SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
- Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
- Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
- Tantum ergo Sacramentum
- Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
- Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
- Eine vergiftete Unterstützungserklärung
- Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
- 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
- ‚Das Exil von Pater Edmund‘
- Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
- Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
- 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
- Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
- Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
| 
US-Theologin zum Synodalen Weg: „Hier führen Blinde die Blinden“9. Mai 2022 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Kern der Kritik aus dem Ausland zielt auf die untauglichen Lösungen der Synodalen vor dem Hintergrund der wahren Ursachen der Missbrauchskrise ab, mit innovativen Vorschlägen, wie etwa, Frauen stärker in die Priesterausbildung zu involvieren.
Washington D.C. (kath.net/mk) Die deutschen Bischöfe und ihr Synodaler Weg stoßen im katholischen Ausland weiter auf rege Kritik. Nach einem brüderlichen offenen Brief, der mittlerweile von fast hundert Bischöfen unterzeichnet wurde und vor einem Schisma in Deutschland warnt, haben sich nun auch einzelne Geistliche und Theologen aus den USA zu Wort gemeldet, wie die Plattform National Catholic Register berichtet. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die (ständige) Reformbedürftigkeit der Kirche nicht abstreiten, aber eine andere Art der Reform einmahnen, um unter anderem der Missbrauchskrise zu begegnen, wie dies die deutschen Bischöfe ihrer Begründung des Synodalen Wegs immer voranstellen.
Deborah Savage, Theologin an der franziskanischen Universität von Steubenville/Ohio, bekräftigte, dass man dem Missbrauch in der Kirche ein für alle Mal den Garaus machen müsse. Die Ansätze der Synodalen in Deutschland würden aber diese Krise nicht lösen können, denn diese resultiere nicht aus einer fehlerhaften Lehre der Kirche, sondern einer systematischen Untreue dieser gegenüber. Auf dem Synodalen Weg würden Blinde die Blinden führen, und diesem Unterfangen müsse man sich auf allen Ebenen widersetzen. 
„Der Priester, der jemanden sexuell missbraucht, hat vergessen, was es bedeutet, ein Mann zu sein, ein Vater zu sein“, erklärte die Theologin, die auch 15 Jahre lang führend in der Priesterausbildung in Minnesota tätig war. Männer als Priester durch Frauen zu ersetzen, ignoriere daher die Wurzel des Problems. Savage plädierte deshalb auch für andersartige Sanktionen (harte Arbeit, Dienst an den Armen, statt bequemer Gefängnisse), um den Tätern ihre Identität als Mann und Vater wieder in Erinnerung zu rufen.
Die Theologin möchte Frauen aber nicht außen vor lassen: Entsprechend den ihnen eigenen Charismen und Begabungen sollen sie in das kirchliche Leben eingebunden werden. Aufhorchen lässt Savage mit dem Vorschlag, Frauen unmittelbar in die Priesterausbildung zu involvieren. Der Seminarist brauche nicht nur das Zeugnis gläubiger Frauen, sondern auch eine Durchbrechung der Sicherheit der reinen Männerwelt im Seminar, um ihn auf den Alltag seines künftigen Priesterlebens vorzubereiten.
Der Dominikanerpater und Kirchenrechtler Pius Pietrzyk macht den Zusammenbruch der Moraltheologie in den letzten 60 Jahren besonders in Deutschland sowie die gesellschaftliche Stimmung der extremen sexuellen Experimentierfreude für die Missbrauchskrise verantwortlich. Auch das moralische Gewissen der Bischöfe sei geschwächt gewesen und habe zu oft halbherzigen Reaktionen auf stattgefundenen Missbrauch geführt. Eine Art Klerikalismus habe die Notwendigkeit von Recht, Gerechtigkeit und Strafen auch innerhalb der Kirche ignoriert. Pietrzyk erinnerte im Zusammenhang mit dem Synodalen Weg an den Dominikaner-Kardinal Thomas Kajetan, der vom Papst zu Luther geschickt worden sei und den berühmten Ausspruch getätigt habe: „Sie wollen keine Reform der Kirche, Sie wollen eine andere Kirche.“
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 723Mac 9. Mai 2022 | | | | die Frauen sind bereits vor Allem mit Ihrem Gebet in die Priesterausbildung involviert.
Noch vor Kurzem existierten in beinahe allen Priestersemnairen auch kleine Frauenkonvente
Sicher verdienten einige Ordensfrauen Ihr Unterhalt durch Tätigkeit in Priesterseminaren aber entscheidend wichtig war 1 Ihre Anwesenheit 2 Ihr Gebet - meistens vormittags während des Studiums der Kleriker
Indirekt auch dank Gebet von Frauen die Priesterberufungen überhaupt noch gibt.
Es gibt inzwischen auch weibliche Lehrkräfte an den theologischen Fakultäten = es ist also nicht so daß die Frauen in die Priesterausbildung nicht involviert sind |  1
| | | | | SalvatoreMio 9. Mai 2022 | | | | Schwupp, noch eben in den Himmel rutschen? @Karlmaria! Wir wissen, dass wir nicht in den Himmel "kommen", sondern dass der Herr uns aufnimmt. Hier müssen wir wie Christus unseren Lauf vollenden. Unsere Arbeit und unser Lebensstil soll der Ehre Gottes gelten. Da wir immer dahinter zurückbleiben, dürfen wir auf sein weites Herz hoffen. |  1
| | | | | Karlmaria 9. Mai 2022 | |  | In den Himmel zu kommen ist eigentlich ziemlich einfach Eigentlich. Das ist hier die Betonung. Man brauch nur im letzten Augenblick seine Sünden bereuen und Gott um Seine Barmherzigkeit bitten. Eigentlich ist das ziemlich einfach. Aber wer nicht regelmäßig beichten geht dem fällt das dann im letzten Augenblick auch schwer. Einer der es im letzten Augenblick noch geschafft hat ist der Heilige Dismas der Verbrecher der neben Jesus Christus gekreuzigt wurde. Deshalb ist mir der Heilige Dismas auch so wertvoll und immer ein großer Trost. Sein Fest ist nach dem alten Liturgie Kalender am 26. März. Wegen der Wege wie man den Missbrauch verhindern und überhaupt den Umgang mit der Sexualität verbessern kann ist eben die Lehre der Kirche von der Aszetik ganz wertvoll. Früher wurde das in den Priesterseminaren gelehrt. Als ich noch jung und protestantisch war und Missionar werden wollte wurde mir die Ausbildungsstätte Neuendettelsau empfohlen. Das soll angeblich meiner Art entsprechen und da wird auch geforscht und Aszetik gelehrt! |  0
| | | | | golden 9. Mai 2022 | | | | Ignoranz der göttlichen Offenbarung bedeutet ja, dass die Anführer/Hintergrundflüsterer des Synodalen weges nicht mehr als Christen anzusprechen sind.Insofern sind die offiziell vorgetragenen Forderungen nur eine Manifestation der Apostasie.(Das beziehe ich nicht auf jeden einzelnen Sympathisanten).Also beherzigen wir, die Treugläubigen,umso fester Hl. schrift, Sakramente und Lehre der Kirche.Lasst uns näher rücken zu den Heilgen und die Intensität dieser Letztzeit spüren: Der Himmel ist offen ! (Vgl. Hl. Erzmärtyrer Stephanus) |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
- DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
- Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
- Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
- Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
- „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
- 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
- Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
- Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
- Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
- Vergebung kennt keine Grenze
- Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
- Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
- Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
|