Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  8. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  11. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin

Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Paglia, betet für toten Archie

8. August 2022 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eltern kämpften gegen Beendigung der lebenserhaltenden Maßnahmen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Vincenzo Paglia, betet für den am Samstag gestorbenen britischen Jungen Archie. "Wenn es ein Gericht ist, das über das Leben eines Menschen befindet, dann ist das eine Niederlage für die Menschlichkeit", erklärte der Erzbischof laut Vatican News (Sonntag). Er bete für Archie Battersbee und seine Familie, so Paglia.


Der Zwölfjährige lag seit dem 7. April im Koma. Zuvor hatte er sich bei einem Unfall schwere Hirnverletzungen zugezogen. Der Fall sorgte international für Aufmerksamkeit. Die Eltern des Jungen hatten den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und die Vereinten Nationen angerufen, nachdem die Ärzte ihn für hirntot erklärt und die britischen Gerichte entschieden hatten, dass er nicht für eine palliative Versorgung ins Hospiz verlegt werden könne.

Die Richter in Straßburg hatten am Mittwoch eine vorläufige Maßnahme abgelehnt, um die Abschaltung der lebenserhaltenden Apparate im letzten Moment zu verhindern. Am Samstag starb Archie in einem Krankenhaus in London.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 8. August 2022 
 

Euthanasie ist nicht nur salonfähig geworden,

Lieber Monsignore @Schlegl, sie wird in Großbritannien ja sogar zwangsweise und gegen den erklärten Willen der Angehörigen durchgeführt! So, wie damals im Dritten Reich in der "Aktion T4". Allerdings mit dem Unterschied, dass die Nationalsozialisten es heimlich taten. Das muss wohl der heutige "Fortschritt" sein...


0
 
 SCHLEGL 8. August 2022 
 

Euthanasie ist salonfähig geworden!

Das britische Gesundheitssystem ist offensichtlich eine finanzielle Katastrophe (inwieweit das auch noch durch den Brexit verschärft worden ist, weiß ich nicht).
Der Erzbischof hat recht, wenn er darauf hinweist, dass ein GERICHT NICHT FÄHIG ist, so etwas zu entscheiden. Man hätte durchaus versuchen können, das Kind in ein Palliativzentrum zu verlegen.Wäre das Kind beim Transport verstorben, traurig, aber dann hätten die Ärzte es richtig vorhergesagt. Aber gegen den Willen der Eltern die lebenserhaltenden Geräte abzuschalten, zeigt eine materialistische Einstellung der Ärzte.Auch Gehirnbefunde(das sagte mir einer Neurologin aus dem AKH, die hier gelegentlich mitschreibt),sind lediglich eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, weil es eine Reihe von Patienten gibt, die nach JAHREN aus dem Koma erwacht sind. Warum weiß niemand!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  2. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  3. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  4. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  5. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  6. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  7. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  8. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  9. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  10. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  13. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  14. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  15. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz