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Gott beweist Seine Gegenwart

7. August 2024 in Jugend, 5 Lesermeinungen
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Vergangenes Wochenende hatte ich die Möglichkeit, einen Beweis von Gottes Gegenwart in der Eucharistie zu sehen - Die Jugendkolumne von Victoria Samp


Krakau (kath.net)

Im Jahr 2008 ereignete sich in dem polnische Ort Sokółka, nahe der weißrussischen Grenze, ein eucharistisches Wunder: Bei der Austeilung der Kommunion fiel dem Priester eine Hostie zu Boden, die er in ein mit Wasser gefülltes Vasculum legte, damit sich die Hostie dort auflösen kann. Nach einiger Zeit war ein rotes Gewebestück in dem Gefäß zu sehen. Zwei voneinander unabhängige Mediziner prüften das Phänomen und stellten fest, dass es sich dabei um ein Teil eines Herzmuskels handelt, das sich im Agoniezustand befindet. Das Wunder wurde vom Vatikan zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber die Diözese bafand das Wunder als mit dem katholischen Glauben in Einklang stehend und stellt das Korporale mit dem Blut zur Anbetung in einer Seitenkappelle in der Kirche St. Antonius aus.


Was für eine wunderbare Erfahrung und Gnade ist es doch, solch ein Wunder gesehen haben zu können! Das Blut Christi, das Er vor über 2000 Jahren für uns vergossen hat, erscheint in jeder eucharistischen Wandlung aufs Neue und das möchte uns Gott mit diesem und vielen anderen eucharistischen Wundern weltweit zeigen. Er ist wahrhaftig gegenwärtig in jedem Tabernakel auf der ganzen Welt, Er wollte auf diese Weise für immer unter uns bleiben und wir haben die große Ehre und Gnade, schon hier auf Erden an Ihm teilzuhaben! Wie häufig sind wir doch so gleichgültig gegenüber Ihm? Wie oft beschränken unsere täglichen Aufgaben und Verpflichtungen unsere Perspektive nur auf das, was weltlich ist und verdecken den Blick auf das wahre Leben, das im Tabernakel nur darauf wartet, sich uns zu schenken? Wie oft nehmen wir die Eucharistie ein und sind dabei mit den Gedanken ganz wo anders?

Seitdem ich das eucharistische Wunder sehen durfte, erinnere ich mich im Moment, wenn ich zum Altar trete, um Jesus in der Eucharistie zu empfangen, an diesen Anblick – den Beweis, dass der Sohn Gottes uns in diesem Brot hingegeben hat. Das ist eine wunderbare Bekräftigung unseres Glaubens und man kann gar nicht anders, als so oft es geht, die Gelegenheit zu nutzen, Gott auf diese wundersame direkte Weise zu begegnen!

Er hat sich hingegeben für dich und mich, für meinen Nachbarn, für meine Freunde, und auch für die, mit denen es nicht einfach ist. Er hat sich auch hingegeben für die Menschen, die Ihn auslachen, beleidigen, und Ihn verachten oder gar in der Öffentlichkeit ins Lächerliche ziehen. Er wusste, dass all dies geschehen wird und dennoch hat Er aus reinster Liebe zu jedem einzelnen von uns all das in Kauf genommen!

In jedem Anliegen kann ich zu Gott treten, mit jeder Sorge und Not, mit jedem Leiden und Schmerz. Aber vor allem möchte ich mit größter Dankbarkeit zu Ihm treten, denn alles, was ich wirklich brauche, hat Er mir schon gegeben!


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