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Papst ist dankbar für standhafte Priester in autoritären Regimen

14. November 2022 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Franziskus sprach mit Vertretern aus dem Priester-Kolleg Nepomucenum für tschechische Geistliche in Rom.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Papst Franziskus ist dankbar für standhafte Priester in totalitären oder autoritären Regimen. Es habe viele Priester und Bischöfe in der Geschichte gegeben, die "Nein" zum Regime und "Ja" zum Evangelium und Glauben gesagt hätten, sagte der Papst am Donnerstag vor Vertretern des Päpstlichen Collegium Nepomucenum, einem Priesterseminar für tschechische Geistliche in Rom. Dies sei ein mutiger Schritt gewesen, so Franziskus.


Auch heute sei es in Europa und in anderen Teilen der Welt nötig, als Christ und insbesondere als Vertreter der Kirche "Nein" zu sagen zu den Mächten der Welt und "Ja" zum Evangelium, führte der Papst weiter aus. Manchmal seien es politische Mächte, manchmal ideologische oder kulturelle. Deren Druck werde teils subtil durch die Medien ausgeübt.

In der damaligen Tschechoslowakei wurde die katholische Kirche von 1948 an vom kommunistischen Regime verfolgt. Bis zur Samtenen Revolution von 1989 blieb die Kirche im Untergrund. Viele Priester und Bischöfe wurden im Geheimen geweiht.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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