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Kardinal Woelki zurück im Dienst - Und bietet Papst den Rücktritt an!

2. März 2022 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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„Ich bitte Sie um Ihre Offenheit, Ihre Geduld, darum, dass Sie mir, nein, uns noch eine Chance geben. Vor allem aber erbitte ich Ihr Gebet für uns alle auf einem sicherlich nicht einfachen Weg, der jetzt vor uns liegt“ – Hirtenbrief in voller Länge!


Köln (kath.net/pek) Während seiner Auszeit, die auch eine Zeit des Gebets und der Exerzitien gewesen ist, hat der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, Papst Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten. Der Papst wird darüber zu gegebener Zeit entscheiden. Weiter hat der Papst angeordnet, dass Kardinal Woelki - wie vorgesehen - am 2. März seinen Dienst wiederaufnimmt.

In einem Brief an die Gläubigen zum Aschermittwoch nimmt der Erzbischof von Köln dazu Stellung. Während seiner Auszeit sollte der Erzbischof weder in Kommunikation gehen noch Medienanfragen beantworten. Die nächste Zeit ist für den Kardinal eine Zeit des Zuhörens und Zugehens auf die Menschen.

Heute möchte sich der Kardinal für das unterstützende Gebet, den großen Zuspruch und die vielen ermutigenden Briefe, Mails und Postkarten aller jener Gläubigen bedanken, die ihn in den letzten Monaten aus dem Erzbistum Köln sowie aus weiten Teilen Deutschlands und aus dem Ausland erreicht haben. Ebenso möchte der Kardinal allen danken, die in den vergangenen Wochen und Monaten Verantwortung im Erzbistum getragen und wahrgenommen haben, allen voran dem Apostolischen Administrator, Weihbischof Rolf Steinhäuser.

kath.net dokumentiert den Hirtenbrief von Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, zur Fastenzeit 2022 in voller Länge:

An Aschermittwoch 2022
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,
am heutigen Aschermittwoch beginnt für uns alle die österliche Bußzeit dieses Kirchenjahres. Für mich ist es zugleich der Tag, an dem ich nach einer mehrmonatigen Auszeit in den aktiven Dienst als Erzbischof von Köln zurückkehre. Mir ist klar, dass sich für viele von Ihnen damit auch ganz unterschiedliche Gefühle verbinden: Verunsicherung, Unverständnis, Misstrauen bis hin zur Ablehnung meiner Person sowie einer gewissen Sorge im Hinblick darauf, wie es bei uns im Erzbistum weitergehen wird. Es tut mir leid, dass diese Zeit für viele Menschen in unserer Kirche eine so belastete Zeit ist. Und ich weiß und es schmerzt mich, dass auch ich für diese Situation Verantwortung trage.

Eines ist mir aber zunächst vor allem wichtig: Ihnen allen aufrichtig Dank zu sagen, die Sie in den vergangenen Wochen und Monaten in ganz unterschiedlicher Weise Verantwortung getragen und wahrgenommen haben, die Sie sich in unserem Erzbistum gekümmert und den Glauben gelebt haben. Allen voran gilt dieser Dank dem Apostolischen Administrator, Weihbischof Rolf Steinhäuser, der sich unermüdlich für ein gutes Miteinander und ein neues Zueinander eingesetzt hat. Dank sei auch allen gesagt, die ihn darin unterstützt und mit dazu beigetragen haben, Wege aufeinander hin zu finden und zu gehen. Herzlichen Dank Ihnen allen!

Natürlich nehme ich wahr, dass die Situation seit Oktober letzten Jahres nicht einfacher geworden ist. Eine Auszeit an sich löst ja keine Probleme. Von außen kann auch nur wenig auf den Weg gebracht werden. Und schließlich kann Versöhnung nur in einem Miteinander gedacht, gewagt, konkret versucht werden – und nicht im Modus einer Auszeit voneinander. Gleichwohl sind Auszeiten Chancen. Viele von uns wissen das und haben Erfahrung mit konstruktiven, gar heilsamen Dynamiken, die sich in Auszeiten in Gang setzen. Dabei sind Auszeiten selbst eher „schwere“ Zeiten: der inneren Auseinandersetzung, der Konfrontation, des Revue-passieren-Lassens, des Eingestehens, des Verabschiedens, des tastenden Neuanfangs.

So kehre auch ich nicht unverändert einfach so zurück, als sei in dieser Zeit nichts geschehen. Tatsächlich war für mich im Oktober letzten Jahres ein Maß an körperlicher und mentaler Erschöpfung erreicht, das eine Auszeit notwendig machte. Es wird nicht wenige unter Ihnen geben, die um die Notwendigkeit einer solchen Zeit wissen, weil Sie selbst oder Ihnen nahestehenden Menschen schon einmal die Erfahrung einer solch langfristigen Überbeanspruchung gemacht haben. Es war eine Zeit, meine eigene Erschöpfung zuzulassen und wieder neu zu Kräften zu kommen. Zeit, auf die letzten Jahre zurückzuschauen und Zukünftiges in den Blick zu nehmen. Zeit, mich den Versäumnissen, den Fehlern und der Schuld in meinem Leben zu stellen und dabei auch Gelungenes und den Zuspruch zu sehen und wertzuschätzen – und aus beidem zu lernen.

Es war vor allem eine Zeit der Nähe mit Jesus und, in meinem Sozialeinsatz nach den Exerzitien, mit ganz unterschiedlichen Menschen, bei denen ich nicht in einer Schublade steckte, sondern die mich angenommen und in vielfacher Weise herausgefordert haben. Das hat mir einen neuen Blick ermöglicht auf die Situation im Erzbistum Köln, auf mein eigenes und auf fremdes Handeln. Dabei ist in mir manches in Bewegung gekommen, was sich in der immer angespannteren kirchlichen Situation und zunehmenden, oft sehr persönlichen Anfeindungen meiner Person in unguter Weise in mir verhärtet hatte. Das betrifft Zusammenhänge von Beteiligung und Leitung, Möglichkeiten der pastoralen Entwicklung sowie notwendige Reformen in der Kirche bis hin zu systemischen Veränderungen, welche die Realitäten von sexuellem, geistlichem und strukturellem Missbrauch auch mir aufgeben. Richtungsweisend war und ist mir dabei die Perspektive der von Missbrauch Betroffenen, das, was sie erlebt und erlitten haben, als Kompass für mein Nachdenken und Handeln – und auch für das Arbeiten an mir selbst.

Immer und immer wieder habe ich in den vergangenen Monaten - betend und arbeitend - mein Handeln und die Situation in unserem Erzbistum reflektiert und meditiert. Besonders bedeutsam wurde mir ein Impuls, der für meine 30- tägigen Exerzitien grundlegend war und in die gesamte Auszeit hineingestrahlt hat: das immer neue Einüben in die ignatianische Haltung der Indifferenz, also in die Haltung, mich wie am Tage meiner Priesterweihe Christus, dem Herrn der Kirche, ganz und vorbehaltlos zu übereignen, die Haltung, „nichts zu sehr zu wollen“, sondern alles, wirklich alles auf Gott hin frei zu geben.

Als Ausdruck dieser Haltung innerer Freiheit habe ich dem Heiligen Vater meinen Dienst und mein Amt als Erzbischof von Köln zur Verfügung gestellt, so dass auch er frei ist, zu entscheiden, was dem Wohl der Kirche von Köln am meisten dient. Persönlich werde ich mich weiterhin mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften dafür einsetzen, dass der barmherzige Herr uns die Chance für einen Neuanfang schenken möge, auf neuen Wegen und in einem neuen Geist. Hierzu bitte ich Sie um Ihre Offenheit, Ihre Geduld, darum, dass Sie mir, nein, uns noch eine Chance geben. Vor allem aber erbitte ich Ihr Gebet für uns alle auf einem sicherlich nicht einfachen Weg, der jetzt vor uns liegt.

Ja, ich weiß um den Missbrauch in seinen verschiedenen Dimensionen. Ich weiß um den ungenügenden Umgang damit, um Fehlverhalten von Verantwortlichen insgesamt und um Irritationen in der Kirche in Deutschland und der Weltkirche – bis hin zu einer reformbedürftigen Kommunikation und Verkündigung des Glaubens, die heute zu oft am Leben der Menschen vorbeigeht. Ich weiß, dass diese Zusammenhänge zum Kern dessen gehören, was aktuell viele Menschen in der Kirche bewegt und belastet, verzweifelt macht. Doch ich weiß auch, dass sich nicht allein mit den großen Überschriften beschreiben lässt, wovon die eigene Auseinandersetzung bei Ihnen oder bei mir im Einzelnen geprägt ist.

Liebe Schwestern , liebe Brüder, meinen Gedanken, Erfahrungen, Empfindungen und Einsichten der letzten Zeit fehlen nun unbedingt die Ihren! Gern würde ich heute von möglichst vielen von Ihnen erfahren, was Sie in den vergangenen Monaten im Einzelnen bewegt hat und was die konkreten Beweg -Gründe sind für den Standpunkt, den Sie aktuell einnehmen: zu mir persönlich, aber doch vielmehr noch hinsichtlich Ihres Christseins in dieser Krisen- und Umbruchszeit der Kirch e. Ich ahne, was für eine Herausforderung Ihr kirchliches Engagement aktuell für Sie darstellen muss – und vertraue dabei darauf, dass Ihnen in unterschiedlichsten Zusammenhängen immer auch erfüllende Momente der Begegnung mit Gott und untereinander geschenkt waren und sind. Letzteres sollte grundsätzlich wieder unseren Alltag bestimmen dürfen. Daran möchte ich sehr gewissenhaft mit Ihnen gemeinsam arbeiten.

Das wird Räume und Möglichkeiten brauchen, in denen wir uns überhaupt sinnvoll wiederbegegnen könnten. Räume, in denen Menschen nicht komplett miteinander fertig sind, sondern sich nach einer Auszeit eine Chance geben, indem sie sich vielleicht erst einmal in aller Schwachheit begegnen und einander einfach zuhören: persönlich, von Mensch zu Mensch, und auch im Blick darauf, was sich während der letzten fünf Monate inhaltlich gezeigt und getan hat.

Dafür möchte ich in den kommenden Wochen und Monaten die Begegnung mit möglichst vielen von Ihnen suchen, um voneinander zu hören, was uns zu schaffen macht – und auch, woraus wir leben. Ich wünsche mir sehr und hoffe darauf, dass Sie mir auf den Wegen, die dafür notwendig sind, entgegenkommen. Dass dies offen, angstfrei und ehrlich geschehen kann, dafür möchte ich alles mir Mögliche tun. Vielleicht wird dies nicht immer direkt gelingen. So möchte ich Sie um Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung bitten. Die Hoffnung, die ich damit verbinde, ist die Möglichkeit einer neuen Erfahrung miteinander. Es würde mich freuen, wenn auch Sie diese Hoffnung und Offenheit teilen könnten.

Wenn ja, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn jedes Wieder-Begegnen auch etwas von einem Neu-Begegnen haben dürfte. Das meint, dass wir nach Möglichkeit nicht von vornherein festgelegt aufeinander zu kommen und gehen, sondern auch dem eine Chance geben, was wir jetzt wahrnehmen, was und wie wir etwas heute hören und dabei vielleicht entdecken, welche neuen Einsichten sich als zukunftsweisend herausstellen. Dafür möchte ich in der kommenden Zeit Räume und Möglichkeiten zur Verfügung stellen und Sie dahin einladen. Und sehr gerne werde ich auch überall dort hinkommen, wo Sie mir Ihre Türen öffnen.

Liebe Schwestern und Brüder, wir haben eine Geschichte miteinander, direkt oder auch nur indirekt. Daraus soll nichts weggewischt werden, vor allem nicht das, was Sie verletzt oder entmutigt hat – bis hin zur Verzweiflung an der Kirche. Ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, am liebsten nur noch nach vorn und nicht mehr zurück zu schauen. Vielmehr liegt mir daran, miteinander Räume zu betreten und zu gestalten, in denen wir uns ehrlich begegnen, einander zuhören und in denen wir gemeinsam die Möglichkeiten ausloten, wie es in unserem Erzbistum „gut“ weitergehen kann. Dafür möchte ich jetzt vor allem meine Zeit einsetzen.

So wird es für mich ein eher stiller Beginn sein. Ich habe viel nachzuholen. In den vergangenen viereinhalb Monaten ist das kirchliche Leben hier vor Ort ja intensiv weitergegangen. Das möchte und muss ich erst einmal „aufholen“. Dazu gehört vor allem, Ihnen zuzuhören: Ihrer Enttäuschung, Ihrem Ärger, Ihren Vorwürfen genauso wie Ihren Erwartungen, Wünschen, Ihrem Zuspruch und Ihren guten Ideen. Ich bitte Sie, geben Sie dem, geben Sie mir, Gelegenheit dazu.

Schließen möchte ich meinen Brief heute mit einem Gebet. Ich habe es noch im alten Jahr in einem kleinen geistlichen Heft gefunden – als Geschenk des Himmels in einer für mich sehr herausfordernden Zeit. Den drei ersten Strophen aus dem Stundengebet der Benediktinerinnen von Dinklage möchte ich noch eine vierte hinzufügen. Erlauben Sie mir, es mit Ihnen zu teilen:

Alles Gelingen: in deine Fülle.
In dein Erbarmen: meine Grenzen.
Und meine Sehnsucht: in deinen Frieden.
In deine Hände gebe ich mich.
All meine Freude: in deine Schönheit.
In deinen Abgrund: meine Klagen.
Und meine Hoffnung: in deine Treue.
In deine Hände gebe ich mich.
All meine Wege: in deine Weite.
In deine Schatten: meine Schwachheit.
Und meine Fragen: in dein Geheimnis.
In deine Hände gebe ich mich.
All mein Suchen: in das Wehen deines Geistes.
In deine Barmherzigkeit: mein Versagen.
Und meine tastenden Schritte: in dein Licht.
In deine Hände gebe ich mich.

Aus ganzem Herzen wünsche ich Ihnen in den kommenden Wochen auf Ostern zu die Erfahrung des Gehalten- Seins in Gottes Händen – trotz und in allem, was uns sorgt, worauf wir hoffen, worum wir bitten in einer Zeit, die uns durch den Krieg und das Leid der Menschen in der Ukraine noch einmal vor ganz neue Herausforderungen stellt.

Ihr
Rainer Maria Card. Woelki

Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 Fragezeichen?! 3. März 2022 
 

Es geht nicht um Kardinal Woelki

und nicht um dem Missbrauchsskandal, sondern es geht um seine kritische aber immer noch einflussreiche Haltung beim Synodalen Weg, die schlicht stört, die nicht dem Mainstream entspricht und daher im Weg steht, deshalb wird er fertig gemacht. Daher die vielen Rufe „ans Kreuz mit ihm“, nur anders als bei Jesus damals, ohne Gerichtsverhandlung.


2
 
 Lemaitre 2. März 2022 
 

@Chris2

Auch bei der Wahl dieses Papstes war der Hl. Geist im Spiel. Außerdem ignorieren Sie völlig, das Papst Franziskus das erste Rücktrittsgesuch von Kardinal Woelki ebenso abgelehnt hat wie das Rücktrittsgesuch von Weihbischof Schwaderlapp.

Des weiteren hat Papst Franziskus sich schon mehrmals deutlich gegen Abtreibung und Gender positioniert sowie den Fans des sog. synodalen Wegs einem Brief geschrieben, dem Marx & Anhang seither systematisch ignorieren, weil sie sonst ja diesen Weg verlassen müssten.

Leider kann ich gerade keine weiteren Quellen finden (bin auf Wehrübung), aber ihr Bild von Papst Franziskus ist einseitig und systematisch von Misstrauen durchzogen.

Wie oft muss Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch von Kardinal Woelki ablehnen, damit Sie nicht mehr Misstrauen, sondern das tun, wozu uns der Hl. Geist befähigen will, allen menschlichen Eindrücken zum Trotz, nämlich vertrauen, vertrauen auf eines Weise, die jedes menschliche Fassungsvermögen übersteigt?


1
 
 Federico R. 2. März 2022 
 

Sollte p.Franziskus Woelkis Rücktrittsangebot tatsächlich annehmen, ...

... könnte das sehr schnell dazu führen, dass viele lehramtstreue Katholiken im Kölner Erzbistum aus Protest ihrer Kirche den Rücken kehren, um vielleicht auf bessere Zeiten zu hoffen. Die zuständigen Standesämter sollten sich vorsorglich darauf einstellen. Würde ich im Bereich des Erzbistums wohnen, wäre das sogar mein erster Schritt.

Übrigens: Der kurzzeitige Administrator Rolf Steinhäuser würde als Woelkis Nachfolger auf dem Erzbischofsstuhl wohl bella figura machen – nämlich als oberster Repräsentant einer mafiösen „Täterorganisation“.

Umgekehrt wäre aber auch denkbar, dass der amtierende Papst Kardinal Woelki zu sich nach Rom holt, ihn mit einem wirklich einflussreichen vatikanischen Amt betraut und ihn in seine immer umfangreichere Kronprinzenliste aufnimmt.

Also warten wir’s ab.


3
 
 carolus romanus 2. März 2022 

Solidarität mit Kardinal Woelki !

Es ist unglaublich, wie viel Hass und Hetze von den Synodalkatholiken ausgeht samt den zugehörigen Medien (domradio, katholisch.de). Es ist eine unfassbare Heuchelei derjenigen Bischöfe, die als Vertuscher von sexuellem Missbrauch schon durch Gutachten belastet sind und sich der Hatz anbiedernd anschließen.
Allen ist klar: diese Kampagne hat ausschließlich den Grund, dass Kardinal Woelki katholische Positionen vertritt und der neuen Reformation im Wege steht. Dies werden wir unaufhörlich wiederholen.
Für ihren Hass und ihre Bösartigkeit werden sich die Verantwortlichen eines Tages vor dem Herrn der Kirche verantworten müssen. Auch wenn diese selbst nicht daran glauben.


5
 
 Federico R. 2. März 2022 
 

Sollte p.Franziskus Woelkis Rücktrittsgesuch tatsächlich annehmen, #...dann würden vermutlich sehr v


0
 
 Ulrich Stommel 2. März 2022 
 

Ulrich Stommel

Ich denke, es ist mittlerweile ein Eiertanz. Erlässt die verabschiedete Kundschaft lächeln und die noch aktuelle mit einem gewissen Kopfschütteln zurück. Ein gewisser Pragmatismus kann durchaus eine heiligende Wirkung haben.


0
 
 Derfromme 2. März 2022 
 

Mann sollte den Menschen sehen

den Rainer Maria Woelki ist ja nicht nur Erzbischof von Köln, sondern in erster Linie unser Mitbruder. Wie wir nun mit ihm umgehen, sollte sich an der Botschaft Christi orientieren und nicht an weltlichen Automatismen. Genauso wenig an kirchenpolitischen Projektionen. Entscheiden wird sich die Krise in Köln mit der Frage, ob der tiefe Spalt der das Bistum teilt, überwunden werden kann. Dies wird beiden Seiten viel abverlangen und kann nur gelingen, wenn man sich selbst und seine "Wahrheit" zurücknimmt und sich vom Heiligen Geist leiten läßt.


4
 
 Chris2 2. März 2022 
 

Wird Rom oder nicht?

@lajkonik Rom kann Kardinal Woelki nicht abberufen. Denn das wäre angesichts der Nichannahme der "Kündigung" von Kardinal Marx (dem weitaus mehr vorgeworfen wird) ein weiteres schweres Versagen bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals* und eine Kapitulation vor den Fliehkräften im "Synodalen Weg", die dann die auf deutschem Gebiet liegenden Teile der Kirche weitgehend widerstandslos zerreissen würden. Und die Entscheidung sollte schnell fallen, bevor die Belagerungsmaschinen mit dem finalen Sturm auf Kardinal Woelki beginnen...
* solange die Ursache des himmelschreienden Skandals, die knabenaffinen Homo-Seilschaften, nicht radikal zerschlagen werden, ist sowieso kaum eine Aufarbeitung möglich


8
 
 Chris2 2. März 2022 
 

@Lemaitre

Fakt ist, dass dieses Pontifikat ein eher zielloser Schlingerkurs ist, dessen einzige Konstante die Bekämpfung des überlieferten Ritus der Kirche ist. Manches ist auch sonst grenzwertig. Man denke nur an das Echo-Lehramt des Wunschkandidaten der "St.-Gallen-Mafia", der in einem Flugzeug einem Journalisten antwortete, die Auslegung Kardinal Schönborns zu einer Fußnote des päpstlichen Schreibens "Amoris Laetitiae" würde diese korrekt deuten. So ginge Lehramt, wenn man die Unauflöslichkeit der Ehe und damit gleich mehrere Sakramente erschüttern wollte, ohne dies sozusagen "ex cathedra" zu verkünden. Denn an den Lehren Christi und seiner Kirche änderte sich dadurch rein gar nichts...


7
 
 SalvatoreMio 2. März 2022 
 

Da ist einer im Weg - er muss einfach weg ...

Es ist zum Heulen:
Unterstützer der kirchlichen "Reforminitiative" Maria 2.0 haben heute auf der Kölner Domplatte gegen die Rückkehr des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki demonstriert. - Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie "Weg vom Dom, Woelki geh nach Rom".


10
 
 lajkonik 2. März 2022 
 

Kardinal Woelki muss bleiben

Wenn der Rücktritt von Kardinal Woelkie angenommen würde nachdem der von Kardinal Marx abgelehnt worden ist, läge ein Messen mit zweierlei Maß vor, zumal Kardinal Marx im Gegensatz zu Kardinal Woelki Vertuschungvorwürfe gemacht worden sind. Es ist völlig inakzeptabel, dass die Presse, auch vertreten von einem dümmlichen Chefredakteur von domradio.de und die wegen nur rudimentärer Katechese ungebildeten Laien über das Verbleiben von Kardinal Woelkie entscheiden. Christus sagt:"Ich habe Euch erwählt und nicht Ihr mich.


9
 
 SalvatoreMio 2. März 2022 
 

Ermutigung

@Krysia: ich schließe mich Ihren ermutigenden Worten, die Sie Chris2 ausrichten, an! Im übrigen - ich merke es ja selber: wir müssen immer wieder das seelische Gleichgewicht suchen und uns an nichts "festbeißen", denn sonst können wir auch nichts Gutes mehr bewirken.


7
 
 ThomasR 2. März 2022 
 

ggf wäre sehr schwierig einen geeigneten Nachfolger zu finden

Bistum Köln gehört in meinen Augen genauso wie München in 3-4 kleinere Bistümer aufzuteilen
die Struktur von diesen Bistümern ist über 100 Jahre alt und die Verwaltung nicht immer wegen Größe effizient- kaum jemand sich kümmert (in München sogar weniger als in Köln) um Priestermangel endlich in Griff zu bekommen (es geht nicht um Ernennung von höchstdotierten Stellen im Oridnariat, sondern um Aufbau vom christozentrischen Berufungsapostolat das tief in der Gemeindeseelesorge und -praxis verankert ist) Angeblich aus München und nicht aus Köln kommt "Mut zur Lücke" als Grundsatz im Berufungsapostolat !

www.youtube.com/watch?v=6QL5hU8vLIs


2
 
 frank.r 2. März 2022 
 

Ich vermute, dass diesmal Papst Franziskus den Rücktritt annimmt.


1
 
 Hope F. 2. März 2022 
 

Ein leuchtendes Vorbild

Ich wünsche Ihnen die Kraft, alles was vor Ihnen liegt unbeschadet zu überstehen. Leider hat Bischof em. Tebartz von Elst sein guter Wille und seine Einsichtsfähigkeit nicht geholfen. Er wurde dennoch vom Mob verjagt, denn inzwischen hat der Satan in der Kirche Einzug gehalten. Ich wünsche Ihnen sehr, daß Sie nicht das gleiche Schicksal ereilt aber ich muß auch immer an die Geheimnisse von Fatima denken. Ich hoffe aber, Sie bleiben uns als Zeuge Ihres unerschütterlichen Glaubens erhalten. Wir leiden schon genug durch die Abtrünnigen. Ich wünschte mir, unser Bischof wäre so wie Sie. Aber im Bistum Limburg gleicht das einer Utopie.


6
 
 Chris2 2. März 2022 
 

Liebe @Krysia

Vielen lieben Dank für Ihre Ermutigung. Jetzt gilt: "Nur noch den Betern kann es gelingen, das Schwert über unseren Häuptern abzuwenden".
- Anbetung des Herrn in der Eucharistie
- Rosenkranz
- Komm Schöpfer Geist, kehr bei uns ein
- Hl. Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe
...


7
 
 Lemaitre 2. März 2022 
 

...

Wenn Papst Franziskus den Rücktritt annimmt, wäre das für mich traurig - wir brauchen jeden Bischof, der sich gegen den sog. synodalen Weg stellt-, aber da eine "Hidden Agenda" des Papstes zu sehen, zeugt nur von einer zutiefst misstrausischen Grundhaltung. Johannes Hartl hat hervorragend diese "Hermeneutik des Misstrauens" erläutert. Lässt sich sehr einfach auf YouTube finden.


7
 
 Schillerlocke 2. März 2022 
 

Seine Gegner

mögen bitte einmal einen Gang zurückschalten und ebenfalls selbstkritisch darauf schauen, wie sie sich äußern. Anders als bei der Eminenz höre ich bei den Kritikern des Kardinals viele selbstgerechte Worte. Demut, Nachdenklichkeit und Milde sollten gerade in der Fastenzeit als christliche Tugenden hochgehalten werden.


9
 
 bibelfreund 2. März 2022 
 

Heuchelei

Mit welch einer chuzpe drücken sich religions-Ideologen wie Marx und der Hamburger vor der Verantwortung u intrigieren unverhohlen gegen Woelki. Tebarz haben sie erledigt, Benedikt kaputtbgemacht, und jetzt ist der Kölner dran. Und Zehntausende in München oder Hamburg finanzieren diese geldverfressenen „Männer“ noch…l


6
 
 Krysia 2. März 2022 
 

Liebe/r Chris2,
die Willkürherrschaft wird nach diesem Datum gerade erst richtig loslegen..... Aber bitte halten auch Sie psychisch und physisch unbedingt weiter durch. Ich schätze Ihre Kommentare sehr. Es gibt immer einen Weg...


7
 
 KatzeLisa 2. März 2022 
 

die Hoffnung stirbt zuletzt

Es wird schwer werden für Kardinal Woelki, weil der Rückhalt der Mitarbeiter, der Bischofskollegen und der Medien fehlt.
Die Entscheidung in die Hände des Papstes zu legen, finde ich gut. Sie entlastet den Kardinal sehr. Wie Franziskus entscheiden wird, ist völlig offen. Seine Worte, Woelki habe "schwere Fehler" gemacht, waren nach meinem Wissensstand objektiv falsch und haben seinen Gegnern in die Hände gespielt. Niemand von uns weiß, wie die beiden Apostolischen Visitatoren die Lage beurteilt haben. Der "Pool" für Bischöfe ist in Deutschland ziemlich leer. Da würde es schwer werden, einen Nachfolger für dieses wichtige Erzbistum zu finden. Es sollte schon ein Schwergewicht sein, daß nicht jedem "Wackelkreuz" von Maria 2.0 hinterherläuft.

Ich wünsche sehr, daß Kardinal Woelki in Köln bleibt und es zu einer Befriedung kommt. Beten wir dafür!


10
 
 physicus 2. März 2022 
 

Welcome back!

Ich hoffe, Kardinal Woelki konnte sich an Leib und Seele erholen von den vielen ungerechtfertigten Angriffen. Das bestehende Rücktrittsangebot mag ihm eine innerliche und äußerliche Freiheit geben für die beginnende Arbeit. Hoffen wir bei den vernünftigen Leuten auf Besinnung!


10
 
 Chris2 2. März 2022 
 

Das Ausgebranntsein kennen wir wohl fast alle,

auch in Bezug auf das jahrzehntelange langsame Abrutschen der Kirche in Deutschland in Richtung Häresie und Schisma. Spätestens aber seit dem Damoklesschwert der "Coronamaßnahmen", die jedem jederzeit (und oft willkürlich und buchstäblich über Nacht) seine Grundrechte, alle sozialen Kontakte und teils jede Erholungsmöglichkeit außer "Individualsport im Freien" rauben können (theoretisch selbst den Geboosterten - aber dann würde ja das "divide et impera" ja nicht mehr funktionieren). Dazu jetzt noch der Krieg im Osten. Wenn nicht am 20. die Willkürherrschaft von Lauterbach & Co wirklich endlich ein Ende hat, weiß ich nicht, ob ich es weiter physisch und nervlich durchhalte...
Im Übrigen hat es @apostolisch auf den Punkt gebracht
Eminenz, bitte halten Sie durch. Wir brauchen Sie als kräftige Stimme des Glaubens in diesem heuheidnischen Land voller aggressiver ersatzreligiöser Ideologien! Gott schütze und Segne Sie!


5
 
 Stormarn 2. März 2022 
 

Kämpfen und nicht aufgeben!

Erzbischof Dyba hätte einen solchen Hirtenbrief wohl nicht geschrieben. Er hätte gekämpft und Klartext gesprochen. Warum macht das Kardinal Woelki nicht? Vertuscht haben wohl fast alle Bischöfe in Deutschland. Und nicht nur hier. Durchhalten müßte jeztzt für den Kardinal die Devise sein. Aber bitte nicht so wie der Hamburger Erzbischof Heße, der entweder aus eigenen guten Gründen oder aus Opportunismus gleichsam für die innerkirchlichen Schwulenszene im Erzbistum alles Verständnis aufbringt.


6
 
 Waldi 2. März 2022 
 

Ich fürchte,

dass im aktuellen Zustand der deutsch-katholischen Kirche eines Tages sogar Jesus Christus dem Papst Franziskus seinen Rucktritt aus dem deutschen Katholizismus anbieten wird, in dem er längst schon seine Bedeutung als Heiland und Retter der Welt - und sogar seine wahre Gottesmutter Maria verloren hat, die man als "Auslaufmodell" durch "Maria 2" ausgetauscht hat!


14
 
 SalvatoreMio 2. März 2022 
 

"Alle Macht dem Volk!"

Dieser Kampf ist im Gang. Auch mit mehr Charme und Offenheit lässt sich das Problem gewiss nicht lösen, denn der Kardinal ist Christus verpflichtet. Er müsste viel Glaubensgut der Kirche verleugnen, um die andere Seite zu befriedigen. Also knickt er ein, wird verjagt oder zerrissen. Wenn das 'Gottesvolk' das erreicht, geht es locker weiter, wie schon jetzt in vielen Pfarreien: ganz treue Priester leiden vor sich hin, müssen aber den Mund halten, weil das Szepter bereits in Händen von Laien ist. Diese sieht man regieren, aber sie beten wohl nur im "Verborgenen Kämmerlein".


8
 
 alexjs 2. März 2022 
 

Mob der Straße

Hoffentlich setzt sich nicht der Mob der Straße durch und erzwingt seinen Rücktritt. Ich habe meine schlimmsten Befürchtungen ?! Den Text wird wieder mal keiner lesen - oder falsch interpretieren. Gott segne Sie und stärke Sie, lieber Kardinal Woelki. Und sende seinen Hl. Geist nach Köln.


17
 
 augia_felix 2. März 2022 

@ Stephaninus

..."Worin soll sein Versagen bestanden haben?" -- Tja, man will ihn aus "politischen" Gründen einfach weghaben. Dafür wird dann auf geradezu absurde Weise die einstweilige Nicht-Veröffentlichung des ersten, juristisch nicht wasserdichten (!) Gutachtens zum Missbrauch im Erzbistum herangezogen. In diesem Gutachten, wie auch im zweiten steht ja, dass Kard. Woelki in keinem einzigen Fall ein Fehlverhalten nachzuweisen ist, im Gegensatz zu einem halben Dutzend anderer Bischöfe, inklusive dem anderen amtierenden deutschen Kardinal-Erzbischof ... -- Verkehrte Welt!


13
 
 Freude an Gott 2. März 2022 
 

Danke, Herr Kardinal,

für die ehrlichen Worte. Ich finde es generell sehr traurig, dass es in der Kirche Gottes solche Feindschaften gibt.
Ich befürchte, dass die Kreise, die gegen den Kardinal agitieren, erst Ruhe geben, wenn er gestürzt ist.
Und erschreckend finde ich die Macht dieser Leute, dass sie sogar einen Kardinal stürzen können. Welcher normale "kleine" Priester oder Diakon traut sich denn überhaupt noch, konservative Wahrheiten zu vertreten, wenn es sie den "Job" kosten kann? Werden wir immer mehr zu einer Kirche der Ja-Sager zum Mainstream, die einfach den Zeitgeist abnicken? Das darf doch nicht wahr sein.
Aus meiner Sicht bedarf es eines göttlichen Eingreifens und ich glaube, hoffe und bete, dass dies auch kommen wird.


14
 
 Florian75 2. März 2022 
 

Weihbischof Rolf Steinhäuser

Danke Herr Kardinal für den guten Hirtenbrief.
Nur was mich wundert, dass der Kardinal den Weihbischof Rolf Steinhäuser ausdrücklich dankt. Er hat doch in der Zeit alles dafür getan, dass der Kardinal Woelki schlecht dasteht. Man könnte meinen er wäre scharf auf seinen Posten gewesen. Er hat doch kein gutes Haar an Kardinal Woelki gelassen. Und dafür dank? Ich wünsche dem Kardinal Woelki alles gute und Gottes reichen Segen. Bleiben sie ein treuer Kardinal in unserer Katholischen Kirche.


12
 
 Stephaninus 2. März 2022 
 

Meinung und Frage

Ich glaube nicht, dass Woelki bleibt (Meinung).

Frage: Mir ist immer noch nicht ganz klar, was ihm hauptsächlich zur Last gelegt wird. Worin soll sein Versagen bestanden haben? Immerhin ging er in eine "büssende Auszeit".


10
 
 Carlotta 2. März 2022 
 

Danke Eminenz,

für diesen wunderbaren Hirtenbrief! (Leider gehöre ich nicht zu Ihrer Diözese) -mögen Ihre Hoffnungen auf eine faire Chance für ein Aufeinander-zugehen erfüllt werden.
Leider glaube ich nicht an den Versöhnungswillen Ihrer unversöhnlichen Widersacher, denen es um eine ganz andere Kirche geht- nicht mehr die Kirche Gottes sondern die der Kirchengremien als Art NGO, menschengemacht- und gelenkt.


13
 
 apostolisch 2. März 2022 
 

Wenn Franziskus diesen Rücktritt annimmt...

....wo er die Rücktritte von Marx, Heße abgelehnt hat, dann brauchen wir nicht mehr viel über die Hidden Agenda in diesem Pontifikat zu sprechen.


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 Uwe Lay 2. März 2022 
 

Demokratische Kirche

So gut und schön dieser Brief auch geschrieben ist, ich gehe davon aus, daß seine Feinde Kardinal Woelki keine Chance geben werden, denn sie wollen seinen Sturz. Es geht dabei um die Verdemokratisierunng der Kirche, daß eben nur der Bischof werden und sein kann, der den Mehrheiten der "Kirchenparlamenten" genehm ist. Sozusagen: Alle Macht den Gremien.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


12
 
 Mystery 2. März 2022 

Er hat gerade

dem Papst seinen Rücktritt angeboten???


3
 

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