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Polens Präsident im Vatikan - Erinnerung an Johannes Paul II.

16. Oktober 2023 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Vor 45 Jahren, am 16. Oktober 1978, wurde Krakaus Erzbischof Kardinal Karol Wojtyla zum Papst gewählt


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Polnische Bischöfe haben am Montag im Petersdom des 45. Jahrestags der Papst-Wahl von Johannes Paul II. (1978-2005) gedacht. Kardinal Grzegorz Rys würdigte ihn in seiner Predigt als "Papst der Barmherzigkeit und Versöhnung" und verwies auf seine "Feindesliebe". Johannes Paul II. habe dem Mann, der ihn 1981 auf dem Petersplatz mit mehreren Schüssen umbringen wollte, vergeben und ihn im Gefängnis besucht.


An dem Gottesdienst nahmen auch Polens Präsident Andrzej Duda und seine Frau sowie die Kurienkardinäle Mario Grech, Konrad Krajewski und Gerhard Ludwig Müller teil. Duda und seine Gattin hatten zuvor das Grab von Johannes Paul II. besucht, sich dort hingekniet und gebetet. Am 16. Oktober 1978 war der Krakauer Kardinal Karol Wojtyla im Konklave zum Papst gewählt worden.

Der damals 58-Jährige war der erste Nicht-Italiener auf dem Papstthron seit 1523 und wählte den Namen Johannes Paul II. Am 2. April 2005 starb er nach der zweitlängsten Amtszeit der Kirchengeschichte im Alter von 84 Jahren. 2014 wurde er von Papst Franziskus heiliggesprochen. Duda zeichnete am Montag in der polnischen Botschaft beim Heiligen Stuhl den früheren päpstlichen Nuntius in Warschau, Erzbischof Salvatore Pennacchio, mit dem Komturkreuz mit Stern des Verdienstordens der Republik Polen aus.

Er dankte ihm für "die äußerst geschickte Leitung der Angelegenheiten des diplomatischen Corps" in Warschau. Pennacchio war von 2016 an Botschafter des Papstes in Polen. Im Jänner ernannte ihn Franziskus zum neuen Leiter der Päpstlichen Diplomaten-Akademie in Rom.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 AlbMag 17. Oktober 2023 
 

Offenbarung der Liebe Gottes zwischen Mann und Frau

In seiner Theologie des Leibes legte der hl. Papst Johannes Paul II. dar, dass der Leib in seiner Bestimmung als Mann und Frau eine Gottesoffenbarung, eine Theologie ist. Wir können mit und durch unseren Leib Gott erahnen. Der Leib und die Sexualität sind nicht nur heilig, sondern ist auch ein Weg zur Heiligkeit. Das ist revolutionär. Hören Sie die authentischen Aussagen vom hl. Papst Johannes Paul II. in drei Sendungen der Radioakademie von Radio Vatikan (2012).

www.ifit.li/?p=11654


2
 
 lakota 17. Oktober 2023 
 

Ja, welch ein Papst!

Ich erinnere mich an seine Wahl, als wäre es gestern gewesen: Er trat auf den Balkon, grüßte die Gläubigen mit diesem verschmitzen, liebevollen Lächeln - ich schloss ihn vom ersten Moment in mein Herz und da blieb er bis heute.


3
 
 mrx 16. Oktober 2023 
 

Wo stehen wir eigentlich?

"Schwerter, die keine Pflugscharen mehr sind ...
"Umgeschmiedet ist die Moderne - zum Bösen.
Durch die Vatikanische Kirche, die nicht mehr die katholische ist."
Was ist das für ein Eindruck?
Wo stehen wir? In Jesus Christus?
Im Wort Gottes? In der Theologie?


0
 
 SalvatoreMio 16. Oktober 2023 
 

Welch ein Papst!

Johannes Paul II: Für mich ist er ein Vorbild: in seinem unerschütterlichen Glauben; in seiner Führungskraft, in der er seiner hohen Berufung entsprach; in seiner Bereitschaft zu Versöhnung und Vergebung; in seiner Tapferkeit in Leid und Krankheit. - Danke, himmlischer Vater, dass Du uns diesen Papst geschenkt hast. Amen


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