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Red Week - Red Wednesday

13. November 2022 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der verfolgten Christen aufmerksam zu machen. Eine Aktion zur Sensibilisierung und zum Gebet von Kirche in Not.


München/Zürich/Wien (kath.net/ KiN/ smb)

Der Innenraum des Freiburger Münsters wird am 20. November aus Solidarität mit weltweit verfolgten und diskriminierten Christen von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr blutrot ausgeleuchtet.

Während eines vom katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ veranstalteten „Abends der Zeugen“ wird der nigerianische Weihbischof John Bogna Bakeni über seine Erfahrungen mit der islamistischen Terrorsekte „Boko Haram“ und die katastrophale Sicherheitslage in seinem Heimatland berichten. Weihbischof Bakeni kommt aus dem Bistum Maiduguri im Nordosten Nigerias – der Region, in der „Boko Haram“ gegründet wurde.

„Kirche in Not“-Geschäftsführer Florian Ripka gibt einen Überblick über die weltweit prekäre Lage des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und berichtet über aktuelle Bedrohungen für christliche Gemeinschaften. Der Freiburger Weihbischof Peter Birkhofer leitet den Abend liturgisch und hält eine geistliche Betrachtung. Höhepunkt des Abends ist eine Gebetszeit in den Anliegen der verfolgten Kirche mit eucharistischer Anbetung. Die Veranstaltung ist öffentlich; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der „Abend der Zeugen“ im Freiburger Münster ist Teil der internationalen Aktion „Red Wednesday“, mit der „Kirche in Not“ jedes Jahr im November ein Zeichen für Religionsfreiheit setzt. „Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärte „Kirche in Not“-Geschäftsführer Florian Ripka den Hintergrund des „Red Wednesday“.

Seit 2015 werden rund um den „Red Wednesday“, dessen offizieller Termin in diesem Jahr auf den 23. November fällt, Kirchen und staatliche Gebäude rot angestrahlt, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen zu lenken. Zu den Bauwerken, die in den vergangenen Jahren rot angestrahlt wurden, zählen das Kolosseum und der Trevi-Brunnen in Rom, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das österreichische Parlamentsgebäude sowie in Deutschland der Passauer und Frankfurter Dom.

Nachdem in den vergangenen Jahren Kirchen oft über einen längeren Zeitraum in rotes Licht getaucht wurden, setzt „Kirche in Not“ in diesem Jahr mit Blick auf die geltenden Energiesparverordnungen auf kürzere Beleuchtungen. „Das Menschenrecht der Religionsfreiheit ist jedoch auch unter diesen Umständen wertvoll genug für ein weithin sichtbares Zeichen“, betont Ripka. „Im Zentrum der Aktion stehen Information und Gebet, die rote Beleuchtung ist das dazugehörige äußere Signal.“

„Kirche in Not“ ruft christliche Gemeinden verschiedener Konfessionen dazu auf, rund um den „Red Wednesday“ Informations- und Gebetsveranstaltungen durchzuführen und ihre Kirchen rot zu beleuchten. Um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen, steht den Pfarreien die Terminwahl frei. Eine Teilnahme an der Aktion ist weiterhin möglich, „Kirche in Not“ bittet um Anmeldung unter: [email protected]

 

Red Wednesday in der Schweiz

«Kirche in Not (ACN)» lädt Pfarreien, Gebetsgruppen und Einzelpersonen ein, während der RedWeek (12.-20.11.2022) Kirchen und öffentliche Gebäude als Zeichen der Solidarität mit verfolgten und diskriminierten Christen weltweit rot anzustrahlen. „Hunderte Millionen Christen leben rund um den Erdball in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden“, erklärte der Geschäftsführer, Jan Probst von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/FL den Hintergrund der internationalen Aktion RedWeek.

Viele Pfarreien und ihre Gruppierungen solidarisieren sich und feiern Gottesdienste, Prozessionen, Mahnfeuer, Anbetungen, Podien etc. während der RedWeek in Gedenken an die verfolgten Christen. Diese Kampagne wurde 2015 von unserer «Kirche in Not (ACN)»-Sektion in Brasilien ins Leben gerufen.

In der Deutschschweiz und im Fürstentum Liechtenstein haben wir während dieser Zeit auch Gäste aus Syrien (Patriarch em. Greogorios III. Laham - 12./13.11.2022) und Kamerun (Bischof Bruno Ateba - 15.-20.11.2022) eingeladen, die in Pfarreien informieren, wie sich die Situation der Christen in ihrer Heimat darstellt und wie sie von «Kirche in Not (ACN)» unterstützt werden.

 

… und auch in Österreich

In Österreich werden heuer mehr als 130  Kirchen, Stifte, Klöster und Monumente rot angestrahlt, darunter auch das Parlament in der Wiener Hofburg, die Karlskirche in Wien und der Stephansdom.

Immer noch werden Millionen von Christen in etlichen Ländern – vor allem im arabischen Raum, Asien und Afrika – nur ihres Glaubens wegen unterdrückt, verfolgt und vielerorts auch ermordet. Darüber wird bei uns in der westlichen Welt viel zu wenig berichtet.  „Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute“ – betont Herbert Rechberger, Nationaldirektor von „Kirche in Not“-Österreich (ACN) – „deshalb wollen wir mit der roten Beleuchtung von Kirchen, Klöstern und Monumenten hierzulande auf unzählige Übergriffe gegen Christen aufmerksam machen - nach wie vor eine bittere Realität!“ 

Der „Red Wednesday“-Aktion hat sich heuer wieder auch das österreichische Parlament in der Hofburg angeschlossen, das am 16. November abends in rotes Licht getaucht sein wird: „Mit der Beleuchtung der Hofburg möchte ich als Präsident des Österreichischen Nationalrats ein Zeichen setzen und zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen Christenverfolgung beitragen“ – so Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrats – „Es ist absolut inakzeptabel, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens zu Opfern von Gewalt und Unterdrückung werden!“

Den Auftakt des „Red Wednesday“, eine bereits 2015 weltweit von „Kirche in Not“ ins Leben gerufene Kampagne, bildet heuer wieder Österreich. Mehr als 130 Kirchen und Monumente in allen österreichischen Bundesländern werden in diesem Jahr teilnehmen. Eine Liste aller Teilnehmer finden Sie unter: www.kircheinnot.at/rw

Christoph Kardinal Schönborn: „Die Zahl der Christen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet wurden, ist noch immer im Steigen begriffen. Damit dieser Schrecken nicht in Vergessenheit gerät, braucht es beständigen öffentlichen Druck - und sichtbare Zeichen der Solidarität. Mit der Beleuchtung von Kirchen und Gebäuden setzen wir ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den weltweit verfolgten Christinnen und Christen. Auch wenn diese im heurigen Jahr durch die Energiekrise zeitlich begrenzt wird, sind wir in Gedanken bei unseren Brüdern und Schwestern im Glauben und denken, besonders beim Anblick der rot erstrahlten Gebäude, im Gebet an sie.“

Als Auftakt wird am Mittwoch, den 16. November 2022, um 18:00 Uhr eine Heilige Messe in der rot bestrahlten Karlskirche in Wien gefeiert. Bischof Jules Boutros, syrisch-katholischer Bischof aus dem Libanon wird mit Weihbischof Franz Scharl und Pfarrer Ikenna Okafor, ein Priester aus Nigeria und Pfarrer in Niederösterreich,  diese Heilige Messe feiern.

 

Foto: Rot beleuchteter Stephansdom in Wien © KIRCHE IN NOT

 


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Lesermeinungen

 bibelfreund 13. November 2022 
 

Vor allem in Deutschland wichtig

Wie Karl Lagerfeld richtig sagte, bei Peter Hahne „das Maß ist voll“ zitiert: Deutschland beweist heuchlerisch den Holocaust, während es tausende von hardcore-antisemiten unkontrolliert ins Land läßt…. Und christenhasser und -Verfolger. Deutsche Dome müßten glühend rot angestrahlt werden, stattdessen wird Steuergeld für das herbeischiffen dieser Leute verschleudert. Die Verfolgung der Christen ist derzeit „nur“ durch Bibelspruch Schloß und kreuz Münster. Sprechen wir in 10 jahren ml wieder, was dann ist ….


0
 
 augusto.p 13. November 2022 
 

Gute Aktion, sollte man öfter machen.


2
 
 Vox coelestis 13. November 2022 
 

Es geht um Aufmerksamkeit

Find ich gut.
Warum sollen Gebäude immer nur in Regenbogenfarben angestrahlt werden?
Das Thema "verfolgte Christen" haben viele in der Politik ohnehin nicht auf dem Schirm.
Ja, wer den ganzen Genderwahn, Abtreibung oder Homoehe nicht unterstützt, gehört in deren Augen vielleicht sogar verfolgt bzw. ausgegrenzt.


3
 
 Seeker2000 13. November 2022 
 

... oder die Frage: Wieviel Verfolgung ist ok?

Ja richtig gelesen. "Wieviel Verfogung ist ok?"
D-A-CH beleuchtet Gebäude rot, um auf Verfolgung von Christen weltweit aufmerksam zu machen, hatte aber kein Problem damit in einer (andere) Form von Christenverfolgung während Corona im eigenen Land die staatliche Untersagung von Gottesdiensten zu unterstützen.
"War ja nicht so schlimm, es wurde ja keiner aktiv gefoltert oder umgebracht. Strafsankionen in Geld etc., also Version "light" ist/war ok?! Was für eine Doppelmoral?! Oder die Wiederholung der obigen Frage. Wieviel ist ok?

Und "Christenverfolgung ist schlimm, aber bitte, das Klima geht vor!" Machen wir doch das Licht aus! Dann müssen die schlimmen Dingen nicht sehen und Medien aus, dann müssen wir es auch nicht hören. Stromsparen ist gut für das Klima, unsere neue Religion!


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