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"Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"

vor 7 Stunden in Kommentar, 9 Lesermeinungen
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Ein Kommentar von Roland Noé zur (hoffentlichen) Befreiung des Irans vom Mullah-Regime, dem AfD-Linken-Bullshit und warum Sie mit Twitter/X schneller und besser informiert sind als durch öffentlich-rechtliche Sender.


Wien (kath.net/rn)
„Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen.“ Mit Freudentränen feiert die Iranerin Nioah Berg auf Twitter – und mit ihr seit gestern Millionen Iraner im Exil und im Iran – das Ende eines der widerlichsten Tyrannen der letzten Jahrzehnte. Der Tod des Massenmörders Chamenei, der für Tod und Elend von Millionen Menschen im Nahen Osten verantwortlich ist, ist eine der schönsten Nachrichten des Jahres 2026 und wird in die Geschichtsbücher eingehen. Und wieder waren es die USA und Israel, die gehandelt haben. Die Europäer saßen in der Zuschauerrolle und wundern sich dann, dass sie in der Welt keiner mehr ernst nimmt.

Nur wenige Minuten nach Beginn der Befreiung des Irans – und nur darum geht es – meldeten sich die üblichen „Verdächtigen“ zu Wort, um wieder einmal das „Völkerrecht“ zu bemühen. Ganz ehrlich: Das Gerede vom „Völkerrecht“ kann kein vernünftiger Mensch mit Empathie mehr hören. Das „Völkerrecht“ wird von gewissen Ländern, Politikern und Medien bemüht, um die Tyrannen zu schützen und nicht die Völker. DDr. Rainer Zitelmann meinte auf X dazu: „Völkerrecht ist heute für viele zum Synonym geworden für das Recht von Despoten, ihr Volk zu quälen und abzuschlachten. Die unterdrückten Völker jubeln dagegen, wenn dieses Recht missachtet wird.“

Und ausgerechnet der „böse Trump“ schafft derzeit im Monatstakt Erfolge, die die Welt verändern: Venezuela, Iran und vermutlich bald Kuba. Millionen Menschen in diesen Ländern haben wieder Hoffnung. Schafft Trump auch noch das Ende des Angriffskriegs der irren Russen auf die Ukraine, dann gönne ich ihm den Friedensnobelpreis von ganzem Herzen. Ob all diese Pläne aufgehen, weiß keiner, doch immerhin handeln die USA, während die UNO und die EU seit Jahren zusehen, wie die Tyrannen dieser Welt unter Berufung auf das „Völkerrecht“ die eigenen Völker tyrannisieren.

Peter Sichrovsky schreibt dazu auf X: „Europa sitzt im Publikum und kommentiert, während Israel und die USA versuchen, die derzeit gefährlichste Macht auszuschalten. Das Dreieck China-Russland-Iran bedroht auch Europa, doch Europas Politik wird von Museumswärtern gestaltet und verwaltet – ahnungslos und jämmerlich ängstlich.“

Sehr klar äußerte sich am Sonntag CSU-Chef Markus Söder: „Historische Stunden im Nahen Osten: Der entschlossene Einsatz der USA und Israels ermöglicht endlich den erhofften Wandel im #Iran. Nach Jahrzehnten unter der Herrschaft eines grausamen Terrorregimes bietet sich nun die Chance auf Freiheit und die Einhaltung von Menschenrechten. Wir unterstützen das iranische Volk bei seinem Streben nach Selbstbestimmung und fordern die islamistische Führung auf, den Weg endlich freizumachen. Die willkürlichen Angriffe des Regimes auf die Staaten in der Golfregion müssen sofort enden. Viel zu lange hat der Iran den Nahen Osten mit brutaler Gewalt destabilisiert. Es ist Zeit für einen demokratischen Neuanfang und neue Menschlichkeit!“ Klar positionierte sich am Sonntag auch Bundeskanzler Friedrich Merz: „Jetzt ist nicht der Moment, unsere Verbündeten und Partner zu belehren.“

Besonders peinlich agierten in Deutschland die Linken, die AfD und Grüne wie Annalena Baerbock, die meinte: „Ernsthafte Bedenken hinsichtlich des iranischen Atomprogramms, seiner regionalen Aktivitäten und der Menschenrechtsverletzungen müssen im Einklang mit der UN-Charta und dem Völkerrecht angegangen werden.“ Dann folgten die AfD-Vorsitzenden Weidel und Chrupalla: „Mit großer Sorge haben wir die Angriffe Israels und der USA auf den Iran zur Kenntnis genommen. Wir fordern alle Kriegsparteien zur unbedingten Zurückhaltung auf. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur müssen geschützt bleiben. Das Völkerrecht sowie das humanitäre Völkerrecht müssen uneingeschränkt eingehalten werden. Die erneute Destabilisierung des Nahen Ostens liegt nicht im deutschen Interesse und muss beendet werden.“


Norbert Bolz, der bekannte Medienwissenschaftler, fand dazu eine klare Antwort: „Dafür hat der amerikanische Philosoph Harry Frankfurt den Terminus ‚Bullshit‘ geprägt.“ Und Matthias Matussek, der die AfD durchaus gerne auch verteidigt hat, schrieb dazu: „Was ist nur in die #AfD-Spitze gefahren? Allseitige Abrüstung inmitten eines militärischen #Befreiungsschlags gegen ein Mörder-Regime, das das eigene Volk terrorisiert und an der Bombe gegen #Israel und den Rest der Welt bastelt? Seid ihr noch zu retten?“

Und Joachim Steinhöfel, der bekannteste Rechtsanwalt Deutschlands, meint auf X: „Was für ein jämmerliches Statement. ‚Mit großer Sorge‘, my ass. Die Sorge hätte ich gerne gehört, als die Islamfaschisten tausende Iraner abgeschlachtet haben. Destabilisierung, meine Fresse. Die Mullahs waren also Garanten von Stabilität in den letzten 50 Jahren?“

Auch Julian Reichelt, Chef von NIUS, schreibt zu den Verwirrungen der AfD auf X: „Die AfD stramm an der Seite von Annalena Baerbock und an einem wahrlich historischen Tag auf der falschen Seite der Geschichte. Besonders verheerend ist, dass diese Partei, die sich als letzte Hoffnung gegen den heranstürmenden Islamismus positionieren will, den schlimmsten Islamisten der Welt zur Seite springt, obwohl diese eine strategische Gefahr für Leib und Leben deutscher Staatsbürger in Deutschland sind. Die AfD hängt außenpolitisch vollkommen fest zwischen Wagenknecht, Friedensbewegung der 80er, Bonner Hofgarten, Romantisierung von global agierenden Terrorregimen und gescheiterter Steinmeier-Gesprächsfaden-Ideologie. Gruselig.“

Putin, der in diesen Stunden einen weiteren Verbündeten verlieren dürfte, sprach übrigens von „zynischem Mord“ an Chamenei und bemühte ebenfalls das „Völkerrecht“ und die „menschliche Moral“. Sie wissen schon: Das ist der Tyrann aus Moskau, der seit über vier Jahren täglich die Ukraine bombardieren lässt. Für Russland ist der Regime-Change im Iran eine ganz schlechte Nachricht. Noch ein Verbündeter weniger. Für die Ukraine hingegen ist es eine gute Nachricht: Keine Waffen aus dem Iran mehr für die Russen.

Die EU ruft für Montag eine Sitzung ein. Was für ein Schneckentempo der EU-Bürokraten – und das, obwohl der Iran am Sonntag sogar EU-Territorium auf Zypern angegriffen hat. Mit dieser EU ist leider kein Staat und auch kein Krieg zu gewinnen.

Birgit Kelle schreibt zu den jüngsten Entwicklungen kluge Gedanken auf X: „Den Nahen Osten muss man nicht ‚destabilisieren‘, er ist seit Jahrzehnten destabilisiert durch Irans Terrorregime und all seine Proxys in der Region. Man kann aber natürlich mit genug Zynismus die Totenruhe der abgeschlachteten Zivilisten und die mundtoten Frauen Irans als jahrzehntelangen, stabilen Zustand werten. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur müssen nicht ‚geschützt bleiben‘, sondern überhaupt erst wieder geschützt werden, denn sie sind seit 40 Jahren der Willkür von Schlächtern ausgeliefert, was die Glückwunschtelegramme auch aus Deutschland an die Herren Mullahs dennoch niemals abbrechen ließ.“

Auffällig ist, dass Linke wie Rechte offensichtlich derzeit beweisen, dass es ihnen an Geschichtsbildung fehlt. Immer wieder wurde in den Raum gestellt, dass man von außen keinen Regime-Change durchführen könne. Ach ja? Und was genau passierte in Deutschland nach dem Fall des Hitler-Wahnsinns? Lernt mal Geschichte, ihr historischen Analphabeten! Vermutlich hätten die Wagenknechts und FPÖ/AfDler 1939 gedacht: „Ich mag Hitler nicht, aber wir haben kein Recht, in Deutschland zu intervenieren. Es könnte ja noch schlimmer kommen.“

Der persisch-israelisch-deutsche Schriftsteller Arye (ARO) Sharuz Shalicar schrieb am Sonntag auf X: „Die Katastrophe des 7. Oktober war der Tiefpunkt in der Geschichte des modernen Staates Israel und der jüdischen Nation weltweit. Das war vor 2,5 Jahren. Doch Israel hat gekämpft, alle Geiseln befreit, alle Terrororganisationen in die Knie gezwungen und führende Terrorchefs eliminiert. Obwohl immer gerne behauptet wurde, Israel sei alleine (eine Art feuchter Traum von Judenhassern weltweit), war Israel nie wirklich alleine. Denn Israel hat Freunde und Verbündete überall auf dem Planeten (mancher behauptet auch darüber hinaus), die Israel gegen die Vernichtungsfantasien des iranischen Regimes zur Seite stehen. Wer heute alleine dasteht, ist nicht Israel, sondern das islamofaschistische Regime im Iran, das mit dem Rücken zur Wand steht, keine Hilfe von irgendjemandem erhält (bis auf dumme und naive sogenannte westliche Völkerrechtler, die mit Worten um sich schlagen) und mittlerweile Israel, Jordanien, Bahrain, die VAE, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und sogar Zypern mit Raketen und Drohnen angreift. Auch auf den Straßen Europas ist der palästinensische und linksextreme Terrormob von den friedlichen Exil-Iranern an den Rand und in die Bedeutungslosigkeit gespült worden. Was mit der Katastrophe des 7. Oktobers begann, wird höchstwahrscheinlich mit der Zerschlagung des kompletten schiitischen Terrorlagers in Nahost enden und den Weg für die Region in eine neue, friedlichere Zeit der Freundschaft, der Kooperation und des Friedens ebnen.“

Gott segne den Iran! Gott segne die USA und Israel!

P.S. By the way: Twitter/X war dieses Wochenende wieder einmal schneller als sämtliche öffentlich-rechtlichen Sender. Jeder, der dort unterwegs ist, ist besser informiert als bei ARD, ZDF, ORF oder SWR. Die Plattform von Elon Musk hat übrigens Rekordabrufzahlen verzeichnet. Gratulation!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Lesermeinungen

 Gandalf vor 26 Minuten 

@goldfisch

leider irrt der Papst hier. Das weiß jeder, der die Geschichte des 2. Weltkriegs kennt. natürlich muss man manchmal mit gewalt eingreifen, sonst wären wir in Europa noch immer unter der Hitler-Dynastie gefangen.


1
 
 Schillerlocke vor 1 Stunden 
 

Letztlich ist das Völkerrecht lediglich

eine Vereinssatzung der UNO, damit diejenigen Machthaber, die dort anerkannt sind, sich nicht an die Gurgel gehen. Das Wort ist inzwischen ein krasser Etikettenschwindel, weil es die Völker gar nicht schützt, es ist bereits jetzt das Unwort des Jahres. Es schützt seit Jahrzehnten lediglich Führungscliquen. Der jetzige Einsatz der USA und Israels gegen die iranische Führung hat lediglich diese UNO-Überlebensgarantie für das iranische Verbrecherregime bei Seite gewischt. Das ist zu begrüßen. Ich erwarte von Völkerrechtlern seit Jahren Vorschläge zu einer Reform dieses disfunktionalen Rechts, das nur bei schönem Wetter funktioniert. Bislang kam von dort aber nur heiße Luft. Die Denkfaulheit der Völkerrechtler ist deshalb skandalös. Tatsächlich sind sie die Diener derer, die - egal wie - herrschen und spielen sich arrogant als Weltenrichter auf.


1
 
 JP2B16 vor 2 Stunden 
 

@Jothekieker, bei aller Euphorie eine wichtige Sensibilisierung

So sehr ich die Intervention für notwendig und ohne Wenn und Aber für richtig halte, allen Einordnungen von Roland Noé und seinen zitierten Beobachtern anderer Plattformen vollumfänglich zustimme, insbesondere der bzgl. des völlig dilettantischen Statements der AfD-Spitze, das an Zynismus und Wirklichkeitsferne nur noch schwer zu überbieten ist und hoffentlich vielen Sympatisanten dieser Partei, insbesondere auch unter den "treuen" Katholiken endlich die Augen öffnet, welche diffus-schrille Partei sie da meinen wählen zu müssen, ja so sehr teile ich in der Tat Ihre Bedenken und Fragen. Konkreter ist das formuliert in einem Artikel, der heute Morgen auf der Plattform Achgut erschien, für die auch der werte kath.net-Autor Peter Winnemöller schreibt. Wir müssen noch mehr beten und Buße tun. Der Himmel wird in diesen Jahren nicht müde, uns daran immer wieder zu erinnern. Was muss denn noch passieren, bis die, die es eigentlich wissen, den Ernst der Lage kapiert haben und tätig werden?

www.achgut.com/artikel/wie_wird_der_irankrieg_enden


0
 
 Vox coelestis vor 2 Stunden 
 

Wie wird der Papst reagieren?

Ich hätte mir durchaus auch ein anderes Statement der AfD vorstellen können. Allerdings bin ich mal gespannt, wie Papst Leo darauf reagieren wird.
Wird er vielleicht nicht auch die Worte sagen: "In großer Sorge...., Zurückhaltung, Zivilbevölkerung schützen, für den Frieden einsetzen ect.
Man wird sehen...


1
 
 Goldfisch vor 3 Stunden 
 

Papst Leo warnt vor Gewaltspirale

Die hier vorgebrachten Argumente klingen natürlich gut und vernünftig, andererseits hat unser Hl. Vater klar festgestellt "Stabilität und Frieden entstehen nicht durch gegenseitige Drohungen oder Waffen, die Zerstörung, Leid und Tod säen, sondern nur durch einen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog!"
Lasst uns intensiv um den Frieden beten, besonders mit dem Rosenkranz.

www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-03/papst-angelus-sorge-iran-usa-israel-nahost-diplomatie-frieden.html


2
 
 manfredgraf_de_lim vor 4 Stunden 
 

Volle Zustimmung zu dem Kommetar von Herrn Noe

Ich stimme Ihren Kommentar Herrn Noe voll und ganz zu. Vielen Dank für diesen Artikel.


3
 
 Jothekieker vor 4 Stunden 
 

Krieg ist unberechenbar

Ich hoffe sehr, die Verantwortlichen in Jerusalem und Washington wissen genau, was sie tun. Vielleicht war es notwendig, diesen Krieg zu beginnen, ganz sicher aber sollte man sich von den frühen Siegmeldungen nicht in Euphorie versetzen lassen. Der Krieg ist noch lange nicht zu Ende.


1
 
 Gandalf vor 4 Stunden 

Die IRREN aus dem Iran

haben das Kinderkrankenhaus in Ostjerusalem angegriffen dh. ein Spital der Palästinenser!

x.com/gnuseibeh/status/2028222271232647537?s=20


3
 
 Stefan Fleischer vor 5 Stunden 

«Fried ist allweg in Gott,

denn Gott ist der Fried.»
mahnte unser Landesvater Bruder Klaus seine Eigenossen. Ich glaube, das gilt auch heute noch. Solange unsere Welt, ja selbst unsere Kirche, Gott immer mehr zur Seite schiebt und glaubt, alle Probleme auch ohne ihn, oder gar gegen ihn, lösen zu können, werde wir zwar vieles verändern, aber nichts verbessern.
Schon im Alten Testament ging des dem Volk Gottes immer dann schlecht, wenn es sich von ihm abgewandt hatte und wieder besser, wenn es zu ihm zurückkehrte. Und der heutige Zustand in unserer Kirche sollte uns eigentlich bewusst machen, wohin Besserwisserei und Ungehorsam führen, nicht zuletzt der Ungehorsam in Glaubensfragen und gegenüber seine Heiligen Kirche.


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