unter den Mönchen auf - Zivilgouverneur beschwichtigt - Patriarch Bartholomaios sagt Athos-Besuch ab


Athen (kath.net/KAP) Auch in der orthodoxen Mönchsrepublik Athos ist die Pandemie noch lange nicht vorbei. Der Abt des Klosters Esfigmenou hat vor wenigen Tagen öffentlich Kritik an Pilgern geübt, die mit gefälschten Impfzertifikaten oder illegalen Praktiken versucht hätten, die obligatorischen Test vor Betreten des Athos zu umgehen. So sollen sich Pilger vor dem Test ein Antiseptikum in die Nase spritzen, um negativ zu sein. Abt Bartholomaios verurteilte den Betrug und ging zugleich auch mit einigen Mönchen des Athos heftig ins Gericht, die sich nicht nur strikt gegen die Impfung aussprechen, sondern auch öffentlich dazu aufrufen, sich nicht impfen zu lassen. Der Abt sprach von "intoleranten Fanatikern" und forderte die Staatsanwaltschaft auf, einzuschreiten.


Laut dem Abt sind erst 40 Prozent aller Mönche des Athos geimpft. Erst vor wenigen Tagen sind zwei Mönche an Corona verstorben.

Der Zivilgouverneur des Athos, Athanasios Martinos, räumte gegenüber griechischen Medien die Betrugsversuche der Pilger ein, versuchte zugleich aber auch, die Lage auf dem Athos weniger dramatisch zu zeichnen als der Abt. Es gebe aktuell rund 30 bis 40 bestätigte Covid-Fälle, so Martinos. Fünf oder sechs Personen würden in Thessaloniki im Spital behandelt. Rund 75 Prozent der Mönche seien geimpft, die Erkrankungen würden sich vor allem auf Einsiedler oder kleinste Mönchsgemeinschaften beziehen, weniger auf die großen Klöster der Halbinsel. Die Einsiedler würden besonders asketisch leben, hätten keinen raschen Zugang zu ärztlicher Versorgung und seien oft auch "keine Befürworter der Impfung", drückte sich der Gouverneur diplomatisch aus. In den großen Klöstern sei die Lage hingegen sicher.

Am 20. November wird der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. einen mehrtägigen Griechenland-Besuch beginnen. Dabei war ursprünglich auch ein Besuch des Athos vorgesehen. Dieser Besuch wurde nun aber laut einer Pressemitteilung des Ökumenischen Patriarchats vom Wochenende abgesagt.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz