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US-Theologin zum Synodalen Weg: „Hier führen Blinde die Blinden“

9. Mai 2022 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Der Kern der Kritik aus dem Ausland zielt auf die untauglichen Lösungen der Synodalen vor dem Hintergrund der wahren Ursachen der Missbrauchskrise ab, mit innovativen Vorschlägen, wie etwa, Frauen stärker in die Priesterausbildung zu involvieren.


Washington D.C. (kath.net/mk) Die deutschen Bischöfe und ihr Synodaler Weg stoßen im katholischen Ausland weiter auf rege Kritik. Nach einem brüderlichen offenen Brief, der mittlerweile von fast hundert Bischöfen unterzeichnet wurde und vor einem Schisma in Deutschland warnt, haben sich nun auch einzelne Geistliche und Theologen aus den USA zu Wort gemeldet, wie die Plattform National Catholic Register berichtet. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die (ständige) Reformbedürftigkeit der Kirche nicht abstreiten, aber eine andere Art der Reform einmahnen, um unter anderem der Missbrauchskrise zu begegnen, wie dies die deutschen Bischöfe ihrer Begründung des Synodalen Wegs immer voranstellen.

Deborah Savage, Theologin an der franziskanischen Universität von Steubenville/Ohio, bekräftigte, dass man dem Missbrauch in der Kirche ein für alle Mal den Garaus machen müsse. Die Ansätze der Synodalen in Deutschland würden aber diese Krise nicht lösen können, denn diese resultiere nicht aus einer fehlerhaften Lehre der Kirche, sondern einer systematischen Untreue dieser gegenüber. Auf dem Synodalen Weg würden Blinde die Blinden führen, und diesem Unterfangen müsse man sich auf allen Ebenen widersetzen.


„Der Priester, der jemanden sexuell missbraucht, hat vergessen, was es bedeutet, ein Mann zu sein, ein Vater zu sein“, erklärte die Theologin, die auch 15 Jahre lang führend in der Priesterausbildung in Minnesota tätig war. Männer als Priester durch Frauen zu ersetzen, ignoriere daher die Wurzel des Problems. Savage plädierte deshalb auch für andersartige Sanktionen (harte Arbeit, Dienst an den Armen, statt bequemer Gefängnisse), um den Tätern ihre Identität als Mann und Vater wieder in Erinnerung zu rufen.

Die Theologin möchte Frauen aber nicht außen vor lassen: Entsprechend den ihnen eigenen Charismen und Begabungen sollen sie in das kirchliche Leben eingebunden werden. Aufhorchen lässt Savage mit dem Vorschlag, Frauen unmittelbar in die Priesterausbildung zu involvieren. Der Seminarist brauche nicht nur das Zeugnis gläubiger Frauen, sondern auch eine Durchbrechung der Sicherheit der reinen Männerwelt im Seminar, um ihn auf den Alltag seines künftigen Priesterlebens vorzubereiten.

Der Dominikanerpater und Kirchenrechtler Pius Pietrzyk macht den Zusammenbruch der Moraltheologie in den letzten 60 Jahren besonders in Deutschland sowie die gesellschaftliche Stimmung der extremen sexuellen Experimentierfreude für die Missbrauchskrise verantwortlich. Auch das moralische Gewissen der Bischöfe sei geschwächt gewesen und habe zu oft halbherzigen Reaktionen auf stattgefundenen Missbrauch geführt. Eine Art Klerikalismus habe die Notwendigkeit von Recht, Gerechtigkeit und Strafen auch innerhalb der Kirche ignoriert. Pietrzyk erinnerte im Zusammenhang mit dem Synodalen Weg an den Dominikaner-Kardinal Thomas Kajetan, der vom Papst zu Luther geschickt worden sei und den berühmten Ausspruch getätigt habe: „Sie wollen keine Reform der Kirche, Sie wollen eine andere Kirche.“


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Lesermeinungen

 723Mac 9. Mai 2022 
 

die Frauen sind bereits vor Allem mit Ihrem Gebet in die Priesterausbildung

involviert.
Noch vor Kurzem existierten in beinahe allen Priestersemnairen auch kleine Frauenkonvente
Sicher verdienten einige Ordensfrauen Ihr Unterhalt durch Tätigkeit in Priesterseminaren aber entscheidend wichtig war 1 Ihre Anwesenheit 2 Ihr Gebet - meistens vormittags während des Studiums der Kleriker
Indirekt auch dank Gebet von Frauen die Priesterberufungen überhaupt noch gibt.
Es gibt inzwischen auch weibliche Lehrkräfte an den theologischen Fakultäten = es ist also nicht so daß die Frauen in die Priesterausbildung nicht involviert sind


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 SalvatoreMio 9. Mai 2022 
 

Schwupp, noch eben in den Himmel rutschen?

@Karlmaria! Wir wissen, dass wir nicht in den Himmel "kommen", sondern dass der Herr uns aufnimmt. Hier müssen wir wie Christus unseren Lauf vollenden. Unsere Arbeit und unser Lebensstil soll der Ehre Gottes gelten. Da wir immer dahinter zurückbleiben, dürfen wir auf sein weites Herz hoffen.


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 Karlmaria 9. Mai 2022 

In den Himmel zu kommen ist eigentlich ziemlich einfach

Eigentlich. Das ist hier die Betonung. Man brauch nur im letzten Augenblick seine Sünden bereuen und Gott um Seine Barmherzigkeit bitten. Eigentlich ist das ziemlich einfach. Aber wer nicht regelmäßig beichten geht dem fällt das dann im letzten Augenblick auch schwer. Einer der es im letzten Augenblick noch geschafft hat ist der Heilige Dismas der Verbrecher der neben Jesus Christus gekreuzigt wurde. Deshalb ist mir der Heilige Dismas auch so wertvoll und immer ein großer Trost. Sein Fest ist nach dem alten Liturgie Kalender am 26. März. Wegen der Wege wie man den Missbrauch verhindern und überhaupt den Umgang mit der Sexualität verbessern kann ist eben die Lehre der Kirche von der Aszetik ganz wertvoll. Früher wurde das in den Priesterseminaren gelehrt. Als ich noch jung und protestantisch war und Missionar werden wollte wurde mir die Ausbildungsstätte Neuendettelsau empfohlen. Das soll angeblich meiner Art entsprechen und da wird auch geforscht und Aszetik gelehrt!


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 golden 9. Mai 2022 
 

Ignoranz der göttlichen Offenbarung

bedeutet ja, dass die Anführer/Hintergrundflüsterer des Synodalen weges nicht mehr als Christen anzusprechen sind.Insofern sind die offiziell vorgetragenen Forderungen nur eine Manifestation der Apostasie.(Das beziehe ich nicht auf jeden einzelnen Sympathisanten).Also beherzigen wir, die Treugläubigen,umso fester Hl. schrift, Sakramente und Lehre der Kirche.Lasst uns näher rücken zu den Heilgen und die Intensität dieser Letztzeit spüren: Der Himmel ist offen ! (Vgl. Hl. Erzmärtyrer Stephanus)


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