Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  3. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  6. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  7. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  8. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  9. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  10. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  11. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  12. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  13. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  14. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  15. Schon wieder Rücktrittsforderungen

Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Paglia, betet für toten Archie

8. August 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eltern kämpften gegen Beendigung der lebenserhaltenden Maßnahmen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Vincenzo Paglia, betet für den am Samstag gestorbenen britischen Jungen Archie. "Wenn es ein Gericht ist, das über das Leben eines Menschen befindet, dann ist das eine Niederlage für die Menschlichkeit", erklärte der Erzbischof laut Vatican News (Sonntag). Er bete für Archie Battersbee und seine Familie, so Paglia.

Der Zwölfjährige lag seit dem 7. April im Koma. Zuvor hatte er sich bei einem Unfall schwere Hirnverletzungen zugezogen. Der Fall sorgte international für Aufmerksamkeit. Die Eltern des Jungen hatten den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und die Vereinten Nationen angerufen, nachdem die Ärzte ihn für hirntot erklärt und die britischen Gerichte entschieden hatten, dass er nicht für eine palliative Versorgung ins Hospiz verlegt werden könne.

Die Richter in Straßburg hatten am Mittwoch eine vorläufige Maßnahme abgelehnt, um die Abschaltung der lebenserhaltenden Apparate im letzten Moment zu verhindern. Am Samstag starb Archie in einem Krankenhaus in London.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 8. August 2022 
 

Euthanasie ist nicht nur salonfähig geworden,

Lieber Monsignore @Schlegl, sie wird in Großbritannien ja sogar zwangsweise und gegen den erklärten Willen der Angehörigen durchgeführt! So, wie damals im Dritten Reich in der "Aktion T4". Allerdings mit dem Unterschied, dass die Nationalsozialisten es heimlich taten. Das muss wohl der heutige "Fortschritt" sein...


0
 
 SCHLEGL 8. August 2022 
 

Euthanasie ist salonfähig geworden!

Das britische Gesundheitssystem ist offensichtlich eine finanzielle Katastrophe (inwieweit das auch noch durch den Brexit verschärft worden ist, weiß ich nicht).
Der Erzbischof hat recht, wenn er darauf hinweist, dass ein GERICHT NICHT FÄHIG ist, so etwas zu entscheiden. Man hätte durchaus versuchen können, das Kind in ein Palliativzentrum zu verlegen.Wäre das Kind beim Transport verstorben, traurig, aber dann hätten die Ärzte es richtig vorhergesagt. Aber gegen den Willen der Eltern die lebenserhaltenden Geräte abzuschalten, zeigt eine materialistische Einstellung der Ärzte.Auch Gehirnbefunde(das sagte mir einer Neurologin aus dem AKH, die hier gelegentlich mitschreibt),sind lediglich eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, weil es eine Reihe von Patienten gibt, die nach JAHREN aus dem Koma erwacht sind. Warum weiß niemand!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  3. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  4. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  5. Die Tolkien-Provokation
  6. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  7. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  8. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  9. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  10. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  11. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  12. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  13. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  14. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  15. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz