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Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!

vor 3 Stunden in Österreich, 1 Lesermeinung
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In einigen Schulen machen muslimische Schüler Druck auf andere, um die Fastenregeln einzuhalten


Wien (kath.net)  Der muslimische Fastenmonat Ramadan stellt viele Bildungseinrichtungen derzeit vor große Herausforderungen. Berichte von Wiener Lehrkräften über zunehmenden Gruppendruck unter Schülern werfen grundlegende Fragen zum Miteinander der Religionen und zur Wahrung der persönlichen Freiheit im Schulalltag auf. Dies berichtet SERVUS.TV

Der Wiener Lehrergewerkschafter Thomas Krebs berichtet von einer besorgniserregenden Dynamik in manchen Klassenverbänden. Hier bildeten sich Gruppen, die penibel darauf achteten, dass Mitschüler die Fastenregeln einhalten. Dabei gehe es nicht nur um den Verzicht auf Nahrung, sondern auch um Kleidungsvorschriften und ein „entsprechendes Benehmen“ während des Ramadans.

Schüler, die sich nicht an die religiösen Praktiken halten, sehen sich teils erheblichem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. „Es darf nicht sein, dass sich einzelne Schüler über andere stellen“, mahnt Krebs. Während einige Jugendliche den Druck als „gutgemeinte Hilfe“ unter Freunden interpretieren, berichten andere von offenem Unmut, wenn Mitschüler im Klassenzimmer essen oder trinken. In Einzelfällen kam es sogar zu Störungen des Unterrichts durch spontane Gebetszeiten im Klassenraum.

Interessanterweise findet dieses Verhalten keine Rückendeckung in der offiziellen religiösen Lehre. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) stellte klar, dass religiöse Praxis – und damit auch das Fasten – eine rein persönliche Entscheidung sei. Jede Form von sozialem Druck widerspreche dem Verständnis einer gesunden Glaubenspraxis. Experten weisen zudem darauf hin, dass soziale Medien als „digitale Sittenwächter“ fungieren und die soziale Kontrolle unter Jugendlichen massiv verstärken können.

Das Bildungsministerium erinnert daran, dass die Schulpflicht und die Teilnahme am Unterricht durch religiöse Bräuche nicht eingeschränkt werden dürfen. Wenn Schüler versuchen, Druck auf Gleichaltrige auszuüben oder deren Verhalten zu kontrollieren, werde dies als Form von psychischer Gewalt oder Mobbing gewertet. Die Schulen seien in der Pflicht, hier konsequent einzugreifen, um den Schulfrieden und das Recht auf individuelle Religions- und Gewissensfreiheit zu schützen.

Eine aktuelle Umfrage des Instituts OGM unterstreicht die Brisanz des Themas: Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent der Befragten befürwortet staatliche Vorgaben oder Maßnahmen, um den Umgang mit religiösem Fasten an Schulen klarer zu regeln.



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Lesermeinungen

 Rolando vor 2 Stunden 
 

Ein Beispiel bei uns

Meine Tante sagte mir, während des 2WK hatten wir eine jüdische Flüchtlingsfrau im Haus, sie hatte ein eigenes Zimmer, sie arbeitete auf dem Hof mit, niemand im Ort wusst des sie Jüdin ist. An einem Sonntag beim Essen sagte meine Oma zu ihr, ess halt mal vom Sauerbraten, war Schweinefleisch, die Jüdin sagte zu meiner Oma, sie sind eine fromme Christin, ich bin eine fromme Jüdin, alles war gut, gegenseitiger Respekt und Achtung.
Bei Hitlers Geburtstag mussten die entsprechenden Fahnen rausgehängt werden, mein Oma hatte keine, sie hängte ein weißes Betttuch raus, dann sagte ein Parteigenosse unserer Nachbarschaft, wenn der Führer den Krieg gewonnen hat kommen ihr als erstes nach Sibirien, nach dem Krieg sagte meine Oma zu ihm, Michel, wir sind ja immer noch da.


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