Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Progressive Imamin Ateş: Österreich ist ein ‚Hotspot für Islamisten‘ geworden

12. Dezember 2024 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aus Parallelgesellschaften seien mittlerweile ‚Gegengesellschaften‘ geworden. Trotzdem bestreitet sie, dass die Mehrheit der Muslime konservativen Strömungen anhängen.


Lech (kath.net/jg)
Seyran Ateş, deutsche Imamin mit türkischen Wurzeln, hat in einem Interview beim Mediengipfel in Lech (Österreich) vor dem politischen Islam gewarnt. Sie sieht darin das größte Problem für Europa. Insbesondere Österreich habe sich zu einem „Hotspot für Islamisten“ entwickelt, sagt Ateş wörtlich laut oe24.at.

Diese würden sich in Parallelgesellschaften ungestört organisieren, fährt sie fort. Doch dürfe darüber nicht gesprochen werden. „Die Parallelgesellschaften, über die nicht gesprochen werden sollte - weil man es als Fremdenfeindlichkeit und Stigmatisierung bezeichnet - sind inzwischen Gegengesellschaften geworden“, warnt Ateş.

Extremistische Islamisten hätten immer weniger Hemmungen, die Einführung der Scharia offen zu fordern. In gewissen Bezirken, in denen es keine vernünftige Integrationspolitik gebe, hätten sie sich mittlerweile etabliert. „Dort ist der Imam oder der Patriarch mehr wert als der Bürgermeister“, sagt Ateş wörtlich.


In Deutschland aber auch in Österreich fehle der politische Wille, islamistische Ghettos aufzulösen und die Einwanderungspolitik strenger zu regeln. Die Regierungen hätten Angst, sich „die Finger an dem Thema zu verbrennen“ und würden deshalb zu viel Toleranz für Intolerante an den Tag legen. Unverblümt sagt Ateş: „Es wird sich erst etwas ändern, wenn diese Leute oder ihre Kinder etwas in die Fresse kriegen.“

Die christ- und sozialdemokratischen Parteien würden sich mit ihrer aktuellen Migrationspolitik selbst zunehmend ins Abseits schieben. Was in den USA mit Donald Trump passiere, werde in fünf bis zehn Jahren auch in Österreich und Deutschland geschehen. Ateş erwartet, dass vor allem Migranten, die schon länger im Land leben, die AfD und die FPÖ stärken werden.

Sie bestätigt den Eindruck, dass Islamisten immer jünger würden. Beispielsweise sind die geplanten Terrorangriffe auf das Konzert von Taylor Swift in Wien und auf den Wiener Hauptbahnhof von jungen Männern unter 20 Jahren vorbereitet worden. Jugendliche würden während der Pubertät leicht zum Opfer von Extremisten. Es fehle vor allem „an einem wirksamen Gegennarrativ“. Radikale Imame würden ihnen Orientierung in einer komplexen Welt und das Gefühl von Zugehörigkeit geben, sagt Ateş.

Trotzdem bestreitet sie die Behauptung, dass Muslime mehrheitlich konservativ seien. „Dass die Mehrheit der Muslime in Europa konservativ ist, ist eine Erzählung der Mehrheitsgesellschaft“, sagt Ateş. Sie sieht die progressive Strömung auf dem Vormarsch. Vor allem junge Menschen würden gerne zeitgemäß und modern leben, wenn auch nicht unbedingt westlich. Der falsche Eindruck sei entstanden, weil die Institutionen von konservativen Muslimen beherrscht würden und nur sie als offizielle Vertretung der Muslime mit dem Staat in Kontakt seien.

Seyran Ateş ist eine liberale Imamin. Sie setzt ich für eine progressive Ausrichtung des Islam ein. In Berlin hat sie eine eigene Moschee gegründet, in der Männer und Frauen gemeinsam beten. Auch LGBT-Muslime sind willkommen. Ateş erhielt deswegen Morddrohungen. Ihre Moschee musste daraufhin vorübergehend schließen. Seit 18 Jahren lebt sie unter Polizeischutz. Laut Bericht von oe24.at wollte sie eine progressive Moschee in Wien gründen, scheiterte dabei aber am Widerstand der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Everard 13. Dezember 2024 
 

Ich kenne die

Situation in Österreich nicht gut. Aber was ich vernehme ist die Attitüde sehr ähnlich der hiesigen CH. Es wird viel geredet und angekündigt, bedeutende Länder wie F oder D als geradezu im apokalyptischen Zustande befindlich dargestellt, während im eigenen Land selbst sich der Extremismus dieser Gruppe ohne Diese Unterlass rasant ausbreitet und Intentional sehr viel verschwiegEn wird. Es sind beide eben aufgrund der großzügigen Alimentierung durch einen vollkommen maßlos großzügigen Sozialstaat hervorragende Rückzugsorte am Kontinent.


0
 
 bücherwurm 13. Dezember 2024 

@Versusdeum:

danke für Ihren Videotipp, wir haben das daraufhin direkt unter den Artikel geholt! LG


0
 
 Versusdeum 12. Dezember 2024 
 

Doku über Islamkritiker unter Polizeischutz

in der sich der mutige Islam(ismus)kritiker Hamed Abdel Samad und Seyran Ates mit ihren jeweiligen Personenschützern treffen, hier:

www.youtube.com/watch?v=ikX0YPMm6X8


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  2. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  3. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  4. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  5. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  6. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  7. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  8. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  9. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  10. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat







Top-15

meist-gelesen

  1. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz