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| ![]() Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…vor 3 Stunden in Spirituelles, keine Lesermeinung … zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm umher. Sie wollten seine Reden über den sakramentalen Realismus, die Unauflöslichkeit der Ehe und die Notwendigkeit des Kreuzes nicht länger ertragen“ – Vatikan-Fastenexerzitien Vatikan (kath.net/pl) „Herrlichkeit“, darüber sprach Bischof Erik Varden OCSO im Vatikan in seiner siebten Meditation bei den Fastenexerzitien von Papst Leo XIV. und der Kurie am Mittwochnachmittag. Varden leitet die diesjährigen Fastenexerzitien auf persönliche Einladung von Papst Leo. Der Prälat von Trondheim und Apostolischer Administrator von Tromsø ist auch der aktuelle Präsident der Skandinavischen Bischofskonferenz. Der Trappistenmönch, ein Konvertit aus dem lutherisch geprägten Christentum, ist ein gesuchter geistlicher Lehrer und Autor vieler spiritueller Bücher. Bischof Varden veröffentlichte einen Ausschnitt aus seinem Impuls auf seinem Blog. kath.net dokumentiert diesen Ausschnitt „Herrlichkeit“ vom 25. Februar 2026 in eigener Arbeitsübersetzung: Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen, auf das er hinwies, „zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm umher“*. Sie wollten seine Reden über den sakramentalen Realismus, die Unauflöslichkeit der Ehe und die Notwendigkeit des Kreuzes nicht länger ertragen. Als Christus auf Golgatha gekreuzigt wurde, existierte die Synodos**, die sechs Tage zuvor mit ihm gegangen war, nicht mehr. Nur zwei Jünger blieben zurück: seine Mutter und Johannes, der Lieblingsjünger. Johannes schildert eindringlich Jesu Kenosis***. Sie spielt sich auf zwei Ebenen ab: der Ebene der göttlichen, barmherzigen Liebe, die in der Kelter des Kreuzes zermalmt wird; und der Ebene des Verrats menschlicher Loyalität. Doch Johannes beharrt darauf, dass diese Szene der Verlassenheit Christi Herrlichkeit offenbart. „Verherrlichung“, sagt Bernhard, „geschieht in der Gegenwart Gottes“, wenn wir, nachdem wir unsere irdische Reise vollendet haben, endlich das erblicken, worauf wir in diesem Leben fest gehofft und unser Vertrauen auf Jesu Namen gesetzt haben. „Spes in nomine, res in facie est.“ Diese knappe Formel lässt sich nur umständlich wiedergeben: „Unsere Hoffnung ruht auf dem Namen des Herrn; die erhoffte Wirklichkeit wird uns von Angesicht zu Angesicht offenbart werden.“ Doch schon jetzt ist eine „verborgene Herrlichkeit“ wahrnehmbar. Augustinus sagte gern, wir trügen das Bild der Herrlichkeit in einer „unklaren Form“. Sobald wir dieses Leben durchschritten haben, wird sich diese Form klar und „leuchtend“ offenbaren. Sie wird fähig sein, vor Gott zu bestehen. Jegliche durch missbrauchte Freiheit verursachten Entstellungen werden dann korrigiert, sodass die Form in ihrer beabsichtigten Schönheit erscheint: als „forma formosa“. Augustinus, von tiefster Menschlichkeit und zugleich messerscharfer Klarheit, betont, dass die Herrlichkeit des Bildes niemals verloren gehen kann; sie ist in unser Wesen eingeprägt. Sie kann jedoch unter immer mehr werdenden Schichten der Dunkelheit begraben werden, die entfernt werden müssen. Die Kirche erinnert Frauen und Männer an die verborgene Herrlichkeit, die in ihnen wohnt. Sie zeigt uns, dass gegenwärtige Mittelmäßigkeit und Verzweiflung, nicht zuletzt meine Verzweiflung über mein eigenes anhaltendes Scheitern, nicht das Ende sein müssen; dass Gottes Plan für uns unendlich schön ist; und dass Gott uns durch den mystischen Leib Christi Gnade und Kraft schenkt, wenn wir ihn nur darum bitten. Die Kirche offenbart den Glanz der „verborgenen Herrlichkeit“ in ihren Heiligen. Sie sind Beweise dafür, dass selbst Krankheit und Erniedrigung Mittel sein können, die die Vorsehung nutzt, um einen glorreichen Zweck zu verwirklichen, den Schwachen Kraft zu verleihen und sie zum Strahlen zu bringen. Die Kirche vermittelt die „verborgene Herrlichkeit“ in ihren Sakramenten. Jeder Katholik weiß, welches Licht im Beichtstuhl, bei der Krankensalbung, bei der Priesterweihe oder einer Hochzeit aufleuchten kann. Am herrlichsten und in mancher Hinsicht am verborgensten ist die Herrlichkeit der Heiligen Eucharistie. Welcher Priester hat nach der Feier der Messe nicht das gespürt, was ein großer Musiker einst über ein Instrument sagte, in einer strahlenden Vermittlung von Schönheit, Heilung und Wahrheit: „Der Tod wäre wahrlich keine Tragödie: [denn] das Beste, was im Zentrum des menschlichen Lebens steht, wurde gesehen und erlebt“, sein Herz entflammt vor herrlicher Ehrfurcht? Anmerkungen des Übersetzers: Vergl. dazu auch den kath.net-Artikel: Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger Foto am Rande dieser Fastenexerzitien (c) Vatican Media
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