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Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"

15. März 2026 in Spirituelles, 10 Lesermeinungen
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Bischof von Feldkirch veröffentlicht in sozialen Medien Termine zum Beichtgespräch mit ihm - Sakrament gemeinsam mit Fasten als Stärkung des "Immunsystems der Seele" - Er bietet auch Beichtmöglichkeit bei ihm persönlich an


Feldkirch (kath.net/KAP) Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat dazu aufgerufen, mit Blick auf Ostern das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. "Die Fastenzeit lädt uns ein, auf das zu schauen, was uns Freude macht, aber auch auf das, was uns belastet, auf Schuld und auf das, was unser Herz schwer macht. Ein Beichtgespräch kann dabei helfen, das Herz zu ordnen und sich bewusst auf Ostern vorzubereiten", schrieb der Vorarlberger Oberhirte auf Instagram. 

Der Empfang der Sakramente stärke besonders in der Fastenzeit gemeinsam mit dem Fasten das "Immunsystem der Seele", so der Bischof weiter. Für das Beichtgespräch riet Elbs, sich in den jeweiligen Pfarren zu erkundigen, doch auch ein Termin bei ihm selbst sei möglich: Der Bischof postete zwei Beichttermine in der Karwoche samt Uhrzeit und Orten - konkret im Kapuzinerkloster Feldkirch sowie in der Pfarrkirche Gisingen - an denen er dafür zur Verfügung stehe. Doch auch die Vereinbarung eines individuellen Termins bei ihm sei für die Beichte möglich, in diesem Fall "schreibe mir einfach eine Privatnachricht hier auf Instagram", so Elbs. 

Die sogenannte Osterbeichte gehört zu den grundlegenden religiösen Pflichten der katholischen Gläubigen. Diese sind laut Kirchenrecht verpflichtet, schwere Sünden mindestens einmal im Jahr zu beichten und die Kommunion zu empfangen, was traditionell in der Zeit rund um Ostern geschieht, weshalb sich der Begriff Osterbeichte eingebürgert hat. In den Wochen vor dem Osterfest gibt es deshalb in vielen Kirchen zusätzliche Beicht- und Aussprachezeiten. 

Das Beichtsakrament kann nur von einem Priester gespendet werden, da nur er nach katholischem Verständnis als Stellvertreter Jesu Christi von Sünden lossprechen kann. Beichtgespräche unterliegen dabei dem strengen Beichtgeheimnis: Priester sind kirchenrechtlich und moralisch absolut zur Verschwiegenheit verpflichtet und dürfen unter keinen Umständen offenlegen, was ihnen in der Beichte anvertraut wurde. Den Gläubigen soll die Beichte eine Hilfe sein, ihr Leben zu prüfen, Versöhnung zu erfahren, einen Neustart im Leben zu machen und sich innerlich auf Ostern als das wichtigste Glaubensfest vorzubereiten.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten



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Lesermeinungen

 marlin 16. März 2026 
 

@ SalvatoreMio: „Es gibt in Europa aber noch Länder, in denen das Sakrament der Buße einen hohen Stellenwert hat. Z. B. Brautleute (manchmal auch deren Eltern) gehen vor der Trauung zur Beichte.“

Hinter der Oder-Neiße-Linie ist beichten vor der Eheschließung Pflicht (empfohlen wird 2 Mal: Generalbeichte einen Monat vor der Eheschließung und in der Woche vor der Eheschließung). Und nicht nur das: Brautleute, die nicht nachweisen können, dass sie bis zum Ende der Hauptschule/Gymnasium den Religionsunterricht besucht haben, müssen einen Ehevorbereitungskurs besuchen.


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 SalvatoreMio 16. März 2026 
 

Krasse Unterschiede im Kirchenalltag

Wahrhaftig, der Aufruf des Herrn Bischofs Benno aus Feldkirch, ist sehr gut! Im Gegensatz dazu steht unser deutsches Wehklagen. Es gibt in Europa aber noch Länder, in denen das Sakrament der Buße einen hohen Stellenwert hat. Z. B. Brautleute (manchmal auch deren Eltern) gehen vor der Trauung zur Beichte. - In Deutschland ist man mit vielem abgedriftet. Umkehr ist angefragt!


2
 
 SalvatoreMio 16. März 2026 
 

Kinder haben ein klares Sündenbewusstsein

@ThomasR: die Zeit des Herrn Kardinal Döpfner ist längst vorbei, doch die Idee auch mancher Eltern, die unschuldigen Kindlein könnten noch kein Sündenbewusstsein haben, ist reiner Blödsinn. - Eine gute Vorbereitung auf die Erstkommunion erweckt normalerweise im Kind den Wunsch nach innerer Reinheit. Sie sind offen für Christi liebende Vergebung, und gerade jetzt wird ihnen diese Gnadenstunde - dieses Sskrament - vorenthalten. Möchten Bischöfe, Priester und Mitarbeiter sich besinnen auf das Bessere!


2
 
 marlin 16. März 2026 
 

und wo sind die Beichtstühle?

Zitat: „Der Feldkircher Bischof Benno Elbs hat dazu aufgerufen, mit Blick auf Ostern das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.“

Das ist leichter gesagt als getan, denn in der Praxis sieht es so aus: Seit ca. 30 Jahren werden die Beichtstühle in den deutschen Kirchen systematisch abgebaut und Beichte gibt es nur noch auf Bestellung. Um also beichten zu dürfen, muss man die Beichte bei der Pfarrsekretärin bestellen und das bedeutet, dass man praktisch 2-mal beichten muss - zuerst muss man der Pfarrsekretärin seinen Namen verraten (weil anonym anrufen als unhöflich und unfreundlich gilt) und erklären, worum es geht, wenn man dann Glück hat, wird man mit dem Priester verbunden um ihm zu erklären worum es geht – da vergeht auch dem eifrigsten Katholiken und der frommsten Katholikin die Lust zum Beichten!


2
 
 Versusdeum 15. März 2026 
 

@chorbisch

Zu Ihrem Kommentar @ThomasR: Das Beichtsakrament ist nun einmal unendlich viel mehr, als nur befreiende Psychologie. Sie ist zweifelsfrei von Jesus selbst eingesetzt und eine der zentralen Säulen für die Errettung der Seelen. Denn nur mit "hochzeitlichem Gewand" können wir zum himmlischen Hochzeitsmahl gelangen und enden nicht dort, wo "Heulen und Zähneknirschen" herrscht.
Unser Problem ist nicht, dass zu häufig vor der Hölle gewarnt wird, sondern, dass es fast niemand mehr tut - und das in einer Kirche, die von Gott aus unendlicher Liebe genau dazu gegründet wurde, um möglichst viele Menschen vor der Hölle zu retten.


1
 
 marlin 15. März 2026 
 

die Gefahr

@ gebsy: "Ist es angebracht, in diesem Zusammenhang auf die Gefahr des Gerichtessens durch sakrilegischen Kommunionempfang hinzuweisen?"

Und wer soll darauf hinweisen?
Der Priester in der Sonntagsmesse, der/die Katechet/in in der Katechese, oder Religionslehrer/in im Religionsunterricht?
Um der Panikmache und Volksverhetzung nicht bezichtigt zu werden macht das keine/r.


2
 
 chorbisch 15. März 2026 
 

@ Thomas R.

Ist so ein Kommentar wirklich nötig?

Da haben wir einen Bischof, der die Gläubigen zur Beichte ermuntert und dabei auch noch das Positive dieses Sakraments hervorhebt, anstatt nur mit der Gefahr der Verdammnis zu drohen.

So etwas ist heutzutage doch eher selten.

Und anstatt sich einfach mal darüber zu freuen, wiederholen Sie etwas, was Sie schon x-mal hier geschrieben haben.

Wozu?

So ganz nebenbei: Vorarlberg liegt nicht in Deutschland, die Vorgänge seinerzeit in Deutschland dürften hier nur geringen Einfluß auf die Entwicklung des Glaubenslebens haben. Auf Herrn Bischof Elbs hatten sie offenbar keinen.


2
 
 ThomasR 15. März 2026 
 

Verbot der Erstkommunion ohne Beichte für nichtbehiderte Kinder in Deutschland

dringendst gefragt.

Betrifft inzwischen bis zu 50% der Erstkommunionkindern in Deutschland und war Thema bei der Würzburger Synode (DBK + ZdK auf Einladung von DBK) . der jedoch Kompetenz fehlte um es als eine allgemeine Regelung in allen Diözesen einzuführen

Nicht die Erstkommunionkinder haben Priestermangel in Deutschland zu verantwortern sondern alle die dem döpfnerischen Unfug, Anzahl der Priester zu reduzieren, gefolgt sind (äussert unatraktive antropozentrische Priesterausbildung ist auch das Werk der Weürzburger Synode)

www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html


1
 
 gebsy 15. März 2026 

Kraftquelle der Seele

ist die regelmäßige Beichte, um Fortschritte auf dem Weg zum Leben in Fülle machen zu können.

Ist es angebracht, in diesem Zusammenhang auf die Gefahr des Gerichtessens durch sakrilegischen Kommunionempfang hinzuweisen?


0
 
 Versusdeum 15. März 2026 
 

Eine schöne und gute Ermutigung,

zu der man noch ergänzen sollte, dass uns Gott in der Beichte sämtliche Sünden durch die Vollmacht des Priester vergibt. Und dass das Beichtgeheimnis absolut gilt. Also nur Mut: Gott ist bereit, uns alles zu vergeben, wenn wir es ehrlich bereuen (Gefühl/Kopf). Reset. Neustart.


2
 

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