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Papst an Medjugorje-Jugendfestival: Mit Gott das Fundament legen

27. Juli 2023 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Auftakt des fünftägigen "Mladifest" mit Appell an die Teilnehmenden aus 71 Nationen, "begeisterte Missionare" zu sein - Jugendbegegnung wegen Weltjugendtag eine Woche früher als gewöhnlich


Medjugorje  (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Jugendliche zu einem Leben mit Gott aufgerufen. Ihre eigene Zukunft wie auch die der Gesellschaft hänge von Entscheidungen in der Jugendzeit ab, schrieb der römische Pontifex in einer Grußbotschaft an das Internationale Medjugorje-Jugendfestival, das am Mittwochabend mit einem großen Eröffnungsgottesdienst gestartet ist. Die jungen Menschen sollten diese Phase darum nutzen, "gemeinsam mit dem Herrn die Fundamente eures Lebens zu legen". Zehntausende Jugendliche aus 71 Nationen sind derzeit zu dem viertägigen Großevent im herzegowinischen Marienwallfahrtsort versammelt, darunter auch rund 1.000 aus Österreich.

Jugendliche seien für Gott "wichtig und wertvoll, denn ihr seid das Werk seiner Hände", so der Papst an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens, die er in die Pflicht nahm zur aktiven Umgestaltung der Welt "zu einem besseren Ort für alle". "Prägt mit eurer Jugend das Zeichen der Hoffnung und Begeisterung dem gegenwärtigen Moment ein. Seid begeisterte Missionare der Neuevangelisierung!", appellierte er. Besonders für leidende oder suchende Menschen, jedoch auch ihren Familien, Schulen und Universitäten, an ihren Arbeitsplätzen und bei den Freuden sollten die Jugendliche tagtäglich "die Freude, die von Jesus kommt" übermitteln. Dabei gelte es, Egoismus und Faulheit zu überwinden.

34. Jugendtreffen

Der Ausgangspunkt für die vom Papst-Gesandten für Medjugorje, Erzbischof Aldo Cavalli, verlesenen Grußbotschaft war der Leitspruch des zum 34. Mal stattfindenden Jugendtreffens, nämlich "das hier sind meine Mutter und meine Brüder". Mit dem aus dem Matthäus-Evangelium entnommenen Zitat habe Jesus erklärt, dass die Erfüllung des Willen Gottes und die Einheit mit ihm eine "stärkere Verbindung als die mit den engsten Blutsverwandten" zwischen ich und den Menschen herstelle, schrieb der Papst. Gottes Wille sei dabei kein Zwang und keine Einschränkung der persönlichen Freiheit, sondern ein "Plan der Liebe" für jeden Einzelnen, der auf vollkommenes Glück abziele. "Geistige Pilgerreise" Das "Mladifest" bezeichnete der Papst als Gelegenheit, den Glauben zu feiern und zu erneuern.


"Ich möchte, dass ihr diese Tage als geistige Pilgerreise erlebt, die euch zur Begegnung mit dem Herrn führen wird: in der Eucharistie, der Anbetung, der Beichte, den biblischen Katechesen, dem Rosenkranzgebet in Stille, aber auch durch Zeugnisse", so Franziskus. Besondere Bedeutung habe dabei auch die Betrachtung des Lebens der Jungfrau Maria, das ein "fortwährendes Ausführen des Willens Gottes" gewesen sei.

Zu Beginn des Eröffnungsgottesdienstes, der von dem vergangenen Herbst ernannten Nuntius von Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Francis Assisi Chullikat, geleitet wurde, gab es eine großen Fahnenprozession, in der die Herkunftsnationen der anwesenden Jugendlichen vorgestellt wurden. Wie die Pfarre Medjugorje auf ihrer Homepage bekanntgab, waren die meisten jungen Menschen außer den Einheimischen aus Kroatien, Italien, Mexiko, Polen, Slowenien, der Slowakei, Südkorea, Spanien, der Ukraine, Uruguay und den USA zum "Mladifest" gekommen. 486 Priester hätten bei der ersten gemeinsamen Abendmesse konzelebriert.

Papst-Gesandter: Kreativität gefragt

Stunden zuvor war in einer Pressekonferenz das Programm des Großevents vorgestellt worden. Die Abendliturgien als jeweilige Tageshöhepunkte werden von Franziskanerprovinzial Jozo Grbes, Medjugorjes Pfarrer Zvonimir Pavicic und Ortsbischof Petar Palic aus Mostar geleitet. Tagsüber gibt es Katechesen und Zeugnisse mit Beiträgen aus Uruguay, Italien, Kasachstan, Kroatien und Lettland. Das gesamte Programm des Jugendfestivals wird in 15 Sprachen simultan übersetzt. Der Päpstliche Visitator für Medjugorje, Erzbischof Aldo Cavalli, bezeichnete vor den Journalisten das Jugendfestival ebenfalls als "geistige Erneuerung" für die jungen Teilnehmenden. Medjugorje rege sie dazu an, über ihre je eigene Aufgabe in der heutigen Welt nachzudenken. Um Gottes besonderen Plan für sie zu entdecken, müssten die Jugendlichen mit all ihren Kräften, ihrem Intellekt und Willen "in diese Welt eintauchen" und sollten "nie halbherzig leben". Die Gegenwart verglich der Papst-Gesandte mit den Jahren des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Auch damals habe ein Papst "begriffen, dass diese Welt in einen neuen Abschnitt eingeht" und auf "sehr kreative Weise" die ganze Kirche vereint, um auf die damalige Zeit zu blicken. Ziel der Kirche müsse immer sein, "das Evangelium nicht in der gestrigen, sondern in der heutigen und morgigen Welt zu verkündigen", so Cavalli. Genau deshalb seien "Kreativität und Wachstum" besonders angesagt.

Medjugorje ist einer der größten katholischen Wallfahrtsorte weltweit und ist bekannt durch die seit 1981 andauernden Berichte von Marienerscheinungen, die vom Vatikan bislang nicht offiziell anerkannt, jedoch mehrmals untersucht wurden. Papst Franziskus äußerte sich zur Frage deren Echtheit bislang nicht, entsandte jedoch seit 2017 einen Bischof als vor Ort lebenden Beauftragten bzw. Apostolischen Visitator zur Begleitung der Pilger und erlaubte 2019 erstmals auch von Bischöfen geleitete Pilgerfahrten nach Medjugorje. Das beim Außenaltar hinter der Ortskirche veranstaltete Mladifest findet seit 1989 jährlich in den ersten Augusttagen statt, wurde heuer jedoch aufgrund des nächstwöchigen Weltjugendtags in Lissabon um eine Woche vorverlegt.

 

KOMMEN SIE MIT - kath.net-Leserreise im Oktober nach Medjugorje! https://www.kath.net/news/80340

 

Link zur Liveübertragung: https://www.youtube.com/@mediamirmedjugorjede

PREDIGT von Nuntius!

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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 27. Juli 2023 

Unsere Pflicht

Die die Rede von: «die Pflicht nahm zur aktiven Umgestaltung der Welt "zu einem besseren Ort für alle".» kann sowohl richtig als falsch sein, je nachdem wir diese Pflicht anpacken. Wenn wir glauben dieses Ziel auch ohne Gott, ohne die Erlösung aus Sünde und Schuld, aus eigener Kraft und Besserwissen bewerkstelligen zu können, erreichen wir das Gegenteil dessen, was wir eigentlich wollen. Nur wenn wir unsere erste Pflicht darin sehen, «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken», werden wir erkennen, dass wir nur dann effizient an einer besseren Welt hier und jetzt bauen, wenn wir uns an seinem Heilige Willen ausrichten und uns aus aSünde und Schuld erlösen lassen. «Euch aber muss es zuerst um sein (um Gottes) Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; DANN wird euch alles andere dazugegeben.» Je mehr Menschen umkehren zu Gott, desto mehr wächst schon hier und jetzt eine bessere Welt. Warum sollen nicht wir diese Menschen sein?


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