Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  10. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  11. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Kiewer Weihbischof bei Jugendfestival in Medjugorje: Kriege durch Gebet und Fasten beenden

7. August 2024 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mehrere Zehntausend Jugendliche aus aller Welt hatten sich trotz extremer Hitze in dem herzegowinischen Wallfahrtsort versammelt, begleitet von über 700 Priestern und mehr als einem Dutzend Bischöfen


Medjugorje  (kath.net/KAP) Mit einem Gottesdienst zu Tagesanbruch auf dem Krizevac-Berg ist am Dienstag in Medjugorje das fünftägige Internationale Jugendfestival (Mladifest) zu Ende gegangen. Mehrere Zehntausend Jugendliche aus aller Welt hatten sich trotz extremer Hitze in dem herzegowinischen Wallfahrtsort versammelt, begleitet von über 700 Priestern und mehr als einem Dutzend Bischöfen. Das zum 35. Mal veranstaltete Großereignis solle den Jugendlichen "genügend Kraft, um zu Hause authentische Christen und Zeugen des Glaubens sein zu können", formulierte der Franziskaner-Provinzial für die Herzegowina, P. Jozo Grbes, im Rahmen des Treffens.

Auch der Selige Franz Jägerstätter (1907-1943) war Thema bei den Vorträgen und Katechesen des Mladifests. Ortspfarrer P. Zvonimir Pavicic nannte den österreichischen NS-Kriegsdienstverweigerer als Beispiel dafür, dass eine "Freundschaft mit Jesus" auch die Konfrontation mit schwierigen Entscheidungen nicht scheue. Für Jägerstätter sei diese Freundschaft der Grund gewesen, keinen Kriegsdienst für Hitler zu leisten und dabei andere töten zu wollen. "Jägerstätter war Vater und Ehemann, über allem jedoch auch Christ, und aus Liebe zu Christus hat er den eigenen Tod angenommen." Damit habe er eine "Revolution" ausgelöst, erklärte der Franziskanergeistliche.

"Marienwunder" in Ukraine


Einer den Vortragenden war der Kiewer Weihbischof Oleksandr Yazlovetskiy, der über seinen eigenen Zugang zu Medjugorje sprach. 2010 sei er als junger Priester "als Spion" und ohne Kollar in den Wallfahrtsort gekommen, aus dem seit 1981 Marienerscheinungen berichtet werden. Seine anfänglichen Zweifel daran hätten sich jedoch aufgelöst. Yazlovetskiy sah in den Geschehnissen in seinem Heimatland die Ereignisse von Fatima bestätigt. Damals zu Beginn des 20. Jahrhunderts habe die Jungfrau Maria in Erscheinungen zum Gebet um Frieden aufgerufen, da dieses alles verändern könne. Der Rosenkranz werde in der Ukraine heute besonders von Jugendlichen gebetet, "und zwar nicht nur von Katholiken", so der Bischof.

Es gäbe viele Berichte von Menschen, die durch das Gebet inmitten der Kriegsgefahr sehr unmittelbar die Hilfe Mariens erfahren hätten. Dass die ukrainischen Truppen nach der russischen Belagerung Kiews Ende März 2022 die gesamte Region zurückeroberten, bloß Tage nachdem Papst Franziskus Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht hatte, nannte Yazlovetskiy ein "marianisches Wunder". "Gemeinsam mit Maria können wir alle Kriege beenden, denn nur durch Gebet und Fasten können Kriege verhindert werden", so der Bischof.

"Heilung" im Pilgerort

Mit Evelio Menjivar-Ayala war ein weiterer Weihbischof - jener von Washington - beim Mladifestival anwesend. Der US-Geistliche bezeichnete Medjugorje als "Schule des Friedens und der Geschwisterlichkeit für die ganze Welt", zugleich als Antwort auf das allgemeine Bedürfnis nach "Heilung". In dem bosnischen Wallfahrtsort, in der die Jungfrau Maria als "Königin des Friedens" verehrt wird, erlebten viele Menschen eine Versöhnung mit Gott. Sie kehrten zu den Sakramenten zurück und kämen nach Hause mit der festen Absicht, "die Beziehung zu ihren Lieben zu verbessern, eine Sucht zu bekämpfen oder sich von schlechten Bindungen zu befreien", so der Washingtoner Weihbischof. Beispiele von teils drastischen Lebenswenden gab es bei dem fünftägigen Großevent gleich mehrere, darunter von etlichen Jugendlichen der Gemeinschaft "Cenacolo", die sich auf die Arbeit mit ehemaligen Drogenabhängigen spezialisiert hat.

Das in Linz lebende Ex-Model Simona Mijokovic berichtete, wie ihr dank ihres gläubigen Ex-Mannes sowie durch Gebet und Fasten der Weg aus Drogensucht, Bulimie und Okkultismus in ein glückliches Familienleben gelang.

Mit dem Briten John Pridemore trat auch ein ehemaliger Gangster ans Mikro und berichtete, wie er infolge der Scheidung seiner Eltern mit dem Stehlen begonnen hatte und in der Unterwelt Karriere machte. Erst nachdem er bei einer Schlägerei vor einem Londoner Nachtklub fast zum Mörder wurde, habe er zu beten begonnen, sei - inspiriert von Mutter Teresa - ein tiefgläubiger Katholik geworden und habe ein völlig neues Leben begonnen. Inspirierender Glaube Mehrere Zeugnisse drehten sich um religiös inspirierte soziale Initiativen.

Von bisher drei Milliarden ausgegebenen Schulmahlzeiten in den ärmsten Ländern der Welt berichtete der Schotte Magnus MacFarlane-Barrow, in Medjugorje inspirierter Gründer des Hilfswerks "Mary's Meals", dessen Vortrag auch Sr. Medhin Tesfay aus dem äthiopischen Tigray begleitete. Die Ordensfrau sprach über die anhaltende humanitäre Krise in der ehemaligen Bürgerkriegs-Region, in der laut ihren Angaben weiterhin 58 Prozent der Kinder auf Ernährungshilfe angewiesen sind. Carlo Sego präsentierte den 2016 in Medjugorje gegründeten Sozialhilfsverein "Mariens Hände" (Marijne ruke).

 

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  7. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  13. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz