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Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“

vor 5 Stunden in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Vizepräsident des ZdK behauptet: Die Kirche müsse sich ehrlich eingestehen, „dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht“


Münster (kath.net) „Wie die katholische Kirche in der globalisierten Welt ihre diakonische, soziale, pädagogische, kulturelle und dann auch politische Aufgabe erfüllen will, muss sie unter den verschärften Bedingungen der Gegenwart neu herausfinden.“ Das vertritt der Vizepräsident des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK), der Münsteraner Theologieprofessor Thomas Söding, in seinem Gastkommentar im Kölner „Domradio“. Es fehle ja nicht „an Initiativen und Projekten“, so Söding, und lobt dann: „von Caritas International über Justitia et Pax bis zum Flüchtlingswerk der Jesuiten, von den kirchlichen Hilfs- und Solidaritätswerken über Gemeinde- und Bistumspartnerschaften bis zu kirchlichen Basisbewegungen“, immerhin erwähnt er wenigstens noch „die Orden, die erfahrensten Gemeinschaften mit den intensivsten Kontakten weltweit“.


Die katholische Kirche habe doch „die Möglichkeit, eine gute Rolle zu spielen“, denn sie sei ja „Weltkirche. Sie hat zwar enorme interne Probleme. Sie muss sich ehrlich machen, dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht und der ‚Glaubenssinn des Gottesvolkes‘ bislang kaum Foren und Formen gefunden hat, um zu Gehör zu kommen“, behauptet Söding. Er fordert, dass sich nun die Kirche auch selbst befrage, „wie sie ihre hierarchischen Strukturen so öffnen kann, dass verbindliche Gemeinsamkeit entsteht“.

Jetzt sei die katholische Kirche „in der Pflicht. Rom wäre der richtige Ort. Der Papst müsste an Bord sein. Die Kurie kann eine subsidiäre Aufgabe übernehmen. Die beste Expertise für globale Solidarität liegt aber bei den Solidaritäts- und Entwicklungsorganisationen selbst. Auf sie kommt es an.“

Symbolbild (c) pixabay/geralt


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Lesermeinungen

 Der Gärtner vor 1 Stunden 

Zd was?

Herr Söding sollte vielleicht realisieren, dass ein ZdK nur eine winzige Gruppe von Gremien-Katholiken erreicht. Sonst interessiert es wirklich niemanden, was von dort kommt. Ich habe es z.B. noch nie erlebt, dass mich ein ganz normales Gemeindemitglied auf die tollen Meldungen des ZdK angesprochen hat. Wenn überhaupt, wurde lediglich unter Kopfschütteln ein ZdK erwähnt, und dies auch nur höchst selten. Es interessiert einfach niemanden. Der Heilige Paulus rät in seinen Briefen übrigens zu einem ganz anderen Vorgehen Herr Neutestamentler. Wieder einer, der sich für sein Wissen über Jahrzehnte fürstlich bezahlen ließ, scheinbar aber selber nicht mehr daran glaubt, was er da verzapfte. Mit dem von ihm ausgebildeten Religionslehrern wurden wohl Generationen von Schülern konfrontiert. Woher soll da bitte noch ein Glaubenssinn des Gottesvolkes kommen?


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 girsberg74 vor 2 Stunden 
 

Doppelpunkt:

Die Logik der Rede von Herrn Söding ist, dass die Lehre an die Erfordernisse aller Menschen anzupassen ist, insbesondere so, dass auch das ZdK damit einverstanden sein kann.

Das aber ist dann keine Lehre mehr, sondern ein Gewurschtel – und dafür bedarf es keiner Organisation, auch nicht eines ZdK’s .


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 Smaragdos vor 2 Stunden 
 

Katechumenaler Weg statt Synodaler Weg

Wenn der Katechismus nur noch eine kleine Zielgruppe erreicht, warum tut er dann nichts, damit sich das ändert? Wenn das ZdK und die DBK statt einem Synodalen Weg einen Katechumenalen Weg in den vergangenen sechs Jahren begangen hätte, stünde die Kirche in Deutschland wesentlich besser da.

Und was soll überhaupt ein Glaubenssinn der Gläubigen, der nicht auf den Lehren des Katechismus beruht?


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 Fink vor 3 Stunden 
 

Ja, ja, "der Glaubenssinn des Gottesvolkes", ein Lieblingsspruch derer,

die eine andere Kirche wollen.
"Menschenfreundlichkeit" und soziale Tat sind wichtig. Der Glaube, der Glaubensinhalt ist für diese unwichtig. Jeder darf sich seinen Glauben selbst zusammenbasteln- solange er nur "menschenfreundlich" ist. Und den Herrn Jesus lässt man einen guten Menschen sein...


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 Felmy vor 4 Stunden 
 

Seit wann braucht eine Weltkirchen eine Internationale? Was wir aber auf keinem Fall brauchen, ist ein Linksradikalismus, da dieser eine Irrlehre und Gottlos ist.


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 marlin vor 5 Stunden 
 

Katechismus

Zitat: „„Sie muss sich ehrlich machen, dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht und der ‚Glaubenssinn des Gottesvolkes‘ bislang kaum Foren und Formen gefunden hat, um zu Gehör zu kommen“, behauptet Söding.““

Erstens: Was die Weltkirche muss, entscheidet nicht das ZdK und die Deutschen!
Zweites: Wessen Schuld ist das, wenn das, was der Vatikan entscheidet gleich in Deutschland entschärft und umgedeutet wird – wie z.B. die „Königsteiner Erklärung“ nach „Humanae vitae“
und Drittens: Von welchem Katechismus spricht hier Herr Söding? Von dem Welt KKK, dem Deutschen, oder allgemein von der Katechese (Erstkommunionvorbereitung, Religionsunterricht, Firmkatechese, Erwachsenkatechese), die man in Deutschland denen überlassen hat, die Homosexualität für von Gott gewollt und die Antibabypille für Geschenk Gottes halten?


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 Dominus vobiscum vor 5 Stunden 
 

Meint er mit "enorme interne Probleme"...

Das ZDK? Den Synodalen Weg? Oder Sich selbst? Fragen über Fragen, aber alles keine Probleme die man nicht, mit ausreichendem Willen und Tatkraft lösen kann. Abgesehen von ein wenig Protest einiger Ü60 Frauen würde dem ZDK doch keiner hinterhertrauern wenn man es wegreformieren würde.


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 SpatzInDerHand vor 5 Stunden 

Ja???

Zitat: Die Kirche müsse sich ehrlich eingestehen, „dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht“ - ja und was folgt daraus? ER folgert vermutlich, dass man deshalb den Katechismus abhaken und vergessen könne. Aber ICH folgere daraus: Wir brauchen dringend die Neuevangelisierung!! Die Menschen suchen nach Gott, nach Jesus Christus, nach ihrer Erlösung - aber nicht nach einer schwammigen "Internationalen"!


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