Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  2. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  3. Ohne Körperschaftsstatus würde sich katholische Kirche in „fundamentalistische Ecke zurückziehen“
  4. Die Luft (beim synodalen Weg) ist raus
  5. "Manege frei!" - Georg Bätzing im Zirkuszelt.
  6. Die „Synodale Kirche“ und das Goldene Kalb
  7. Wie bringen wir die gute Nachricht des Evangeliums zu den anderen?
  8. Kardinal Koch: Für Patriarch Kyrill ist Westen dekadent
  9. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  10. Grüne Ministerin aus Deutschland: Alle Ärzte sollen das Töten ungeborener Kinder lernen müssen!
  11. Regierung Biden will Abtreibung ‚so weit wie möglich’ zugänglich machen
  12. "Autoritäre Geisteshaltung" der Linksradikalen
  13. Familien interessieren sich nicht für die Frauenweihe oder eine neue kirchliche Lehre
  14. Papst Franziskus: Abtreibung ist Auftragsmord
  15. Im Bistum Münster wurden 34 Kirchen ganz oder teilweise abgerissen

"'Drittes Geschlecht' wurde bis heute nicht entdeckt, das wäre eine nobelpreis-würdige Sensation!"

31. Dezember 2021 in Interview, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Evolutionsbiologe Prof. Kutschera im kath.net-Interview zum Thema: „Wie viele Geschlechter gibt es? - Transgender-Kult und Christliches Menschenbild.“ Von Christof Zeller-Zellenberg


Kassel (kath.net/czz) Im kath.net-Interview sagt der Evolutionsbiologe Prof. Kutschera: „Ein ‚Drittes Geschlecht‘ wurde bis heute nicht entdeckt, das wäre eine nobelpreis-würdige Sensation!§ Die Mode der sogenannten „Transgender-Bewegung“ hat mit der echten, seltenen Gender-Dysphorie kaum etwas zu tun. Es ist eine politische Agenda, die dem Irrglauben unterliegt, es gäbe mehr als zwei Geschlechter, und man könne sich das Männlich- oder Weiblich-Sein aussuchen. Menschen kommen zu über 99 % eindeutig männlich oder weiblich zur Welt, wir sind keine formbaren „Sozialen Konstrukte“, sondern tragen in unserem Genom Millionen Jahre Humanevolution mit uns – es ist sehr bedauerlich, dass derartige Ammenmärchen heute so weit verbreitet sind.

Der internationale Evolutionsbiologe und Physiologe Prof. Ulrich Kutschera hat in seinem aktuellen Buch „Strafsache Sexualbiologie. Darwinische Wahrheiten zu Ehe und Kindeswohl vor Gericht, Verlag Tredition, Hamburg 2021“ ein breites Themenspektrum abgedeckt. Neben der Frage, wie ein Kind im Mutterleib entsteht (Zeugungsakt-Reproduktionsbiologie auf aktuellem Kenntnisstand), die biologischen Ursachen der Homosexualität (siehe https://www.kath.net/news/76658), dem Problem Pädophilie, der „Ehe für alle mit Adoptionsrecht“ und den Hintergründen des Strafverfahrens gegen den streitbaren Biologen, wird auch das Thema „Zweigeschlechtlichkeit-Transgender-Bewegung“ ausführlich abgehandelt. Unter Verweis auf John Moneys „Gender-Identitäts-Mythos“, den der Biowissenschaftler Kutschera als Betrug enttarnt, sollen nachfolgend grundlegende Fragen des Menschseins diskutiert werden.

kath.net: Herr Professor Kutschera, in Ihrem neuen Buch „Strafsache Sexualbiologie“ diskutieren Sie auch die „Transgender-Bewegung“ – was hat Sie dazu motiviert, dieses kontroverse Thema anzusprechen?

Prof. Dr. Ulrich Kutschera: Da der sogenannte „Sozialkonstruktivismus“, der auch als „Postmoderne Weltsicht“ bezeichnet werden kann, immer mehr um sich greift, war es geboten, diesen Transgender-Kult auf biowissenschaftlichem Niveau vorzustellen. Gemäß der Sozial-Konstruktivisten ist der Mensch kein natürliches Produkt der Evolution, sondern ein soziales Gebilde der Gesellschaft. Er kann somit sozial de- oder umkonstruiert werden, lautet das Dogma – also ein Mann kann gesellschaftlich-sozial zur Frau „umgebaut“ werden, und er/sie soll dann ein glückliches weibliches Leben führen können – eine Absurdität, die ich unter Anführung entsprechender Fakten widerlegt habe.

kath.net: Wie viele Geschlechter gibt es wissenschaftlich erkennbar wirklich?

Kutschera: In Kapitel 2 des „Strafsache-Buchs“ habe ich unter Verweis auf meine eigenen jahrzehntelangen sexualbiologischen Forschungen und Anführung zahlreicher aktueller Fachpublikationen belegt, dass es exakt zwei, und nicht mehr Geschlechter gibt. Männchen bringen Spermien, Weibchen Eizellen hervor, das ist ein 500 Millionen Jahre altes Gesetz der Evolutionsbiologie, das auch für den Menschen gilt.

Ein „Drittes Geschlecht“ wurde bis heute nicht entdeckt, das wäre eine nobelpreis-würdige Sensation!

kath.net: Wie beurteilen Sie das Problem von Menschen, die sich nicht klar dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuordnen können? Sind derartige Phänomene natürlich und normal oder handelt es sich dabei um Fehlentwicklungen?

Kutschera: Die organismische Evolution ist ein blinder, zielloser Prozess, der nur Kompromisslösungen hervorbringen kann – perfekte Lebewesen gibt es nicht. Die evolutionär herausgebildete Zweigeschlechtlichkeit – d.h. der Sexualdimorphismus – „funktioniert“ mit einer Präzision von über 99 %.

Wir reden aber hier nicht über Intersex-, sondern über Trans-Personen, d.h. Menschen, die sich „im falschen Körper fühlen“, am besten untersucht sind XY-Trans-„Frauen“. Sie leiden unter einer Gender-Dysphorie. Daher benötigen sie professionelle Hilfe und deren Probleme müssen ernst genommen und behandelt werden.

kath.net: Nach christlichem Menschenbild sind wir als Mann oder Frau erschaffen, mit der Trans-Bewegung haben wir daher unsere Probleme. Welchen Zugang würden Sie als Atheist und Evolutionsbiologe den Christen hierzu empfehlen?

Kutschera: Einer der wichtigsten Evolutionsforscher nach Darwin, der russisch-amerikanische Biologe Theodosius Dobzhansky (1900–1975) hat einmal sinngemäß gesagt, der biblische Gott hätte durch die Evolution die Lebewesen hervorgebracht. Dieses Konzept einer „theistischen Evolution“ wird auch von anderen modernen Katholiken vertreten – ich würde das als Kompromisslösung vorschlagen.

Bei Trans-Personen hat die sekundäre Vermännlichung des primär weiblich angelegten Gehirns nicht funktioniert: Trans-XY-Menschen fühlen sich als Frau, sind aber anatomisch-physiologisch Männer. Das sind die nüchternen Fakten, die jeder Christ sicher in sein Weltbild aufnehmen kann.

kath.net: Die britische Professorin Kathleen Stock wurde kürzlich von Trans-Aktivisten aus dem Amt gemobbt – Ihnen ging es an der Universität Kassel ähnlich. Was sagen Sie zu diesem Druck im öffentlichen und mehr noch wissenschaftlichen Diskurs und Umfeld?

Kutschera: Die Mode der sogenannten „Transgender-Bewegung“ hat mit der echten, seltenen Gender-Dysphorie kaum etwas zu tun. Es ist eine politische Agenda, die dem Irrglauben unterliegt, es gäbe mehr als zwei Geschlechter und man könne sich das Männlich- oder Weiblich-Sein aussuchen. Frau Stock hat auf triviale biologische Fakten hingewiesen und wurde dafür auf das Übelste beschimpft, sodass sie entnervt ihre Stelle gekündigt hat. Ihre britische Universität hat aber zu ihr gehalten.

In meinem Fall an der Uni Kassel haben sich alle, vom Asta über die damalige Hochschulleitung, mit der Staatsanwaltschaft, gegen mich verbündet. Meine kath.net-Aussagen 2017 zur „Ehe für alle“ waren vielleicht etwas schroff formuliert aber, wie im „Strafsache-Buch“ dargelegt, zu 100 % sachlich korrekt. Kritische Themen, und dazu zählt auch die „Coronaviren-Problematik“, können heute kaum noch realwissenschaftlich-ergebnisoffen diskutiert werden – das ist ein bedauerlicher Rückschritt in das dunkel-dogmatische „Vor-Darwinische Mittelalter“.

kath.net: In Ihrem „Strafsache-Buch“ beschreiben Sie Diskussionen, die Sie an der kalifornischen Stanford-Universität mit einer Trans-Person geführt haben – was war das für eine Erfahrung?

Kutschera: Ich hatte die einmalige Gelegenheit, mit einer echten Trans-Person, Frau Lily Zheng, damals eine ca. 18 Jahre alte Studentin an dieser weltklasse-Uni, auf dem Campus mehrere lange persönliche Gespräche führen zu können. Sie finden Lily Zheng im Internet. Frau Zheng erzählte mir, dass sie als Junge zur Welt kam, dann aber ab dem ca. 13. Lebensjahr ganz starke weibliche Gefühle entwickelte – und schwer depressiv wurde; nach ärztlicher Beratung hat sich der XY-Junge einer Hormontherapie unterzogen. Frau Zheng sieht aus der Ferne aus wie eine Frau, hat aber eine männliche Stimme und zeigt maskuline Züge.

 Diese Erfahrung mit einer echten Trans-Person, die an Gender-Dysphorie litt, hat mir die Augen für dieses Problem geöffnet. An diesem Beispiel kann aber erkannt werden, dass die Gender-Dysphorie therapierbar ist.

kath.net: Nach den neuen Gesetzten in Deutschland, und anderswo, sollen Kinder bald ab 14 Jahren ihr Geschlecht wechseln können – auf Kosten des Steuerzahlers. Was sagen Sie dazu?

Kutschera: Neben der am Beispiel von Frau Lily Zheng beschriebenen, echten Gender-Dysphorie – eine seltene, krankhafte Disposition, die behandelt werden muss, gibt es die Modeerscheinung des Transgender-Kults. Insbesondere pubertierenden Mädchen wird eingeredet, es wäre wohl besser, ein Junge zu sein, und nach dem Glaubenssatz des „Sozialkonstruktivismus“ könne man sich sein Geschlecht ja aussuchen. Die Biologie und der „alte Darwin“ wären überholt, klingt aus diesen naiven Schulmädchen-Mythen heraus.

Menschen kommen zu über 99 % eindeutig männlich oder weiblich zur Welt, wir sind keine formbaren sozialen Konstrukte, sondern tragen in unserem Genom Millionen Jahre Humanevolution mit uns – es ist sehr bedauerlich, dass derartige Ammenmärchen heute so weit verbreitet sind, offensichtlich hat hier das Bildungssystem im Bereich Biomedizin völlig versagt.

kath.net: Gibt es Erkenntnisse über Spätfolgen von Geschlechtsumwandlungen oder andere Erfahrungswerte mit diesem Thema und seinen Folgewirkungen?

Kutschera: Im Buchtext habe ich Erlebnisberichte von jungen Menschen erwähnt, die es bereut haben, sich einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen: Pubertätsblocker mit Nebenwirkungen, lebenslange Hormontherapie, Operationen an den Genitalien, die nicht rückführbar sind, Sterilität von Mädchen, die zu zeugungsunfähigen „Jungen“ umgewandelt worden sind. Es entstehen hierbei oft seelische Krüppel, die von ihren Eltern lebenslang psychologisch betreut werden müssen, Depressionen entwickeln und einfach nur als bemitleidenswerte Opfer des auf John Money zurückführbaren Transgender-Kults zu bewerten sind. Charles Darwin und andere bedeutende Sexualbiologen würden sich im Grabe umdrehen, könnten sie das erfahren!

Wissenschaftliche Aufklärung zur Sexualbiologie und Evolution des Menschen ist das beste Mittel, diesen unheilvollen Trend zu stoppen. Auch die Vermittlung christlicher Werte kann hier hilfreich sein, denn die Bibel enthält neben vielen Mythen auch Erlebnisberichte kluger Menschen, die uns heute noch beeindrucken – auch mich, obwohl ich als „ungläubiger Darwinist“ bzw. „Bio-Bösewicht“ gut durch mein ereignisreiches Leben gekommen bin.

Buch zum Interview: Kutschera, U.: Strafsache Sexualbiologie. Darwinische Wahrheiten zu Ehe und Kindeswohl vor Gericht. Verlag Tredition, Hamburg 2021, 588 S., 88 Abb.  siehe: evolutionsbiologen.de/media/files/flyer-final.pdf


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ottokar 4. Jänner 2022 
 

KatzeLisa, meine Frage war, wer sind die Gender-Antreiber?

Warum schfft es eine sicherlich verschwindende Minderheit eine Gesellschafaf zu dominieren und zu verändern. o.k., mit des Teufels Hife, einverstanden. Dann müssen halt wir heftiger zum hlg. Erzengel Michael bitten, auch wenn das 2.Vat.Konzil die tägliche Anbetung zum Erzengel Michel aus dem Kanon entfernt hat.


1
 
 KatzeLisa 2. Jänner 2022 
 

@[email protected]

Die Gender-Ideologie kommt aus Amerika und gehört zur Bestrebung, den Menschen zu dekonstruieren bzw. "neu" zu konstruieren. Chefideologin ist Judith Butler, deren Agenda auf der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 zur Abstimmung gestellt und von 191 Staaten unterzeichnet wurde. Die Bewegung wird von queeren Kreisen mit massiven Geldspenden unterstützt.
In Deutschland wurde die Gender-Ideologie unter Schröder/Fischer ohne Parlamentsbeteiligung übernommen. Die "Anerkennung" eines 3. Geschlechts durch das Bundesverfassungsgericht ist ein Skandal.

Wenn ich die Schöpfungsgeschichte lese, erfahre ich, daß Gott dem Adam eine Gefährtin zugesellte und über die Jahrtausende hat sich dieses Bündnis von Mann und Frau trotz aller Probleme in fast allen Kulturen durchgesetzt und bewährt.
Daß dieses Bündnis durch die Gender-Ideologie zerstört wird, hat für mich einen bösen Hintergrund. Da ist der Verwirrer am Werk, der sich an die Stelle Gottes setzen will.


4
 
 Labrador 2. Jänner 2022 
 

Lieber Chris2 - genau deshalb meine Wortmeldung


0
 
 Rolando 1. Jänner 2022 
 

Fassen wir zusammen

Es gibt zwei Geschlechter, Mann und Frau, die anderen sog. D-Geschlechter sind nichts weiter als praktizierte Sünde, und da sind der Perversion keine Grenzen gesetzt.
Abgesehen von den sehr wenigen natürlichen Irritationen, welche auch auf Vorfahrenschuld zurückgehen können.


2
 
 Bankster 1. Jänner 2022 

Warum spinnt die Politik hier so?

Auf Pass- und Meldeämtern sowie anderen Personenstandsregistern, gibt es bereits mehr als die beiden Möglichkeiten: Weiblich oder Männlich, anzugeben. Warum das, wenn es doch biologisch und vernünftig nur diese beiden Geschlechter gibt? Jemanden in seinem Irrtum zu bestärken, ist doch sicher keine Nächstenliebe sondern trägt nur zur Verwirrung und Spaltung bei. Wieso also spinnt die Politik sich hier immer weiter ein?


3
 
 Fink 1. Jänner 2022 
 

Der Mensch. Ein biologisch-körperliches Wesen vs. ein geistiges-religiöses Wesen

Wie bringen wir als Christen das zusammen ? Eine bleibende Frage, meine ich.
Ich finde es erstaunlich- und richtig, wenn Kath.Net hier mit einem atheistischen Evolutionsbiologen sozusagen ein Zweckbündnis eingeht. Gemeinsam gegen ein "größeres Übel", die Gender-Ideologie.
Ein Gutes Neues Jahr allerseits !


4
 
 Karlmaria 1. Jänner 2022 

Des Pudels Kern ist doch

Dass man mit aller Sexualität das Sehnen der Seele nach Gott nicht befriedigen kann. Die Seele sehnt sich nach Gott. Das ist bei allen Menschen so. Ob das jemand bewusst ist oder nicht. Ich versuche ja bei allen Themen das allumfassend für alle Menschen zu sehen. So ein Lagerdenken finde ich nicht gut. Vielleicht wird das viele Verständnis das ich für die Gründe der anderen habe auch falsch verstanden. Natürlich ist das Gendern ein Holzweg. Aber nur zu schimpfen dass das ein Holzweg ist das bringt ja auch nichts. Es geht darum Hilfe anzubieten. Und diese Hilfe ist eben dass sich die Seele nach Gott sehnt und ihre Erfüllung bei Gott findet. Und wer da meint in der Sexualität seine Erfüllung zu finden der muss zwangsläufig unbefriedigt sein und sich allerlei Wege (Wege=Synode) überlegen. Diese Wege bringen dann aber nur dann was wenn man immer daran denkt dass sich die Seele nach Gott also der Eucharistie sehnt. Das könnte ein Vorsatz fürs Neue Jahr sein!


1
 
 Stephaninus 1. Jänner 2022 
 

@bibelfreund @alle

Zunächst einmal grossen Dank an kath.net für dieses spannende Interview. Ich konnte hier wirklich ganz Neues lernen!

Dann möchte ich mich dezidiert der Argumentation von bibelfreund anschliessen. Es ist schade und ein grosses Versäumnis, dass die Kirche solche wichtigen Stimmen nicht hört und beachtet. Die Kirche müsste sich geradezu zum Freiraum für solche Positionen entwickeln und wiederum zum Echoraum für die freie Wissenschaft werden (was sie im Übrigen viele Jahrhunderte war, bevor es zu einer bedauerlichen Entfremdung kam, die aber heute de facto überwunden wäre).


3
 
 Chris2 1. Jänner 2022 
 

@Labrador

Zuerst dachte ich: Das war jetzt aber gemein. Aber dann fielen mir wieder die inquisitorischen Ausfälle Palmers gegen Alle-drei-Monatspieks- und Zwangsspritz-Skeptiker ein und ich habe diese bisher sehr verdienstvolle Person für's erste zu den Akten gelegt. Es ist traurig, wenn an sich vernünftige Personen am Ende doch noch auf einen bereits entgleisenden Zug aufspringen, um noch eine große Schippe Kohlen nachzulegen...

www.welt.de/politik/deutschland/article235888982/Boris-Palmer-will-hoehere-Kassenbeitraege-fuer-Impfverweigerer.html


4
 
 SalvatoreMio 31. Dezember 2021 
 

Sie haben Augen und sehen nicht; Ohren und hören nicht -

einen Verstand und plappern nur nach wie Papageien ... Wenn diese Ideologien nicht so verführen sowie Seelen und Körper zerstören würden, könnte man sich darüber kaputtlachen - aber dazu ist die Sache zu ernst.


3
 
 Adamo 31. Dezember 2021 
 

Gott erschuf den Menschen als Mann und Frau !

Ein drittes Geschlecht hat er nicht erschaffen.
Das ist die reine Wahrheit.

Wer etwas anderes behauptet, der lügt und die Lüge kommt nicht von Gott. So einfach ist das.


5
 
 girsberg74 31. Dezember 2021 
 

Herzliche Empfehlung

Zur Gewinnung und Unterstützung eines eigenen festen Standpunktes, lohnt es sich, den im Interview genannten John Money auf Wikipedia zu visitieren.

Die Folgen seiner falschen Lehre haben viele Menschen um ein glückliches Leben gebracht. Alles Lügen.


6
 
 Labrador 31. Dezember 2021 
 

Jedenfalls ist er standhafter als Boris Palmer


4
 
 Chris2 31. Dezember 2021 
 

Auch das "Homo-Gen"

hat noch niemand gefunden. Höchstens auf Milchpackungen...
Zum Gender-Vordenker John Money sei an das Verbrechen an David Reimer erinnert, den Money nach einem OP-Unfall operativ und durch Hormongaben zu einem Mädchen machen wollte, womit "Brenda" aber nie zurechtkam. Als Jugendlicher erfuhr er erleichtert die Wahrheit lebte wieder als Bub/Mann. Doch sein Bruder kam nie darüber hinweg, dass seine "kleine Schwester" plötzlich ein Bub war und Beging Selbstmord. Zwei Jahre später beging auch David mit 38 Jahren Selbstmord, nachdem auch noch seine Ehe zerbrochen war und er seine Arbeitsstelle verloren hatte. In einer TV-Doku hatte er sich noch bitter beklagt, dass John Money seinen Fall auch Jahrzehnte später immer noch als "Erfolg" verkaufen würde. Typisch linke Gender-"Realität" eben...


6
 
 Krysia 31. Dezember 2021 
 

Hätte ich in meinem Staatsexamen vor über 30 Jahren von einem 3. Geschlecht gesprochen, hätte ich das ganz sicher nicht bestanden und wäre wohl in die Psychiatrie eingeliefert worden. Wenn ich heute ein 3 Geschlecht nicht anerkennen, ja dann....


7
 
 ottokar 31. Dezember 2021 
 

Hervorragende, hilfreiche Argumentation eines Atheisten

Aber welcher Prozentsatz unserer Gesellschaft fordert denn ein Drittes Geschlecht? In meinem grossen Umfeld kenne ich niemanden, der so denkt oder derartige Änderungen fordert. Und dennoch hat diese Forderung nach einem 3.Geschlecht oder nach grosszügiger Erlaubnis zur Geschlechtsumwandlung ohne Einwilligung der Eltern Einzug in unsere Tagespolitik gehalten, sie ist Gegenstand eines Koalitionsvertgrages. Ich frage mich, wo findet man die Antreiber, die derartige Veränderungen innerhalb unserer Gesellchaft wünschen, was bezwecken sie damit? Ist dies ein Resultat unseres selbstverständlich gewordenen Wohlstandes, der Moral, gute Sitten, Religion und Verantwortung nicht mehr anerkennt? Wo bleiben die verzweifelten Aufschreie unserer Bischöfe, was muss in der Gesellschafat noch passieren, bis sie aufwachen? Bleibt nur der Atheist Prof.Kutschera, der uns die Sache erklärt. Der Erste Johannesbrief 2,18-21 vom heutigen Sivestertag mag die derzeitige Situation erklären .


6
 
 bibelfreund 31. Dezember 2021 
 

Kompliment

…. an kath.net, dieses Interview gemacht zu haben. Dass ein Evolutionsvertreter „geiemsame Sache“ mit christlichen Kreationisten macht, das ist schon eine Sensation. Schon vor Jahren hat Kutschera das im FOCUS gesagt. Doch die frommen Leute verschlafen solche überraschenden Bündnisse, so wie eine Sarah Wagenknecht zu Corona klarer denkt als die ganze CDU/CSU-Schickeria. Von den Kirchen zu beiden Themen ganz zu schweigen. Hier sieht man wieder, wie anbiedernd die Zeitgeistlichen bis hinein in die Spitze sind, Anbiederung an die Dummheit…..


5
 
 girsberg74 31. Dezember 2021 
 

Dankbar für einen,

der fest zu seiner Sache steht, nichts darum gibt, was "gängig" beziehungsweise "politisch korrekt" ist.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! - kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Einfallstore für Dämonen, vollkommene Besessenheit und die Macht Gottes
  3. "Manege frei!" - Georg Bätzing im Zirkuszelt.
  4. Irres deutsches Regierungsvorhaben: Jeder ab 14 darf 1 x im Jahr sein Geschlecht 'wechseln'
  5. Die Luft (beim synodalen Weg) ist raus
  6. Verfahren zur Seligsprechung von Franz Stock eingestellt
  7. Die „Synodale Kirche“ und das Goldene Kalb
  8. Grüne Ministerin aus Deutschland: Alle Ärzte sollen das Töten ungeborener Kinder lernen müssen!
  9. Ein Hollywood-Film über Pater Gabriele Amorth
  10. Ohne Körperschaftsstatus würde sich katholische Kirche in „fundamentalistische Ecke zurückziehen“
  11. Wer alternative Lösungsvorschläge vorschlug, wurde nicht selten ins Abseits gestellt!
  12. Papst zieht positive Zwischenbilanz seiner Reformen
  13. Papst Franziskus: Abtreibung ist Auftragsmord
  14. Putins Terror-Verbündete nach Eroberung: Wir verteidigen den Islam in der Ukraine!
  15. Familien interessieren sich nicht für die Frauenweihe oder eine neue kirchliche Lehre

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz