Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  8. MAGNIFICA HUMANITAS
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  12. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  13. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen

Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!

24. Jänner 2022 in Aktuelles, 42 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Gänswein veröffentlicht Erklärung im Namen von Benedikt XVI.: Er nahm als damaliger Erzbischof von München doch an der Sitzung vom 15. Jan 1980 teil. "Dieser Fehler tut ihm sehr leid und er bittet, diesen Fehler zu entschuldigen."


Rom (kath.net)

Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI., hat heute im Namen von Benedikt XVI. eine Erklärung veröffentlicht, im WORTLAUT auf kath.net:

"Seit Donnerstag Nachmittag liegt Papst emeritus Benedikt XVI. das am gleichen Tag vorgestellte Gutachten der Münchener Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl als PDF-Datei vor. Derzeit liest er aufmerksam die dort niedergelegten Ausführungen, die ihn mit Scham und Schmerz über das Leid erfüllen, das den Opfern zugefügt worden ist.Auch wenn er um eine zügige Lektüre bemüht ist, bittet er sehr um Verständnis, dass die vollständige Durchsicht angesichts seines Alters und seiner Gesundheit, aber auch des großen Umfangs wegen noch Zeit benötigt. Zum Gutachten wird es eine Stellungnahme geben.

Er möchte aber jetzt schon klarstellen, dass er, entgegen der Darstellung im Rahmen der Anhörung, an der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 teilgenommen hat.Die gegenteilige Angabe war also objektiv falsch. Er möchte betonen, dass dies nicht aus böser Absicht heraus geschehen ist, sondern Folge eines Versehens bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme war. Wie es dazu kam, wird er in der noch ausstehenden Stellungnahme erklären. Dieser Fehler tut ihm sehr leid und er bittet, diesen Fehler zu entschuldigen. Objektiv richtig bleibt aber, dokumentiert durch die Aktenlage, die Aussage, dass in dieser Sitzung über einen seelsorgerlichen Einsatz  des betreffenden Priesters nicht entschieden wurde. Vielmehr wurde lediglich der Bitte entsprochen, diesem während seiner therapeutischen Behandlung in München Unterkunft zu ermöglichen.

Benedikt XVI. ist gerade in diesen Tagen seiner früheren Erz- und Heimatdiözese nahe und ist ihr im Bemühen um Aufklärung sehr verbunden. Besonders denkt er an die Opfer, die sexuellen Mißbrauch und Gleichgültigkeit erfahren mussten."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  15. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz