Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  11. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  12. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Bugnyar: "Hamas hat es in der Hand, das Elend zu beenden"

6. Februar 2024 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rektor des Jerusalemer Hospizes: Krieg wird vermutlich bald enden und in kleinere militärische Militäroperationen übergehen


Jerusalem (kath.net/KAP) Der Rektor des österreichischen Hospizes in Jerusalem, Markus Stephan Bugnyar, geht von einem baldigen Ende des Krieges im Gazastreifen aus - bei gleichzeitiger Fortführung kleinerer Militäroperationen zur Befreiung der israelischen Geiseln: Das hat Bugnyar in seinem regelmäßigen "Rundbrief" geschrieben. "Für die Menschen vor Ort ist die Lage katastrophal", so Bugnyar. "Ohne jeden Zweifel - davon bin ich überzeugt - hätte es die Hamas in der Hand, dieses Elend zu beenden" - denn eine Heimkehr der Geiseln würde "viele im Land nicht nur trösten und besänftigen, sondern auch den eigentlichen Kriegsgrund ausräumen".


Zur weiteren Entwicklung schreibt Bugnyar, man müsse "nicht sonderlich prophetisch veranlagt sein", um die Entwicklung abzusehen: "Der Krieg als solcher wird alsbald enden; die Armee hat angefangen, Soldaten wieder an deren Arbeitsplätze zurückzuschicken." Trotzdem werde es künftig "in kleinerem, aber noch erschreckendem Ausmaß" Militäroperationen geben, um die deklarierten Kriegsziele zu erreichen. Zu denen zählte der Hospiz-Rektor etwa die Befreiung der israelischen Geiseln und dass "die Verantwortlichen für das bestialische Massaker innerhalb der Hamas" zur Verantwortung gezogen werden.

Darüber hinaus schilderte Bugnyar in dem Rundbrief, was es bedeutet, seit Jahren in einem Land und einer Stadt andauernder Konflikte zu leben: Selbst nach dem Hamas-Terror und dem nunmehrigen Krieg in Gaza sei "ein gewisser Gewöhnungseffekt" eingetreten - der Alltag gehe auch im Kriegszustand weiter. "Während der Schmerz anhält, lernt man, ihn einzuordnen. Das ist bei Todesfällen in der eigenen Familie so; das ist nicht anders auf das Große eines ganzen Volkes übertragen." Die Wunden würden gewiss auch über den aktuellen Krieg hinaus auf beiden Seiten bleiben und das Miteinander massiv beeinträchtigen, meinte Bugnyar.

Mit Blick auf das Pilgerhospiz bedeute dies, dass bis Ostern keine Gruppenreisenden mehr erwartet würden, "bestenfalls Einzelreisende und kleinere Gruppen" - diese gebe es tatsächlich weiterhin. Und dies gebe den Menschen vor Ort zugleich "Lohn und Brot und die Hoffnung auf Normalisierung und Frieden".

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz