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Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

26. Mai 2026 in Österreich, 4 Lesermeinungen
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Ausgehend vom ‚persönlichen Zugang zum Thema‘ sollen gemeinsam Begriffe geklärt, der ‚theologische Zugang‘ und der ‚kirchenrechtliche Rahmen‘ reflektiert werden sowie ‚konkrete Handlungsoptionen in der pastoralen Praxis‘ besprochen werden.


Salzburg (kath.net/jg)
Die Erzdiözese Salzburg veranstaltet Anfang Juni erneut eine ganztätige Weiterbildung zum Thema „Queere Menschen in unseren Gemeinden“. Auch dieses Jahr soll ausgehend „vom persönlichen Zugang zum Thema“ gemeinsam Begriffe geklärt, der „theologische Zugang“ und der „kirchenrechtliche Rahmen“ reflektiert sowie „konkrete Handlungsoptionen in der pastoralen Praxis“ besprochen werden. Veranstalter ist die Plattform Regenbogenpastoral in Kooperation mit der Homosexuellen-Initiative (HOSI) Salzburg.


Eine Veranstaltung mit gleichem Titel und identischem Ankündigungstext fand bereits im Mai des vorigen Jahres statt. Auf kath.net-Presseanfrage, warum die Erzdiözese Salzburg eine Fortbildungsveranstaltung mit der HOSI Salzburg durchführt, obwohl diese Homosexualität völlig anders einschätzt und bewertet als die katholische Kirche, antwortete das Seelsorgeamt Salzburg damals, man bemühe sich in der Seelsorge stets, „MIT den Menschen zu sprechen und nicht ÜBER sie.“ (Hervorhebung im Original)

Die HOSI sei eine „anerkannte Selbstvertretung queerer Personen in Salzburg“ und daher „eine wichtige Ansprechpartnerin“. Aus früheren Begegnungen wisse man, dass der Glaube „für viele queere Personen eine wesentliche Lebensquelle darstellt“, hieß es in der Stellungnahme der Erzdiözese weiter.

Die kath.net-Frage, warum Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die sich an den Geboten der Kirche orientieren, nicht eingeladen wurden, wurde nicht beantwortet. (Siehe Link)

 


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Lesermeinungen

 Wilolf 26. Mai 2026 
 

@Veritasvincit: Damit die Wahrheit wirklich siegt

Ist eine „Aufforderung über die soziale Bedeutung des Puffs zu schreiben“ wirklich neutral?
Müssen die Schüler nicht, um dieser Aufforderung nachkommen zu können, vorher erstmal die „Puffs“ und deren „soziale Bedeutung“ kennenlernen?
Ist das neutral?
Wenn das neutral ist, dann ist jegliche Indoktrination neutral.


3
 
 SalvatoreMio 26. Mai 2026 
 

Die Wahrheit schreiben sei erlaubt?

@Veritasvincit: ist Ihnen bewusst, dass es sich hier nicht um erwachsene Studenten von z. B. Sozialpädagogik handelte, sondern um pubertierende Schüler - wenn ich mich täusche, ungefähr ca. 13jährige? Solch junge Menschen auffordern, sich hierüber auszulassen, ist gewiss nicht erlaubt, sondern strafbar.


4
 
 Veritasvincit 26. Mai 2026 
 

@ottokar

Die Aufforderung über die soziale Bedeutung des Puffs zu schreiben ist ganz neutral. Es wurde ja nicht verboten, die Wahrheit zu schreiben.


0
 
 ottokar 26. Mai 2026 
 

Man kann sich nur noch wundern, was in unserer Kirche heute wichtig ist

Dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn an einem norddeutschen Gymnasium mit dem ehrfurchtsvollen Namen "Kardinal von Galen" Schüler von der Direktorin aufgefordert werden über die soziale Bedeutung des Puffs zu schreiben.Die Kirche macht sich selbst kaput, zuzmindest die deutschsprachige..


2
 

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